Wellness-Wochenende ohne Eltern II

Dackelige Babysitter

Die ganze Woche schon hatten sich die Zweibeiner komisch benommen, was ein Indiz dafür war, dass etwas Interessantes bevorstand. Als dann unsere Leckerliebestände aufgestockt wurden, war ich mir dann sicher: Was auch immer es war, ich würde Kekse bekommen! Am Freitagmorgen dann war es soweit. Es klingelte an der Tür und Opa Niels und Oma Mella standen davor! Jedoch gingen kurz darauf Mama und Papa weg. Der Fall war ganz klar, wir hatten einen  zwei Babysitter.

Ein Tag mit Oma und Opa

Natürlich war es sehr aufregend, unsere Großeltern nun ganz für uns allein zu haben! Nur war ich echt noch ziemlich müde vom frühen Aufstehen und musste mit Lucy zusammen auf der Oma ein ausgiebiges Schläfchen machen. Unser Frühstück hatten wir schon von Mama (viel zu früh) am Morgen bekommen, aber da war ja noch die gefüllte Leckerliedose. Gassi sind wir auch gegangen mit Oma und Opa, wo mir dann, wie so oft in letzter Zeit, der verlockende Hündinnenduft in die Nase stieg. Dadurch vergaß ich glatt mein Häufchen zu machen! Aber es wäre sowieso nicht gegangen, denn es war graues nasses Wetter, da verkneife ich es mir so lange es irgendwie geht. Lucy dagegen hatte längst die Leckerchen erschnüffelt, die mit auf unseren Spaziergang genommen worden waren, und erinnerte sich gleich an die Regel aus unserer Welpenzeit: Wer fein macht, kriegt’n Keks. Gesagt getan, Lucy mühte sich bei jedem Spaziergang ab, weil sie auf eine Belohnung hoffte.

Lucys Schandtaten

Oma und Opa blieben sogar über Nacht bei uns. Ganz offensichtlich gehörten die beiden Zweibeiner jetzt mir! Wenn noch meine Eltern zurückkommen würden, hätte ich dann vier Menschlinge! Das würde natürlich viel Arbeit werden, gerade, wenn ich mit allen Vieren dann Gassi gehen müsste, aber ich war wie immer zuversichtlich. Bin ja ein Dackel. Lucys Feng Shui schien dagegen von der Veränderung verwirrt zu sein oder aber sie hatte beim letzten Gassi etwas Elementares vergessen, jedenfalls war sie sehr sehr ungezogen und machte eine der frischbezogenen Decken nass. Schon beim bloßen Anblick davon konnte ich Mama meckern hören. Zum Glück waren unsere Großeltern nicht böse auf uns. Lucy hatte schon vorher am Abend Mist gebaut und sich schnell ein paar Chips vom Tisch geschnappt, als Oma und Opa gerade außer Sichtweite waren. Ich schüttelte den Kopf, während ich schnell ein bisschen von ihrem Diebesgut verschlang, das war echt sehr ungezogen von Lucy, wirklich. ICH dagegen war die ganze Zeit total brav, aber ich bin ja auch nicht umsonst der fantastische Bud.

Wieder vereint

Samstag, gegen Mittag, tauchten die zwei Streuner (Mama und Papa) wieder auf. Sie hatten sich offensichtlich in Parfüm gewälzt und sahen erledigt aus, aber das haben sie davon, wenn sie einfach stiften gehen. Den Rückruf sollte ich wirklich mal mit den beiden üben! Weil man sich ja aber immer freuen soll, wenn der Menschling dann zurückgelaufen kommt, begrüßten wir unsere Eltern mit ausgelassenen Sprüngen und wedelten wie verrückt. Früh um Vier hatten unsere Großeltern entschieden, Gassi zu gehen. Buäh. Also, DAS würde ich ihnen wohl abtrainieren müssen. Dann ging auch noch Opa weg und wir hatten nur noch Oma Mella. Wahrscheinlich hatte es Opa zu lange gedauert, dass unsere Eltern weg waren und war losgezogen um sie zu holen. Er kam dann auch ein paar Stunden, nachdem unsere Eltern wiedergekommen waren, nach Hause. Froh, dass Mama und Papa zurück waren, konnten wir ein Schläfchen machen. Die beiden erzählten, dass sie auf einer Hochzeit gewesen waren.

~ An dieser Stelle: Liebe Dani, lieber Mirko, auch nochmal von Lucy und mir alles Gute zur Hochzeit! 🙂 ~

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Ich HOFFE, unsere beiden Menschlinge haben sich gut benommen, ohne einen Dackel an ihrer Seite, der auf sie aufpasst.

Natürlich erfuhren Mama und Papa dann auch von Lucys Verfehlungen, obwohl Oma Lucy hatte retten wollen, was die Decke anging. Ich glaube, Lucy muss, um das wieder gut zu machen, nächste Woche die Wäsche machen. Als Opa dann wieder da war, nahm er dann die Oma wieder mit. Schade, ich hätte bestimmt auch vier Menschlinge gut versorgen können, aber Pissnelke Lucy musste sie ja vergraulen. Trotzdem hatten wir viel Spaß und bedanken uns alle vier bei Opa Niels und Oma Mella für das tolle Babysitting! 🙂 

Babysitter (1 von 1).jpg

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