Wie ähnlich sind sich Hundegeschwister?

Wie ihr ja bestimmt wisst, werde ich manchmal ein Superschurke genannt. Ich bin frech, zerstöre ab und an mein Spielzeug, mache ganz gern mal Unfug, bin aber auch gleichzeitig sehr schmusebedürftig. Mein Bruder Balduin ist da ganz anders. Er macht weniger Unsinn, ist aber so voller Energie, dass es echt schwer ist, ihn müde zu kriegen. Durch diese Hibbeligkeit hat er zum Kuscheln wenig Ruhe, es gibt ja noch so viele Abenteuer!

Wie ähnlich sind sich Hundegeschwister?

Diese Frage konnten meine Zweibeiner gut beobachten, denn sie haben Vergleichsmöglichkeiten durch meine Brüder und Lucys Schwester.

Balduin und ich sind nicht nur vom Wesen her völlig verschieden, sondern sehen auch unterschiedlich aus. Balduin ist ein Schwarztiger, das heißt also, er hat hellere Flecken in seinem Fell. Er ist von der Statur her zierlich, während ich eher kompakt gebaut bin und einen breiteren Brustkorb habe. Unsere Mutter ist wie Balduin ein Schwarztiger, unser Vater sieht aus wie ich.

Balduin

Bud

Die Unterschiede in unserem Wesen schienen auf den ersten Blick nichts mit unserem unterschiedlichen Äußeren zu tun zu haben. Schließlich wurden Balduin und ich von unterschiedlichen Familien adoptiert und damit auch auf unterschiedliche Weisen erzogen. Individuelle Erlebnisse prägen den Charakter ebenfalls.

Mein Bruder Bodo trägt dasselbe Schwarz-Rot wie ich und sieht auch von der Körperform mehr aus wie ich als Balduin. Interessanterweise beschrieb ihn sein Herrchen so, wie man mich auch hätte beschreiben können.

Bodo (rechts) mit Freundin

Sind sich also Geschwister mit einem ähnlichen Aussehen auch vom Wesen her ähnlicher?

Zusammenhänge zwischen Aussehen und Charakter werden in der Hundewelt genauso gern abgestritten wie behauptet. Manche dieser Eigenschaften sind wirklich nicht besonders glaubhaft, so gelten schwarze Hunde in vielen Kulturen als bedrohlich. (Das Frauchen meines Dobermann-Kumpels Django hat dazu auch einen interessanten Artikel verfasst.) Ganz im Ernst! Schwarze Hunde sind überaus gutaussehend, vor allem die mit roten Abzeichen!

Aber vollkommen aus der Luft gegriffen scheint ein Zusammenhang zwischen äußerlichen und charakterlichen Merkmalen nicht. Gerade in der Zucht von Rassehunden sollen ja durch gezielte Verpaarung bestimmte Eigenschaften erhalten bleiben. Ihr wisst schon. Retriever lieben Wasser. Collies möchten hüten. Pudel sind schlau. Dackel sind awesome.

Zwillinge

Aber zurück zu den Geschwistern. Angel und Lucy sind ebenfalls Wurfgeschwister. Sie sehen sich sogar ziemlich ähnlich, beide haben eine zierliche hübsche Kopfform und sind rot gestromt, Angel mehr, Lucy weniger. Bis auf einen Welpen waren alle A-Babys wie ihre Mutter rotgestromt, der Eine ist rot wie der Vater. Lucy und Angel klingen sogar ähnlich, sowohl beim Bellen als auch beim Grummeln. Außerdem haben sie ähnliche Vorlieben und Gewohnheiten. Sie reiben  gern ihre Köpfchen auf weichen Teppichen oder Decken. Sie sind Trampeltiere, die ohne Rücksicht auf Verluste über Menschenkörper spazieren. Sie lieben es, die Gesichter der Menschlinge abzulecken. Beide haben ein spezielles Bellen, wenn sie Aufmerksamkeit bekommen möchten und auch eine ähnliche Mimik. Interessant ist aber auch, dass sie sogar einen ähnlichen Spitznamen haben: Angels Mama nennt Angel manchmal Wutz und Lucy wird gelegentlich Wutzi gerufen, unabhängig von einander. Da Angel und Lucy so viele Gemeinsamkeiten haben und sich auf Fotos zum Verwechseln ähnlich sehen, nennen ihre Frauchen sie oft „die Zwillinge“.

