Budiges Wandern vor der Wohnungstür

Wir sind, was das Gassi gehen betrifft, zwei ziemliche Glückspilze, was unsere Wohnlage angeht. Da hätten wir den großen Wald, der ungefähr eine Viertelstunde hindackeln entspricht. Dort kann man eine kurze Runde gehen, die vielleicht eine Stunde dauert, die längste Runde kann aber schon über zwei Stunden gehen. Außerdem haben wir noch zwei kleine Parks vor der Nase und jetzt, wo die Ernte eingefahren ist, können wir auch über die Stoppelfelder spazieren. Um das schöne Wetter noch einmal auszunutzen, bevor es langsam kälter wird, waren wir an besagten Orten gefühlte tausend Mal. Deswegen war Mama der Meinung, wir bräuchten eine Abwechslung, mehr noch, wir hätten dringend mal wieder einen Ausflug nötig! Doch wohin?

when i look on in ur eyes then i find that i ll do fine, when i look on in ur eyes then i ll do better

„Wandern vor der Haustür“

…ist eine Blogparade, die Carolin vom  „Bergzeit Blog“ ins Leben gerufen hat. Wir finden, es ist eine tolle Idee von ihr gewesen und sind gleich mit Feuer und Flamme dabei!

Unsere Haustür lag von unserem Ziel nur zehn Kilometer weit weg, laut Maps. Dazu hätte man jedoch durch Dörfer und an den Straßen entlang latschen müssen und das ist nun echt nicht der Schinken vom Knochen, wenn ihr wisst, was ich meine. Deswegen ging es durch den Wald, einen Wanderweg direkt an der Zschopau entlang.

Wir brachen früh am Morgen auf, als es noch herrlich kühl war. Ich war voller Tatendrang und witterte viele aufregende Gerüche im Laubteppich. Der Wanderweg selbst ist keiner der einfachsten, da die schmalen Pfade sich sehr eng an steilen Hängen entlang schlängeln. Auf der einen Seite geht es tief runter und auf der anderen ist schon eine Felswand. Bäume sehen eindrucksvoll geformt aus, da sich ihre Wurzeln verdreht und verschlungen um Felsbrocken klammern, als ob sie, wie im tapferen Schneiderlein, Wasser aus dem Gestein quetschen wollten.

Die Zschopau ist von mancher Stelle des Wanderpfads nur von weit oben zu sehen, als glitzernde Wand hinter den Blättern, aber es gibt auch viele Stellen, da ist man direkt am Wasser. Trinken sollte man allerdings nicht unbedingt daraus, zumindest nicht an diesen schlammigen Ufern. Allerhand Unrat wurde schon angetrieben, angeblich sogar schon einmal ein totes Schwein.

Burg kriebstein blogparade wandern vor der wohnungstuer 11

Der roten Markierung an den Bäumen folgten wir über eine Stunde lang, dann standen wir irgendwann vor einem Feld. War das etwa unser Ziel?

fuer vivi zur aufmunterung

Die Reise ging weiter, jetzt allerdings eine kurvige  und relativ schmale Straße entlang. Da es keinen Fußweg gibt, muss man als Hunde-Mensch-Gespann gut auf den Verkehr aufpassen. Zum Glück war diese Strecke kurz und dann waren wir da:

Burg kriebstein blogparade wandern vor der wohnungstuer 12

Burg Kriebstein

Die Burg Kriebstein ragte alt und ehrfurchterregend vor uns auf. Man nennt sie Sachsens schönste Burg und ich kann verstehen, warum: Die Burg ist noch gut erhalten und thront hoch oben auf einem Berg, den Fluss zu ihren Füßen liegend.

Burg kriebstein blogparade wandern vor der wohnungstuer 2

Fast konnte ich das längst verklungene Jagdhorn aus alter Zeit zur Jagd rufen hören und sah mich schon selbst als Burgherren aus einem der Turmfenster blickend sitzen, doch in die Burg hinein gingen wir nicht, sondern um sie herum.

Dort ist nochmal ein Waldstück mit einigen guten Badestellen für Hunde, an denen die Zschopau auch klar und sauber ist. Vorsicht ist nur am Wehr geboten! Unser Fall ist Wasser ja eh nicht, aber wir sahen einen Labrador, der vergnügt im Fluss herumsprang. Weiter weg von der Burg gibt es noch einen Staudamm und eine Gaststätte, aber wir hatten uns Brötchen und Hundekekse eingepackt.

