miDoggy Parade: Hundeliebe – So kam euer Hund zu euch

miDoggy hat eine neue Blogparade für uns! Wouhou! Das Thema lautet diesmal: „Hundeliebe- So kam euer Hund zu euch“. Zweifellos bietet dieses Thema genug Stoff für viele rosa Herzchen und Einhörner, nüchtern betrachtet haben unsere Zweibeiner aber auf voller Linie verkackt, als es um die Anschaffung ihres Hundes ging.

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Ein Hund zieht ein – Wie man es nicht machen soll

Wen unterstützen: Den Tierschutz oder einen Züchter?

Auch, wenn es die PETA zutiefst empört: Als Frauchens Hundewunsch übermächtig wurde, war unsere erste Anlaufstelle nicht der Tierschutz, sondern der Züchter. Das hatte jedoch auch einen Grund. Als Noob in Sachen Hunde wollte unsere Mama lieber bei Null anfangen, da ihr schlicht das Wissen um einen Hund fehlte, der vielleicht durch schlechte Erfahrungen bereits beeinflusst worden war und dadurch besondere Erziehung und Pflege benötigen würde. Deswegen lieber selbst die Erziehung versauen und genau wissen, was der Hund bereits erlebt hat. Dööööt! Karma Minus 9000!

Welche Rasse passt zu mir?

Nachdem die Gretchenfrage „Züchter oder Tierheim?“ geklärt war, kam nun natürlich die große Frage nach der Rasse. Wie ihr wisst, leben wir in keinem Schloss, obwohl nur das meiner würdig wäre, sondern in einer Wohnung in der Kleinstadt. Unser Lebensraum ist sozusagen eher klein bemessen. So fielen der Irische Wolfshund und Doggen schon von vornherein aus, genau genommen alles, was Tischhöhe erreicht.

Insgesamt gab es da einige Kriterien:

  • kleine Rasse
  • Kurzhaarrasse, da die Katze schon genug haart und weil um Gottes Willen keine Schleifchen dran hängen sollen
  • möglichst auch nicht unwesentlich größer als die Katze, weil Gleichberechtigung und so
  • möglichst auch kompatibel mit Katzen
  • eine Rasse, die trotzdem „ein Hund ist“ (Argument von Papa), also ja keine „Tussirasse“ (Prinzessin Lucy sieht das etwas anders)
  • eine Hündin (Muahahahahhahaaaa!)

Vor kurzem hat irgendeine arme Sau die Idee gehabt, in einer Dackelgruppe auf Facebook zu fragen, ob ein Dackel so als Ersthund ne gute Idee sei und natürlich hat man sie in Grund und Boden gegutmenscht. Selbstverständlich (!) ist ein Dackel ABSOLUT kein Anfängerhund, das geht 100%-ig schief. Der eigene Dackel ist aber natürlich ein absolutes Beispiel an Mustergültigkeit und Gehorsam. *hust*

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Wo findet man den richtigen Züchter?

Nachdem sich die naiven kleinen Zweibeiner in den Dackel verliebt hatten und glaubten, dass sie wüssten, worauf sie sich einlassen, fehlte nur noch die Brutstätte des zukünftigen vierbeinigen Freundes: Der Züchter. Auf Ebay gab es zigtausend Annoncen, aber dass Vermehrer scheiße sind und nicht unterstützt werden sollten, haben die Zweibeiner schon bei Kyra gelernt. (Irgendwann muss ich auch mal ihre Geschichte erzählen, ich weiß.) Jedenfalls sollte es ein seriöser Züchter sein und möglichst auch nicht am anderen Ende der Welt. Da Dackel relativ selten sind, machte es das nicht einfacher. Doch als Frauchen schon fast nicht mehr glaubte, einen Züchter zu finden, fand sie dann doch unseren Züchter und es wurde ein erstes Treffen ausgehandelt.

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Klare Vorstellungen, wenn man den Welpen aussucht

Die Zweibeiner wussten genau, was sie wollten. Einen. Weiblichen. Dackel. Und sie gingen letztendlich mit zwei Dackeln. Und einer davon ein Rüde. War diese Entscheidung wohl überlegt? Nein! Sollte man das so machen? Auf keinen Fall! Kann so etwas schiefgehen? Aber volle Bude! Tja. Es war nicht logisch durchdacht. Man hätte es nicht machen sollen. Das Leben ist manchmal nicht logisch, auch wenn ihr kleinen pedantischen Primaten das gern hättet und wenn jemand vom althergebrachten Raster abweicht, kann es ja nur schiefgehen. Tausende Meinungen von Gelehrten auf Facebook können sich nicht irren! Spoiler: Es ist nicht schiefgegangen.

Und heute?

Natürlich war es nicht immer einfach und ich gebe es zu, als junger, abenteuerlustiger Dackelrüde macht man es seinen Menschlingen auch nicht einfach so „leicht“. Wozu auch? Wo bleibt denn da der Unterhaltungswert? Es hat eine Weile gedauert, aber mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team. Das soll nicht heißen, dass ich aufgehört hätte, Unfug anzustellen! (Hah! Niemals!) Aber ich denke, ihr wisst, was ich meine. Und nach all den Dingen, die unsere Zweibeiner nicht so hätten machen sollen, sind sie am Ende doch glücklich, dass es genau so gelaufen ist.

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miDoggy Bucket List Challenge

Challenge accepted!

Oft nimmt man sich viel vor, was man mit seinem Menschling noch alles gemeinsam erleben möchte, doch irgendwie kommt man nie dazu. Und bevor man sich versieht, ist der Zweibeiner zu alt und zu klapprig und man hat nicht mal die Hälfte seiner Vorhaben umgesetzt. miDoggy hat einige tolle Erlebnisse in der Bucket List Challenge zusammengestellt. Wir haben uns ganz bewusst Zeit genommen und einige Ziele von unserer To-Do-Liste abgearbeitet.

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Die miDoggy Bucket List Challenge

Tag 1: Massiere deinen Hund!

So it begins.  Eine Massage ist schon nicht zu verachten, gerade nach langen Wanderungen können auch kurze Dackelbeinchen mal müde werden. Wir werden allerdings meistens an unserem Pflege-Tag massiert, an dem auch Krallen geschnitten und Öhrchen geputzt werden, da uns Tante Vivi mal tolles Fellpflegeöl geschickt hat. (Zum Glück bekomme nicht nur ich mein Fett weg, sondern auch Lucy und Kyra.)

Aber dieses Mal gab es eine Massage mit allem drum und dran.  * hust *

Tag 2: Backe Hundekekse mit deinem Hund!

Oooh, das ist doch mal ein Thema, das mir gefällt! Kekse! ❤ Dieses Mal haben wir ein ziemlich einfaches Rezept ausprobiert, das umso besser war, weil Leberwurst drin war. Die Kekse haben übrigens eine Übernachtungsparty bei meinem Bruder Balduin nicht überlebt. Nom nom nom!

Tag 3: Schaue einen Hundefilm mit deinem Hund an!

Natürlich haben wir schon sämtliche Hundefilme („Zurück nach Hause“, „Wolfsblut“, „Susi und Strolch“ etc) geguckt, nicht selten gemeinsam mit unserer Tante Heidi, wenn Balduin zum Spielen vorbeigekommen ist.  Der Filmgeschmack unseres Zweibeiners ist jedoch voll scheiße vor allem von Zombiefilmen geprägt und nur mit Mühe konnten wir sie überzeugen, dass „Resident Evil“ trotz der Dobermänner kein Hundefilm ist. Wir haben uns dann auf Frankenweenie geeinigt, denn wer kann schon einem schönen düsteren Tim-Burton-Film widerstehen?

P.S.: JA, wir haben Popcorn gefressen! Schockschwerenot! Erzählt’s doch dem Tierschutz. Neben unserem supergesunden Barf dürfen wir auch ab und an mal was vom Menschenfraß naschen. Haters gonna hate. Mir hats geschmeckt. Yeah.

Tag 4: Mache ein Selfie mit deinem Hund!

Oh je. Na schön. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

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Tag 5: Mache ein Hundespielzeug selbst!

Geil, ein neues Spielzeug! Allerdings, was machen wir denn für eins? Mhh. Es ist ja nicht so, dass ich schon wahnsinnig viele Spielsachen hätte (Anmerkung der Redaktion: Doch. Hat er.), aber meine Spielzeugtonne ist randvoll mit Spieltauen, Bällen, Grunzschweinen, Plüschtieren in verschiedenen Stadien der Vernichtung, Kong Wubbas… Was uns allerdings noch fehlt, ist Intelligenzspielzeug. Für einen Blitzmerker wie mich ist es bisher immer kinderleicht gewesen, an die versteckten Leckerchen zu kommen, aber Lucy rennt meistens nur aufgebracht kläffend um das Spielzeug herum. Gesagt, getan, bauen wir uns eben ein klassisches Match-3 ääääääh, ein klassisches Hütchenspiel und gucken mal, wie weit Frauchen mit ihren dilettantischen Bastelfähigkeiten kommt.

Tag 6: Schreibe einen Blogbeitrag über deinen Hund

Ja, nee. Das ist für uns nun eigentlich nichts besonderes mehr, aber der Hintergedanke dabei ist natürlich, Erinnerungen festzuhalten und, wenn man kein Hobby-Hunde-Blogger ist, mal etwas neues auszuprobieren. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr hier nachlesen.

