miDoggy Parade: Hundeliebe – So kam euer Hund zu euch

miDoggy hat eine neue Blogparade für uns! Wouhou! Das Thema lautet diesmal: „Hundeliebe- So kam euer Hund zu euch“. Zweifellos bietet dieses Thema genug Stoff für viele rosa Herzchen und Einhörner, nüchtern betrachtet haben unsere Zweibeiner aber auf voller Linie verkackt, als es um die Anschaffung ihres Hundes ging.

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Ein Hund zieht ein – Wie man es nicht machen soll

Wen unterstützen: Den Tierschutz oder einen Züchter?

Auch, wenn es die PETA zutiefst empört: Als Frauchens Hundewunsch übermächtig wurde, war unsere erste Anlaufstelle nicht der Tierschutz, sondern der Züchter. Das hatte jedoch auch einen Grund. Als Noob in Sachen Hunde wollte unsere Mama lieber bei Null anfangen, da ihr schlicht das Wissen um einen Hund fehlte, der vielleicht durch schlechte Erfahrungen bereits beeinflusst worden war und dadurch besondere Erziehung und Pflege benötigen würde. Deswegen lieber selbst die Erziehung versauen und genau wissen, was der Hund bereits erlebt hat. Dööööt! Karma Minus 9000!

Welche Rasse passt zu mir?

Nachdem die Gretchenfrage „Züchter oder Tierheim?“ geklärt war, kam nun natürlich die große Frage nach der Rasse. Wie ihr wisst, leben wir in keinem Schloss, obwohl nur das meiner würdig wäre, sondern in einer Wohnung in der Kleinstadt. Unser Lebensraum ist sozusagen eher klein bemessen. So fielen der Irische Wolfshund und Doggen schon von vornherein aus, genau genommen alles, was Tischhöhe erreicht.

Insgesamt gab es da einige Kriterien:

  • kleine Rasse
  • Kurzhaarrasse, da die Katze schon genug haart und weil um Gottes Willen keine Schleifchen dran hängen sollen
  • möglichst auch nicht unwesentlich größer als die Katze, weil Gleichberechtigung und so
  • möglichst auch kompatibel mit Katzen
  • eine Rasse, die trotzdem „ein Hund ist“ (Argument von Papa), also ja keine „Tussirasse“ (Prinzessin Lucy sieht das etwas anders)
  • eine Hündin (Muahahahahhahaaaa!)

Vor kurzem hat irgendeine arme Sau die Idee gehabt, in einer Dackelgruppe auf Facebook zu fragen, ob ein Dackel so als Ersthund ne gute Idee sei und natürlich hat man sie in Grund und Boden gegutmenscht. Selbstverständlich (!) ist ein Dackel ABSOLUT kein Anfängerhund, das geht 100%-ig schief. Der eigene Dackel ist aber natürlich ein absolutes Beispiel an Mustergültigkeit und Gehorsam. *hust*

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Wo findet man den richtigen Züchter?

Nachdem sich die naiven kleinen Zweibeiner in den Dackel verliebt hatten und glaubten, dass sie wüssten, worauf sie sich einlassen, fehlte nur noch die Brutstätte des zukünftigen vierbeinigen Freundes: Der Züchter. Auf Ebay gab es zigtausend Annoncen, aber dass Vermehrer scheiße sind und nicht unterstützt werden sollten, haben die Zweibeiner schon bei Kyra gelernt. (Irgendwann muss ich auch mal ihre Geschichte erzählen, ich weiß.) Jedenfalls sollte es ein seriöser Züchter sein und möglichst auch nicht am anderen Ende der Welt. Da Dackel relativ selten sind, machte es das nicht einfacher. Doch als Frauchen schon fast nicht mehr glaubte, einen Züchter zu finden, fand sie dann doch unseren Züchter und es wurde ein erstes Treffen ausgehandelt.

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Klare Vorstellungen, wenn man den Welpen aussucht

Die Zweibeiner wussten genau, was sie wollten. Einen. Weiblichen. Dackel. Und sie gingen letztendlich mit zwei Dackeln. Und einer davon ein Rüde. War diese Entscheidung wohl überlegt? Nein! Sollte man das so machen? Auf keinen Fall! Kann so etwas schiefgehen? Aber volle Bude! Tja. Es war nicht logisch durchdacht. Man hätte es nicht machen sollen. Das Leben ist manchmal nicht logisch, auch wenn ihr kleinen pedantischen Primaten das gern hättet und wenn jemand vom althergebrachten Raster abweicht, kann es ja nur schiefgehen. Tausende Meinungen von Gelehrten auf Facebook können sich nicht irren! Spoiler: Es ist nicht schiefgegangen.

Und heute?

Natürlich war es nicht immer einfach und ich gebe es zu, als junger, abenteuerlustiger Dackelrüde macht man es seinen Menschlingen auch nicht einfach so „leicht“. Wozu auch? Wo bleibt denn da der Unterhaltungswert? Es hat eine Weile gedauert, aber mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team. Das soll nicht heißen, dass ich aufgehört hätte, Unfug anzustellen! (Hah! Niemals!) Aber ich denke, ihr wisst, was ich meine. Und nach all den Dingen, die unsere Zweibeiner nicht so hätten machen sollen, sind sie am Ende doch glücklich, dass es genau so gelaufen ist.

team dackel

 

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5 Gedanken zu “miDoggy Parade: Hundeliebe – So kam euer Hund zu euch

  1. ShivaWuschl schreibt:

    Wunderbar! Genau so und nicht anders soll es doch laufen. Schließlich… was würde euer Praktikant denn ohne den Chef machen? Und was für ein Leben wäre es als Chef ohne seinen Stellvertretenden Chef? Eben! Es gehört einfach so und hör ja nicht auf Unfug anzustellen!

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva

    • derfantastischebud schreibt:

      Dankeschön! 🙂
      Ein Bud ohne Unfug ist eben kein richtiger Bud.
      Ohne mich, den Chefredakteur und Anführer unserer Gang, wäre unser Praktikant gleich nochmal so langweilig wie sie eh schon ist und ich wäre ohne meine Stellvertreterin ziemlich aufgeschmissen, wenn besagte Praktikantin mit der halb zerfledderten Klopapierrolle angerannt kommt und fragt, wer von beiden das nun war. 😀
      Dackelige Grüße, Euer Bud

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