Passen unsere Namen?

Die Sache mit den Namen

Als Lucy und ich noch Quark im Schaufenster waren (Mama behauptet das zumindest, ich persönlich kann mich nicht daran erinnern jemals eine solche laktosehaltige Süßspeise gewesen zu sein)  und Mama und Papa noch gar nicht Mama und Papa waren, sondern Menschling1 und Menschling2, reifte in dem Menschling, der später als Mama bekannt werden würde, der Wunsch nach einem getreuen Vierbeiner. Also wurde stundenlang im Internet gelesen, welche Rasse denn gefiele und später ebenso lange Züchter gesucht und irgendwann standen die beiden Zweibeiner dann vor uns und waren bereit, uns ein Zuhause zu geben. In ihrer Überzeugungsarbeit hatte Mama vorgeschlagen, dass Papa doch der kleinen Hündin einen Namen auswählen könnte und diesem gefiel „Lucy“.

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Lucy…

…ließ sich supergut über Hundewiesen brüllen und klang nach einem süßen kleinen lieben Mädchen. Mama war auch sofort dabei, allerdings eher, weil dies auch der Name einer Figur eines ihrer Lieblingsanimes war. (Genau, „Elfenlied“!)

Jedoch war Lucy im ersten Wurf des Züchters geboren worden und daher sollte in den Papieren vor „Lucy“ noch ein erster Vorname stehen.

Ein Name mit A

Dieses Mal hatte Mama eine Idee. Als Fan der Serie „Game of thrones“ kam für sie eigentlich nur „Arya“ in Frage. Diese Figur ist, wer die Serie nicht kennt, ein freches Mädchen, dass sich so ganz und gar nicht ladylike benehmen mochte und das Schwerter Näharbeiten vorzog. Düdüm. Der ein oder andere ahnt vielleicht schon, worauf ich hinaus will. Arya Lucy vom Haselbach hat nämlich nicht nur zwei Namen, sondern auch zwei Modi. Einmal der Prinzessinenmodus, „Ich will mich nicht schmutzig machen, iiih Regen!“, auf der anderen Seite hat sie auch manchmal ihren Rappelmodus, in dem sie dann wild buddelnd (in der Erde, auf dem Kissen, im Haar der Mama) und seltsame Laute ausstoßend auch mehr ein Räuber als eine Prinzessin ist und manche Rauferei mit mir beginnt.

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B wie Bud

Bei mir war es weitaus einfacher. Mein Züchter sagte immer, ich sei der dickste und wildeste Welpe gewesen, ein kleiner Raufbold sowieso. Also nannte man mich Bud, wie einen berühmten Schauspieler, den ihr wahrscheinlich alle kennt, der ebenfalls einen Raufbold spielte. (Vier Fäuste für ein Wuff Wuff!)

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Wie passend sind unsere Namen für uns?

Wenn man uns wirklich passende Namen geben wollen würde, hieße Lucy dann wohl Gierfresskläffkönigin und ich Buddelhüpffrechspielklau. Aber selbst das könnte nur grob unsere wesentlichsten Eigenarten zusammenfassen.  Team Hundeseele hat sich mit dieser Frage beschäftigt und zu einer Blogparade aufgerufen

A-R-Y-A   L-U-C-Y

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Allesfresser– Ja, eigentlich sind wir Hunde ja Fleischfresser. Aber das hat Lucy wohl noch nie gehört. Brokkolie? „Nehm ich.“ Petersilie? „Is‘ essbar.“ Altes ekliges Muffinpapierchen? „Fmeckt köfftliff!“

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Rund … okay, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber etwas pummelig ist Lucy schon manchmal. Sie ist kastriert und setzt schnell an und siehe oben frisst sie auch so viel wie sie kriegen kann. Deswegen musste sie schon die ein oder andere Diät einhalten und unsere Menschlinge müssen immer ein Auge auf ihr diebisches Dackelmaul haben, weil sie sonst ihre Diätration durch das ersetzt, was sie im Mülleimer oder im Katzenklo findet.