Ratespiel: Wer ist wer?

Unterschiede gibt es zwischen Lucy und Angel aber auch. Während Angel es toll findet, auch von völlig Fremden Aufmerksamkeit zu bekommen, findet Lucy fremde Menschen zunächst immer etwas unheimlich. Angel ist genau wie Lucy keine Wasserratte, schwimmt jedoch hin und wieder gemeinsam mit ihrer Rauhaarkollegin Billabong. Lucy hasst Wasser aus tiefster Seele und damit sie freiwillig baden geht, muss es wirklich ein sehr sehr warmer Tag sein. So mit Lava.

* schwimm schwimm, ich bin ein Dackelphin*

„Shit! Das ist ja nass!“

Fazit: 

In einigen Dingen ist die Verwandschaft unabstreitbar. Die Verhaltensweisen von Hundegeschwistern sind sich oft sehr ähnlich, auch wenn diese an vollkommen anderen Orten und auf völlig andere Weise aufgewachsen sind. Unsere Zweibeiner finden es sehr faszinierend, sich mit den Zweibeinern unserer Geschwister auszutauschen und solche kleinen Gemeinsamkeiten zu entdecken. „Macht das deine auch?“ gehört so zu den beliebten Fragen an Angels Frauchen. Bei Balduin und mir überwiegen die Unterschiede, aber wir Hunde haben schließlich auch das Recht auf eine individuelle Persönlichkeit. Und wie ihr wisst, finden meine Eltern gerade meinen Superschurkencharakter richtig toll und Lucy mit ihren Prinzessinnenallüren zuckersüß, weshalb es überhaupt diesen Blog gibt. 😉

Habt ihr noch Kontakt zu Wurfgeschwistern oder haben die Züchter unter euch selbst schon solche Beobachtungen angestellt?

Der erste Mai und die Rehköttel

Einen schönen ersten Mai euch allen!

Der Mai ist da! Und mit ihm (hoffentlich) auch endlich mehr Sonnenschein und weniger Spontan-Schnee. Spontan war heute bei uns allerdings kein nachträglicher Wintergruß, sondern mein Bruder, der mit Tante Heidi vorbeikam!

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„Hey Lucy, hast du zugenommen?“ „HALT DIE KLAPPE, BALDI!“

Die drei Musketiere Dackeltiere

Wir hatten ihn seit dem letzten Angelausflug nicht gesehen und überfielen ihn stürmisch. Nach dieser wilden Begrüßung spielten wir erstmal drinnen, während die Frauchen langweilige Zweibeinergespräche führten, doch dann nahmen sie endlich die Leinen in die Hand.

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Dackelbrüdersynchronnasenlecken

Es ging runter zu unserer Lieblingswiese und wir konnten endlich mal wieder miteinander spielen. Baldi und ich entdeckten dann auch ein paar Mauselöcher, die wir gleich ausbuddelten.

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Es ist braun, aber keine Schokolade

Lucy entdeckte dann aber etwas weitaus besseres: Rehköttel! Sie begann sich voller Genuss zu wälzen, ruderte mit den kurzen Beinchen und brummelte wohlig. Die Köttel massierten sich wunderbar in ihr Fell ein. Die Zweibeiner bemerkten dann auch, dass Lucy sich im Gras herumrollte und irgendwann bemerkten sie auch das Rehgold.

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Zuhause angekommen landete Lucy gleich im Waschbecken und bekam eine Shampoowäsche, aber das war es wert. Unsere Herrchen waren zusammen angeln gewesen und mittlerweile heimgekehrt und dann musste Baldi auch schon wieder mit seinen Eltern los. Und ich musste erstmal ein Schläfchen machen, nach diesem anstrengenden Wochenende.

Ich hoffe, ihr hattet alle ebenfalls einen schönen Feiertag und konntet den Frühling genießen! 🙂

Angeln vorm Sonnenaufgang

Der frühe Wurm fängt den Fisch!