Und bevor ihr anfangt, Kätzchenvideos bei YouTube zu schauen, ist hier noch das Video dazu:

 

Tag 7: Bastelt einen Kalender aus euren Hundefotos

Nun sind wir also schon am Ende der Bucket List und dieses letzte Thema ist natürlich besonders nachhaltig, denn immerhin begleitet einen so ein Kalender durch ein ganzes Jahr. Hundefotos haben wir ein paar  haben wir echt viele  …. okay, wir haben ein kleines Hundefotosuchtproblem. Aber dadurch war die Auswahl dann auch vielfältig. Wir haben uns ein paar unserer Lieblingsbilder herausgepickt, die wir mit besonderen Erlebnissen verbinden. Abgesehen von dem Bild im Juli, das der Sascha ursprünglich für Uferstrand Chemnitz gemacht hat, stammt der Rest von uns. Yeah.


Das war’s.

Auch, wenn auf unserer ganz persönlichen Liste noch viele, viele weitere Dinge stehen, konnten wir von unserer Bucket Liste ein bisschen was abhaken. Sich bewusst Zeit für etwas zu nehmen und den Moment zu genießen, gehört zu den Dingen, bei denen sich viele von euch Zweibeinern saudämlich anstellen, aber mit ein bisschen Unterstützung von eurem Vierbeiner könnt auch ihr es schaffen. Also zögert nicht: BACKT EUREM HUND KEKSE! So. Gern geschehen, liebe Mithunde.

“Sommer, Sonne, Sonnenschein – so verschaffst Du Deinem Hund am besten Abkühlung” 

Ich will ja nicht sagen, dass es in unserer Dachgeschosswohnung warm ist, aber Frodo und Sam haben eben geklingelt und wollten hier einen Ring abgeben. Okay, okay, eigentlich war es nur die Post, aber warm ist es trotzdem. MiDoggy hat zur Blogparade

“Sommer, Sonne, Sonnenschein – so verschaffst Du Deinem Hund am besten Abkühlung” 
aufgerufen und gefragt, was unsere Zweibeiner denn gedenken zu tun, um uns Hunde auf eine angenehme Betriebstemperatur herunter zu kühlen. Deswegen verrate ich euch heute unser Cool-Buddy-Programm!

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1. Dachwohnungs- Struggle

Warme Luft steigt nach oben, das ist ganz physikalisch und logisch. Unter uns ist eine Gaststätte. Über uns ist das Dach, auf das die Sonne draufknallt. Und wir sitzen in der Mitte dieses heißen Sandwiches und garen langsam vor uns hin. Damit es trotzdem einigermaßen kühl bleibt, lüften die Menschlinge morgens und abends ordentlich durch, wenn die Luft kühler ist. Tagsüber werden die Fenster dann geschlossen und mit Decken verhängt. (Wer keine Rollläden hat, entwickelt mit steigenden Temperaturen eine gewisse Kreativität.) Für uns Hunde ist das ganz nett, aber noch nicht besonders spannend. Der nächste Punkt wird da schon besser!

2. Selbstgemachtes Hundeeis

Hundeeis klingt immer so speziell, dabei ist es gar kein großer Aufwand. Wir essen am liebsten einfaches Bananeneis, das man auch gut variieren kann.

Man braucht dazu:

  • Eine Banane
  • Joghurt
  • Beliebige andere Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, …
  • Eine Eiswürfelform

Aus dem gesunden Zeugs und dem Joghurt macht man einen schönen homogenen Brei. Die anderen Früchte sollte man ebenfalls pürieren, denn Hunde können in ihrer Verdauung keine pflanzlichen Zellwände aufspalten. Heißt auf deutsch, so wie es reingeht, … Ihr wisst schon, was ich meine.

Den Brei kann man einfach mit unter den anderen Brei mischen, aber wenn der Schönheitssinn mit dem Frauchen durchgeht, kommt der Brei2 auf Brei1 und bildet eine hübsche zweite Schicht. (MIR  ist das natürlich Wurst. Hauptsache essbar. Zweifarbiges Eis, einfarbiges Eis, buntes Eis, Katzenkotze, alles dasselbe.)

Egal in welcher Form, das Breiige muss ins Eckige. Für kleine Hunde wie Dackel reicht eine übliche Eiswürfelform. Kälteresistente Cakepopformen sind ein bisschen größer und eignen sich für Hunde, die größer sind als wir. Zur Not tun es aber auch leere Joghurtbecher. Als Eisstiel kann man dann auch Knabberstangen in das Eis stecken. Ist das Eis gefroren, kann es (endlich!) serviert werden. Lucy schleckt ihren Eiswürfel immer ganz langsam und voller Genuss. Staubsauger Bud frisst das Eis einfach auf. Nicht alle Hunde vertragen Hundeeis, aber wir hatten damit noch nie Probleme.

3. Warum sich Melonen lohnen

Flüssigkeitsaufnahme ist besonders in den sommerlichen Temperaturen sehr wichtig, für uns, für die Zweibeiner, für die Katze und die Axolotl… nun, die sitzen ja eh immer im Wasser. Da wir gebarft werden, nehmen wir schon viel Flüssigkeit durch das rohe Fleisch auf. Allerdings bedeutet das, dass wir nicht viel Wasser zusätzlich trinken. Wasser im Napf! Pffft! Stinkendes Seewasser wäre ja wenigstens noch ein bisschen schmackhaft, aber Leitungswasser ist nicht so der Bringer. Melone dagegen schmeckt und enthält viel Flüssigkeit. Lucy steht total auf Melone, am liebsten den innersten Teil, der am süßesten schmeckt.

Aufgepasst! Es dauert nicht lange, bis die ganze Flüssigkeit wieder heraus in die Freiheit will! Gerade bei kleinen Hunden mit einer mikroskopisch kleinen Blase dauert es ungefähr eine halbe Stunde und dann muss man mal für kleine Minidackel. Ich will ja nicht spoilern, was sonst passiert, aber ein Wischmob spielt dabei eine große Rolle.

4. Planschen gehen

Frauchen hatte sich immer gewünscht, dass ihr Hund jeden Mist mit ihr macht und auch mit ihr schwimmen geht. Tja. Enttäuschungen gehören zum Leben. Ich habe mir auch immer gewünscht, der größte Hund in der Stadt zu sein. Wasser ist, wie ihr wisst, nicht unser Element. Nass werden mögen wir absolut nicht. Jedoch gehen wir an heißen Tagen oft an Bäche und Flüsse hier in der Gegend und manchmal machen wir auch dem Frauchen die Freude und baden mal kurz unsere Pfötchen. Damit wir wirklich mal bis zum Bauch reingehen (das ist bei uns nicht wesentlich mehr ins Wasser hinein), muss es schon richtig, richtig warm sein. So mit Lava und so. Apropos Lava…

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5. The ground is Lava!

Manchmal wird der Boden so heiß, dass Hunde sich die Pfoten verbrennen. Deshalb ist es wichtig, nicht über glutheißen Asphalt zu laufen. Gassi gehen sollte man früh und abends, statt um die Mittagszeit und dafür dann eben ein bisschen länger. Auch sind Parks und Wälder angenehmer als eine Runde durch die Häuserschluchten der Stadt. Gibt es Grünstreifen neben dem Fußweg, bevorzugen wir diesen. Im Zweifelsfall kann man als Herrchen/ Frauchen auch den Boden mit der Handfläche berühren.

Für den Hund ist die Asphalttemperatur…:

  • akzeptabel, wenn es an der Handfläche nicht unangenehm warm ist
  • inakzeptabel, wenn es weh tut
  • ganz ganz inakzeptabel, wenn die Hand kleben bleibt oder danach Fäden zieht

 


 

Das war so ziemlich alles, was wir zur Abkühlung tun. Eigentlich nichts besonderes, aber dennoch wirkungsvoll. Übrigens, Lucy und ich legen uns, egal wie warm es ist, trotzdem mitten in die Sonne. Denn Sommer, Sonne und Sonnenschein müssen ausgenutzt werden! 😉

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Erinnert ihr euch noch an den cleveren kleinen Schulhund Pelle? Wir haben ihn vor einer Weile für den „Liebster Award“ nominiert und jetzt hat er den Spieß umgedreht und uns nominiert für die Challenge 20factsaboutme. Danke, Pelle, wir freuen uns sehr! 🙂

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20 Fakten über den fantastischen Bud und die liebreizende Lucy

1.Lucy und ich schlafen im Menschenbett, aber auf völlig verschiedene Weisen! Während Lucy süß wie eine Dackelpuppe auf dem Rücken im Kissen schlummert, den Körper unter der warmen Bettdecke verborgen, hängen bei mir, in bester Rüdenmanier, nur noch meine Beine raus und ähhh.. ach, seht selbst!

2. Lucy war als Welpe unglaublicherweise ziemlich mäkelig beim Essen! Mittlerweile frisst sie mit Genuss und so oft sie kann. Ich dagegen esse nur manche Gemüsesorten, wie rote Beete oder Spinat, nicht gern.

3. Wir wohnen in einer Wohnung über einer Gaststätte und seit ich ein kleiner Welpe bin, ist der Koch mein Freund. Ich muss, wann immer ich ihn sehe, sofort zu ihm hin und ihn voller Freude begrüßen. Der Koch mag mich auch und kniet sich sogar extra für mich hin.