Burg kriebstein blogparade wandern vor der wohnungstuer 3

Das letzte Stück vom Rückweg sind wir dann aber doch lieber mit dem Bus gefahren, denn es war außerhalb des Waldes und vor allem außerhalb des Flusses doch ziemlich warm geworden und uns hingen allen dreien die Zunge raus. Zuhause dackelte ich schnurstracks ins Bettchen und musste mich erstmal erholen von unserem Abenteuer.

Hier noch ein paar Bilder von uns beiden:

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Sommer, See und Schnüffelei

Am Wochenende besuchte uns endlich wieder Balduin mit seinen Eltern. Es war lange her, dass wir uns gesehen hatten, für mich fühlte es sich bereits wie eine Ewigkeit an. Darum freute ich mich wie verrückt und wir spielten ausgelassen zusammen. Doch unser Glück wurde sogar noch größer: Die Papas schnappten sich ihre Angeln und die Mamas leinten uns an. Aaabenteuer!

Bruder

Die Reise führte uns zu dem See, an dem Onkel Felix und Papa am liebsten angelten. Wir schauten erst ein wenig zu, aber Balduin, der eine echte Wasserratte ist, konnte nicht ertragen, dass er nicht in der Nähe der Angelhaken schwimmen durfte. Weil er sich dann ziemlich aufregte, gingen wir ein Stück vom Wasser weg. Dort gab es eh etwas viel besseres als den See: Mauselöcher! Balduin ist zwar kein so großer Buddelenthusiast wie ich, grub aber dann doch fleißig mit und ließ sich etwas ablenken. Ich war rundum zufrieden. Balduin da! Buddeln! Action!

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Mama machte natürlich wieder die gaaanze Zeit Fotos, aber zum Glück nicht nur von mir, obwohl ich natürlich das schönste Motiv war. Die Männer waren unterdessen nicht faul, mein Papa hatte bald schon einen Fisch an der Angel! Der lustigste Fang „biss“ bei Onkel Felix an, ein großer Sockenfisch der Gattung Baumwolle.

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Als wir den See langsam umrundeten, stieg mir ein bekannter Geruch in die Nase: Finn! Der war vor kurzem auch an diesem See, genau auf diesem Baum, an dem ich auch sofort hochgeklettert bin. Aber so sehr ich auch versuchte, ihn durch extremes Schnüffeln durch die Nasenlöcher herzusaugen, außer seinem Geruch gab es keine Spur von Finn. Naja, zumindest hatte ich ja mein Bruderherz!

 

Angel-Abenteuer

 

Heute stand auf unserer To-do Liste eigentlich nur die Hundeschule, weil das Wetter aber so schön war, entschieden sich unsere Eltern dazu, mit uns angeln zu gehen. So packte Papa seine Angelausrüstung, Mama unsere Ausrüstung und los gings!

Der Fluss war seicht, jedoch hatte er eine starke Strömung. Wir wollten ihn durchqueren, aber Lucy und ich wären abgetrieben worden, zum Glück trug mich Papa dann rüber und Mama Lucy.

Am flachen Ufer zückte Papa dann die Angel und ich lief an der Schleppleine herum und schnüffelte am Gestrüpp. Lucy lief frei herum und hopste über die Steine am Ufer. In der sommerlichen Wärme war das Wasser eine nette Abkühlung. Als Papa dann weiter den Fluss entlang watete, folgten wir ihm schwimmend und hüpfend, je nach Wassertiefe.

Plötzlich hatte Papa einen Fisch an der Angel! Wir waren fasziniert! Immerhin hatte er gerade unser Abendessen erbeutet! Kurz darauf biss noch ein echt großer Fisch an. Es war total aufregend. Danach froren wir dann langsam, weshalb wir an Land gingen. Das Ufer war ein steiler Abhang, ich schaffte es so ziemlich allein hoch, Mama kam als nächste mit Papas Hilfe und krabbelte hinter mir her und dann kam noch Lucy nach. Papa blieb unten im Wasser und angelte weiter. Ich nutzte die Gelegenheit um mich umzusehen und wickelte dabei die Schleppleine um ein großes Brennnesselgestrüpp. Mama musste es dann herauszerren, aber zumindest konnte ich schnüffeln. Danach saßen wir in der Sonne und trockneten wieder. Da erhielt Mama dann die Nachricht, dass die Schule heute ausfiel und wir blieben noch ein bisschen. Als wir dann heimfuhren, wollte ich nur noch auf meine Couch! Es war ein schöner Ausflug und der Fisch wird mir heute Abend gut schmecken.

Hundewetter

April, April, der weiß nicht, was er will… ist der April ein Dackel?