Es war noch dunkel, als mein verrückter Menschling schon aufstand, sich anzog und das Frühstück auftischte. Ich lag noch warm und zufrieden unter der Bettdecke und gedachte auch nicht, etwas an diesem Zustand zu ändern. Lucy dagegen hatte das Napfgeklapper schon gehört und war diesem sofort auf den Grund gegangen. So kam es, dass sie schon mit vollen Backen kaute, als ich gerade erst in die Küche tapste. Frechheit. Bevor ich wusste, wie mir geschah, saß ich auch schon im Abenteuermobil. Dort schlief ich fast wieder ein, bis wir anhielten. Onkel Felix, Tante Heidi und Balduin warteten schon auf uns- an einem großen See! Die Sonne ging gerade erst auf und tauchte alles in weiches, rosafarbenes Licht.

Angeln mit dackel hundAngeln mit dackel hund hundeblog

Hundeblog

Wo bin ich? Das ist nicht mein Bett!

Die Zweibeiner errichteten schnell ihr Lager und stellten ihre Angeln auf, denn in der Dämmerung, so behaupteten sie, wären die Fische besonders aktiv. Lucy war jedenfalls alles andere als aktiv, nachdem sie Mamas Fotodurst für’s Erste gestillt hatte, schlief sie auf dem Menschlings-Schoß unter einer Decke noch ein Weilchen. Ich dagegen war nun vollkommen wach, die kühle, feuchte Morgenluft duftete nach Abenteuern und Enten, die ihre Kreise auf dem See zogen und unerreichbar fern in all ihrer Appetitlichkeit auf mich warteten als eine ferne Versuchung. Doch die Enten waren schnell vergessen. Balduin sprang um mich herum und wollte spielen, aber ich stellte fest, dass es unserer Umgebung ziemlich an Löchern mangelte. Und das musste ich, Bud, der Buddelingenieur, schnell ändern!

Auf den Tisch kommt heut ein Fisch

Unser erstes Frühstück war dann schon eine Weile her und durch die Anstrengungen des Mauselöcher Ausgrabens knurrte mein Magen. Es war höchste Zeit für die nächste Mahlzeit!

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Zum Glück für mich dauerte es wirklich nicht lange und die Angelruten wackelten. Ein Fisch! Ich leckte mir das Mäulchen. Normalerweise setzen Papa und Onkel Felix alle Fische wieder ins Wasser zurück, aber da wir heute den ganzen Tag hier bleiben würden, war ausgemacht, dass wir Hunde auch einen gesunden, frischen Snack bekommen sollten.

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Die Menschlinge selbst aßen keinen frischen Fisch, was mich sehr wundert. Sie jagen Essen, bewundern es und lassen es wieder frei! Ich denke, sie wissen gar nicht, dass sie es ganz falsch machen. Zum Glück hatten sie sich genug Essen mitgebracht. Logisch, dass wir immer dort warteten, wo gegessen wurde! Und jedes Mal, wenn Papa gerade essen wollte, biss ein Fisch an. Leider hat er aber das Sandwich nicht auf seinem Platz vergessen. Wir hätten uns gut darum gekümmert.

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Fischlein, Fischlein, hüpf schnell in mein Maul hinein!

Wenn ich nicht gerade buddelte und die Angler mit frischen Regenwürmern versorgte (was einer der vielen Vorteile von einem Dackel als Anglerhund ist), spielten wir miteinander. Während Lucy und ich uns eher für das Erdreich interessierten und uns allmählich in Schlammschweine verwandelten (wie Mama es nannte), konnte Balduin sich gar nicht sattsehen am Wasser. Er hätte wohl am liebsten die Köder wieder herausapportiert, musste sich aber damit begnügen, sehnsüchtig hinterher zu blicken, wenn die Angel ausgeworfen wurde. Besonders der Steg hatte es ihm angetan, denn von dort aus hatte er einen Logenplatz. Lucy und ich trauten uns nicht so richtig auf das Metallgitter, Balduin aber lief fröhlich darauf herum. So kam es, dass er von ganz Nahem beobachten konnte, wie mein Papa einen dicken Fisch an Land holte. Das war Kino, live!

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Onkel Felix und Papa haben viele Fische gefangen und auch Tante Heidi, die seit kurzem auch ihren Angelschein gemacht hat, ging nicht als Schneider nach Hause. So hatten die drei Angler eine schöne Ausbeute, auch wenn bis auf unseren Frühstücksfisch alle Fische wieder freigelassen wurden, und auch Mama war zufrieden mit den vielen Fotos, die sie von den Anglern und uns Dackeln geknipst hatte.

