Labradorige Woche

Hundebegegnungen sind ja ein wichtiges Thema, über das Hundeeltern sich ihre kleinen Köpfe zerbrechen. Zu jedem Hund dürfen wir zum Beispiel nicht, aber wir haben Freunde, mit denen wir spielen dürfen und uns zum Gassi treffen. Darunter sind auch unsere beiden Labifreunde, Finn und Bruno. Diese haben wir endlich mal wieder getroffen und das auch noch in derselben Woche!

Zu Besuch bei Bruno

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich meinen Kumpel Bruno gesehen habe, doch da mein Papa gerade Urlaub hatte, brachte uns das Abenteuermobil zu Brunos Haus. Dort erwartete uns leckere Wurst und ich sprang erstmal in Brunos Körbchen, das echt ziemlich riesig ist.  Dann waren die Menschlinge endlich bereit, mit uns Gassi zu gehen und wir standen plötzlich vor Bruno!

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Mit Bruno verstehen wir uns toll, Lucy ist ganz verknallt in ihn. Er interessierte sich auch für Lucy, nur ist diese a) kastriert und b) zu klein für Bruno. Ich habe ihn auch total gern, nur weiß selbst ich, wenn ich mich lieber unterordnen sollte. So schmiss ich mich gleich untertänigst vor Brunos große schwarze Füße.

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Der Dackelmenschhybrid und sein Schatz. Also WENN man schon was hüten muss, wieso dann keinen Schinkenknochen?

Obwohl die ganze Woche eher graues nebliges Matschwetter war, hatten wir an diesem Tag Glück und konnten die letzten Sonnenstrahlen genießen, auch, wenn die ein oder anderen Schneekrümel heruntergerieselt waren. Der Spaziergang im Wettinhain war für uns kurzkurzhaarige Hunde ziemlich frostig, darum trugen wir auch unsere Jäckchen. Bruno nicht, der hat gelacht. (Typisch langkurzhaarige Hunde!) Im Park gab es viel zu entdecken, die Menschlinge bestaunten Steinklötze in Menschlingsform (wie einfältig) und wir bestaunten gemeinsam eine coole kleine Höhle, in der ein Zwerg (also ein kleinerer Menschling, sozusagen ein Menschdackelhybrid) einen Goldschatz behütet. Die Menschlinge wären bestimmt nicht durch das Eisentor gekommen, aber ich schon, nur durfte ich nicht.

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Nur zur Info: meine coole schwarze Leine war in der Wäsche!

Wir kamen auch an einem See vorbei, wo viele Enten herumwatschelten. Wir waren aber ganz brav und haben sie nicht versucht zu fangen, sondern schielten nur aus sicherer Entfernung hinüber. …Was? Sie waren eindeutig in der Überzahl!

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Mama und Lucy

Im Wald mit Finn

Auch in dieser Woche trafen wir auch noch unseren zweiten Labradorkumpel: Finn! Mit ihm waren wir in „unserem“ Wald, auf der mittelgroßen Runde, die trotzdem fast zwei Stunden dauerte. Ich kann euch flüstern, danach waren meine Pfötchen eiskalt! Ich musste sie später an der Heizung mühsam aufwärmen! Der Wald roch toll nach Laub und Wildtierchen, die ich im Gegensatz zu der Enteninvasion sehr gern gejagt hätte. Leider war vom Sonnenschein nichts mehr zu sehen und so bestanden die Wanderwege zum Großteil aus Schlamm. Mama hatte auch keine Lust, bei dem Wetter ihre Kamera mitzuschleppen, deswegen hier ein früheres Finnfoto von seiner Mama:

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Bruno

Heute haben wir einen Ausflug gemacht und haben die Oma und den Opa meines Papas besucht.

Bei ihnen lebt Bruno, der Labrador und ich muss sagen, ich finde ihn beeindruckend groß.

Er hat auch schwarzes Fell wie ich, nur ohne die rote Zeichnung.

Er hat uns gleich beschnüffelt und wäre auch gern losgeprescht, wurde aber an der Leine gehalten, weil er so stürmisch ist.

Lucy fand ihn auch toll.

Ich mag ihn!