4. Mein Leibgericht sind Pansen auf Süßkartoffelbrei und Würstchen.

5. Es gibt einen persönlichen Bud-Titelsong, den Mama mir manchmal vorsingt.

6. Lucy hasst es, durch hohes Gras zu laufen. Dasselbe gilt für halbhohe Stoppeln auf den herbstlichen Feldern. Im Gegensatz dazu liebt sie frisch gemähtes Gras und wälzt sich darin voller Wonne.

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7. Wir besitzen SOWOHL Halsbänder als auch Geschirre und haben in unserem Leben auch schon Trockenfutter und Nassfutter durchprobiert, bevor wir gebarft wurden. Außerdem ist Lucy kastriert und ich nicht. Damit könnten wir so manches Forum stundenlang beschäftigen.

8. Ich war der kräftigste und wildeste Welpe im Wurf und mein Züchter war sehr froh, als ich dann mit Lucy ein Zuhause gefunden hatte. Frech und abenteuerlustig bin ich auch jetzt noch, dazu wurde ich aber auch zu einem wahren Schmusebär. Lucy war übrigens auch das Wildschwein des Wurfs!

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9. Lucys ersten Vornamen Arya verdankt sie „Game of Thrones“, Arya Stark von Winterfell ist Mamas Lieblingsfigur. Und ein bisschen Ähnlichkeit besteht ja auch: Beide sollte man trotz ihrer Körpergröße nicht unterschätzen, was ihre Tapferkeit angeht.

10.  Mama hat unsere allerersten Halsbänder noch. Allerdings könnte ich dieses höchtens als Maulreif tragen.

11. Lucy hat eine Patentante in der Schweiz, unsere Tante Vivi, die Mama von Lucys Schwester und für uns eine liebe Freundin.

12. Einen Großteil von dem, was unsere Mama über Ernährung und Pflege weiß, hat sie von Lucys Patentante Vivi gelernt.

13. … Ist ja bekanntlich eine Unglückszahl. Mal überlegen… also, bisher bin ich (toi toi toi) nur einmal in eine Glasscherbe getreten. Es war nicht besonders schlimm, aber Mama hat trotzdem die gefährliche Wunde nicht aus den Augen gelassen, bis sie ganz verheilt war.

14. Mein Papa ist Angler, aber Fisch fressen wir nur, wenn er fangfrisch ist. Eingefroren und im Ganzen geht gar nicht, das findet sogar Lucy eklig. Püriert verschmähe ich den Fisch immer noch.

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15. Wir haben einen ganzen Eimer voller Spielzeug, aber gerade Plüschtiere zerstöre ich jedesmal. Dann bin ich traurig, wenn es kaputt ist und sobald es meine Mama genäht hat, mache ich es wieder kaputt.

16. Manchmal sitze ich vorm Spiegel und bewundere mich selbst.

17. Wenn ich nachdenke, beiße ich mir oft auf die Lefze. Meine Dackelmutti Cloud macht das auch.

18. Lucy hat schon mal für Mamas Praktikum gemodelt. Bei diesem Praktikum entstand auch eine Hunde-Quiz-App, deren Grafiken Mama gemalt hat. Natürlich habe ich sie dazu inspiriert!

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19. Wenn wir Gassi gehen, werden wir ständig gefragt, ob Lucy das Baby und ich die Mutter wären. Ähm. Ja. Die „Mutter“ hebt erstmal das Beinchen.

20. Am 12. Mai erscheint ein Buch mit weiteren budigen Kurzgeschichten für euch! Dazu später mehr auf diesem Blog. 😉


So, ich hoffe, euch haben die zwanzig Fakten über Lucy und mich gefallen! Jetzt ist es an der Zeit, für den 20factsaboutme-Challenge weitere drei Teilnehmer zu nominieren!

Aaaand the winner is:

Django, der unglaublich niedliche Dobermann aus dem Wiesental!

…Das G-Team!

… Und Nami vom Kalimandscharo!

(Wer keinen eigene Blog führt, kann natürlich, wie Pelle, seine Fakten auch direkt auf Facebook posten. 🙂 )

Der fantastische Bud stellt sich dem „Liebster Award“!

Der Django hat uns lieb!

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Django, der Dobermann aus dem Wiesental und sein Frauchen Maike haben uns für den „Liebster Award“ nominiert! Wiiiie cool! 🙂 Danke, Djangolein! Wir freuen uns sehr über unsere erste Nominierung!

Für einen kleinen Hobbyblog wie diesen hier ist das natürlich eine umso größere Ehre und wir freuen uns sehr darüber, mitmachen zu dürfen! Wir haben durch den „Liebster Award“ schon viele neue (Hunde-) Blogs kennengelernt und oft über die mitunter witzigen Fragen und Antworten geschmunzelt.

Was ist der „Liebster Award“ überhaupt?

Der „Liebster Award“ erinnert ein bisschen an einen Kettenbrief, nur, dass er jedes Mal andere Fragen beinhaltet, die ein nominierter Blogger beantworten darf.  Erfunden wurde dieser virtuelle Wanderpokal 2013 von der Kanadierin Lorraine Reguly und ist immer noch auf den unterschiedlichsten Blogs im Umlauf.  Ziel des Frage-Antwort-Spielchens soll es sein, kleinere Blogs mit unter 200 Followern bekannter zu machen und neue Blogs zu entdecken, Blogs untereinander zu vernetzen und manchmal auch mehr über die Personen hinter den Blogs zu erfahren.

Die Regeln lauten:

  • Nenne den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Beantworte die 10 (manchmal auch 11) Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 1 bis 11 weitere Blogger für den „Liebster Award“.
  • Stelle eine neue Liste mit 10 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Informiere den Nominierten über die Nominierung

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Django’s Fragen

(Die Mama hat sich die Blog-Suppe gekocht, jetzt darf sie die auch auslöffeln. Ganz alleine! Soll heißen, dieses Mal lasse ich sie mal machen.)

1. Bist du Hundeartikel-kaufsüchtig? Wenn ja, was ist dein favorisierter Bereich, Spielzeug? Halsbänder? Leinen?

Nein, neiiin, überhaupt nicht! Lucy hat sechs Halsbänder, zwei Geschirre, zwei Halstücher, ein Schleifchen, drei Pullover, zwei T-Shirts und drei Jacken. Und das waren nur Lucys gesammelte Werke, Buddys Sachen sind hier noch gar nicht mitgezählt! Man könnte also behaupten, ich bin ein bisschen süchtig nach schönen Hundesachen. (Allerdings hasse ich es, Menschenkleidung kaufen zu müssen. So richtig glücklich bin ich eher im Hundefutterladen.) Am liebsten stöbere ich in der Halsbandabteilung. Ich stehe total auf breite Halsbänder mit witzigen Drucken, aber für feierliche Anlässe haben wir auch elegante Lederhalsbänder mit Swarowskisteinchen oder Nieten in Dackelform. Auch süße Pullöverchen für den Minihund kann ich nie genug haben, einfach, weil Lucy sooo unheimlich süß damit aussieht.

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2. Wenn wir schon dabei sind, bzgl. Halsband, Geschirr und Leine? Stimmst dich farblich mit dem was dein Hund trägt ab?

Im Alltag eigentlich nicht, auch wenn es schon vorkam, dass wir farblich zu den kunterbunten Kottüten gepasst haben, die ich am liebsten benutze. 😀 Allerdings gibt es da ein spezielles Halsband von Lucy, es ist schwarz mit weißen Punkten und einem  kleinen Schleifchen dran. Und zu diesem Halsband gibt es ein passendes Kleid. Vielleicht muss Bud auch irgendwann ein Halsband mit Punkten tragen und der Dackelpapa dann die passende Krawatte? ^^

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3. Was war das Ekligste, in dem sich dein Hund gewälzt hat?

Es wird euch erschüttern, aber nicht Mr. Bud ist der Stinker, nein… Prinzessin Lucy (!) hat sich schon mal voller Wonne in einem Kuhfladen gewälzt, alle vier Beinchen in der Luft strampelnd, Geräusche des Wohlbefindens brummelnd. Fragt lieber nicht…

Außerdem hat sie an der Ostsee mal einen angespülten Algenhaufen entdeckt… sie roch grauenvoll. Beide Male endeten für Lucy im Waschbecken und sie roch trotzdem noch schrecklich, aber zum Glück wälzen sich die beiden nicht oft in solchem Zeugs. Dafür umso hingebungsvoller auf weichem Untergrund wie Teppich, Wiese oder Decken.

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4. Wenn du einen Tag ein Hund sein könntest, was würdest du alles machen?

Ich würde mir Jemanden suchen, der gerade etwas isst und dann das machen, was wir bei Lucy „den Blick“ nennen. Schubsen und trampeln um den besten Platz zu bekommen. Und natürlich buddeln, wenn Bud daran so viel Freude hat, muss es ja cool sein. Und dann würde ich mir den mit der hellsten Hose suchen und ihn fröhlich anspringen!