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Schlammschwein Bud

Schlamm ist bekanntermaßen gut für zarte Gesichtshaut und ich habe demnach die zarteste Haut weit und breit. Durch die gleichmäßige braune Farbe sah ich gleich ganz anders aus, weil meine typische Dackelzeichnung nun kaum mehr zu erkennen war! Mein Gesicht, meine Ohren und meine Pfötchen waren dick mit Matsch eingecremt. Papa beäugte meine Gesichtsmaske skeptisch, denn ich musste ja mit dem Abenteuermobil auch wieder nach Hause und Papa liebt sein Abenteuermobil. Doch bis wir am späten Nachmittag aufbrachen, war schon der meiste Teil des Schlamms getrocknet und abgebröckelt. Ich dachte, ich sei aus dem Schneider. Doch kaum daheim angekommen, wurde ich auch schon gebaden. Mit Shampoo!!! SO hatte ich mir das nicht vorgestellt. Wenigstens musste Lucy auch dran glauben. Normalerweise springen wir nach dem Baden wie zwei Flummis herum, aber wir waren sooo müde! Ich war froh, dass ich gleich in mein Bettchen krabbeln konnte und träumte von leckeren Fischen und Mauselöchern. Trotz dem überflüssigen Bad war es ein schöner Tag gewesen.

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Dackelparty

Was ist besser als ein Dackel? Na logisch, fünf Dackel! Balduins Eltern veranstalteten eine Umzugsparty, zumindest behaupteten das die Menschlinge. Doch bald stellte ich fest, dass es in Wirklichkeit eine Dackelparty war!

Joko, ganz erstarrt vom Dualknutschen von Baldi und mir :-* :-*

Die anwesenden Teckel waren:

  • Natürlich mein Bruder Balduin, dem Hausherren, wie ihr wisst, ein Schwarztiger- Standarddackel-schwarztiger
  • Joko, Balduins bester Kumpel vom Hundetraining,  ein Brauntiger-Standard mit einer coolen Zeichnung im Gesicht, die wie eine Maske aussieht 
  • Mylow, Jokos Adoptivbruder, ein Raukurzhaarmischlingszwerg, der immer fröhlich schaut 
  • Lucy, als einziges Mädchen

  • Und natürlich ich 

Auf Schnüffelkurs

Zunächst war ich ganz verwirrt, denn wie Rüden rochen die beiden Dackel nicht, doch ganz offensichtlich hatten sie einen Weewee! Etwas anderes Elementares fehlte dagegen. Mama sagte, die beiden seien kastriert, so wie Lucy. Mhh. Sehr seltsam, das Ganze.

Nachdem ich meine Verwirrung überwunden hatte und die beiden Jungs eingehend beschnüffelt hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ich ab jetzt unsterblich in Mylow verliebt bin. Zumindest verfolgte ich ihn die ganze Zeit wie ein Taubenmann und spielte den ganzen Abend mit ihm.

Auch Joko, den hübschen Brauntiger, fand ich faszinierend, aber er schien sich etwas unschlüssig zu sein, ob er mich jetzt leiden konnte oder nicht. Er zeigte mir die Zähne, spielte aber im nächsten Moment mit mir. Die meiste Zeit hing er aber mit Balduin herum. (Die beiden haben wohl eine Tigerdackel-Gang gegründet.)

Die Tigergang. Es fehlen nur die Lederjacken und die Motorräder.

Lucy nutzte die Gunst der Stunde und saß auf irgendjemandes Schoß (vorzugsweise natürlich ihren Lieblingsonkel Felix, den sie ganz besonders liebt, und auf dem von Papa) und aß viele Leckerlies. Ab und an stiefelte sie zu uns Jungs rüber und suchte Krümel, das verfressene kleine Ding. Mama und Lucy hatten sogar extra ihre Outfits aufeinander abgestimmt:

Das ist übrigens meine Mama.

Es war ein ziemliches Gewusel, wir sprangen über das Sofa und über die Körbchen hinweg, die Tante Heidi vorsorglich bereit gestellt hatte und rannten unter dem Tisch hindurch. Die Menschlinge hatten Kino und wir hatten Spaß.

