Hund im Bett – Ja oder nein?

… ist der Titel der neusten Blogparade von miDoggy!

Wir outen uns gleich zu Anfang: Ja, wir schlafen in einem Bett! 

hund ins bett

„Die kommen aber nicht ins Bett!“

Geplant war es eigentlich nicht. Mama hatte vor unserem Einzug fünf Hundebettchen (!) gekauft, falls Lucy und ich mal Abstand bräuchten oder einfach in einem anderen Raum schlafen wollten. Aber schon damals, als Welpen, kuschelten wir lieber miteinander als irgendwo allein zu schlafen. Ins Bett durfte wir nicht, Mama war nämlich ursprünglich gegen Hunde im Bett! Jetzt seid ihr sprachlos, oder? Ausgerechnet die größte Hundeknutscherin bei uns wollte uns nicht ins Bett lassen. Sie hatte Angst, jemand würde sich im Schlaf auf uns winzig kleine Welpen wälzen und zerdrücken! Lucy war als Welpe wirklich sehr klein und zerbrechlich und Mama als Hundeneuling sehr paranoid und ängstlich. Schlechte Kombination!

Papa wollte uns im Bett haben, weil er das kuscheliger fände. Doch Mamas Sorge um briefmarkenplatte Welpen war größer. Doch ich war damals als kleiner Welpe schon sehr charmant und es gelang mir, sie umzustimmen… okay, okay. Ich habe einfach gewartet bis die Zweibeiner schlafen und bin dann ins Bett gekrabbelt. Am nächsten Morgen lag ich süß und warm und unzerdrückt in Mamas Arm und da ihre Hauptsorge zerstreut worden war, zogen wir ins Bett ein. Die fünf Hundebettchen habe ich übrigens nach und nach zerfleddert. Eins haben wir Nachbarsdackel Nico geschenkt, als er spontan sein neues Zuhause fand und ein Bettchen existiert noch bei uns. Aber wenn ich wirklich in einem Körbchen schlafen möchte, lege ich mich lieber in mein Lucys rosa Prinzessinnenbett.

Aber wie macht man es als Hund oder auch als Herrchen denn nun richtig? Pauschalisieren kann man so eine persönliche Angelegenheit natürlich nicht. Jeder Menschling (und jeder Hund) tickt anders. Manche Zweibeiner ekeln sich vor Hundehaaren und manche (*hust* Mama *hust*) nunja… manche trinken eben ihren Kaffee auch dann noch weiter, wenn sie Hundehaare darin finden. 🙂

Zum Glück haaren Lucy und ich sehr wenig, aber bei anderen Hunderassen sieht das schon ganz anders aus! Außerdem haben wir als kleine Hunde natürlich noch den „Der-nimmt-ja-kaum-Platz-weg“-Bonus. 😉 Für uns ist es einfach super bequem im Bett. Und für die Zweibeiner gibt es auch einige Vorteile!

hund im bett 2

Die Vorteile 

  • Gerade im Winter ist es für uns viel wärmer unter der Bettdecke und auch unsere Menschlinge kuscheln sich gern an unser weiches Fell. Wir liegen dann alle als riesiges Knäuel herum und haben es gemütlich.
  • Alle schlafen ruhiger. Wir, weil wir eh Kontaktliegen mit unserem Rudel bevorzugen und die Zweibeiner, weil unsere Nähe sie beruhigt.
  • Wir duften nach Baby, behauptet Mama zumindest. Sie liebt den Geruch unseres Halses und wenn wir geschlafen haben, riechen wir besonders gut.
  • Wenn wir nachts doch mal ein Problem haben, merkt es Mama rechtzeitig, weil wir unruhig werden. Gerade die sensible Lucy bekommt schnell mal Durchfall, z.B. wenn sie in kaltem nassem Wetter gefroren hat oder wenn sie zu viele Leckerlies hatte.

hund im bett

Die Nachteile

  •  Lucy ist von uns allen die Kleinste und trotzdem das größte Drängelschwein. Sie muss unbedingt auf dem Kopfkissen schlafen und das am besten so lang es geht ausgestreckt. Ich bin aber auch nicht unschuldig, denn ich möchte ja auch bequem liegen! Schubsen, drängeln und trampeln  gehört da eben dazu.
  • Im Sommer ist unser Bedürfnis nach Kuscheln nicht besonders angenehm, wir sind warm, die Menschlinge sind warm. Und natürlich leben wir im Dachgeschoss! Trotzdem sind wir bisher im Bett geblieben, mit unter der Decke.
  • Hygienische Aspekte. Ja, sie verlieren Haare und sabbern tun sie auch. Aber wir lieben unsere Menschlinge und leben damit, unser Bettzeug halt öfter waschen zu lassen.

darf mein hund ins bett

Fazit: Der Dackel gehört ins Bett!

… und das ist eine Tatsache. Zumindest für unsere Familie. Auch, wenn es manchmal zu warm wird und wir ganz schön drängeln können, ist unser Platz neben unseren Menschlingen. 🙂

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2 Gedanken zu “Hund im Bett – Ja oder nein?

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