Angeln vorm Sonnenaufgang

Der frühe Wurm fängt den Fisch!

Es war noch dunkel, als mein verrückter Menschling schon aufstand, sich anzog und das Frühstück auftischte. Ich lag noch warm und zufrieden unter der Bettdecke und gedachte auch nicht, etwas an diesem Zustand zu ändern. Lucy dagegen hatte das Napfgeklapper schon gehört und war diesem sofort auf den Grund gegangen. So kam es, dass sie schon mit vollen Backen kaute, als ich gerade erst in die Küche tapste. Frechheit. Bevor ich wusste, wie mir geschah, saß ich auch schon im Abenteuermobil. Dort schlief ich fast wieder ein, bis wir anhielten. Onkel Felix, Tante Heidi und Balduin warteten schon auf uns- an einem großen See! Die Sonne ging gerade erst auf und tauchte alles in weiches, rosafarbenes Licht.

Angeln mit dackel hundAngeln mit dackel hund hundeblog

Hundeblog

Wo bin ich? Das ist nicht mein Bett!

Die Zweibeiner errichteten schnell ihr Lager und stellten ihre Angeln auf, denn in der Dämmerung, so behaupteten sie, wären die Fische besonders aktiv. Lucy war jedenfalls alles andere als aktiv, nachdem sie Mamas Fotodurst für’s Erste gestillt hatte, schlief sie auf dem Menschlings-Schoß unter einer Decke noch ein Weilchen. Ich dagegen war nun vollkommen wach, die kühle, feuchte Morgenluft duftete nach Abenteuern und Enten, die ihre Kreise auf dem See zogen und unerreichbar fern in all ihrer Appetitlichkeit auf mich warteten als eine ferne Versuchung. Doch die Enten waren schnell vergessen. Balduin sprang um mich herum und wollte spielen, aber ich stellte fest, dass es unserer Umgebung ziemlich an Löchern mangelte. Und das musste ich, Bud, der Buddelingenieur, schnell ändern!

Auf den Tisch kommt heut ein Fisch

Unser erstes Frühstück war dann schon eine Weile her und durch die Anstrengungen des Mauselöcher Ausgrabens knurrte mein Magen. Es war höchste Zeit für die nächste Mahlzeit!

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Zum Glück für mich dauerte es wirklich nicht lange und die Angelruten wackelten. Ein Fisch! Ich leckte mir das Mäulchen. Normalerweise setzen Papa und Onkel Felix alle Fische wieder ins Wasser zurück, aber da wir heute den ganzen Tag hier bleiben würden, war ausgemacht, dass wir Hunde auch einen gesunden, frischen Snack bekommen sollten.

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Die Menschlinge selbst aßen keinen frischen Fisch, was mich sehr wundert. Sie jagen Essen, bewundern es und lassen es wieder frei! Ich denke, sie wissen gar nicht, dass sie es ganz falsch machen. Zum Glück hatten sie sich genug Essen mitgebracht. Logisch, dass wir immer dort warteten, wo gegessen wurde! Und jedes Mal, wenn Papa gerade essen wollte, biss ein Fisch an. Leider hat er aber das Sandwich nicht auf seinem Platz vergessen. Wir hätten uns gut darum gekümmert.

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Fischlein, Fischlein, hüpf schnell in mein Maul hinein!

Wenn ich nicht gerade buddelte und die Angler mit frischen Regenwürmern versorgte (was einer der vielen Vorteile von einem Dackel als Anglerhund ist), spielten wir miteinander. Während Lucy und ich uns eher für das Erdreich interessierten und uns allmählich in Schlammschweine verwandelten (wie Mama es nannte), konnte Balduin sich gar nicht sattsehen am Wasser. Er hätte wohl am liebsten die Köder wieder herausapportiert, musste sich aber damit begnügen, sehnsüchtig hinterher zu blicken, wenn die Angel ausgeworfen wurde. Besonders der Steg hatte es ihm angetan, denn von dort aus hatte er einen Logenplatz. Lucy und ich trauten uns nicht so richtig auf das Metallgitter, Balduin aber lief fröhlich darauf herum. So kam es, dass er von ganz Nahem beobachten konnte, wie mein Papa einen dicken Fisch an Land holte. Das war Kino, live!