Die Wohnungstaufe

Mamas größte Sorge war gewesen, dass wir uns auch ja benehmen! Ich war auch der brave Junge, aber naja, das wisst ihr ja. Das Unglück nahm seinen Lauf, als so ziemlich alle Gäste da waren. Balduin hat nämlich einen Bruder, der mit ihm in der Wohnung lebt und der saß unter der Couch. Fussel, so heißt er, ist ein großer schöner roter Kater und ist etwas älter als wir. Lucy hatte als Minihund einen guten Blick unters Sofa und blickte in ein rotes unzufriedenes Katzengesicht in nächster Nähe. Als dann noch eine Pfote auf ihre Nase tatzte, war es aus. Sie rannte quiekend und bellend davon, direkt in Papas Arme, jedoch hatte sie vor Schreck die Kontrolle über ihre Blase verloren. Kennt ihr diese Manakin-Piss-Springbrunnenfiguren? So ungefähr sah Lucy aus. Papas gutes Hemd und seine Hose wurden nass und warm. Er verbrachte den Rest der Party dann in einer geliehenen Jogginghose und einem T-Shirt von Onkel Felix. Der Rest wurde schnell vom Boden aufgewischt. Lucy, zitternd wie Espenlaub, verarbeitete ihren Schock durch Würstchen und der Kater wurde dann während einer kurzen Gassipause in einen anderen Raum evakuiert. Bevor wir aber draußen waren und gerade angeleint wurden, dachte sich Mylow, der Herzensgute, dass er die arme Lucy nicht einfach mit ihrem Schmach sitzen lassen konnte und opferte sich, indem auch er schnell ein Pfützchen machte. Lieb von ihm. Nur Balduin und ich hatten bis zum Ende der Dackelparty nicht reingepullert. Zum Glück war Tante Heidi nicht sauer und hatte trotz Maleurchen ganz viele Leckereien für uns. Eingeweiht wurde die neue Wohnung auf jeden Fall.

Von links nach rechts: Buddy, Mylow, Lucy, Joko und Balduin

Fast bis Mitternacht war ich nur am Spielen, danach mussten wir heim. Ich war so müde, dass ich quasi, während ich ins Bett kletterte, schon einschlief und auch den folgenden Tag nur am Pennen war. Lucy war auch hundemüde vom vielen Betteln. Es war auf jeden Fall super und ich habe zwei tolle neue Dackelfreunde kennengelernt. Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder! 🙂

Sommer, See und Schnüffelei

Am Wochenende besuchte uns endlich wieder Balduin mit seinen Eltern. Es war lange her, dass wir uns gesehen hatten, für mich fühlte es sich bereits wie eine Ewigkeit an. Darum freute ich mich wie verrückt und wir spielten ausgelassen zusammen. Doch unser Glück wurde sogar noch größer: Die Papas schnappten sich ihre Angeln und die Mamas leinten uns an. Aaabenteuer!

Bruder

Die Reise führte uns zu dem See, an dem Onkel Felix und Papa am liebsten angelten. Wir schauten erst ein wenig zu, aber Balduin, der eine echte Wasserratte ist, konnte nicht ertragen, dass er nicht in der Nähe der Angelhaken schwimmen durfte. Weil er sich dann ziemlich aufregte, gingen wir ein Stück vom Wasser weg. Dort gab es eh etwas viel besseres als den See: Mauselöcher! Balduin ist zwar kein so großer Buddelenthusiast wie ich, grub aber dann doch fleißig mit und ließ sich etwas ablenken. Ich war rundum zufrieden. Balduin da! Buddeln! Action!

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Mama machte natürlich wieder die gaaanze Zeit Fotos, aber zum Glück nicht nur von mir, obwohl ich natürlich das schönste Motiv war. Die Männer waren unterdessen nicht faul, mein Papa hatte bald schon einen Fisch an der Angel! Der lustigste Fang „biss“ bei Onkel Felix an, ein großer Sockenfisch der Gattung Baumwolle.

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Als wir den See langsam umrundeten, stieg mir ein bekannter Geruch in die Nase: Finn! Der war vor kurzem auch an diesem See, genau auf diesem Baum, an dem ich auch sofort hochgeklettert bin. Aber so sehr ich auch versuchte, ihn durch extremes Schnüffeln durch die Nasenlöcher herzusaugen, außer seinem Geruch gab es keine Spur von Finn. Naja, zumindest hatte ich ja mein Bruderherz!

