Dackeliges Jubiläum

Wie schnell doch die Zeit vergeht, merke ich normalerweise am Schwund meines Schinkenknochens oder daran, dass es nun wieder kälter draußen wird. Heute jedoch möchte ich darauf aufmerksam machen ,  dass es sich heute um einen besonderen Tag handelt!

Heute vor einem Jahr sind Lucy und ich von Zuhause ausgezogen und in unsere neue Wohnung gemeinsam mit den Menschen, die wir uns zugelegt hatten.
Unsere Menschlinge haben heute ihren Jahrestag als Dackelbesitzer. Hach ja!
Ich bin schon etwas stolz auf unsere Menschlinge.

Sie haben so viel gelernt! Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich ihnen beigebracht habe, dass Dackel im Bett schlafen. Erst hielt ich sie für etwas begriffsstutzig, aber dann haben sie doch noch kapiert, was ich von ihnen wollte. All die harte Übung, bis sie den magischen Kraulpunkt an meinem Hals gefunden haben! Am Anfang kraulten sie echt noch wie die Stümper und heute können sie ganz hervorragend meine Ohren massieren. Oder wie sie am Anfang noch alleine gegessen haben. Geht ja gaaar nicht! Schnell habe ich ihnen gezeigt, wie man teilt und esse nun oft mit ihnen. Man muss die Menschen eben nur erziehen und das habe ich super hinbekommen.

 

Wir haben zusammen auch viel erlebt. Wir haben zusammen gespielt , getobt , wir waren im Park, im Zoo, auf Messen, wir haben zusammen Eis gegessen, sind schwimmen gewesen, haben die Wälder unsicher gemacht,… ich möchte ja nicht so angeben, aber Lucy und ich haben echt viel mit unseren Menschen unternommen und uns auch viel Zeit für sie genommen.

Wir haben uns jedes mal gefreut, wenn Mama und Papa heimkamen und ein Spielzeug erbeutet hatten und uns dieses voller Stolz vor die Füße legten, wir sparten auch nicht an Lob. Wir sind schon echt gute Menschenbesitzer.
Klar machen Menschen auch mal Unfug, aber sie meinen es ja nicht böse , sie wissen ja nicht, dass ihr Verhalten falsch war. Gerade wenn sie ausgebüchst sind und dann mit prallen Einkaufstaschen wieder schuldbewusst vor der Tür standen- klar ist es böse von ihnen gewesen abzuhauen, aber sie kamen ja zum Glück immer zurück. Oder wenn Mama uns wieder Krallen schneidet , die Ohren und Zähne putzt, das ist auch so ein nerviges Verhalten, was wir aber nicht aus ihr rauskriegen, egal was wir versucht haben. Trotzdem würden wir sie nie abgeben, auf ihre langsame, seltsame Menschenart ist sie schon ein braver Menschling, genau wie unser Papa auch. Der ist viel pflegeleichter als sie, er ist schon glücklich, wenn er mit uns toben darf. Er hat schnell gelernt, wie ein Dackel unterhalten werden möchte und keiner versteht es besser mit uns zu spielen. Dafür hat er nur einen stärkeren Freiheitsdrang und geht fast täglich stiften, meistens nutzt er die Gelegenheit zu entkommen, wenn ich gerade schlafe und nicht aufgepasst habe.
Trotz all ihren kleinen Macken haben wir unsere beiden Menschlinge gern und es war ein tolles Jahr mit ihnen und es folgen hoffentlich viele weitere tolle Jahre! Vielleicht bekomme ich auch ihre kleineren Probleme noch in den Griff, immerhin bin ich ein Menschenerziehungsprofi.

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