5. Kannst du in manchen Momenten behaupten, du hättest einen “ Arschlochhund“?

Wie jeder andere auch haben auch Hunde mal ihre schlechten Tage. Dann wird an der Leine gestänkert und gezogen, Müll geklaut und Sachen gefleddert, kurz gesagt, es klappt gar nichts. Es hilft dann natürlich, innerlich bis Zehn zu zählen und tief durch zu atmen. Ein „Gottverdammthimmelarschundzwirnbudwaszumteufelaaaaaaarrrghh“ ist aber mindestens genauso effektiv in der Stressbewältigung. Zum Glück beherrschen Stink und Stunk beide den Dackelblick und wissen genau, was sie tun müssen, damit mein Zorn verpufft und aus den Arschlochdackeln wieder Mamas kleine Schätze werden. 😉

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Wer könnte ihr jetzt noch böse sein? Bei diesen treuen Augen…!

6. Mache einen Test, gebe deinem Hund, egal ob Tricks oder Alltagskommandos, mal nur Sichtzeichen oder nur Wortsignale. Auf was reagiert dein Hund eher? (Am besten Tricks und Kommandos wählen, die dem Hund schon gängig sind.)

Also, Bud reagiert auch bei Sichtzeichen so gut wie auf die normale Kombination. Lucy braucht meistens beides, außer bei Turn, Rolle Rolle und über den Fuß springen, was die jüngsten Tricks sind. Kommandos, die Lucy nicht leiden kann (wie zum Beispiel das garstige Platz, weil ja der Boden zu kalt ist für den zarten Prinzessinenunterboden) führt sie ausschließlich mit einer Kombination aus Wort- und Handsignal aus. 

7. Machst du mit deinem Hund Tricks? Wenn ja, welche könnt ihr am besten? (3 Fotos)

Wir machen sogar ziemlich häufig Tricks, denn irgendwie muss man ja die beiden kleinen Jagdhundhirne auslasten. Abgesehen von den Grundkommandos klappen am besten „Kriech“, „Turn“ und „Highfive“.

  • Kriechen

Bud hat das Kriechen für einen Trickwettbewerb gelernt und fand es ziemlich lustig. Bei vielen Gelegenheiten kriecht jetzt der Bud sogar von ganz alleine, zum Beispiel als er mit dem Welpen Luke gespielt hat, der ja ein Stück kleiner ist als er selbst oder wenn er etwas unbedingt haben will. Sieht er Wurst, kommt es schon vor, dass er plötzlich anfängt,  einem um die Füße herum zu kriechen.

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  • Turn

Als Turn bezeichnen wir eine Drehung um sich selbst im Uhrzeigersinn. Da Lucy und ich ein bisschen Dog Dancing üben, gehört dieser kleine Trick oft mit dazu.

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Huuiiii! Flugohr!

  • Highfive

Was ein Highfive ist, wisst ihr ja. Bei einem tiefergelegten Dackel wie Lucy ist es allerdings eher ein Lowfive. Bei langbeinigen Hunden sieht dieser Trick ein bisschen eindrucksvoller aus, aber auch mit kurzen Beinchen klappt es ganz gut. Man sieht nur nicht so viel davon. 😀

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8. Wie würde dein Hund dich beschreiben?

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Als die, die das Essen macht, die Öhrchen putzt, die Krallen schneidet, sich über gesundes Pupu freut, beim Tierarzt am meisten leidet, die Tricks übt, Gassi geht, ihr Kopfkissen teilt, am liebsten über die Dackel redet (und wahrscheinlich jeden Nichthundebesitzer damit ordentlich nervt), deren Fotogalerie auf dem Handy zu 90% die Hunde zeigt und die Hunde ständig fotografiert, wie sie schlafen oder miteinander kuscheln und richtig gut darin ist, sich Sorgen über die beiden zu machen.

9. Was fütterst du deinem Hund? Und hast du es selbst schon mal probiert?

Im dackeligen Napf landet bei uns Barf, also Rohfleisch und Gemüsebrei. Wenn ich eh gerade das Hundegemüse im Mixer habe, mopse ich mir ab und an etwas davon für Smoothies. Das rohe Fleisch überlasse ich lieber den Dackeln. Aber es gibt natürlich auch Leckerlies und die kostet manchmal der Dackelpapa!

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10. Kennen auf deiner Gassi Route die Leute deinen Namen oder nur den deines Hundes?

Meinen Namen kennt wahrscheinlich keiner, außer die Nachbarn im Haus. Jedoch nannte man mich einmal, als ich Balduin zu Gast hatte und mit drei Dackeln an der Leine durch die Stadt spazieren ging, „die Dackelfrau“. Buddy und Lucy sind dagegen schon eher bekannt als Buddy und Lucy, oftmals aber auch einfach als „die Dackel“, ist eben eine selten gesehene Rasse und dann gleich ein Pärchen.


So, ich hoffe, meine Mama hat die Fragen zufriedenstellend beantwortet, wenn ich sie schon mal auf MEINEM Blog zu Wort kommen lasse. 😉 Und nun fragt ihr euch bestimmt, wer jetzt der Nominierte ist!

Und die Nominierten siiind:

Cäsar ist ein Kurzhaar Border Collie und sogar mit mir in einem Alter! Mama musste schon ein bisschen schmunzeln, denn Cäsar ist genau wie ich ein frecher, abenteuerlustiger, junger Rüde mit dem gewissen Charme, dem alle Frauchen verfallen. Auf Cäsar – Mein Leben auf Vierpfoten berichtet Cäsar von seinen Abenteuern und Alltag mit seinem Frauchen Steffi.

Mama’s Kindheit über hatte sie eine treue und liebevolle Begleiterin: Tjaka, die Golden Retriever Lady. Kein Wunder, dass sie ein bisschen verknallt in diese Rasse ist! Die Goldis Loulou und Gandhi und ihr Frauchen Clarissa findet ihr auf Goldnasenglück, einem liebevoll geschriebenen Hundeblog mit tollen Goldnasenfotos!

Pelle hat einen wichtigen Job: Er unterrichtet die Menschenwelpen in der Schule! (Jetzt werden bestimmt viele von euch Anbetracht der eigenen Schulzeit ganz neidisch.) Gemeinsam mit dem kleinen, klugen Schulhund macht sogar der Matheunterricht Spaß… oder ist zumindest nicht ganz so schlimm. Deswegen lautet sein Motto: Für alle Fälle: Pelle – der Schulhund!

Die Fragen lauten:

  1. Also ich persönlich haaasse es, mit Wasser in Berührung zu kommen. Erinnert ihr euch noch an euren ersten Kontakt zum nassen Element? Wie fanden es eure Hunde? Toll? Gruselig? Eine Mischung aus beiden?
  2. Was war das erste Kommando, das euer Hund gelernt hat? Bei uns war es, ganz klassisch, „Sitz“. 😀
  3. „Goldis sind verfressen.“ „Dackel, die sind ja voll eigensinnig.“ „Sind Border Collie nicht die, die immer Energie haben?“ Entsprechen eure Hunde den klassischen rassebedingten Vorurteilen?
  4. Wenn ihr aufwachen würdet und es würde noch einmal an dem Tag anfangen, an dem euer Hund in euer Leben getreten ist, würdet ihr etwas in der Erziehung oder im Alltag anders machen?
  5. Der Zahnwechsel ist eine harte Zeit für uns Hunde. Wir mutieren zu Goldhamstern und nagen, was das Zeug hält. Habt ihr die Milchzähnchen eurer Hunde gesucht, gefunden oder sogar aufgehoben? (Lucy hat ihre alle verschluckt, aber vier meiner Minibeißerchen ruhen auf schwarzem Samt gebettet in der Vitrine.)
  6. „Gurki“ ist Lucy und „Schurki“ bin ich. Manchmal ist sie auch „Wutzi“ und ich „der Babybär“. Haben eure Zweibeiner euch einen peinlichen Spitznamen gegeben?
  7. Wie seid ihr auf den Namen eures Blogs/ eurer Website gekommen?
  8. Mein Bruder Balduin ist mein absoluter Lieblingskumpel. Hat euer Hund einen besten Freund?
  9. Stellt euch vor, euer Hund würde als Schüler in eine Schulklasse gehen. Was würde er wohl für ein Vergehen im „Muttiheft“ eingetragen bekommen? („Lucy isst und schläft während des Unterrichts.“ und „Bud hat an die Tafel markiert, die Kreide gefressen und ist nach der Hofpause nicht mehr zum Unterricht erschienen.“ wären wohl unsere Einträge.)
  10. Habt ihr in eurer Wohnung Fotos von eurem Hund oder eurer bevorzugten Hunderasse hängen? Wenn ja, wie viele?

Viel Spaß!

Liebe Grüße, euer Bud

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Zehn Dinge, die Buddy nicht sagt

„10 Dinge, die mein Hund nicht sagt“ macht schon seit einer ganzen Zeit die Runde in den Hundeblogs. Ins Leben gerufen wurde diese (für die Zweibeiner witzige) Idee von Moe&Me und auch mein Frauchen fand die Vorstellung, was Lucy und ich nie sagen würden, ziemlich lustig. Also holt euch das Popcorn und nehmt folgende Dinge nicht so ernst, ich würde sie nämlich niemals sagen!