 

Pawfect day

 Hätte man meine Mama vor drei Jahren gefragt, wie ihr perfekter Tag aussähe, hätte ihre Antwort vermutlich etwas mit einem gewissen Online Rollenspiel und ganz viel Pizza zu tun gehabt. Nun, seit ihr Leben durch uns bereichert wurde, sieht ihre Vorstellung von einem perfekten Tag anders aus. Zwar immer noch voller Pizza, aber dafür ohne Computer, sondern mit Wald und Dackeln.

Meine Vorstellung eines perfekten Tages erlebte ich gestern in der Realität:

Der perfekte Morgen

Leeecker!
Leeecker!

Am Morgen schliefen wir alle zusammen aus, weil Wochenende. Ich liebe es, wenn meine Eltern beide mit mir noch lange kuscheln bevor wir aufstehen und auch Lucy fordert regelrecht ein, dass Mama ihren Bauch krault oder Bubu* macht.

(*Bubu= Anpusten ihres Bauchnabels. Aus unerfindlichen Gründen findet Lucy das total toll und freut sich wie verrückt dabei.)

Nachdem wir noch ein bisschen geschmust haben, sagte Mama schöne Dinge zu mir. („Rausgehen? Gassi? Frühstück? Willst du essen?“) Begeistert sprangen wir aus dem Bett und begrüßten erstmal Kyra, dann gab es das ersehnte Frühstück. Dann folgte ein Morgenspaziergang, ich hob zufriedenstellend oft mein Bein und war guter Dinge. Doch es wurde noch besser! Balduin und seine Eltern waren wieder da und die Freude war groß! Unsere Papas verschwanden dann mit den langen dünnen Stöckchen, mit denen man nicht spielen darf, zum Angeln und Mama und Tante Heidi machten sich einen Smoothie aus Banane und Erdbeeren, von dem wir auch naschen durften. Das war lecker! Ich liebe Smoothies!

Der perfekte Nachmittag

Nachdem wir gespielt hatten und uns davon gerade wieder ein bisschen erholt hatten, packten die Mamas ihre Ausrüstung. Für meine hieß das vorallem Schleppleine, Kekse und Abenteuerrucksack, für Tante Heidi bedeutete es in erster Linie Kamera. Denn Tante Heidi und Mama sind jetzt unter die Hobbyfotografen gegangen. Die Bilder hat übrigens alle Tante Heidi gemacht. (Hallo, Tante Heidi, wenn du das liest! Fühle dich angeleckt!)

Wir tollten über die Wiese, ich war an meiner Schleppleine riss fast alle um, danach durften wir uns kurz am Bach abkühlen. Danach ging es weiter durch den Wald. Hier war es angenehm kühl und es gab viel zu schnuppern. Baldi fand immer wieder ein Stöckchen, das er holen konnte, was eines seiner Lieblingshobbys ist und wir alle hatten riesig Spaß. Wir sahen sogar eine große Gruppe Rehe durch den Wald laufen! Ich war zu weit weg um wirklich viel zu sehen, nur Baldi, der sich null für die Jagd interessiert, war ganz vorne, war aber eher aufs Stöckchen fixiert. Als wir aber an den Bäumen vorbeiliefen, durch die die anmutigen Waldbewohner verschwunden waren, hatte ich lange zu schnüffeln. Außerdem sahen wir direkt auf dem Weg eine Blindschleiche! Mama ließ mich nicht an ihr schnuppern, weil sie mir unterstellte, ich würde sie mir schnappen (würde ich doch nie tun!), aber auch deren Spur roch sehr interessant, wie die Rehspuren. Die Wanderung führte zum Fluss. Dort war das Wasser tief genug zum Baden für uns. Balduin schwamm schon, als wir gerade erst die erste Pfote ins Wasser setzen, denn Schwimmen ist sein Lieblingshobby Nummer Zwei. Ich leistete ihm beim Baden Gesellschaft und auch Lucy wagte sich ins Wasser und wir drei kühlten uns schön ab. Danach ging es dann heimwärts, wir waren alle sehr müde und machten gleich auf der bequemen Couch ein Nickerchen. Unsere Mamas schauten sich die vielen Fotos an, die Tante Heidi gemacht hatte und guckten danach einen Film. Ich schlief zufrieden neben meiner Freundin und meinem Bruder.