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Onkel Felix und Papa haben viele Fische gefangen und auch Tante Heidi, die seit kurzem auch ihren Angelschein gemacht hat, ging nicht als Schneider nach Hause. So hatten die drei Angler eine schöne Ausbeute, auch wenn bis auf unseren Frühstücksfisch alle Fische wieder freigelassen wurden, und auch Mama war zufrieden mit den vielen Fotos, die sie von den Anglern und uns Dackeln geknipst hatte.

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Schlammschwein Bud

Schlamm ist bekanntermaßen gut für zarte Gesichtshaut und ich habe demnach die zarteste Haut weit und breit. Durch die gleichmäßige braune Farbe sah ich gleich ganz anders aus, weil meine typische Dackelzeichnung nun kaum mehr zu erkennen war! Mein Gesicht, meine Ohren und meine Pfötchen waren dick mit Matsch eingecremt. Papa beäugte meine Gesichtsmaske skeptisch, denn ich musste ja mit dem Abenteuermobil auch wieder nach Hause und Papa liebt sein Abenteuermobil. Doch bis wir am späten Nachmittag aufbrachen, war schon der meiste Teil des Schlamms getrocknet und abgebröckelt. Ich dachte, ich sei aus dem Schneider. Doch kaum daheim angekommen, wurde ich auch schon gebaden. Mit Shampoo!!! SO hatte ich mir das nicht vorgestellt. Wenigstens musste Lucy auch dran glauben. Normalerweise springen wir nach dem Baden wie zwei Flummis herum, aber wir waren sooo müde! Ich war froh, dass ich gleich in mein Bettchen krabbeln konnte und träumte von leckeren Fischen und Mauselöchern. Trotz dem überflüssigen Bad war es ein schöner Tag gewesen.

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Pawfect day

 Hätte man meine Mama vor drei Jahren gefragt, wie ihr perfekter Tag aussähe, hätte ihre Antwort vermutlich etwas mit einem gewissen Online Rollenspiel und ganz viel Pizza zu tun gehabt. Nun, seit ihr Leben durch uns bereichert wurde, sieht ihre Vorstellung von einem perfekten Tag anders aus. Zwar immer noch voller Pizza, aber dafür ohne Computer, sondern mit Wald und Dackeln.

Meine Vorstellung eines perfekten Tages erlebte ich gestern in der Realität:

Der perfekte Morgen

Leeecker!
Leeecker!

Am Morgen schliefen wir alle zusammen aus, weil Wochenende. Ich liebe es, wenn meine Eltern beide mit mir noch lange kuscheln bevor wir aufstehen und auch Lucy fordert regelrecht ein, dass Mama ihren Bauch krault oder Bubu* macht.

(*Bubu= Anpusten ihres Bauchnabels. Aus unerfindlichen Gründen findet Lucy das total toll und freut sich wie verrückt dabei.)

Nachdem wir noch ein bisschen geschmust haben, sagte Mama schöne Dinge zu mir. („Rausgehen? Gassi? Frühstück? Willst du essen?“) Begeistert sprangen wir aus dem Bett und begrüßten erstmal Kyra, dann gab es das ersehnte Frühstück. Dann folgte ein Morgenspaziergang, ich hob zufriedenstellend oft mein Bein und war guter Dinge. Doch es wurde noch besser! Balduin und seine Eltern waren wieder da und die Freude war groß! Unsere Papas verschwanden dann mit den langen dünnen Stöckchen, mit denen man nicht spielen darf, zum Angeln und Mama und Tante Heidi machten sich einen Smoothie aus Banane und Erdbeeren, von dem wir auch naschen durften. Das war lecker! Ich liebe Smoothies!

Der perfekte Nachmittag

Nachdem wir gespielt hatten und uns davon gerade wieder ein bisschen erholt hatten, packten die Mamas ihre Ausrüstung. Für meine hieß das vorallem Schleppleine, Kekse und Abenteuerrucksack, für Tante Heidi bedeutete es in erster Linie Kamera. Denn Tante Heidi und Mama sind jetzt unter die Hobbyfotografen gegangen. Die Bilder hat übrigens alle Tante Heidi gemacht. (Hallo, Tante Heidi, wenn du das liest! Fühle dich angeleckt!)