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BabY ist einer von Lucys vielen Spitznamen. Dann wären da noch Gurki, Häschen, Wutzi, Sonnenschein, Luffy, Grummelbäckchen, Minihund, Lumpi, … Mama ist da sehr kreativ. Was ich für Namen habe? Schurki. Babybär. Bärchen. Heuli. Sir Bud a lot. El buddo Grando, … *seufz*

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A synphony of Angel ist Lucys Wurfschwester. Sie lebt in der Schweiz und unsere Mamas haben sich über uns Hunde kennengelernt. Aus einem anfänglichen Erfahrungsaustausch über die Entwicklung der beiden Dackelmädchen entwickelte sich eine Dackelschwesternfreundschaft und so kam Lucy zu ihrer Patentante. Mama hat viel von Angels Adoptivmama gelernt, gerade was Ernährung und Gesundheit angeht. (Stichwort: Moro’sche Möhrensuppe!)

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Laut – Und das ist sie wirklich! Sie muss aber auch irgendwie ihre Größe kompensieren. Und sie ist davon überzeugt, dass sie eine herausragende Singstimme hat. Und sie bellt ALLES an. Mülltonnen, Plakate, andere Hunde, Rentner mit Tüten, … In ihren Augen gibt es viele Dinge, die es wert sind, verbellt zu werden.

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Ungeduld, deine Name ist Lucy. „Nimm mich hoch!“ „Lucy, wir essen.“ „Ich muss sofort hochgenommen werden!“ „Später.“ „Nein, jeeeetzt!“ (Siehe vorhergehender Punkt, macht sie ihrem Unmut gleich Luft.)

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PrinCess. Lucy ist durch und durch ein kleines verwöhntes Prinzesschen. Sie macht sich nicht gern schmutzig, Pfützen gehen gar nicht und im Regen Gassi gehen können die Zweibeiner vergessen! Ist es zu kalt, lässt sie sich lieber in der warmen Jacke tragen, ist es zu heiß, will sie ebenfalls lieber herumgeschleppt werden statt selbst zu laufen.

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Style. Lucy besitzt aktuell  sechs Halsbänder, drei davon mit zugehöriger Leine, zwei Halstücher, ein Geschirr, eine Regenjacke, zwei Strickpullover, einen Hoodie, zwei T-Shirts und zwei Anoraks und höchstwahrscheinlich werden es im Laufe der Zeit noch mehr. Mama kann einfach nicht widerstehen, wenn sie ein schönes Halsband sieht und einer Schönheit wie Lucy steht auch so ziemlich alles. Papa und ich glauben, dass Lucy eines Tages mehr Klamotten besitzen wird als Mama selbst, die hasst nämlich shoppen, außer, sie steht im Hundeladen. 

B-U-D

Dackel buddeln

Buddelingenieur. Jeder, der mich schon mal bei meinen Grabungsarbeiten beobachtet hat, weiß, wie ernst ich sie nehme. Ich buddel nicht einfach nur, ich plane und berechne genau, wie meine Erdlochkonstruktion auszusehen hat.

Pawfect bud

Unhold. Raubritter. Superschurke. Die Welt hat viele Namen für einen jungen Rüden wie mich. Ich bin sehr schlau, doch ich benutze diesen Vorteil oft für das Böse. So weiß ich genau wie Türen und Schubläden aufgehen und was man darin schönes entdecken kann und es gibt keinen Zaun und keine Box aus der ich nicht irgendwie ein Schlupfloch finden könnte. Und dann galoppiere ich triumphierend und mit wehenden Ohren davon, während meine Menschlinge versuchen mich zu fangen. Tihihi.

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Deckendieb. Menschlinge wickeln sich an kalten Tagen gern in kuschelige Decken ein. Ich auch. Deswegen klaue ich Decken so oft es geht. Egal, ob man sich zu Füßen des Menschlings niederlegt und die Decke durch Einwickeln an sich reißt oder ob man einfach über den Schoß latscht und die Decke mit sich zieht, es gibt viele Wege an das begehrte Textil zu gelangen..

Übrigens, wenn unsere Menschlinge passende Namen bekommen sollten, wäre unser Papa dann Spieltobfreukommendlichheimlautestimmeraufmitmirschlafplatz und Mama WilldassichGemüseessesorgenmachpupuaufsammeldackelknutscherin. 

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4 Gedanken zu “Passen unsere Namen?

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