Der perfekte Abend

Irgendwann waren unsere Papas wieder da! Und sie hatten uns einen leckeren Fisch mitgebracht! Zuerst machten sich die Menschen über ihr Abendessen her, das Mama in der Zwischenzeit gemacht hatte und von Lucy tatkräftig dabei unterstützt wurde, danach bekamen wir dann unser Essen. Lucy bekam die Hinterflosse, Balduin ein Mittelteil und ich den Teil mit dem Kopf. Es schmeckte super! Die Menschlinge saßen noch eine Weile da, kraulten uns, redeten, aßen Cracker, gaben uns ein paar kleine Stücke davon ab (schmeckte köstlich, eine gute Beilage zum Fisch!) und irgendwann war ich hundemüde. Unsere Tante und unser Onkel wahrscheinlich auch, denn sie fuhren dann mit Baldi heim und wir gingen dann auch ins Bett. Ich krabbelte unter die Decke und kuschelte mich zufrieden an meine Mama, die mich kraulte, bis mir die Augen zufielen. Lucy lag bei Papa und schnarchte bereits. Ich freue mich schon auf das nächste mal.

Iiih , die knutschen!
Iiih , die knutschen!

Männer-/ Rüdentag

Kürzlich war Männertag und als jemand, der wirklich gern das Beinchen hebt, habe ich diesen Tag natürlich gebührend gefeiert.

Mein Bruder durfte natürlich nicht fehlen und so reiste er mit seinen Eltern am Vorabend an. Am nächsten Morgen ging es früh raus, weil unsere Papas zum Angeln fuhren. Wir Dackel spielten ausgelassen miteinander.

Eigentlich hätten wir eine Waldwanderung machen können, aber zum einen waren an diesem Tag viele betrunkene Männer unterwegs und andererseits gings Mama nicht so gut. Aber an diesem warmen Tag hatten wir auch auf unserer Wiese Spaß beim Schnüffeln, Herumtollen und Buddeln. Wir waren so erledigt danach!

Zuhause mussten wir dann erstmal ein Nickerchen machen. Bald darauf konnte Tante Heidi auch unsere Papas abholen. Sie brachten Fisch mit! Damit war unser Abendessen gesichert und der Fisch hat uns toll geschmeckt!

Leider ging es Mama dann immer schlechter und die Tage danach verbrachten wir größtenteils am Krankenbett. Arme schwächliche Menschlinge. Aber wir päppeln sie schon wieder auf!

P.S.: Es ist jetzt Mai! Damit sind wir das Motiv im Dackelkalender! 

Ein Wochenende mit Baldi

 

Dieses Wochenende kam endlich mal wieder mein Bruderherz zu Besuch! Wir hatten uns schon eine Weile nicht gesehen und so freuten wir uns riesig, wieder gemeinsam spielen zu können!

Und das taten wir dann auch ausgiebig. Lucy mischte kräftig mit und versuchte, wahllos in Beine und Schwänze zu beißen.

Am Abend gingen unsere Eltern essen und wir blieben allein Zuhause. Sie denken, wir hätten geschlafen, aber heimlich haben wir natürlich Party gemacht- aber verratet es keinem!

Auch am nächsten Morgen spielten wir noch ein bisschen miteinander, bevor Baldi dann heim musste. Weil Mama auf die Buchmesse wollte und Papa unsere Freunde eh heimfahren musste (deren Auto kaputt ist, höchstwahrscheinlich weil Balduin zu wild damit gerast ist), kam ich sogar um die Schule herum und konnte mich vom vielen Toben erholen. Als unsere Eltern zurückkehrten, war ich noch ganz verschlafen. Gut, dass wir dann nachts im gemütlichen Menschenbett schlafen können, wo es noch bequemer ist! Ich bin gespannt, was die neue Woche für uns bereit hält!

Budiger Herbst

Natürlich fragt ihr euch, was euer Bud denn so macht, jetzt wo der Sommer endgültig vorbei ist. Nun, ich pflege oft im Wald zu spazieren und zu schnüffeln, denn alles riecht wunderbar und aufregend. Für Lucy gibt es nichts schöneres, als durch das Herbstlaub zu tollen und mitten in den größten Laubhaufen zu hüpfen.