Wir tollten über die Wiese, ich war an meiner Schleppleine riss fast alle um, danach durften wir uns kurz am Bach abkühlen. Danach ging es weiter durch den Wald. Hier war es angenehm kühl und es gab viel zu schnuppern. Baldi fand immer wieder ein Stöckchen, das er holen konnte, was eines seiner Lieblingshobbys ist und wir alle hatten riesig Spaß. Wir sahen sogar eine große Gruppe Rehe durch den Wald laufen! Ich war zu weit weg um wirklich viel zu sehen, nur Baldi, der sich null für die Jagd interessiert, war ganz vorne, war aber eher aufs Stöckchen fixiert. Als wir aber an den Bäumen vorbeiliefen, durch die die anmutigen Waldbewohner verschwunden waren, hatte ich lange zu schnüffeln. Außerdem sahen wir direkt auf dem Weg eine Blindschleiche! Mama ließ mich nicht an ihr schnuppern, weil sie mir unterstellte, ich würde sie mir schnappen (würde ich doch nie tun!), aber auch deren Spur roch sehr interessant, wie die Rehspuren. Die Wanderung führte zum Fluss. Dort war das Wasser tief genug zum Baden für uns. Balduin schwamm schon, als wir gerade erst die erste Pfote ins Wasser setzen, denn Schwimmen ist sein Lieblingshobby Nummer Zwei. Ich leistete ihm beim Baden Gesellschaft und auch Lucy wagte sich ins Wasser und wir drei kühlten uns schön ab. Danach ging es dann heimwärts, wir waren alle sehr müde und machten gleich auf der bequemen Couch ein Nickerchen. Unsere Mamas schauten sich die vielen Fotos an, die Tante Heidi gemacht hatte und guckten danach einen Film. Ich schlief zufrieden neben meiner Freundin und meinem Bruder.

Der perfekte Abend

Irgendwann waren unsere Papas wieder da! Und sie hatten uns einen leckeren Fisch mitgebracht! Zuerst machten sich die Menschen über ihr Abendessen her, das Mama in der Zwischenzeit gemacht hatte und von Lucy tatkräftig dabei unterstützt wurde, danach bekamen wir dann unser Essen. Lucy bekam die Hinterflosse, Balduin ein Mittelteil und ich den Teil mit dem Kopf. Es schmeckte super! Die Menschlinge saßen noch eine Weile da, kraulten uns, redeten, aßen Cracker, gaben uns ein paar kleine Stücke davon ab (schmeckte köstlich, eine gute Beilage zum Fisch!) und irgendwann war ich hundemüde. Unsere Tante und unser Onkel wahrscheinlich auch, denn sie fuhren dann mit Baldi heim und wir gingen dann auch ins Bett. Ich krabbelte unter die Decke und kuschelte mich zufrieden an meine Mama, die mich kraulte, bis mir die Augen zufielen. Lucy lag bei Papa und schnarchte bereits. Ich freue mich schon auf das nächste mal.

Iiih , die knutschen!
Iiih , die knutschen!

Frohe Ostern Euch Allen!

Auch dieses Foto wurde von Sascha Hübsch für Wohnen in Chemnitz gemacht.
Auch dieses Foto wurde von Sascha Hübsch für Wohnen in Chemnitz gemacht.

Liebe Mithunde, ihr müsst jetzt sehr, sehr tapfer sein.

Es hoppelt da draußen ein Hase herum und wir dürfen ihn nicht jagen, weil er bunte Eier versteckt. Und jetzt kommts! Die Eier dürfen wir auch nicht fressen! Ja, ich weiß. Ich fühle mich genauso.

Um euch ein wenig von den unerreichbaren Freuden der Menschlinge abzulenken, erzähle ich euch ein wenig von meinen Erlebnissen! …Oder sollte ich lieber sagen, Lucys Erlebnissen?

Auch mit kleinen Dackelmädchen ist nicht zu Spaßen

Hier demonstriert Lucy eine Judowurftechnik an mir, die sie im Ernstfall an Bedrohungen für unsere Mama anwenden würde.
Hier demonstriert Lucy eine Judowurftechnik an mir, die sie im Ernstfall an Bedrohungen für unsere Mama anwenden würde.

