Damenbesuch!

Der Tag fing nicht sehr vielversprechend an. Es nieselte leicht und Lucy und ich waren uns einig: Hundewetter sieht anders aus, vor allem aus Dackelsicht! Also beschlossen wir, den Tag vorsichtshalber auf der Couch zu verschlafen. Doch dann verkündete Mama uns, ganz nebenbei, dass wir jetzt ein Rendezvous haben würden!

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Würstchen unter sich

Unser Date war kein Dackel, aber hatte fast genauso kurze Beinchen wie wir, dafür aber flauschiges Plüschfell und ein fröhliches Grinsen im Gesicht: Nami, der Corgi! Unsere Mamas kennen sich schon seeehr lange, leben aber mittlerweile weit voneinander weg, doch Namis Eltern waren gerade mit ihr hier in Sachsen und so stand fest, dass wir Hunde miteinander spielen sollten!

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Kaum aus der Haustür heraus, begann Lucy schon zu kläffen, denn unsere Verabredung war schon da! Sie kriegte sich kaum mehr ein, fremde Menschlinge und ein fremder Hund, ganz im Ernst, ich dachte, sie platzt noch. Irgendwann war es dann wieder gut, aber hin und wieder musste sich Lucy dennoch Gehör verschaffen. (Weiber!) Ich war dagegen wieder einmal der brave Junge. Guuut, ich wollte vielleicht nicht ganz so Bei Fuß laufen, aber ich war auch echt fasziniert von der unbekannten Hündin mit den großen Öhrchen!

buddeln

Wiese, Wald und Würstchenpower!

Unser Ziel war unsere Lieblingswiese und der angrenzende Wald. Pflichtbewusst stürzte ich mich auf meine letzte Grabungsarbeit, die Mama gemeinerweise beim letzten Mal wieder zugeschaufelt hatte, und verbreiterte diese auch gleich noch. Immerhin wollte ich ja Nami beeindrucken! Lucy unterstützte mich halbherzig, war mir aber keine besonders große Hilfe und stand mir eher im Weg herum.

Die beiden Mädels flitzten dann auf der Wiese herum, Lucy traute sich aber so richtig nicht heran. Vielleicht ist sie es einfach nicht gewohnt, mit anderen Mädchen zu spielen, weil wir in unserem Freundeskreis sonst nur Rüden haben… oder sie ist einfach ne kleine Zicke. Nami machte das nichts aus, sie hatte allein beim Herumrennen schon viel Spaß.

Nach einer Weile musste ich wieder mit ansehen, wie mein fieser Menschling mein Buddelloch zuschüttete (könnte ja einer reinfallen), aber es ging dann in den Wald hinein. Dort befand sich ein kleiner Bachlauf, der sich durch den Wald schlängelte und Nami gut gefiel. Sie planschte fröhlich darin herum und freute sich. Balduin wäre bestimmt sofort verliebt gewesen. Wir setzten unsere Runde durch den Wald dann fort, wir schnüffelten und die Menschlinge unterhielten sich über wichtige Dinge (uns). Wieder Zuhause angekommen, mussten Nami und ihre Familie auch schon wieder los. Ich fand sie total cool und muss sie unbedingt eines Tages in die Künste des Buddelns einweihen!

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