Auf den Tisch kommt heut ein Fisch!

Nach Lucys Geburtstag hätte ich gut zur Erholung so ein, zwei Tage auf dem Sofa schlafen können, doch die Menschlinge hatten andere Pläne. Als ehemalige Jäger und Sammler haben sie eben ihre Bedürfnisse und damit sie ihren natürlichen Jagdtrieb mal ausleben können, gingen wir angeln. Onkel Felix war auch dabei, meine Tante Heidi und mein Bruderherz hatten keine Zeit. Naja, mehr Fisch für mich! Wir waren dieses Mal nicht an dem See in unserer Kleinstadt, sondern sind mit dem Abenteuermobil ein Stück gefahren. Dieser See ist größer und liegt hinter einer Naturstation. Menschenwelpen können dort wichtige Dinge über die Natur lernen und basteln, zumindest behauptet das Mama, die dort als Welpe wohl gewesen ist. (Trotzdem kann sie weder Eichhörnchen jagen noch Pflanzen auseinanderhalten, ein hoffnungsloser Fall.) Ich widmete mich gleich wieder wichtigen Studien über die Beschaffenheit von Mauselöchern.

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Die Menschlinge waren sehr beschäftigt damit, auf ihre Angelruten zu glotzen und im Sonnenschein zu sitzen. Dort wurde es ganz schön warm! Onkel Felix hatte zumindest einen großen Schirm dabei, unter dem ich mich dann und wann verzog, wenn ich vom Buddeln genug hatte. Lucy flitzte herum, schaute sich überall ein bisschen um und scharwenzelte um die Zweibeiner, immer in der Hoffnung auf einen guten Bissen.

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Und den gab es dann! Allerdings für mich! Papa erlöste einen unglücklich gehakten Barsch an Ort und Stelle und den kredenzte ich genüsslich. Eingefrorenen Fisch finde ich ja voll eklig, das hatte ich, glaube ich, schon mal erwähnt. Frisch gefangen und noch nach Seewasser duftend, schmeckt mir Fisch dagegen gut. So gut, dass ich jedes Mal, wenn Papa oder Felix einen Fisch wieder in die Freiheit entließen, jammerte. Das war mein Essen! Wieso lässt du es frei? Den wollte ich haaabeeeeen!

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Alles in allem war der Tag trotzdem toll. Wir waren alle zusammen draußen, ich durfte buddeln, Lucy durfte flitzen, ich aß zumindest einen Fisch und eine undefinierte Zahl an Keksen und roch viele aufregende Gerüche. Zuhause erwartete uns noch eine tolle Überraschung von unserer Tante Vivi, die Lucy ein Geburtstagsgeschenk geschickt hatte. Da waren tolle Spielsachen drin und Köstlichkeiten, von denen wir dann auch gleich eins naschen durften. So hatten wir nach einem tollen Tag noch einen genauso tollen Ausklang.

 

Eine Prinzessin hat Geburtstag!

…Also, genau genommen hat heute ein ganzer Haufen Prinzen und Prinzessinnen Geburtstag, denn der A-Wurf wird heute zwei Jahre alt! (An dieser Stelle: Huhuu, Angel! Alles Guuute!)

Happy birthday tooo yooouu!

Mama ist keine besonders gute Sängerin und weil sie gerade etwas erkältet und heiser ist, klingt ihre Stimme gerade wie die von Marge Simpson (sagt Papa). Trotzdem quietschte sie das klassische Geburtstagsständchen und Lucy ließ es über sich ergehen, immerhin wurde die auditive Folter  das nette Liedchen ja von ihrer Torte begleitet.

Ja, es gab eine „Torte„. Sie bestand aus einem Pansenkern, der in eine runde Form modelliert wurde. Überzogen wurde das Fleisch von Kartoffelbrei und oben drauf, als „Zuckerguss“, kam ein Klacks Quark. Die „Kerzen“ bestanden aus zwei Kaustangen aus gedrehter Rinderhaut. Weil man die Knabberstangen aber nicht anzünden kann, hat Mama zwei rötliche Trockenfleischleckerlis oben drauf gepappt, als Kleber hat sie noch ein bisschen Quark genommen. Die ringförmige Verzierung wurde aus kleinen Leckerlis gebildet. Lucy hat es natürlich geschmeckt, sie hat die Torte schnell aufgestaubsaugert. Für mich gab es übrigens ein ähnliches Mahl, ebenfalls mit Kaustangen und Extraleckerlis. Also, ich finde Geburtstage toll!