Lucy hat bewiesen, dass auch kleine Hunde wie wir Dackel Hunde sind, die durchaus auch Zähne haben! Mama hatte gerade Geld für unser Essen aus dem Futterladen von einem Automaten abgehoben, als plötzlich ein Kerl herantrat. Ob er etwas Böses im Schilde führte oder sich nicht bewusst gewesen war, dass Menschen einen gewissen Diskretionsabstand zu anderen Menschen an Geldautomaten wahren sollten, weiß ich nicht. Er kam jedenfalls, mit einem Spruch über Lucy von hinten auf uns zu. Lucy hat das gar nicht gefallen und sie hat ihre kleinen Zähne gefletscht und ihn bitterböse angebellt. Schneller als er aufgetaucht ist, war er dann auch wieder verschwunden, zu Mamas Erleichterung. Lucy war sehr stolz auf ihre Leistung als Beschützerin und die Strosse, die wir dann noch aus unserem Futterladen mitgenommen haben, hat uns gut geschmeckt.

Trotzdem waren wir alle froh, dann im Büro angekommen zu sein.

Irgendwie geht es in diesem Artikel nur um Lucy

Während ich armer Junge im Büro bleiben musste, gingen Mama, Sascha und Lucy Fotos machen. D.h., Sascha machte die Fotos, Lucy war das Motiv und Mama trug immerhin den Rucksack mit den Requisiten. Ich durfte nicht mit, weil man mich dort auf dem belebten Platz nirgendwo anbinden konnte und wollte, deswegen blieb ich da. Und auf dem Schoß meiner Chefin war es dann auch sehr bequem.

Lucy setzte man dann tatsächlich Ohren auf, was ihr nicht sonderlich gefiel. Aber für die Kunst/ Leckerlis tut man halt, was man kann.

Noch ein paar Links zum Schluss!

Lucys Modeldienste wurden übrigens auch wieder für Artikel gebraucht. Diesen hier und den da, den Mama geschrieben hat.

Keine Angst, mehr vom Bud gibt es das nächste Mal wieder! Bis dahin, euch allen ein paar schöne Feiertage! Euer Bud

Lucy, das Model und Bud, der Minnesänger

Dackel im Arbeitsalltag

Der Fensterplatz ist für den Dackel reserviert!
Der Fensterplatz ist für den Dackel reserviert!

Wie ich euch ja bereits erzählt habe, bin ich seit neusten berufstätig. Jeden Morgen wirft mich Mama aus dem Bett und ich hätte gern noch länger geschlafen, weiß aber, die Pflicht ruft. Lucy und Mama stehen meistens etwas eher auf als ich, Weiber brauchen halt früh ein bisschen länger im Bad. Bin ich dann auch aus dem Bett gefallen, essen wir alle noch ein schnelles Frühstück und Mama versucht, durch einen Kaffee munter zu werden. Dann wird unser Rucksack gepackt, die Kuscheldecke ist immer drin, die Leckerlis und Spielsachen wechseln immer mal, bei Regen kommen noch Feuchttücher für schmutzige Pfoten und ein Handtuch dazu. Dann werden Jacken und Leinen angelegt, der Kotbeutelvorrat, manchmal mit Motiv passend zur Jahreszeit, wird ein letztes Mal kontrolliert, wir winken der Katze ein Aufwiedersehen und bewegen uns zuerst zur Pipiwiese. Dort leert sich vorallem Lucy am liebsten. Dann geht es Richtung Bahnhof, während ich emsig markiere und Mamas Tüte immer voller und mein Darm immer leerer wird. Manchmal müssen wir uns deswegen dann beeilen, der Zug wartet leider nicht extra für meine Häufchen. Sollte er aber, ppfffh.