 

…natürlich nicht! Ein Dackel weiß ja schließlich, was er will!

Bei mir ist das ganz klar das Buddeln, Lucy findet eher Essen wichtig. Was wir nicht leiden können, wissen wir auch ganz genau: Ikswetter. Als Ikswetter bezeichnet man ein Wetter, bei dem ein Hund keine Pfote vor die Tür setzen möchte, aber (dank Frauchen oder Herrchen) notgedrungen Gassi gehen muss. Und der April ist voller Ikswetter! Kaum hatte Mama das Monatsblatt unseres (Dackel-) Kalenders umgedreht, fielen die ersten Schneeflocken! Zum Glück schmolz das weiße Zeug im Laufe des Tages.

Über Ostern wurde es dann richtig schön und warm, so dass wir unsere Pelze genüsslich in die Sonne hielten. Mama ging mit uns mehrmals in den Wald, weil es dort einfach zu schön war und setzte sich mit uns auf die Wiese, soll heißen, sie saß, Lucy rannte herum und ich widmete mich dem mäusehaltigen Erdreich. Im Wald selbst gibt es einen kleinen Bachlauf mit vielen natürlichen Dackelbadebassins, in denen wir schon geplanscht haben. Es war kühl, aber erfrischend nach dem Laufen und Buddeln!

Doch nun begann Mamas neues Semester, die schöne Zeit des Praktikums und des Bürodackelalltags war vorbei und wir müssen nun wieder das Haus hüten, während unsere Eltern ihren Beschäftigungen nachgehen. Ich meine, auf die Wachfähigkeiten der Katze kann man sich ja nicht verlassen, also ist es natürlich mein Job, als Herr im Haus für Recht und Ordnung zu sorgen, wenn die Menschlinge unterwegs sind. In dieser Woche war an allen Tagen, an denen Mama zur Uni musste, strahlender Sonnenschein. Sie vertröstete uns und versprach große Spaziergänge, an ihren freien Tagen. Und, wer hätte es geahnt? Kaum ist Mamas Uniwoche vorbei, schifft es. Ikswetter, wie es im Buche steht. Vielleicht ist der April ja doch ein wenig dackeliger als die anderen Monate.

Die Badesaison ist eröffnet!
Die Badesaison ist eröffnet!

Bud auf Arbeit

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Wohin ist denn der Bud unterwegs?

Genau diese Frage stellt ihr euch wahrscheinlich gerade alle.  Nun, ich will euch nicht länger auf die Folter spannen: Ich habe jetzt einen Job.

Als Dackel von Welt bin ich ja grundsätzlich nicht abgeneigt, neue Erfahrungen zu sammeln und berufliche Herausforderungen anzunehmen. Jetzt ist es also so weit, die süße Jugend liegt hinter mir, das harte Erwachsenenleben mit Jobs, Rechnungen und anderen wichtigen Dingen vor mir.


Lucy war natürlich auch mit dabei und hat zumindest rumgesessen, während ich hart am Arbeiten war. Ihr ist alles egal, solange sie einen Schoß zum Schlafen hat. Ich dagegen hatte nur ein oder zwei kleine Nickerchen. Powernapping, ihr wisst schon.

Was genau ich gemacht habe? Tja, das ist totaaal geheim. Aber ich war natürlich unheimlich gut darin. Meine Zweibeinerkollegen finde ich total cool und dass ich meinen eigenen Zweibeiner (Mama) mitbringen darf, finde ich spitze.

Budiger Urlaub

Ratet mal, wer in den Urlaub gefahren ist: natürlich ich, mit meiner Freundin und meinen Menschlingen! Früh morgens ging die Reise los, ich konnte gar nicht verstehen, wieso ich so früh raus musste! Und dann die lange Autofahrt, bei der ich in der Box bleiben musste!

Selfi

Die Ankunft (Tag Eins)

Nach der langen  Fahrt fanden wir uns dann in einem Ferienhaus wieder, ganz unten im Erdgeschoss mit einer Tür in einen kleinen Garten. Als erstes markierte ich dort mein Revier an einem Gebüsch. Ordnung muss sein! Mama kramte und packte das ganze Zeug, was sie am Vortag eingepackt hatte, wieder aus. Menschen…!

Dann ging es spazieren. Draußen roch es komisch, nach Salz und anderem ungewohnten Zeug. Dann standen wir plötzlich mit allen vier Pfoten im Sand. Vor uns rauschte ganz viel Wasser. Mir fiel die Kinnlade herunter. Es stimmte also doch, dieser See war gigantisch, ich konnte kein Ende sehen! Allerdings schmeckte das Wasser nicht, und als ich fröhlich reinhüpfte, riss mich gleich eine Welle um.