Ein aufregender Tag

Weil Lucy ja aber schnell dick wird, bei sooo vielen Leckerchen, mussten die ganzen Kalorien wieder abgelaufen werden und dazu wollten wir eine Geburtstagswaldwanderung machen. Doch vor der Haustür trafen wir gleich auf Nico, unseren neuen Nachbarn. Mama findet den ja mega süß, weil er immer sein Spielzeug herumträgt, aber wehe, ich versuch’s ihm zu mopsen. Nach einem kurzen Freudentänzchen mussten wir aber alle unserer Wege gehen, wir in den Wald und Nico zur Arbeit.

nico

Mama hatte die glorreiche Idee, mal eine neue Route im Wald auszuprobieren. Mit anderen Worten: Wir irrten dann eine ganze Weile kreuz und quer durch den Wald, auf der Suche nach einem Wanderpfad. Schön war es trotzdem, ich hatte so viel zu schnüffeln, dass ich kaum vorwärts kam. Den Weg haben wir dann aber noch gefunden und waren kurz im Fluss, um unsere Pfötchen abzukühlen.

dackel fluss hunde blog

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Zuhause ruhten wir uns erstmal aus, bis Papa nach Hause kam. Dann gab es für Lucy Geschenke! Frechheit! Und ich?! Naja, zumindest war ein getrocknetes Schweineohr für mich drin und in zehn Tagen habe ich dann auch Geburtstag und bekomme meine eigenen Geschenke. Püh.

Mein Highlight des Tages war dann Gassi mit Papa. Wir vier gingen hinunter zur Wiese und Lucy konnte frei durch die Gegend düsen, und ich dieses Mal auch! Papa hat aufgepasst, dass ich nicht weglief, was aber recht leicht war, ich wollte ja eh nur buddeln. Trotzdem war es total toll! Jetzt sind wir voll k.o. und freuen uns schon auf morgen, denn da geht es wieder zum Angeln. Hoffentlich kriege ich dieses Mal einen leckeren Fisch zum Schnabulieren. 🙂

Dackelbrüder reloaded

 

Gebt mir ein "Awwww"!
Gebt mir ein „Awwww“!

Wisst ihr, warum diese Welpen besonders süß sind?

…Na, weil das mein Wurf war und einer der kleinen schwarzen Hundebabys bin! Mein Züchter hat ja gesagt, ich war das dickste Baby. Und das wildeste. Aber in diesem Artikel geht es ausnahmsweise nicht darum, wie fantastisch ich bin, sondern um meinen Bruder!

Natürlich, meint ihr jetzt, ist die Rede von meinem getigerten Bruder Balduin, der ja auch mein bester Freund ist.

(Übrigens könnt ihr Balduin anhand seiner Zeichnung sogar auf diesem frühen Welpenfoto identifizieren, denn Balduins Zeichnung ist sehr gut zu erkennen: Er ist der kleine Tiger rechts vorne, der den großen schwarzen Fleck auf dem Rücken trägt.)

Guck mal, Buddy, dein Bruder!

Der Balduin ist mir ja nicht besonders ähnlich. Abgesehen vom Aussehen (Er schmal, ich breit; er dünn, ich stämmig; er mit Flecken, ich samtig schwarz; seine Augen mit einem blauen Punkt, meine tiefbraun;…) unterscheiden wir uns ziemlich im Charakter und in den Hobbys. Balduin ist total brav, während ich immer schon den nächsten Streich auf Lager habe. Balduin hört aufs Wort, ich dagegen rufe bei jedem Kommando erstmal meinen Anwalt an, um nach meinen Rechten zu fragen. Balduin läuft auf Duracell und hat schier unendlich Energie, während ich irgendwann auch gern mal gemütlich auf dem Schoß meiner Mama döse und gern kuschle.

Sieht genauso gut aus wie ich: mein Bruder Bodo, rechts, seine bezaubernde Lebensgefährtin Daja, links.
Sieht genauso gut aus wie ich: mein Bruder Bodo, rechts, seine bezaubernde Lebensgefährtin Daja, links.

Doch ich bin nicht allein! Das Herrchen meines Bruders Bodo hat sich bei Mama gemeldet! Nicht nur, dass er mir wie aus dem Gesicht geschnitten ist, Mama erfuhr auch, dass Bodo mir auch in anderen Dingen ähnlich ist.

Ein Ausreißer, Trickser und Dickkopf, der aber kuscheln kann, bis zum Umfallen, so wurde Bodo beschrieben und all das könnte man auch über mich behaupten. Ist das nicht cool? Jetzt kann ich jeden Blödsinn, den ich mache, auf meine Gene schieben!

Bodo vom Haselbach

Bodo hat, genau wie ich, schon eine Freundin. Ihr Name ist Daja und sie ist 9 Monate alt, also ungefähr ein Jahr jünger als wir, und hat ein schönes, schokobraunes Fell. Außerdem bekommen die beiden bald noch einen getigerten Bruder namens Bruno, der jetzt noch ein kleines Baby ist. Aller guten Dinge sind eben drei, vorallem bei Dackeln!

