Tauwetter und Krankenschwester Bud

Heute muss ich leider zugeben, dass ich ziemlich unzufrieden mit der morgendlichen Gassirunde war. Es taut! All meine mühsam angebrachten Schneemarkierungen sind weg! Und dann haben sich die (gelb gemusterten) Schneeberge auch noch verflüssigt und zusammen mit dem Streusalz eine kalte Pfützenlandschaft gebildet. Mich hat der Matsch weniger gestört, aber als Lucy das viele schmutzige Wasser erblickte, stemmten sich die vier kleinen, nassen Pfoten in den Boden. Nope! Dieser Dackel wird nicht durch die Sintflut des Schmutzes schwimmen! Trotzdem wurde Lucy noch ein Stück zum Weitergehen genötigt, lief aber vorsichtshalber neben dem Gehweg auf den Schneeüberresten. Weit sind wir eh nicht gekommen, denn meine andere Dame schwächelte dann auch. Nachdem Mama sich vor drei Wochen bei Onkel Bogi angesteckt hat, der von einem Kollegen angesteckt wurde, und sie nach einer Woche wieder auf dem Weg der Besserung war, dann aber Papa angesteckt hat, der jetzt sie wieder zurückangesteckt hat, startete sie unsere Gassirunde mit Fieber und Gegrummel. Aber ich bin natürlich der fantastische Bud! Ich führte meinen armen kranken Menschling flugs zurück auf die Couch und ließ sie dort fein Platz machen. Jetzt kuschel ich sie wieder warm und unterhalte sie mit meinen Dackelspäßen. Ich weiß. Ich bin der gute Junge.

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