Am Abend waren wir nochmal am Strand, als fast keiner mehr dort war. Lucy lief frei und ich an der Schleppleine. Die Versuchung, all die Möwen zu jagen, war einfach zu groß! Ein besonders dreistes Exemplar stahl uns eine Tüte Leckerlis! Lucy war erschüttert. Papa entdeckte dann ein paar Meter weiter weg die diebische Möwe und rannte ihr nach und es gelang ihm, sie zu vertreiben, in dem er einen Ball in ihre Richtung warf. Die Leckerlis waren weniger, aber gerettet!

Dackel am Strand

Tag Zwei

Was könnte Hund wohl am Meer besseres machen, als den ganzen Tag am Hundestrand liegen?

Also, liegen war natürlich nicht unsere Hauptbeschäftigung, wir buddelten die meiste Zeit, spielten mit anderen Hunden und gingen ab und zu baden, weil Mama es so wollte. Lucy lief wieder offline herum und freundete sich gleich mit einem großen grauen Mischling an, der Baldo hieß und mir auch gleich sympathisch war (als ich weinte, weil Mama ins Meer gegangen ist und ich nicht hinterher konnte, kam er und wollte mich trösten, voll nett!) und zwei Zwergpudelrüden, von denen einer schwarz (Obsi) und einer weiß (Redgi) war.

 

Tag Drei

Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn heute ist Lucy ein Jahr alt geworden! Das heißt, der komplette A-Wurf hatte Geburtstag, an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch an alle!

StranddackelFrüh liefen wir gleich eine schöne Runde Gassi, dann gabs Geburtstagsfrühstück mit Happi und extra Leckerli, serviert mit einem  Ständchen. (Glaubt mir, das konnte man nur in Erwartung aufs Essen ertragen!) Als wir aufgegessen hatten, bekam Lucy ein Geschenk. Ich war eifersüchtig, wieso bekam ich kein Geschenk? Mama sagte, in zehn Tagen (an meinem Geburtstag) bekomme ich auch etwas schönes, aber ich wollte es jetzt! Zum Glück ging es dann gleich wieder raus und wir begleiteten Papa zum Angeln. Danach gingen wir nochmal an den Hundestrand und Lucy fand gleich ihre Freunde vom Vortag wieder: Baldo und die beiden Pudel. Ich fand sie auch nett und spielte mit ihnen, nur die dumme Flexileine störte. Papa sah das auch schnell ein und ließ mich frei. Meine Stunde hatte geschlagen! Wir rannten alle wild umher und hatten viel Spaß! Ich versuchte einer französischen Bulldogge ihr Spielzeug zu klauen und an fremde Strandkörbe zu markieren, wurde aber von anderen Hunde aus ihrem Revier verscheucht.

Plötzlich sah ich dann einen Raben! Ich verfolgte ihn aus dem Hundeabschnitt des Strandes hinaus und jagte ihn bis auf den Wellenbrecher, wo er sich zu ein paar Möwen setzte. Dann flogen sie alle einer nach dem anderen davon und ich stand alleine auf den hölzernen Stämmen, links und rechts von mir die Wellen. Hinter mir kletterte Papa um mich zu retten und Lucy und Mama waren auch aus Sorge um mich hinterher gelaufen und warteten am Ende des Wellenbrechers. Ich drehte mich dann einfach um und lief zurück. Mama war erleichtert, dass ich weder reingefallen, noch von wütenden Vögeln attackiert worden bin, trotzdem ging es dann heim und ich musste an der rosa Prinzessinnenleine von Lucy heimlaufen. Zurück in der Ferienwohnung schlief ich dann erstmal eine Runde. Heute Abend wollen wir noch grillen, das bedeutet jede Menge guter Bissen für uns! Außerdem wurde uns noch ein Rehohr versprochen, dieses mal bekommt auch jeder von uns eins.