Genau wie bei Lucy und mir: echte Liebe. Nur, dass Lucy halb so groß ist wie ich.

Ich finde es jedenfalls toll, jetzt mal etwas von einem weiteren Bruder zu hören!

Falls ihr auch einen vom Haselbach zuhause habt, meldet euch doch mal bei mir! 🙂

Der vorzügliche Bud auf der Jagd&Angel-Messe Leipzig 2015

Gestern Morgen , oder sollte ich besser sagen mitten in der Nacht , kam unsere Mama auf die Idee aufzustehen, unseren Hunderucksack aufzusetzen und uns reisefertig zu machen. Dabei war ich noch sooo müde! Die Spannung im Abenteuermobil stieg mit jedem Kilometer, den wir fuhren, wo würde es dieses mal hingehen?

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Wir landeten auf einer Messe , der Jagd&Angel-Messe in Leipzig. Überall davor standen wohlriechende Würstchenbuden und ich bekam gleich Appetit. Doch wir gingen statt zu einer der Würstchenbuden in das Messegebäude und dort wimmelte es von Hunden. Ich sollte also mal wieder laufen, so so. Nach der Anmeldung warteten wir am Ring und schauten zu. Papa beäugte auch schon die Auswahl an den Angelständen, die ziemlich gewaltig ausfiel. Während Mama und ich am Ring warteten, bekam ich viele Komplimente, weil ich so ein hübscher Junge bin. Mama freute das mehr als mich, für mich war das nicht so interessant.

Wir waren Nummer 14 und bis es los ging, trafen auch ein paar bekannte Gesichter ein! Mamas Freundin Steph und ihr Freund mit den schmackhaften Ohren kamen zum Zuschauen, die beiden hatten wir zuletzt als Welpen gesehen. Lucy hatte es sehr bequem auf Stephs runden Schwangerschaftsbauch und konnte von diesem Logenplatz gut zusehen.

Auch unser Züchter war wie immer vor Ort um mich anzufeuern und hatte meine Mutti Cloud dabei. Es war toll ihn wiederzusehen und sich streicheln zu lassen. Dann waren wir als Startnummer 14 auch schon dran!

Zuerst liefen wir mit zwei anderen Rüden im Ring ein paar Runden. Dann war der erste dran, während wir anderen warteten. Die beiden waren aus bekannten Zuchten und harte Konkurrenz für mich. Danach war auch der zweite dran und zuletzt ich. Ich musste erstmal auf einen Tisch und wurde einmal mehr befummelt und hätte lieber etwas mit dem Richter gespielt, dann lief ich alleine Runden, dann musste ich etwas stehen und zum Schluss liefen alle nochmal zu dritt. Ich bekam den dritten Platz, was mich aber nicht störte, denn ich hatte die Bewertung v bekommen, also vorzüglich! Besser geht es gar nicht mehr und wir freuten uns alle!

Mein einziger „Mangel“ war es, dass ich zu dünn sei und mehr essen sollte. Das gefiel mir! Ich bekam schon immer üppige Portionen mit Nachschlag und Snacks, aber ein junger Mann nimmt nun mal nicht so schnell zu, wenn er im Wachstum ist. Zur Belohnung gab es dann Salamisticks, die mir gut schmeckten und Lucy bekam auch etwas.

Unser Züchter musste dann auch schon los und wir schauten uns die Messe gemeinsam mit Mamas Freunden an. Wir machten auch am Bratwurstand halt und jetzt ratet, wer sich die Bratwurst mit Mama teilen durfte! Sie pustete immer ein Ende kalt und ich biss es ab, gutes Teamwork. Lucy saß in Papas Mantel und konnte so auch ab und zu naschen, nur nicht soviel wie ich.

steph

Gib eine Beschriftung ein

Steph mit Lucy und ich mit Mama, die vor lauter Stolz ganz dümmlich grinst. Wenigstens ich bin wie immer gut getroffen.
Es gab sehr viel zu sehen und zu schnüffeln und es waren sehr viele Dackel da. Es war sogar ein Auslauf mit Welpen drin da, die zwar süß waren (nicht so süß wie ich), mir aber leid taten. Jeder konnte sie anfassen und ihre Mutti war nicht mit im Gehege, das fand ich nicht toll. Immerhin konnten sich die kleinen Dackel ja so sämtliche Keime einfangen! Meine Kindheit, bei meinem Züchter, war schöner gewesen, er hat gut auf uns aufgepasst und sich unsere Menschen, die zu uns kamen, auch erst einmal angeschaut. Gute Züchter lassen ihre Welpen nicht auf Ausstellungen von tausenden Menschen anfassen. Das wollte ich nur einmal gesagt haben!