Zehn Dinge, die Buddy nicht sagt

  1. *gähn* Hach, die Sonne scheint, guten Morgen allerseits! Ich bin schon richtig wach und habe gar keine Lust, noch ewig im Bett herumzuliegen. Ich stehe jetzt sofort mit Frauchen auf! Bin ja ein Morgenmensch, ääh, -Hund!dackel-mude

2. Oh, wie geil! SPINAT! Den gab’s ja eeewig nicht! Mein absolutes Lieblingsessen! Den esse ich sogar vor dem Fleischanteil meines Frühstücks. Aber mein Gemüse würde ich ja sowieso niemals im Napf liegen lassen.

3. Was soll ich? Gassi? Nee. Keine Lust. Geh mal alleine mit der Lucy. Ich penne in der Zeit ne Runde und vermisse euch gar nicht.

4. Buddeln finde ich ziemlich eklig, da werden meine Pfötchen ja ganz schmutzig. hundeblog dackel angeln2

5. Wenn ich doch mal dreckig geworden bin, bin ich richtig froh, wenn ich ein schönes entspanntes Bad bekomme. Niemals würde ich zappeln, spritzen oder versuchen, meine Mama wenigstens genauso nass zu machen wie sie mich.

6. Wenn meine Eltern mich rufen, komme ich sofort, es gibt nichts, was mich mehr interessieren würde. Ich bin absolut nicht frech und komme dem Klischee „Dackel“ überhaupt nicht nahe. Unsinn habe ich noch nie gemacht und ich würde auch niemals etwas kaputt machen.  dackel-zerstort-dinge

7. Mein Häufchen kann ich immer und überall machen, bei jeder Wetterlage. Ich halte nie absichtlich an, nur weil es mir zu nass oder zu windig ist.

8. Spielzeug mag ich gar nicht und Kuscheltiere sind ja nur für Babys. Und wenn ich eins hätte, wäre es bestimmt irgendwas cooles, herb männliches. Überhaupt, Rosa ist voll die Mädchenfarbe und ich benutze Lucys rosa Prinzessinnenbett deswegen absolut nie. Mir zu unterstellen, ich würde auf rosa glitzerndes Zeug stehen, wäre gelogen!20170112_141912.png

9. Wenn mein Papa heimkommt, ist mir das totaaal egal. Ich mache keinen zehn minütigen Freudentanz mit Gesangseinlage und Weitsprung.

10. Decken sind für Menschlinge gedacht und nicht für Hunde, das respektiere ich. Ich versuche deswegen auch nicht, ständig die Decken zu klauen und mir den bequemsten Platz unter die Kralle zu reißen. Dackel verstecke

Zehn Dinge, die Lucy nicht sagt

1. Ich bin immer ganz ruhig und belle niemals jemanden an. Es gefällt mir auch gar nicht zu bellen und ich sehe auch keinen Grund dazu, einfach so herum zu kläffen. Es macht mir  keinen Spaß, einfach ausgelassen zu bellen, wenn ich mich freue oder aufgeregt bin.dackel-bellt-viel

2. Menschenessen und Katzenfutter ist nicht für meine Spezies gedacht, deswegen esse ich nur mein Hundefutter. So mäklig wie ich bin, muss man das Futter geradezu in mich reinzwingen. Am liebsten würde ich ja Bud mein Essen unterjubeln, den ekligen Fraß will ich nicht essen müssen.2

3. Auch Leckerlies esse ich nur ganz widerwillig, ich habe eigentlich gar nicht so viel Hunger. dackel_leckerli_badewanne_kurzhaardackel

4. Ich find’s echt gut, wenn mich Fremde anfassen wollen oder mich hochnehmen möchten. Dass meine Eltern das verhindern, ist echt schade. Radfahrer, Rentner mit Tüten und kleine Kinder würde ich sooo gerne näher kennen lernen.

5. Es macht mir nichts aus, nass zu werden und auch das Wetter ist mir vollkommen egal, schließlich weiß ich ja, dass ich ein hartgesottener Jagdhund bin und ein bisschen Regen, Schlamm und Schnee locker aushalte. Ausgedehnte Spaziergänge liebe ich zu jeder Jahreszeit und es würde mir im Traum nicht einfallen, lieber zuhause auf der Couch bleiben zu wollen.

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6. Man kennt mich als den furchtlosesten Hund der Welt. Angst hatte ich noch nie, schon gar nicht vor banalen Sachen wie dem Kleiderschrank oder Mülltonnen.

7. Fotografiert werden ist echt peinlich, ich mache mich für den kleinen Keks da doch nicht zum Obst! Fotografen finden mich ganz schrecklich, weil ich immer herumhample und nichts mit mir machen lasse.

8. Ich stehe gar nicht gern im Zentrum der Aufmerksamkeit, schon gar nicht bei unseren Gästen. Viel lieber beschäftige ich mich mit den Hunden der Gäste und spiele, statt auf dem Schoß zu sitzen und mich streicheln zu lassen. Vor allem, wenn Balduin mit Tante Heidi und Onkel Felix da ist!

9. Am liebsten schlafe ich im Hundekörbchen. Menschenbetten, -sofas und -schöße sind mir einfach zu unbequem. Der blanke Boden ist auch okay. Zwingt man mich dann doch, auf dem garstigen Bett zu liegen, mache ich mich ganz klein. Andere wollen ja auch noch Platz haben.müder dackel

10. Ich finde es total eklig, wenn Hunde Menschen das Gesicht ablecken, man weiß doch, wie viele Keime in so einer Menschenfratze kleben. Ich würde sowas nie machen, nie! Oder gar versuchen, meine Zunge in jemandes Nase zu stecken, allein bei der Vorstellung wird mir ganz schlecht. Meine Ekelschwelle ist eh sehr niedrig. Kotze oder Pupu habe ich auch noch nie probiert zu fressen.

Oh, du schlimmer Hund!

Vor kurzem haben wir zu unserer ersten eigenen Blogparade aufgerufen! (Jetzt ist der Zeitpunkt für die Fanfaren und das Konfetti!) Unser Thema lautete „Oh, du schlimmer Hund“ und ähnliche Ausrufe hört man zuweilen im Hause Bud und Lucy vom Haselbach. „Boah, Buuuuuuuuuuuud!“ gellt es dann durchs ganze Haus und ich husche mit einem kleinen Grinsen im Gesicht schnell in meine Auszeitbox, während Mama dann den Besen holt und leise vor sich hin schimpft. In meinem Zahnwechsel war dies oft der Fall, denn ich wollte meine neuen Beisserchen ordentlich ausprobieren und wir alle wissen, dass man dazu am besten Mamas beste Unterhosen aus der Wäschetonne mopst und dann sorgfältig in kleine Stückchen in der Größe von Briefmarken zerkaut. Mittlerweile teile ich mir meine Schurkenstreiche sorgsam ein und plane sie auch besser. Ich meine, Unterhosen fressen kann ja jeder, aber nur ein Bud schafft es, eine komplette Hundebox zu zerstören!

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Damit mir nicht die Ideen ausgehen, habt ihr mir geholfen und ich möchte mich sehr für alle tollen Anregungen bedanken! 🙂 Es ist für unsere Zweibeiner nicht immer einfach, frei heraus unsere Missetaten zu beichten, schließlich sind wir ja ihre kleinen und großen Goldstücke, doch einige waren mutig und haben die glorreichsten Schandtaten ihrer Lieblinge verraten! Ich freue mich sehr und werde mich von euren schändlichen Taten bestimmt inspirieren lassen!

Liebe Grüße, euer Bud.

P.S.: Anbei meine neue To Do Liste. Viel zu tun für einen kleinen Hund, aber ich heiß‘ ja nicht umsonst „der fantastische Bud“.


Buds To-Do-Liste:

-Kleine Kinder erschrecken

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Eigentlich wollte Finn niemanden erschrecken, dazu ist er viel zu lieb und knuddelig. Jedoch haben ihn die Menschlinge ein bisschen missverstanden. Hier seine Originalgeschichte aus den Kommentaren:

Wie du ja sicher weißt, bin ich -typisch Labbi- seeeeeeeehr kontaktfreudig. Am Anfang (als ich noch ein junger Hund war) habe ich noch nicht so toll auf Mama gehört. Eines Tages waren da ein paar Kinder mit ihren Eltern im Park unterwegs. Die musste ich einfach begrüßen und zwar à la Labbi, was so viel bedeutet wie „Renn hin so schnell du kannst und wirbel die Gruppe mit deiner übersprudelnden guten Laune so richtig auf!“ Kann gar nich verstehen, wieso die Eltern und Kinder so schrien,
Mama war auch sauer. Die haben alle keinen Humor und sind irgendwie grummelig. Liebe Grüße. Dein Freudenflummi Finn

Typisch Menschlinge, wissen wieder gar nicht unsere hündische Freude und Glückseligkeit zu schätzen, von ihrem Mangel an Humor ganz zu schweigen. Mama lacht ja auch nie über die tollen Unterhosenmosaiks. Danke an Finn und sein Frauchen Stefanie! 🙂


-Kühlschränke aufräumen und Kabel fressen

Oskar und Mira von Leinenengel hatten auch lauter gute Ideen, natürlich nur, um ihrem Zweibeiner das Leben zu erleichtern. Oskar half beim Kühlschrank sortieren und sorgte sich darum, ob seine Menschlinge denn auch genug frische Luft haben und Mira wollte nur auf den Energieverbrauch hinweisen, indem sie störende Kabel entfernte. Jack hat nix angestellt- feiner Junge-, aber schließlich ist er ja auch ein (Leinen-)Engel! Danke an Nicole, Oskar, Mira und Jack! 🙂


