Dackel auf Reisen

 

Ab in den Urlaub: Die Ankunft

Das Leben als junger Rüde kann echt stressig sein. Immerzu muss man seine Markierungen erneuern, ständig muss man trainieren und sich um seine Menschlinge kümmern. Versteht mich nicht falsch, auch wenn die beiden viel Arbeit machen, habe ich sie echt gern. Dennoch hatte ich ein bisschen Entspannung dringend nötig. Deswegen beschloss ich, mit meiner Freundin und meinen Menschlingen in den Urlaub zu fahren. Kyra würde in dieser Zeit bei unserem Onkel (Mamas Bruder) bleiben. Unter meinen wachsamen Augen packte Mama die Reisetaschen. Meine wichtigsten Spielzeuge, Knabberspaß, Leckerchen, Schleppleine, ein gefühlter Jahresvorrat an Kottütchen (Ich frage mich, wie viel ich dort oben nach Mamas Meinung machen soll!), unsere schönsten Halsbänder, … Das Abenteuermobil war randvoll.

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Lucy und ich verschliefen die vierstündige Autofahrt und waren froh, als wir endlich angekommen waren. Aber wo waren wir überhaupt? Erstmal Rüssel in die Luft- aaaha! Salzig! Hier muss der große, große See sein! – und gleich darauf das Beinchen in die Luft, muss ja jeder wissen, dass ich hier bin! Die Menschlinge (Papa) schleppten währenddessen ihre Siebensachen in die Ferienwohnung. Diese befand sich in einem hübschen Haus mit Reetdach und war ziemlich groß und gefiel mir sofort. Doch ich hatte gar keine Zeit, wirklich jede Ecke zu erkunden. Wir bekamen nur kurz was zu trinken, Lucy wurde ihr schönstes Halstuch angelegt und bevor ich mich versah, saß ich erneut im Abenteuermobil. Dieses Mal waren wir schnell da und es wartete schon jemand auf uns: Oma! Wir hatten sie lange nicht gesehen, seit sie und Sina umgezogen sind.  Wir freuten uns alle sehr und ich hüpfte aufgeregt herum. Oma arbeitet in einem sehr interessanten Geschäft, wo Kunstwerke verkauft werden. Große Bilder hingen überall an den Wänden und Möbel aus Treibgut und die unterschiedlichsten Figuren standen überall herum. Ich hätte bestimmt auch hier noch lange erkunden können, doch wieder waren es die Menschlinge, die andere Pläne hatten. Diese bestanden aus Kunstwerke bestaunen und reden. Zum Glück hatte Oma leckere Sachen für uns dabei, so hielt ich das Warten aus. Mir persönlich gefiel am besten ein Schränkchen, dessen Kästen von vorne mit Ziegenfell bespannt war. Lucy und ich schnüffelten sehr fasziniert. 

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Etwas später fuhren wir dann alle wieder los, es ging an den Strand. Auf dem Weg dahin hatten die Menschlinge ein leckeres Eis gegessen und weil ja Urlaub war, durften wir naschen. Am Strand angekommen, war unsere Freude groß. Lucy rannte über den Sand und genoss es, schnell zu laufen, und ich lief in die Wellen. Ich hatte vergessen, wie riesig dieses Wasser war!

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3 Gedanken zu “Dackel auf Reisen

  1. anja119 schreibt:

    Warum fahren Dackelbesitzer eigentlich immer ans Meer ;)?!
    Wir sind erst im November dran, aber dafür ist es immer schön ruhig. Genießt jede gemeinsame Zeit und erholt euch schön!!!

    LG

    PS: Ich finde es immer wieder beeindruckend wie fotogen die beiden sind. Nico flüchtet schon beim Geräusch einer Kamera.

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    • derfantastischebud schreibt:

      Strand und Dackel passt eben einfach toll zusammen, denn da kann man buddeln, buddeln und buuuddeln! 😀
      Mama hat ja so einen hinterlistigen Trick, damit wir mal in die Kamera gucken: Leckerlis über die Linse halten! Wenigstens dürfen wir die dann auch essen 😉

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