Der fantastische Bud – wie alles begann

Die Geschichte eines Helden beginnt mit seiner Geburt und so war es auch bei mir.

Dackel_blog_Bud_wie_alles_begannIch wurde am 12. September 2014 in einem kleinen Dorf im Thüringer Wald geboren und alles war prima. Zwar musste ich mir meine Mama mit neun gefrässigen Geschwistern teilen, aber ich hielt mich immer ran beim Essen. Wir waren der B-Wurf und der A-Wurf war nur zehn Tage älter als wir, was für uns noch mehr Spielkameraden hieß! Ein paar Geschwister waren eher schüchtern veranlagt, so zum Beispiel mein Bruder Balduin. Ich hingegen war das, was man später eine „kleine Raubsau“ nannte und eine weitere Raubsau war Arya Lucy.

Sie hatte bereits mit vier Wochen Besuch bekommen, der sich sehr für sie interessierte und bekam dann diesen Doppelnamen. Mich nannte unser Züchter Bud, ein schöner, kurzer und aussagekräftiger Name. Mit einem Bud legt sich keiner an, ein Bud ist der Größte!
Ein paar Wochen später bekamen wir, als wir gerade im Garten spielten, erneuten Besuch von den Menschen, die Lucy besucht hatten. (Es ist nicht leicht, bei so vielen Besuchern den Überblick zu behalten, aber diese muss ich erwähnen.) Sie kamen mit Freunden, die mit meinen Tigerbrüdern spielten und die Besucher von Lucy spielten auch mit mir.

Nach diesem Besuch schrumpfte unser Rudel immer mehr, weil viele der Besucher einen von uns mitnahmen. Mein Bruder Balduin wurde von den Freunden von Lucys Besuchern geholt und es dauerte nicht lange, da kamen sie um Lucy zu holen. Lucy war bereits als Welpe ständig am Kläffen gewesen und bildet sich viel auf ihre Stimme ein. Ohne sie würde es endlich ruhig sein und ich würde in Ruhe Unsinn machen können. Doch bevor ich wusste, was mit mir geschah, saß ich bereits in einem Auto- neben Lucy. Während sie zu jammern begann, war ich aufgeregt, ein Abenteuer wie dieses hatte ich noch nie erlebt! Wir fuhren einen weiten Weg im Auto. Die Zeit hatte ich mir totgeschlagen, in dem ich versucht hatte, aus unserem Korb zu steigen und ein Kuscheltier, das am Rückspiegel hing, fangen wollte. Das wäre allerdings gar nicht nötig gewesen, in unserem Korb waren nämlich auf den Decken bereits ein paar Spielsachen.
Unser neues Zuhause stellte sich als eine kleine Stadt in Sachsen heraus, die, wie wir bald herausfanden, nicht weit entfernt von einem Wald gelegen war. Zunächst erkundeten wir aber erst unsere neue Wohnung. Sie lag ganz oben und ich war froh, dass ich diese ganzen Stufen hochgetragen wurde und nicht selber laufen musste. Neben der Wohnung unserer Adoptiveltern lebte noch ein Beagle, unter uns befand sich ein Bestattungsunternehmen, deren Mitarbeiterin zuhause einen Schäferhund hatte. Ganz unten war das Restaurant, dessen Koch ebenfalls Hundebesitzer war und den ich so toll finde, dass ich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, versuche auf ihn drauf zu klettern. Zurück zu unserer Wohnung- sie war voll mit Spielsachen und Kuschelbettchen für uns. Die Spielsachen fand ich gut, aber was das mit den Bettchen nun sollte… Ich habe gesehen, dass Mama und Papa im großen Bett schlafen und bin mir ziemlich sicher, dass ich da auch reinpasse.

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