-Frauchens liebstes Grünzeug zerstören

In Shiva Wuschelmädchen bin ich gleich schon ein bisschen verliebt, sie teilt nämlich ein paar meiner Hobbys! (Hosenkauen, Wälzen, Sachen umsortieren… hach. Traumfrau! <3) Eine neue Anregung war auch für mich dabei: Pflanzen zerstören! Frauchens liebster Drachenbaum ist aber natürlich von gaaanz allein kaputt gegangen! Bisher habe ich die grünen Dinger in Frieden gelassen, ich mag Gemüse ja nicht so sehr. Bisher. Hr hr hr! Die Schandtaten der süßen wuscheligen Shiva findet ihr hier. Vielen Dank dafür! 🙂


Schuhe und Unterwäsche zerstören

Essen stehlen

Löcher buddeln

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Cäsar, der Kurzhaar Border Collie, und ich könnten uns bestimmt stundenlang austauschen, denn auch seine Liste ist lang und deckt sich sogar ein bisschen mit meiner! Schnürsenkelkauen habe ich leider nie zur Meisterschaft gebracht, weil sämtliche Schuhe vor mir versteckt wurden, besonders die der Gäste. Auch im Unterwäschefressen haben Cäsar und ich ein gemeinsames Hobby! Als Essensdieb hat Cäsar auch Erfahrung, was vor allem Lucy begeistert. Bei uns waren es statt Sachertorte und Roulade schon mal Papas Cheeseburger und diverser Biomüll. (Lecker war’s ja.) Das Löcherbuddeln fanden Cäsars Zweibeiner auch nicht gerade toll, deswegen hat er dieses Hobby aufgegeben. Aber ich bin mir sicher, einem so kreativen Hund fällt bestimmt etwas Neues ein! 😉 Vielen Dank, lieber Cäsar, für deinen ausführlichen Bericht! Du bist ein cooler Typ! Wir tun eben unser bestes um unsere Frauchen zu beschäftigen, wie man überall hört, ist die Auslastung immer sehr wichtig. 😀


-die besten Argumente für danach

Hundetrainerin Karin Immler hat sich ebenfalls Gedanken um „schlimme Hunde“ gemacht (und mir ein paar gute Argumente geliefert, wenn ich meine Mama nach dem nächsten gefressenen Kleidungsstück besänftigen muss 😉 . ) Wie man sich als braver Hund benimmt, will nämlich auch erstmal gelernt sein und manchmal ist gutes oder schlechtes Verhalten auch abhängig von der Perspektive.


Und an alle Hundehalter da draußen, die Schandtaten ertragen müssen: Ihr seid nicht allein. Jeder Hund macht mal Unsinn. Manchmal kann man als Hundehalter darüber lachen, manchmal treibt es einen zur Verzweiflung. Auf den meisten Blogs liegt das Hauptaugenmerk nun mal auf den guten Sachen und nicht auf die Misserfolge oder den Ärger, den die lieben Vierbeiner verursachen. Lasst euch nicht runterziehen! Und auch bei uns gibt es jede Menge Baustellen. (Lucy ist ein Kleptomane. Ich heule, wenn ich allein gelassen werde. Und meine Mama ist Rheumatikerin.)

Aber Baustellen werden irgendwann mal prächtige Gebäude (vielleicht sogar eines Tages der Berliner Flughafen 😉 )!  Buddy schreibt (also nicht ICH, sondern mein etwas größerer, aber ebenso cooler Namensvetter Labrador Buddy!) hat sich um diesen Aspekt Gedanken gemacht. Wir hoffen, ihr beiden lasst euch nicht entmutigen!


dackel gierig frisst pizza

-Der Pizzahund
Sunny war etwa ein dreiviertel Jahr alt und bereits mitten in der Rüpelphase. (Da sie mein erster Hund ist, nenne ich sie auch gern liebevoll meinen Pancake, da der erste Pfannkuchen meistens nix wird XD)
Ich hatte damals ’ne Phase, in der ich total vernarrt war in die TK-Pizzen mit besonders dickem Boden. Gesagt, getan, ich schmiss also so ein Teil in den Ofen, um es mir genüsslich zu Gemüte zu führen. Nachdem ich etwa die Hälfte der Pizza verdrückt hatte, fiel mir irgendetwas ein, dass ich meine Mutter, die im Nebenzimmer saß, fragen wollte. Also aufgestanden und zu Mutti rübergewuselt, die Pizza hatte ich wohlweislich in der Mitte des Tisches stehen gelassen, in der Annahme, dass Sunny noch viel zu klein wäre, um, auf welche Weise auch immer, an die Pizza zu gelangen…
Fehlannahme meinerseits!
Nach ca. 2 Minuten verlasse ich das Wohnzimmer, im Türrahmen meines Zimmers steht Sunny, ein Pizzastück ragt aus ihrem Schnütchen.
Sie sieht mich, die Augen werden groß, sie legt die Ohren an und zieht den Schwanz ein, spuckt mir das Pizzastück vor die Füße, dreht auf den Hacken um und verkrümelt sich schnurstracks ins Körbchen.
So gern ich auch schimpfen wollte, ich konnt’s einfach nicht. Zu witzig war ihr entsetzter Gesichtsausdruck, so nach dem Motto „Ach du Schande, jetzt hat sie mich doch glatt erwischt!“ (Jutta Jürgens)

Diese witzige Geschichte habe ich leider viel zu spät in den Kommentaren auf Facebook entdeckt und möchte sie euch natürlich nicht vorenthalten! Pizza stehlen finde ich auch sehr toll (und Lucy erst!). Vielen Dank an Jutta und Sunny! 🙂


Habt ihr weitere tolle Ideen oder Gedanken zum Thema „Oh, du schlimmer Hund“?

Dann scheut euch nicht, sie mir mitzuteilen!

Ob als Kommentar oder als Link, ich freue mich über jede Anregung zu neuem Unfug!

Und natürlich werden alle weiteren Einsendungen noch in diesem Beitrag eingefügt! 😉

„Oh, du schlimmer Hund!“ – Aufruf zur Blogparade!

Ganz richtig, nachdem wir nun schon an ein paar Blogparaden teilgenommen haben und unseren Spaß daran hatten, haben wir uns nun unsere eigene Blogparade ausgedacht!

Das Thema geht um das, was ich nach dem Buddeln am besten kann- Unfug machen!- und lautet:

„Oh du schlimmer Hund!“

Anlässlich meiner letzten Schandtat möchte ich nun ein paar tolle neue Anregungen… ääh, ich meinte, Dinge, die ich natürlich nie machen würde, von euch hören! Was war das Schlimmste, was Kollege Hund jemals angerichtet hat? Meine gesammelten Schandtaten könnt ihr hier nachlesen. (Welche davon die Schlimmste ist, kann jeder für sich entscheiden, Mamas Favorit ist gerade die Sache mit der Transportbox.)

Die Regeln:

Wer kann mitmachen? Jeder. Egal ob auf dem eigenen Blog, als Kommentar unter diesem Beitrag, an der Toilettenwand…

Bis wann kann man mitmachen? Da man ja als liebender Hundebesitzer viel Zeit braucht, um Gassi zu gehen/ Leckerlis einzukaufen / den Hund zu knutschen ist die Frist dieser Blogparade bis zum … Nanu? Stand hier nicht mal ein Datum? Das hat wohl die Katz‘ (oder vielleicht doch der Dackel?) gefressen! Open end Blogparade für alle! Alle bisher erschienenen Beiträge werden zusammen vorgestellt. Sobald ein neuer Beitrag zum Thema erscheint, wird er ebenfalls in diesem Artikel aufgenommen. 

Was sonst noch? Verlinkt euren Beitrag mit diesem Artikel und hinterlasst einen Kommentar mit dem Link zu eurem Beitrag. In einem extra Artikel fasse ich dann die geballten Schandtaten zusammen. (Das wird meine To-Do-Liste, hr hr hr.)
Und liebe Hundekollegen: Denkt daran, mit einem Dackelblick wickeln wir unsere Zweibeiner eh wieder um den Finger, egal, was wir getan haben. 😉

Passen unsere Namen?

Die Sache mit den Namen

Als Lucy und ich noch Quark im Schaufenster waren (Mama behauptet das zumindest, ich persönlich kann mich nicht daran erinnern jemals eine solche laktosehaltige Süßspeise gewesen zu sein)  und Mama und Papa noch gar nicht Mama und Papa waren, sondern Menschling1 und Menschling2, reifte in dem Menschling, der später als Mama bekannt werden würde, der Wunsch nach einem getreuen Vierbeiner. Also wurde stundenlang im Internet gelesen, welche Rasse denn gefiele und später ebenso lange Züchter gesucht und irgendwann standen die beiden Zweibeiner dann vor uns und waren bereit, uns ein Zuhause zu geben. In ihrer Überzeugungsarbeit hatte Mama vorgeschlagen, dass Papa doch der kleinen Hündin einen Namen auswählen könnte und diesem gefiel „Lucy“.