Tag Vier

Heute war unser letzter voller Tag vor der Abreise, und wir entschieden uns, diesen nochmal am Strand zu verbringen. Lucy durfte gleich ab dem Hundestrandschild frei laufen und fand auch gleich ihre Pudelfreunde wieder, in deren Nähe wir dann blieben. Sie spielten schön mit uns und unsere Eltern unterhielten sich mit den Besitzern der beiden Jungs. Genau genommen gehörte nur der Schwarze zu ihnen, der ältere weiße Pudel gehörte zu ihrer Tochter und durfte mit in den Urlaub. Die beiden waren ein tolles Team, genau wie Baldi und ich. Weil Mama feststellte, dass die Kombination aus nasser Schleppleine und Sand nicht besonders gut für die Hände war, ließ sie mich dann auch frei. Super! Ich rannte gleich am Strand entlang und spielte mit anderen Hunden. Eine hübsche braune Labradorhündin namens Arwen, ein hungriger Irish Setter, unser Freund Baldo vom Vortag und eine französische Bulldogge waren dieses Mal meine Spielkameraden.

Bud_rennt

Ich hätte noch ewig weitergespielt, doch dann begann es plötzlich zu schütten und wir flitzten im strömenden Regen zurück in unser Domizil.  Mama trocknete uns gleich als erstes ab und  danach machten wir ein schönes Schläfchen.

Morgen geht es dann wieder nachhause, wo ich dann erstmal viel zu tun habe, immerhin muss ich die Markierungen von einer Woche wieder auffrischen!

 

Ausflug in den Tierpark

Was ist das spannendste auf der Welt?

Dackel_im_Zoo

Genau, Gerüche von anderen Tieren!

Und davon hatten wir heute allerhand: Wir waren nämlich im Zoo, um uns von Lucys Läufigkeit abzulenken und weil unsere Eltern schon lange mit uns in einen Tierpark wollten. Es gab so viel zu sehen und zu riechen!

Kleine Zebramangusten, Rehe und Hirsche, kleine Äffchen, viele Enten, Papageien, Strauße, Alpakas und Tiere, die angeblich Katzen sein sollen, aber drei mal so groß waren wie wir! Ich fand die ja ganz interessant, aber Lucy hat gleich eine Bürste aufgestellt.

Angsthase! Dabei waren die Raubkatzen ja alle hinter Gittern- und ich hätte sie ja auch beschützt! Zumindest vor den Rehen hatte sie keine Angst, die waren aber auch ganz friedlich.

Das Schlosspark-Abenteuer

Heute hat Mama beschlossen, dass wir Papa mal von der Arbeit abholen!

Also sind wir zum Bahnhof gedackelt, trafen unterwegs noch einen tollen braunen Labrador, mit dem ich mich beschnupperte und gern gespielt hätte. Um unseren Zug zu kriegen, mussten wir aber irgendwann weiter gehen.

Die Ticketverkäuferin verkaufte uns zwei Kindertickets, denn Hunde können nur kostenlos im Zug fahren, wenn sie als Gepäck zählen und der fantastische Mr. Bud ist kein Gepäck! Die Verkäuferin hatte in ihrem Häuschen auch eine langhaarige Dackeldame und war von uns begeistert.

Dann sind wir Zug gefahren, das war super! Ich hatte viel zu gucken und fand es unheimlich aufregend, Lucy hat sich lieber eingerollt und hat geschlafen. Ihr ist alles egal, solange sie auf Mamas Schoß liegen kann.
Am Bahnhof angekommen, liefen wir bis zu Papas Arbeitsstelle, wo wir ihn dann trafen. Ich freute mich wie verrückt, ihn zu sehen! Geplant war ein langer Spaziergang im Park nebenan. Der Park ist ziemlich groß und in seinem Zentrum liegt ein riesiger See. Ich lief an der langen Leine und schnüffelte am Wasser herum, als ich die Enten entdeckte. Enteeeen!!! Mit einem Satz war ich im kalten Wasser und war sehr überrascht, keine Ente erwischt zu haben. Papa zog mich gleich wieder raus. Es waren 2°C und ich zitterte. Papa riss sich an Ort und Stelle den Pullover vom Leib und wickelte mich darin ein, dann wurden wir zu Papas Abenteuermobil gebracht. Dort durfte ich vorne mitfahren und musste nicht in die doofe Transportbox, jippieh! Mama steckte mich in Lucys Pullover, was mir weniger gefiel und unter ihren Mantel und wärmte mich auf, während die Autoheizung auf Hochtouren lief, um mir eine behagliche Temperatur zu schaffen. Die Kälte störte mich eigentlich nicht so, aber kuscheln fand ich dann super.

Zum Glück bin ich nicht krank geworden (ich bin halt hart im nehmen, ich bin ja ein Bud) und den Ausflug haben wir dann im Frühling nachgeholt, als es warm war. Enten habe ich beim zweiten Mal nicht gejagt, aber wir haben uns mit Mama ein leckeres Eis geteilt.