Pawfect day

 Hätte man meine Mama vor drei Jahren gefragt, wie ihr perfekter Tag aussähe, hätte ihre Antwort vermutlich etwas mit einem gewissen Online Rollenspiel und ganz viel Pizza zu tun gehabt. Nun, seit ihr Leben durch uns bereichert wurde, sieht ihre Vorstellung von einem perfekten Tag anders aus. Zwar immer noch voller Pizza, aber dafür ohne Computer, sondern mit Wald und Dackeln.

Meine Vorstellung eines perfekten Tages erlebte ich gestern in der Realität:

Der perfekte Morgen

Leeecker!
Leeecker!

Am Morgen schliefen wir alle zusammen aus, weil Wochenende. Ich liebe es, wenn meine Eltern beide mit mir noch lange kuscheln bevor wir aufstehen und auch Lucy fordert regelrecht ein, dass Mama ihren Bauch krault oder Bubu* macht.

(*Bubu= Anpusten ihres Bauchnabels. Aus unerfindlichen Gründen findet Lucy das total toll und freut sich wie verrückt dabei.)

Nachdem wir noch ein bisschen geschmust haben, sagte Mama schöne Dinge zu mir. („Rausgehen? Gassi? Frühstück? Willst du essen?“) Begeistert sprangen wir aus dem Bett und begrüßten erstmal Kyra, dann gab es das ersehnte Frühstück. Dann folgte ein Morgenspaziergang, ich hob zufriedenstellend oft mein Bein und war guter Dinge. Doch es wurde noch besser! Balduin und seine Eltern waren wieder da und die Freude war groß! Unsere Papas verschwanden dann mit den langen dünnen Stöckchen, mit denen man nicht spielen darf, zum Angeln und Mama und Tante Heidi machten sich einen Smoothie aus Banane und Erdbeeren, von dem wir auch naschen durften. Das war lecker! Ich liebe Smoothies!

Der perfekte Nachmittag

Nachdem wir gespielt hatten und uns davon gerade wieder ein bisschen erholt hatten, packten die Mamas ihre Ausrüstung. Für meine hieß das vorallem Schleppleine, Kekse und Abenteuerrucksack, für Tante Heidi bedeutete es in erster Linie Kamera. Denn Tante Heidi und Mama sind jetzt unter die Hobbyfotografen gegangen. Die Bilder hat übrigens alle Tante Heidi gemacht. (Hallo, Tante Heidi, wenn du das liest! Fühle dich angeleckt!)

Wir tollten über die Wiese, ich war an meiner Schleppleine riss fast alle um, danach durften wir uns kurz am Bach abkühlen. Danach ging es weiter durch den Wald. Hier war es angenehm kühl und es gab viel zu schnuppern. Baldi fand immer wieder ein Stöckchen, das er holen konnte, was eines seiner Lieblingshobbys ist und wir alle hatten riesig Spaß. Wir sahen sogar eine große Gruppe Rehe durch den Wald laufen! Ich war zu weit weg um wirklich viel zu sehen, nur Baldi, der sich null für die Jagd interessiert, war ganz vorne, war aber eher aufs Stöckchen fixiert. Als wir aber an den Bäumen vorbeiliefen, durch die die anmutigen Waldbewohner verschwunden waren, hatte ich lange zu schnüffeln. Außerdem sahen wir direkt auf dem Weg eine Blindschleiche! Mama ließ mich nicht an ihr schnuppern, weil sie mir unterstellte, ich würde sie mir schnappen (würde ich doch nie tun!), aber auch deren Spur roch sehr interessant, wie die Rehspuren. Die Wanderung führte zum Fluss. Dort war das Wasser tief genug zum Baden für uns. Balduin schwamm schon, als wir gerade erst die erste Pfote ins Wasser setzen, denn Schwimmen ist sein Lieblingshobby Nummer Zwei. Ich leistete ihm beim Baden Gesellschaft und auch Lucy wagte sich ins Wasser und wir drei kühlten uns schön ab. Danach ging es dann heimwärts, wir waren alle sehr müde und machten gleich auf der bequemen Couch ein Nickerchen. Unsere Mamas schauten sich die vielen Fotos an, die Tante Heidi gemacht hatte und guckten danach einen Film. Ich schlief zufrieden neben meiner Freundin und meinem Bruder.

Der perfekte Abend

Irgendwann waren unsere Papas wieder da! Und sie hatten uns einen leckeren Fisch mitgebracht! Zuerst machten sich die Menschen über ihr Abendessen her, das Mama in der Zwischenzeit gemacht hatte und von Lucy tatkräftig dabei unterstützt wurde, danach bekamen wir dann unser Essen. Lucy bekam die Hinterflosse, Balduin ein Mittelteil und ich den Teil mit dem Kopf. Es schmeckte super! Die Menschlinge saßen noch eine Weile da, kraulten uns, redeten, aßen Cracker, gaben uns ein paar kleine Stücke davon ab (schmeckte köstlich, eine gute Beilage zum Fisch!) und irgendwann war ich hundemüde. Unsere Tante und unser Onkel wahrscheinlich auch, denn sie fuhren dann mit Baldi heim und wir gingen dann auch ins Bett. Ich krabbelte unter die Decke und kuschelte mich zufrieden an meine Mama, die mich kraulte, bis mir die Augen zufielen. Lucy lag bei Papa und schnarchte bereits. Ich freue mich schon auf das nächste mal.

Iiih , die knutschen!
Iiih , die knutschen!
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