Am Bahnhof angekommen, geht es erstmal in den Fahrkartenladen. Dort arbeitet eine nette Dame, die mich immer streichelt, mit ihren Dackeln. Diese kommen dann auch kurz schnuppern und wir tauschen uns aus. „Arbeitet ihr beiden hier?“ „Sieht man doch.“ „Ja ja, wir sind auch unterwegs zur Arbeit.“ Verständnisvolle Dackelblicke. Dann hat Mama auch schon meine Fahrkarte bezahlt und der Zug kommt draußen vorgefahren. Ich bin der einzige von uns, der einen tollen Fahrschein hat, da Mama mit ihrer Studentenkarte kostenlos fahren kann und Lucy in den Hunderucksack passt. Weil ich von uns dreien der coolste bin, darf ich meistens am Fenster sitzen. Das gefällt mir gut! Die Welt draußen rauscht vorbei und ich schätze, ich könnte genauso schnell laufen. Bin aber ein Dackel, der den Komfort von Zugreisen zu schätzen weiß. Der Schaffner kennt mich schon und ist beeindruckt, wie brav wir sind.

Irgendwann sind wir dann angekommen und laufen zu meinem Arbeitplatz. Es ist schon allein anstrengend, den Weg bis dahin zu markieren!

Auf der Arbeit angekommen, begrüße ich als erstes begeistert meine beiden Kollegen. Dann gehe ich auf meinen  (Arbeits-)Platz, das rosa Prinzessinnenkörbchen, das uns ursprünglich Lucys liebe Patentante Viviana für Lucy geschenkt hatte, aber wir sind uns natürlich alle einig, dass dieses rosa Körbchen mit den Schleifchen und Rüschen den perfekten Kontrast zu meiner herben Männlichkeit bildet und ich deswegen darin liegen muss. Lucy darf auch ab und zu drin liegen, wenn ich in Gönnerlaune bin. Also zurück zu meinem Tagesablauf: im Körbchen benage ich meistens erstmal mein Geweih. Für die Menschen sind Kaffee oder Schokolade häufig ein Mittel um die Kreativität anzuregen, zumindest verschlingt Mama pro Hausarbeit gute fünf Tafeln. Für mich hat das Geweihnagen denselben Effekt und danach gestalte ich Kartons mit Hilfe meiner Zähne um, gucke, was die anderen so machen und motiviere sie durch mein lässiges Herumdackeln. Dann liege ich manchmal auf Mamas Schoß oder im Bettchen und inspiriere Mama. Mein Spielball, aus dem Leckerlis fallen, ist auch hier und wir jagen ihn durch das ganze Büro. Leckerlis müssen schließlich gut verkostet sein.  Nach all der harten Arbeit schlafe ich auch ein bisschen.

Lucy, das Check-App Hundemodel
Lucy, das Check-App Hundemodel
Und ich hab aufgepasst, dass auch alles seinen Gang geht.
Und ich hab aufgepasst, dass auch alles seinen Gang geht.

Diese Fotos wurden für die Seite check-app.de von Sascha Hübsch gemacht.

Lucy, das Model

Auch Lucy hatte viel zu tun, denn sie wurde zum Model erklärt. Sie eignet sich dafür einfach hervorragend- sie ist süß, klein und bleibt in der Aussicht für ein Leckerli überall sitzen. So schrieb Mama ihre Artikel, ich motivierte das Umfeld und Lucy sah gut aus, so tat jeder das, was er konnte.

Die Zweibeiner hatten viel Spaß sie zu fotografieren, eben weil sie immer so brav sitzen blieb und Lucy hielt tapfer durch, die Augen fest auf das Leckerchen geheftet. Was sie danach natürlich dann auch bekam. Ich glaube, dadurch wurde ihre Eitelkeit noch bestärkt, sie möchte jetzt nur noch mit „‚Miss Lucy“ angesprochen werden und hätte ihr Happi gern auf einem silbernen Tablett serviert. Ans Bett gebracht, natürlich.

Achtung, es folgen viele Links zu den Artikeln!

Das erste Fotoshooting brauchten die Menschlinge für ein Handyspiel, über das Mama geschrieben hatte. Den Artikel findet ihr hier, ihr braucht nur zu klicken. Lucy brauchte dafür nur lasziv im Bett liegen, gierig auf ein Leckerli zu schauen und abzuwarten. Außerdem gibt es noch einen Artikel mit Bildern von uns, den aber nicht Mama geschrieben hat. Mal gucken?

