Geburtstagsbud!

„Haaappy birthday toooo Buuud!…“

Mama sang. Schon wieder. Gerne hätte ich den Kopf in den Sand gesteckt, aber sie sang schon in der Ferienwohnung und ich konnte nur abwarten, bis es vorbei war. Heute hatte ich meinen 2. Geburtstag! Endlich war ich gleichauf mit Lucy, die ja schon vor zehn Tagen zwei Jahre alt geworden war. Allerdings hatte ich dieses Mal wenigstens nicht auf meine Geschenke warten müssen, denn Mama und ich hatten einen Deal. „Wenn du ein braver Junge bist, während des Urlaubs, kriegst du deine Geschenke schon ein paar Tage eher!“ Das ist doch mal ein gutes Geschäft, oder? Ein guter Junge bin ich doch eh immer! Ich bekam so einen Quietscheknochen und ein schickes neues Halsband aus Nubukleder, das sehr weich und sehr elegant an meinem Hals lag.

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Heute war unser letzter Urlaubstag, was wahrscheinlich auch der Grund war, dass ich nicht solange hatte warten musste, und heute ging es noch einmal an einen Hafen zum Angeln. Dieses Mal probierte es Papa in Wustrow. Dort gab es auch viele tolle Schiffe und Fähren, denen ich gespannt hinterherblickte. Oma und Mama schauten sich mit uns dann noch etwas Wustrow an, Mama wollte auch noch in einen Andenkenladen, um Onkel Bogi etwas schönes mitbringen zu können, der sich ja in unserer Abwesenheit um Kyra kümmerte. Lucy war es viel zu warm und sie ließ sich von Oma tragen, die Lucy unheimlich süß fand. Das ist ihr Glück, wäre sie eine große Dogge gewesen, hätte sie bestimmt keiner tragen wollen! So aber waren ihre vier Kilogramm gut verteilt in Omas Armen und Lucy war zufrieden mit der Welt. An der Seebrücke trafen wir Papa wieder, der das Angeln für heute aufgegeben hatte, und Oma lud uns noch zu einem Eisbecher ein.

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Weil ich der Geburtstagsjunge war, durfte ich Sahne und Eiscreme naschen, das gefiel mir sehr gut! Mama kam dabei ins Sinnieren, wie groß ich eigentlich geworden war. Aus einem winzigen kleinen Knäul aus weichem Babyfell und Speckringen an den Beinchen, war ein großer, schlanker Rüde geworden. Aus einem kleinen frechen Schabernack, der alles erkunden und anfressen wollte, ist ein großer frecher Schabernack geworden. Mir war das alles schon bewusst, mich interessierte eher das Eis. Lecker!

Auf dem Rückweg bekam ich auch ein Stück von Papas Fischbrötchen (weil Geburtstagsjunge) und dann wurde es auch Zeit für den Abschied. Es war sehr schön gewesen, hier am Meer bei unserer Oma, aber ich bin natürlich als Hund ein Optimist und freue mich schon sehr auf unseren nächsten Besuch! (Wahrscheinlich wird es dann schon kälter sein und Mama wird uns noch einen extra Koffer voller Hundewinterkleidung einpacken!) Wir hatten hier alle viel Spaß gehabt und es war schön gewesen, Oma endlich wiederzusehen.

Eine Überraschung gab es dann noch zum Abschied: Lucy bekam das Kissen geschenkt, auf dem sie bei Oma so gern gelegen hatte! Die lange Autofahrt haben wir dann so ziemlich verschlafen. Die nächsten Tage werden sehr anstrengend für mich: Ich muss all meine Markierungen erneuern!

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