Seeungeheuer Buddy

Seit geraumer Zeit ist ja Sommer. Ihr wisst schon, diese Zeit, in der man sich nicht mehr genau erinnern kann, wieso man sich nochmal dafür entschieden hat, in eine Wohnung unter dem Dach zu ziehen.

Bisher haben wir den Sommer noch nicht wirklich ausgenutzt (Frauchens Schuld!), waren maximal am Fluss zum Pfoten baden, haben uns mit Melone vollgestopft und uns den Platz auf den kühlen Fliesen gekrallt. Aber dann schlug Finns Frauchen spontan vor, dass wir an den See fahren könnten.

Also packten wir unsere Schleppleine und Melone (in erster Linie als Lucy-Lockmittel) ein und tingelten zum See. Obwohl es dort am Wochenende eigentlich nur so von schwimmfreudigen Naturliebhabern wimmelte (und wir mehr gesehen haben, als wir wollten), war unser special Badespot of awesomeness noch frei. Dieser zeichnet sich vorallem durch einen flachen Einstieg ins Wasser und eine einigermaßen große Wiesenfläche aus. Früher gab es sogar einen Steg, der allerdings irgendwie weg war.

Wir waren mega aufgeregt, als wir plötzlich Finn gegenüberstanden, das äußerte sich in wildem Kläffen. Auch Finn freute sich und sprang in wilden Sätzen herum. Als wir uns wieder beruhigt hatten, versuchte Frauchen einmal mehr, mir das Schwimmen schmackhaft zu machen. Für die Zweibeiner war es ja kein Ding, das Wasser reichte ihnen an dieser Stelle nur bis über die Knie. Ich dagegen paddelte in bester Hundemanier herum. Natürlich waren sie alle stolz auf mich, als ich mich traute. Ist ja logo. Als ich einmal die Scheu überwunden hatte, rannte ich immer mal wieder hinein. Man warf mir sogar Stöckchen und Melonenwürfel hinein, letztere waren besser, weil ich sie fressen konnte. Meine Schwimmkünste sind allerdings noch nicht auf dem advanced Labrador-Level, so dass ich wild mit dem Schwanz herumpeitschte, statt ihn als Steuerinstrument unter Wasser einzusetzen. So schwamm ich lautstark platschend und prustend wie ein in die Jahre gekommenes Seeungeheuer meine Kreise.

Aber auch Lucy, die die meiste Zeit herumflitzte, traute sich in den See – aber nur bis zur Brust. Selbst Melone konnte da nicht viel ändern. Allerdings war Lucy als einzige nicht an der langen Leine, weshalb sie übermütig wurde und extra nah an Finn und mir vorbei preschte.

Und falls ihr euch jetzt fragt, ob der Labrador auch planschen war: Äh, aber hallo?

Da Witzigste ist aber eigentlich, dass meine Corgi-Freundin Nami an dem Tag, an dem ich freiwillig schwimmen war, gebuddelt hat. (Ihr erinnert euch vielleicht, Nami ist sonst die Wasserratte und ich das buddelnde Wildschwein, umgekehrt war da eher weniger Interesse. Sozusagen: Ein Buddy-Nami-Rollentausch!)

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2 Gedanken zu “Seeungeheuer Buddy

  1. Isabella schreibt:

    Planschen im See – und dann auch noch echt Schwimmen … ich bin beeindruckt. Hast Du denn wenigstens die von Lucy nicht gefutterten Melonenstücke im Wasser dann auch noch gefuttert 😉 Schöne Bilder habt ihr mitgebracht.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    • derfantastischebud schreibt:

      Logo! 😀 Die gute Melone kann man doch nicht den Fischen überlassen! (Okay, eigentlich hatte ich nur Spaß daran, mir die Snacks aus dem Wasser wie eine Schnappschildkröte zu angeln.) Liebe Grüße, Bud

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