Bud, der Seelentröster und die Geschichte eines alten Mannes

Nicht immer läuft im Leben alles wie geplant. Manchmal passieren schlimme Dinge, uns Hunden und auch unseren Menschen. Wir Hunde wissen, dass es immer wieder einen neuen Tag gibt, aber die Menschlinge sind anders. Sie können tagelang trauern, für uns Hunde ohne ersichtlichen Grund und vollkommen aus dem Nichts Pipi mit ihren Augen machen. Als liebender Menschlingshalter komme ich dann rübergestapft, lecke das Gesicht ab und kuschel meinem Zweibeiner die Sorgen weg. Lucy ist eher ein Clown, sie springt und hüpft und schleckt und wufft. Gemeinsam schaffen wir es immer, unseren Menschling aufzumuntern.

Lasst mich euch heute ausnahmsweise eine Geschichte über einen Menschling erzählen. Sie beginnt vor vielen, vielen Jahren, als unsere Menschlingseltern noch gar nicht geboren waren. Gerade erst noch war Krieg gewesen und ein junger Mann hatte irgendwie die vielen schrecklichen Dinge überlebt und hatte es zurück nach Hause von einem sehr kalten Land geschafft, mehr tot als lebendig und mit einem Kopf voll scheußlicher Erinnerungen. Doch auch, wenn er keinen tröstenden Dackel zur Seite hatte, sollte sich sein Leben zum besseren wenden, als er ein Mädchen kennen lernte. Sie gab ihm wieder einen Grund, nach vorn zu sehen und schenkte ihm ein Heim, ein neues Leben, Kinder. Sie lebten miteinander ein gutes Leben, über sechzig Ehejahre lang und wurden alt. Sie liebten sich bis zum letzten Tag, den sie gemeinsam hatten. Als sie fort war, schien es, als sei ein Licht in dem Mann erloschen. Doch auch, wenn von dieser langen Liebe nun ein gebrochenes Herz übrig ist, kann man sehen, dass die beiden glücklich gewesen waren.

R.I.P., Oma-von-Mama

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Das Praktikum geht zu Ende

 

… Wie man so schön sagt: Alles hat ein Ende, nur die Wurst frass der Dackel. Oder so ähnlich? Jedenfalls ist Mamas Praktikum nun vorbei und der Bud arbeitet nun wieder in Heimarbeit, schwer beschäftigt damit, die Inneneinrichtung umzugestalten (ich denke, ein Teppich aus Toilettenpapierfetzen liegt dieses Jahr im Trend!) mein Geweih zu benagen und vielleicht das ein oder andere Schläfchen zu halten.

Mein letzter Tag im Büro

Die Zeit verging echt schnell und wir hatten alle viel Spaß! Als Bürodackel habe ich viel gelernt. (Der Sitzsack löst sich in Luft auf, wenn man nicht ununterbrochen draufliegt, der Postbote ist mein Freund, meine beiden Chefs sind meine Freunde und das Büro nebenan ist voll mit potentiellen Freunden und Aktenvernichter verschlingen unnötige Energie, wenn ich das viel schneller und besser kann)

Damit uns Mandy und Sascha nicht so doll vermissen, haben wir ihnen noch eine Tasse mit unserem berühmten Badewannen-Lucy-Bild dagelassen, bis wir uns für das nächste Fotoshooting treffen.

Meiner Mama haben sie auch ein Abschiedsgeschenk gemacht und Mama war sehr gerührt. Menschen sind halt immer so dramatisch. Wir Hunde haben bei jedem Abschied schon wieder den nächsten Spaß im Kopf!

Trotzdem wird es mir fehlen, ein Bürodackel zu sein. Ich sollte meine Mama so erziehen, dass sie uns auch nach dem Studium mit zu ihrem Job nehmen kann! Aber erstmal beginnt für sie das neue Semester und für uns alle der Frühling. Ihr wisst, was das heißt? Buuuuddeln!!!

In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende!

Abschied von Sina – Wie ein Goldi zum Seehund wurde

Heute haben wir uns für eine lange Zeit zum letzten Mal mit Sina getroffen. Sinas Frauchen zieht nun nämlich weit, weit weg, ans Meer.

Ich bin schon etwas traurig, dass ich Sina nun nicht mehr so oft besuchen kann, ich habe sie sehr gern. Naja, natürlich habe ich noch andere Freunde, mit denen ich spielen kann, bis ich sie mal wieder sehe, aber vermissen werde ich sie trotzdem. Dafür wird sie dann Augen machen, wenn wir uns wiedersehen,  wenn ihr auffällt, wie sehr ich gewachsen bin! Dann bin ich bestimmt schon fast so groß wie sie-… naja, wahrscheinlich nicht ganz. Ich hoffe nur, sie verwandelt sich nicht in einen Seehund, wenn sie im Meer baden war!

Das Meer soll noch viel viel größer sein als unser Badesee, mindestens hundert mal so groß, ich bin aber überzeugt, dass das nur übertrieben war. Machs gut, Sina und pass gut auf dich und die Oma auf!