Jahresrückblick: 2017 war turbulent

Genau, das wird jetzt eine dieser erzlangweiligen Jahresabschlussrekapitulationen, in denen man seine Highlights nochmal zusammenfasst und seelisch mit dem vergangenen Jahr abschließt. Aber weil wir irgendwann mal mit dieser Tradition angefangen haben, gibt es auch dieses Mal einen Rückblick. Aber 2017 war auch ein ziemlich turbulentes Jahr!

Freunde

Dieses Jahr habe ich echt viele neue Hunde- und Menschenfreunde kennengelernt und alte getroffen. Luke, das Shiba-Inu Baby, was nur mittlerweile ein frecher kleiner Teenie ist. Mylow, in den ich mich so ein bisschen verliebt habe, und seinen Mitbewohner Joko, dem gar nicht gefallen hat, dass ich mich in Mylow verliebt habe. Angelausflüge und Filmnachmittage mit meinem Bruder Balduin. Royales Treffen mit Corgikönigin Nami. Übernachtungspartys und Waldspaziergänge und Hundeweihnachtsmarkt mit Finn. Menschenwelpe Erik, mit dem ich gespielt habe, und Johanna, die in ihrem eigenen Körbchen herumgeschleppt wurde. Meine Freundin Bianka habe ich nach langer Zeit wiedergetroffen.

Und eine  Freundin hat uns das ganze Jahr begleitet, auch, wenn es über das Handy war, und wieder einmal sehr oft aus der Patsche geholfen, indem sie uns in Momenten der Panik genau den richtigen Rat geben konnte: Danke, Vivi. (Hey! Hey Vivi! Heeey!)

Leider habe ich dieses Jahr aber auch eine liebe Freundin verloren: Sina, die viel zu jung sterben musste. Sie war der erste fremde Hund, den ich im neuen Zuhause getroffen habe und sie war der freundlichste Hund, den es je gegeben hat.

Reisen

Wir sind weit und nicht so weit gereist, zu Fuß quer durch Chemnitz (Das ist eigentlich weiter als sich das jetzt anhört!), waren bei Mamas Mama an der Ostsee, ich war alleine mit Frauchen in Leipzig (um Erik zu treffen) und Lucy war mit Frauchen alleine in Chemnitz (um sich von Sascha fotografieren zu lassen) (Also, Lucy. Nicht Frauchen. Lol.) und Frauchen war ohne uns in Berlin (um sich mit Team Check-App das Studio von King anzugucken).

Gesundheit

Fizzy war dieses Jahr unser Problemkind, das Axolotl hat sich fast komplett entfärbt und musste lange Zeit in Quarantäne bleiben. Es war ein ziemlicher Kampf, aber Fizzy ist wieder gesund und dunkelt immer mehr nach. Und unser Frauchen hat ein Medikament gefunden, dass ziemlich gut funktioniert und sich mit dem abgefunden, was man eh nicht  ändern kann. Ansonsten blieben Lucy und ich – abgesehen von Kleinkram wie Durchfall oder Blasenentzündung bei Lucy – zum Glück verschont.

Lieblingsspielzeug

Bei mir war es ganz klar das rosa Einhorn! Tante Vivi hat es uns (Lucy) zu Weihnachten geschenkt. Das ganze Jahr über habe ich es mit mir herumgeschleppt. Es war mit in meiner Box, in meinem Bett, im Zweibeinerbett, auf meiner Aussichtsplattform und einmal hab ich es auf dem Kratzbaum abgesetzt, was Kyra sehr interessant fand.  Außerdem beliebt war ein großer Ball aus Leder, der sogar noch nicht kaputt ist! Für mein Frauchen spielte aber dieses Jahr ganz besonders ein Text-Adventure eine große Rolle: The Parallax. Unter den zig tausend Apps, die Frauchen für Check-App getestet hat, war es das herausragendste Spiel, einfach, weil es etwas hat, was andere Spiele nicht rüberbringen. (Danke, dass ich dabei sein darf! 🙂 )

Neue Tricks

Wir haben den miDoggy Trick Challenge gemeistert und auch nebenbei immer mal etwas Neues gelernt. Und ich habe zum ersten Mal überhaupt in diesem Jahr einen Dummy draußen apportiert! Draußen! Neben den Mauselöchern! Für viele Hunde ist das jetzt nicht sehr bedeutend, aber für uns war es ein ziemlicher Durchbruch. Unser aktuellster Trick ist bei mir „Mount“ (=ich springe auf mein Reittier äääh in Frauchens Arme) und bei Lucy „Mute“ (=kontrollierter Stopp beim Kläffen).