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Lucy…

…ließ sich supergut über Hundewiesen brüllen und klang nach einem süßen kleinen lieben Mädchen. Mama war auch sofort dabei, allerdings eher, weil dies auch der Name einer Figur eines ihrer Lieblingsanimes war. (Genau, „Elfenlied“!)

Jedoch war Lucy im ersten Wurf des Züchters geboren worden und daher sollte in den Papieren vor „Lucy“ noch ein erster Vorname stehen.

Ein Name mit A

Dieses Mal hatte Mama eine Idee. Als Fan der Serie „Game of thrones“ kam für sie eigentlich nur „Arya“ in Frage. Diese Figur ist, wer die Serie nicht kennt, ein freches Mädchen, dass sich so ganz und gar nicht ladylike benehmen mochte und das Schwerter Näharbeiten vorzog. Düdüm. Der ein oder andere ahnt vielleicht schon, worauf ich hinaus will. Arya Lucy vom Haselbach hat nämlich nicht nur zwei Namen, sondern auch zwei Modi. Einmal der Prinzessinenmodus, „Ich will mich nicht schmutzig machen, iiih Regen!“, auf der anderen Seite hat sie auch manchmal ihren Rappelmodus, in dem sie dann wild buddelnd (in der Erde, auf dem Kissen, im Haar der Mama) und seltsame Laute ausstoßend auch mehr ein Räuber als eine Prinzessin ist und manche Rauferei mit mir beginnt.

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B wie Bud

Bei mir war es weitaus einfacher. Mein Züchter sagte immer, ich sei der dickste und wildeste Welpe gewesen, ein kleiner Raufbold sowieso. Also nannte man mich Bud, wie einen berühmten Schauspieler, den ihr wahrscheinlich alle kennt, der ebenfalls einen Raufbold spielte. (Vier Fäuste für ein Wuff Wuff!)

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Wie passend sind unsere Namen für uns?

Wenn man uns wirklich passende Namen geben wollen würde, hieße Lucy dann wohl Gierfresskläffkönigin und ich Buddelhüpffrechspielklau. Aber selbst das könnte nur grob unsere wesentlichsten Eigenarten zusammenfassen.  Team Hundeseele hat sich mit dieser Frage beschäftigt und zu einer Blogparade aufgerufen

A-R-Y-A   L-U-C-Y

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Allesfresser– Ja, eigentlich sind wir Hunde ja Fleischfresser. Aber das hat Lucy wohl noch nie gehört. Brokkolie? „Nehm ich.“ Petersilie? „Is‘ essbar.“ Altes ekliges Muffinpapierchen? „Fmeckt köfftliff!“

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Rund … okay, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber etwas pummelig ist Lucy schon manchmal. Sie ist kastriert und setzt schnell an und siehe oben frisst sie auch so viel wie sie kriegen kann. Deswegen musste sie schon die ein oder andere Diät einhalten und unsere Menschlinge müssen immer ein Auge auf ihr diebisches Dackelmaul haben, weil sie sonst ihre Diätration durch das ersetzt, was sie im Mülleimer oder im Katzenklo findet.

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BabY ist einer von Lucys vielen Spitznamen. Dann wären da noch Gurki, Häschen, Wutzi, Sonnenschein, Luffy, Grummelbäckchen, Minihund, Lumpi, … Mama ist da sehr kreativ. Was ich für Namen habe? Schurki. Babybär. Bärchen. Heuli. Sir Bud a lot. El buddo Grando, … *seufz*

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A synphony of Angel ist Lucys Wurfschwester. Sie lebt in der Schweiz und unsere Mamas haben sich über uns Hunde kennengelernt. Aus einem anfänglichen Erfahrungsaustausch über die Entwicklung der beiden Dackelmädchen entwickelte sich eine Dackelschwesternfreundschaft und so kam Lucy zu ihrer Patentante. Mama hat viel von Angels Adoptivmama gelernt, gerade was Ernährung und Gesundheit angeht. (Stichwort: Moro’sche Möhrensuppe!)

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Laut – Und das ist sie wirklich! Sie muss aber auch irgendwie ihre Größe kompensieren. Und sie ist davon überzeugt, dass sie eine herausragende Singstimme hat. Und sie bellt ALLES an. Mülltonnen, Plakate, andere Hunde, Rentner mit Tüten, … In ihren Augen gibt es viele Dinge, die es wert sind, verbellt zu werden.

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Ungeduld, deine Name ist Lucy. „Nimm mich hoch!“ „Lucy, wir essen.“ „Ich muss sofort hochgenommen werden!“ „Später.“ „Nein, jeeeetzt!“ (Siehe vorhergehender Punkt, macht sie ihrem Unmut gleich Luft.)

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PrinCess. Lucy ist durch und durch ein kleines verwöhntes Prinzesschen. Sie macht sich nicht gern schmutzig, Pfützen gehen gar nicht und im Regen Gassi gehen können die Zweibeiner vergessen! Ist es zu kalt, lässt sie sich lieber in der warmen Jacke tragen, ist es zu heiß, will sie ebenfalls lieber herumgeschleppt werden statt selbst zu laufen.

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Style. Lucy besitzt aktuell  sechs Halsbänder, drei davon mit zugehöriger Leine, zwei Halstücher, ein Geschirr, eine Regenjacke, zwei Strickpullover, einen Hoodie, zwei T-Shirts und zwei Anoraks und höchstwahrscheinlich werden es im Laufe der Zeit noch mehr. Mama kann einfach nicht widerstehen, wenn sie ein schönes Halsband sieht und einer Schönheit wie Lucy steht auch so ziemlich alles. Papa und ich glauben, dass Lucy eines Tages mehr Klamotten besitzen wird als Mama selbst, die hasst nämlich shoppen, außer, sie steht im Hundeladen. 

B-U-D

Dackel buddeln

Buddelingenieur. Jeder, der mich schon mal bei meinen Grabungsarbeiten beobachtet hat, weiß, wie ernst ich sie nehme. Ich buddel nicht einfach nur, ich plane und berechne genau, wie meine Erdlochkonstruktion auszusehen hat.

Pawfect bud

Unhold. Raubritter. Superschurke. Die Welt hat viele Namen für einen jungen Rüden wie mich. Ich bin sehr schlau, doch ich benutze diesen Vorteil oft für das Böse. So weiß ich genau wie Türen und Schubläden aufgehen und was man darin schönes entdecken kann und es gibt keinen Zaun und keine Box aus der ich nicht irgendwie ein Schlupfloch finden könnte. Und dann galoppiere ich triumphierend und mit wehenden Ohren davon, während meine Menschlinge versuchen mich zu fangen. Tihihi.

Dackel verstecke

Deckendieb. Menschlinge wickeln sich an kalten Tagen gern in kuschelige Decken ein. Ich auch. Deswegen klaue ich Decken so oft es geht. Egal, ob man sich zu Füßen des Menschlings niederlegt und die Decke durch Einwickeln an sich reißt oder ob man einfach über den Schoß latscht und die Decke mit sich zieht, es gibt viele Wege an das begehrte Textil zu gelangen..

Übrigens, wenn unsere Menschlinge passende Namen bekommen sollten, wäre unser Papa dann Spieltobfreukommendlichheimlautestimmeraufmitmirschlafplatz und Mama WilldassichGemüseessesorgenmachpupuaufsammeldackelknutscherin. 

Helikopterfrauchen im Landeanflug

Lucy und ich wissen natürlich mittlerweile, dass wir adoptiert sind. Zwar sind die Menschlinge „Mama“ und „Papa“, aber ich weiß natürlich, dass meine leibliche Mutter Cloud von den Dombergspatzen und mein Vater Joker von der Steinmühle heißen. Als Hund lebt man nun mal nicht ewig bei seinen Hundeeltern und bekommt Menschlingseltern, die einen früher, die anderen später. Die Menschlinge dachten bei uns damals noch, sie holen sich etwas niedliches ins Haus, mit dem man Gassi gehen kann, doch spätestens als wir das erste Mal in ihren Armen schliefen, war er da: der Elternmodus. Jedoch kann ein Menschling schnell vom Elternmodus in den Helikoptermodus abdriften und zum Helikopterfrauchen/ -herrchen werden. miDoggy rief zu diesem Thema zur Blogparade auf und ich freue mich natürlich, meinen Schinkenknochen dazuzugeben! (Senf mag ich nicht, wie der aufmerksame Leser weiß.)

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Hundeeltern sind auch nur Eltern

Wahrscheinlich sind die Menschlinge einfach so programmiert um ihre eigene Brut zu schützen und können gar nicht dafür, dass sie sind, wie sie sind. Ist es klein, tapsig und hilflos? Beschütz es! Und gerade das beschützen nimmt eines unserer Elternteile seeehr ernst. Wer? Na, das zu erraten ist wohl nicht schwer.

Ein gutes Beispiel war die letzte Woche, in der Lucy Blasenentzündung hatte. Lucy ging es nicht so gut und sie war unleidlich und  Mama war sofort im Alarmmodus, man könnte sagen, das Helikopterfrauchen war am Abheben. Lucy wurde dick eingemummelt, bekam mit warmen Wasser verdünntes Essen und Medizin und ihr wurde immer wieder versichert, dass sie ganz, ganz tapfer sei, wenn sie draußen ihre dreieinhalb Pfützchen rausquetschte. Weil ich aber auch mal bisschen Action will und aber gleichzeitig Lucy nicht alleine zuhause bleiben sollte, wurde Lucy dann in einer Hundetragetasche mitgeschleppt, eingepackt in Decken und unter ihrem Po ein Heizkissen. Außerdem wurden Uni- und Arbeitstag der Menschlinge so geplant, dass wir nicht alleine waren, damit Lucy nicht so lange anhalten musste. Nichthundehalter schütteln über so viel Tüddelei den Kopf. Man muss einen Hund doch nicht so verwöhnen! Muss nicht. Aber man kann.