An den Wochenenden sind wir oft im Wald, mein Bruderherz ist auch oft dabei und zu dritt macht es natürlich noch mehr Spaß.

Budiger Herbst

Boah, wie peinlich, küsst sie mich halt vor meinem Bruder!

Balduin hat wie wir nun auch seine Buddelleidenschaft entdeckt, das finde ich super! Zu dritt schaffen wir es sicher bis zum Mittelpunkt der Erde zu graben. (Mama behauptet, da sei Lava, ich vermute aber eher, dass dort stattdessen ein gigantischer Schinkenknochen drin steckt.)

Dackel buddeln
Ich bin oft und gern im Wald. Wir waren vor kurzem auch mit Papa in einem Wald, der weiter von zuhause weg war, so dass wir mit dem Abenteuermobil hinfahren mussten, es war sehr spannend, einen ganz anderen Wald zu erschnüffeln. Vorher hatte ich noch mit Balduin in einem Garten gespielt und ihm einen Apfel weggefressen, so dass ich dann zuhause gleich geschlafen habe.

dackel buddeltWir haben auch Papas Oma besucht und ihr werdet nicht glauben, was ich dort sah! Mein Papa buddelte mit uns!!! Klar, er ist ein Mensch und kann mit den kleinen dünnen Pfötchen nicht vernünftig graben, wie ich mit meinen kurzen starken Wühlpranken, aber er hatte einen Spaten (erinnert entfernt an ein zu großes Stöckchen) und damit schaffte er es gut zu buddeln. Leider versteht er den Sinn des Buddelns noch nicht ganz: statt sich auf ein Loch zu konzentrieren und es so tief wie möglich zu graben, hat er die ganze Wiese umgepflügt, weil er sich nicht für eine Stelle entscheiden konnte. Typischer Anfängerfehler. Aber ich bin mir sicher, dass ich es ihm auch beibringen kann, immerhin bin ich der Buddel-Experte („das Buddeln“ kommt nämlich von „der Buddy“).

Nach getaner Arbeit wurden wir im Haus von Papas Oma und Opa gebaden, weil wir Erdklumpen als Pfoten hatten. Das war echt total unnötig, fand ich. So gesäubert spielte ich noch etwas mit dem Opa und der Oma und dann gab es für die Menschen lecker duftende Rouladen. Verratet es keinem, aber ich durfte heimlich naschen! Immerhin hatte ich ja beim Umgraben eine wichtige Rolle gespielt. Zuhause machten wir dann wieder ein Schläfchen. So lässt es sich leben!

Budiger Geburtstag

„Happy birthday toooo Bud, happy birthday to Bud, happy birthday dear Buddy, happy birthday to Buuud!“

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Ganz ehrlich, solche Gesänge sind nun nichts für meine zarten Dackelohren. Aber ganz richtig: ich habe heute Geburtstag und bin ein Jahr alt geworden! Balduin übernachtet das ganze Wochenende bei uns, was hätte ich mir besseres zum Geburtstag wünschen können? Heute morgen servierte uns meine Mama eine Napftorte, als Kerze steckte Trockenfleisch drin. Ich muss sagen, ein sehr hübsches Frühstück war das!

Nach dem üppigen Frühstück spielten wir noch etwas, dann ging es am Nachmittag in den Wald. Mama hatte drei Dackel an den Leinen und alle Hände voll zu tun damit, nicht über uns zu fallen und irgendwie ordentlich zu führen. Es gab doch so viel zu schnüffeln!

Lucy_Lederhalsband

Zuhause bekamen wir dann jeder noch etwas zum Knabbern, was uns bis abends beschäftigte. Wartend auf das Kommando zum Futtern

Jetzt bin ich total geschafft und müde! Übrigens habe ich nun meinen eigenen Fuchsdummy, mit dem ich bald viel Spaß haben werde!

Lucy hatte zwar nicht Geburtstag, bekam aber trotzdem ein Geschenk (wie unfair!), das unsere liebe Freundin Viviana aus der Schweiz (Angels Mama) ihr zum Geburtstag geschickt hatte. Es ist ein echtes Swarowskihalsband aus Leder und es steht ihr wirklich super! Danke, liebe Viviana!