Das zweite war schon umfangreicher, Mama testete mit ihr einen Haustiertracker, also ein Gerät, mit dem man uns orten konnte, und schrieb auch darüber einen Artikel (klick!).

edit: Unser Wohnungsrundgang von „Wohnen in Chemnitz“ ist nun auch online!

Mit diesem Bild ist Sascha doch ein Kunstwerk gelungen, oder?
Mit diesem Bild ist Sascha doch ein Kunstwerk gelungen, oder?
Nach der Arbeit gehts dann heim. Lucy ist unsere Fahrerin.
Nach der Arbeit gehts dann heim. Lucy ist unsere Fahrerin. 

Budiger Minnegesang

Zwischen all der Arbeit beschäftigte mich dann noch etwas. Beim abendlichen Gassi stieg mir ein wunderbarer Duft in die Nase, an dem ich mich festschnüffelte, ihn inhalierte und versuchte, ihn aufzulecken. Mama war genervt und brachte uns wieder hinein, es war Bettchenzeit für kleine Dackel. Doch ich konnte den betörenden Duft nicht vergessen. Es war der Duft einer Hündin, die mitten in ihrer Hitze stand und ich war überzeugt, diese unbekannte Schöne war die Eine. Ich winselte leise unter der Bettdecke, was Mama dazu veranlasst, kritisch meinen Bauch abzutasten und meine Temperatur an der Nase zu befühlen. Also jammerte ich noch ein bisschen und sprang aus dem Bett. Mama folgte mir und brachte mich runter, sie glaubte wahrscheinlich, ich müsste dringend einen Brownie auf die Wiese legen. So zog ich kräftig in meine Wunschrichtung und meine überlistete Mama lief mit mir zu der Stelle, an der der süße Duft der Liebe hing. Als ich schnupperte, leckte und gurrte, dämmerte Mama, dass ich sie reingelegt hatte. Verärgert schleppte sie mich wieder ins Bett, doch ich war jetzt voller Sehnsucht und heulte und jaulte und sang der fremden Herzensdame Liebeslieder. Kunstbanause, der sie ist, verbannte sie mich ins Badezimmer. Ich sang noch ein Weilchen, dann bemerkte ich, dass ich hier ganz alleine war. Mein oh-du-begehrenswerte-Hündin-Heulen wandelte sich zu meinem Ich-bin-alleine-Heulen und nach einer Weile holte mich Mama endlich wieder ins kuschlige Bett, wo ich dann auch schlief.

Der Bud im Dackelkalender

Heute hatte der Postbote wieder etwas für mich! Einen Kalender, um genau zu sein!

Und falls ihr euch jetzt fragt, wieso ich euch das erzähle: ich, der fantastische Bud vom Haselbach, bin der Mai! (Ja, ja, und Lucy auch.)

Dackelkalender_Werchan_fotografie

Das Foto wurde auf unserer ersten Ausstellung gemacht, vielleicht erinnert ihr euch noch daran? Ich glaube, ich habe euch davon berichtet. Lucy lief das erste Mal und ich war ihr seelischer Beistand. Dieses Bild ist Mama’s Lieblingsbild, weil da mein typisches Denkergesicht eingefangen wurde, als ich mir auf die Lefze biss. Die Fotografin heißt übrigens Bianka Werchan und ich fand sie echt toll, sie hatte lauter interessante Sachen dabei, die ich gern mal angeknabbert hätte.

Natürlich sind auch viele andere hübsche Dackel im Kalender verewigt, ganz vorn drauf ist sogar Lucys Mutter, die berühmte Gratsiya! Ich finde, Lucy ist ebenso bildschön wie sie- aber erzählt ihr bloß nicht, dass ich das gesagt habe!
Natürlich bin ich jetzt sehr stolz und geschmeichelt, dass wir für diesen Kalender ausgewählt wurden, aber ich weiß ja, ich bin ein schöner Junge.

Dackelkalender_Werchan_fotografie_dackel
Vielen Dank nocheinmal für all die tollen Fotos, die Bianka Werchan für uns gemacht hat! (Einige davon findet ihr auf dieser Seite.)

Falls ihr auch so einen tollen Kalender wollt oder eure Hunde oder euch verewigen lassen wollt, schaut doch mal auf http://www.werchan.de vorbei und grüßt Bianka von Buddy! 😉