Das Maß aller Dinge

Mit dem Betüddeln ist es wie mit allen Dingen: es kommt immer darauf an, in welchem Maße. Bei uns ist es so, dass Mama schnell zum Helikopterfrauchen wird, wenn es uns nicht so gut geht. Das Baby is krank! ALARM! Für Mama gibt es nichts schlimmeres, als wenn wir krank sind. Wenn Lucy zur Begrüßung nicht zur Tür kommt. Wenn ich nicht wie gewohnt fröhlich herumhüpfe, sondern wie ein Häuflein Elend im Bettchen sitze. Dann wird sofort die Dackelexpertin unseres Vertrauens um Rat gefragt, Fotos von Kot und Kotze verschickt (die Expertin stört das nicht, wir sind echt froh, sie zu haben), das Pupu im Beutel auf seine Konsistenz befühlt, wenn etwas verschluckt wurde und dem Dackel frische morosche Möhrensuppe zubereitet und stündlich Globuli in Backentaschen geschoben. Der Lohn für diese Mühe ist dann, dass wir wieder gesund und munter herumtollen und dann ist Mamas Welt wieder in Ordnung, der Helikopter kann zurück ins Hangar.

Auch wenn es langsam kalt wird, beginnen sich ganz langsam die Rotorblätter zu drehen. Denn Lucy (halbnackt am Bauch seit ihrer Kastration) friert. Sie bibbert und zittert und friert, sobald die Temperaturen ins Einstellige abfallen. Deswegen besitzt sie eine bescheidene Auswahl an Kleidung.  Ein Hund hat Fell! Ja. Sehr gut beobachtet. Aber Kurzhaardackel haben nun mal an den kritischen Stellen nicht viel Fell und wer friert kriegt’n Pulli. So einfach.

Ein weiterer Punkt auf der Helikopterliste ist, wenn jemand etwas falsches über uns sagt oder uns ärgert. Dann ist der Helikopter nicht wie bei den oben genannten Punkten ein Rettungshubschrauber, sondern ein mit Raketen bewaffneter Kampfhubschrauber! Zum Glück für die Menschheit ist Mama eher von zurückhaltender Natur und wird selten laut, aber wenn sie einen schlechten Tag erwischt und jemand dann denkt, er müsse uns Dackel ärgern, kann sogar sie böse werden. Gestern zum Beispiel begegneten wir einem Paar mit Kleinkind. Lucy wurde abgerufen, angeleint und wir liefen extra einen kleinen Bogen, damit die drei  zweieinhalb Menschen unangekläfft passieren konnten. Was tat der UNHEIMLICH LUSTIGE Vater? Er bellte. Und animierte sein Kind zum Mitbellen. Lucy fand das nicht besonders komisch und Mama, die einen besagten schlechten Tag aufgrund gewisser gesundheitlicher Beschwerden hatte, rief dann dem netten Herrn als Antwort ein ziemlich undamenhaftes Wort zu, dass auch eigentlich nicht für Kinderohren geeignet war. Macht man natürlich nicht, ist sehr unfein und wird nie wieder vorkommen. Vielleicht.

Außerdem werden bei uns Hundegeburtstage gefeiert. Einige finden das vielleicht albern, weil der Hund weiß ja gar nicht, was das für ein Tag ist!, aber wir sind nun mal Familienmitglieder und als solche wird unser Ehrentag bedacht. Wir bekommen ein besonders leckeres Fresschen und ein kleines Präsent und meistens wird sich bemüht, mit uns auch etwas tolles zu machen. Mama singt uns auch ein Ständchen, aber darauf könnte ich zur Not auch verzichten. Auch an Weihnachten ist unter dem Tannenbaum ein Päckchen, auf dem „Buddy“ und „Lucy“ steht. Der Helikopter dreht seine Runden über uns und zieht einen „Ich liebe meine Hunde!“-Schriftzug hinter sich her.

Und ja, natürlich sind wir auch im Urlaub mit dabei. Unsere Eltern haben uns nämlich absichtlich adoptiert und wussten, dass sie von nun an zwei Hunde in ihr Leben einplanen mussten. Das Geheule von manchen Menschlingen Aber dann könnt ihr ja gar nicht weit weg in den Urlaub fliegen! rührt daher, dass sie andere Vorstellungen von einem schönen Urlaub haben. Der eine muss eben unbedingt ferne Städte besichtigen, dem anderen macht es mehr Spaß mit seinen Hunden auf einen Angelausflug zu gehen. Ihr müsst euer Leben ja nach dem Hund ausrichten! Nein. Sie wollten ein Leben mit „dem Hund“ und leben mit ihm zusammen. Und wir Hunde richten uns ja auch immer nach den Menschlingen, früh um sieben Gassi zu gehen wäre nämlich nicht unbedingt meine Idee gewesen.

Wenn der Helikopter in der Luft ist

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Natürlich ist der Grad zwischen „Ich kümmere mich fürsorglich um mein vierbeiniges felliges Hundekind, auf dass es ihm an nichts mangle“ und „Mein Pupsibärchen kann nicht durch diese dreckige Pfütze laufen, da wird es nur krank von all den Keimen!“ schmal. Sehr schmal. Ab wann ist man denn ein übersorgtes Helikopterfrauchen?  Man kennt es ja eher von Eltern mit kleinen Kindern, die ihrem Nachwuchs sofort die Finger desinfizieren, wenn es eine Kastanie vom Boden aufgehoben hat. Das Äquivalent in der Hundewelt ist dann das klassische Frauchen, dessen Hündchen sich bloß niemals im Dreck wälzen darf und das panisch vor einem entgegenkommenden größeren Hund flieht.

Trotz aller Liebe und Fürsorge darf der Menschling eines nicht vergessen: Wir Hunde sind kleine oder auch weniger kleine Raubtiere und wollen ab und an einfach nur Hund sein. Und dazu gehört auch sich ab und zu in stinkendem Matsch zu wälzen, durch Schlammpfützen zu preschen und mit unseren Hundefreunden wild zu toben.

Wir wären gerne überall  dabei bei unseren Menschlingen, aber manchmal ist es wirklich besser, wenn wir sie alleine gehen lassen und nicht mit auf den Weihnachtsmarkt inmitten gruseliger Menschenmassen, Lärm und Geruchsüberreizung geschleppt zu werden und nicht alleine vorm Bäcker angebunden zu werden und den ganzen Verrückten da draußen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein, die uns klauen oder mit komischen Sachen füttern oder auch nur anfassen.

Ich mag Menschlinge und habe sogar ein paar ganz bestimmte Lieblingsexemplare, wie zum Beispiel meinen Koch, aber manche Hunde (Lucy) haben Angst und deswegen muss man nicht von jedem Menschling gestreichelt werden. Panisch wegrennen, sobald man einen anderen Menschling mit oder ohne Hund sieht, bestärkt den ängstlichen Hund nur noch in seiner Furcht und muss nicht sein. Nicht jeder andere Hund ist böse, aber nicht jeder mag es, wenn Artgenossen auf ihn zustürmen, deswegen reicht es einfach, angeleint und ruhig aneinander vorbei zu gehen. Außer, wir sind Kumpels, wie Finn und ich, dann heißt es PARTY PEOPLE!

Wir tragen notgedrungen Kleidung im Winter, aber es muss nicht sein, dass wir auch im Sommer ein Kleidchen anhaben und wir brauchen auch keine kleinen Schutzstiefelchen bei Dreckwetter. Auch braucht ein Golden Retriever nicht unbedingt einen Wintermantel, wenn er gesund ist und nicht friert. Klar, sollte die Klamottage nicht zu doof aussehen, aber mir ist es ehrlich gesagt egal, ob ich nun ein rotes oder ein grünes Mäntelchen trage, hauptsache es ist warm, wasserdicht und hat idealerweise Reflektorstreifen dran.

Wir lernen gern und lieben Ausflüge mit unseren Menschlingen, aber wir brauchen keinen 24/7 Stundenplan, sondern finden auch einen Couchtag mal richtig super. Wir finden Hundesport faszinierend, aber das heißt nicht, dass wir jede Variante ausprobieren müssen. Wenn es regnet und eklig ist, haben wir auch manchmal keinen Bock auf lange Spaziergänge und spielen lieber drinnen eine Runde „In welcher Klopapierrolle ist der Keks versteckt?“.

Wir sind gern mit unseren Zweibeinern zusammen, aber wir überleben auch mal ein paar Stunden ohne sie. (Und dann kann ich endlich mal wieder so richtig schön Mamas Lieblingsunterhosen zerkauen und mal nachgucken, was eigentlich alles so in den obersten Schubladen ist.)

Als Hund ist man auf die Liebe seines Menschens angewiesen, aber helikoptert doch bitte in einem Maße, in dem wir noch Hund sein dürfen und wir uns beide wohlfühlen.

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