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Unser Spendenbuch

Dezember 2016 erschien zum ersten Mal eine Sammlung von Kurzgeschichten mit einem Beitrag von uns! Wir waren damals schon irre aufgeregt und als im Mai 2017 „Mein Hund heißt Nein“ erschien, in dem noch mehr Geschichten von uns abgedruckt wurden, war es ähnlich. Mein Frauchen glich einem Flummi. Der Erlös beider Bücher geht übrigens komplett jeweils an Tasso e.V und an S.O.S. dog e.V & IG gegen Rasselisten.

Schandtaten

Oh je, also, wenn man so drüber nachdenkt… war ich eigentlich voll das Unschuldslamm. Okay, Lucy und ich haben hin und wieder mal etwas Essbares geklaut. Geplünderte Biomülleimer, Hustenbonbons, Schokolade (das gab Aufregung, Junge Junge.) und Mamas teure Medikamente habe ich ausgeleert, aber zum Glück nicht viel gefressen, dafür die Verpackung zerbissen (Das gab RICHTIG Ärger). Ich habe Lucy genau auf den Kopf gepullert, ich hab das Beinchen an meinem Frauchen gehoben (1. War es ein Unfall. 2. War ich abgelenkt 3 Konnte ich mich nicht entscheiden, welches Bein ich jetzt hebe und was muss die auch so dumm in der Gegend herumstehen!). Lucy wurde ins Wasser geschubst, wurde aber sogleich am Geschirr herausgezogen. Tjaja. Wäre ja langweilig ohne bissl Action.

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Und nun?

Wir feiern dieses Jahr seeehr ruhig – die Gaststätte unter uns macht genug Party 😀 , d.h. die Zweibeiner gucken Filme und stopfen sich mit Raclette voll, wir kriegen Knochen, denn Kauen ist gut für die hündische Stressbewältigung und Mitternacht kommt dann der Moment, auf den ich den ganzen Abend warte: Wenn mein Frauchen nach ihrem einen Glas Sekt betrunken ist und ich ihren Teller leer fressen kann. Hrhrhr. Der Krach ist für mich jetzt nicht so interessant, ich bin schließlich ein furchtloser Dackel! Lucy ist eigentlich die Einzige, die sich etwas vor den Böllern fürchtet, aber wenn sie etwas zu fressen sieht, sind auch die Silvesterraketen nicht mehr so wichtig. Das neue Jahr wird sicher aufregend und ich hoffe, es ist reich an Pansen.

Euch wünschen wir vor allem ein gesundes Jahr 2018, danke, dass ihr uns begleitet habt – Ihr, unsere ganzen drei Leser am Tag! Unser ganzer Stolz! – viel Glück und … [insert Floskeln] !

Rutscht gut rein und jagt nicht so viel Zeugs in die Luft, ihr seid keine verdammten Pyromages und Tierohren sind im Gegensatz zu eurem abgestumpften Gehör sehr empfindlich. Dankeee.

Dackelige Grüße,

Euer Bud.

2 Gedanken zu “Jahresrückblick: 2017 war turbulent

  1. Wurzelkobold schreibt:

    Juhu ihr Lieben :3
    Ein royales corgitastisches Jahr wünscht Fräulein Rottencorg.. äh, Nami. Natürlich mit Anhang. Dieser schaut alle Hobbit Teile als Collectors edition UND schaufelt sich Knabberkram rein. Ohne mir etwas abzugeben! Gemeinheit! Wenigstens kann ich bei Großfrauchen kuscheln.
    Grüße, Nami 🙂

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