Am Nachmittag brachen dann auch Steph und Hendrik auf,  ich hoffe ich sehe die beiden bald wieder. Lucy, die ihr neues Swaroswkihalsband trug, bekam ebenso viele Komplimente wie ich von völlig fremden Menschen. Nachdem Papa ganz viele Angelsachen erstanden hatte , ging es heim. Wir waren so müde! Abends erwartete uns noch eine tolle Überraschung: Baldi kam zu Besuch! Ein toller Tag, alles in allem.

Die Zuchtschau und das Dackelrennen

Ratet mal, wer heute auf der Zuchtschau lief?

Genau, Lucy und ich waren mit dabei! Dieses Mal trug ich kein Trikot, denn in erster Linie waren wir heute wegen mir da!

Es sollten unsere Ruten- und Zahnstatus eingetragen werden

(Das hätte ich auch machen können. Rutenstatus: immer wedelnd! Zahnstatus: am besten mit Leckerli zwischen den Zähnen!) und wir sollten laufen.

Mama war natürlich wieder nervös, aber ich nicht, ich weiß ja, dass ich der Schönste bin, also warum die Aufregung? Fröhlich mit dem Schwanz wedelnd lief ich also meine Runden. Der Richter sagte, meine Hinterläufe würden beim Laufen zu nah beisammen stehen, das sei der einzige Mangel an mir und ich hätte so fast ein V (vorzüglich) bekommen! Stattdessen bekam ich wie Lucy ein SG, was aber auch okay für mich war, die Belohnungsleckerlis gab es ja trotzdem und wir durften zur Feier des Tages sogar mal an einer Bratwurst abbeißen! Dafür war es all die Mühen wert gewesen, da sind Lucy und ich uns einig. Lucy hatte auf der unebenen Wiese ganz schön Probleme zu laufen und hoppelte beim Laufen ganz schön, was ich witzig finde, weil Mama sie immer „mein Häschen“ nennt.

Bud_auf_der_Zuchtschau

Es waren viele andere Dackel da, auch Jagddackel, die ganz schön aggressiv waren. Mich juckte das nicht, ich war der schöne, gute Junge und ich durfte von Bratwürsten abbeißen.

Meine Eltern wurden oft gefragt, aus welcher Zucht ich denn sei und wie meine Eltern heißen und ein Fremder kam sogar auf uns zu und nannte mich einen sehr schönen Rüden und empfahl uns einen Futterzusatz, der mein Bindegewebe stärken konnte. Ich fand es toll, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen, nur das viele Sitzen und die Hitze nervte mich.

Am Ende der Veranstaltung gab es noch ein Dackelrennen, an dem ich aber nicht teilgenommen habe, obwohl ich gern hätte, denn es ging darum, einem schmackhaften Fuchsschwanz nachzujagen, der an einer Schnur eine Rennstrecke entlanggezogen wurde.

Aufregend war es trotzdem und ich hätte den Fuchsschwanz gern gehabt. Dann ging es wieder heim und wir bekamen unsere Belohnungsstrossen, die mir nach dem langen Tag besonders schmeckten. Lucy war heute wieder etwas zickig zu mir, die wird wohl bald wieder läufig.

Wie ich gelaufen bin (und Lucy gehoppelt ist, tihihi!) könnt ihr hier anschauen.

 

Auf der Ausstellung

Heute war eine Dackelausstellung und wir waren dabei. Und Lucy ist sogar gelaufen! Ich bin mit meinen zehn Tagen, die ich jünger bin, zu jung gewesen für die Jugendklasse, aber ich hab erstmal zugeschaut.

Vor der Ausstellung haben wir uns schon vorbereitet. Unser lieber Züchter hat uns extra für Lucy eine Vorführleine geschickt, mit der wir üben konnten und meldete uns sogar an und unterstützte uns auch persönlich auf unserer Ausstellung! Mama war super nervös und Lucy wusste auch nicht recht, was sie nun erwartete, aber sie haben es dann hinbekommen.

Dackel_rot_gestromt_Vorführleine

Lucy an der Vorführleine – sie sieht wunderschön aus!

Auch ich wurde vorbereitet- auch wenn ich nicht selbst lief, durfte ich trotzdem unser Cheerleader sein! Mama nähte mir sogar ein passendes Trikot, das ich zum Anfeuern tragen konnte. Ich sah sehr cool aus, aber ich finde Klamotten doof.

Mama und Lucy waren dann sogar die allerersten! Sie sind dann noch zur Übung ein paar Runden gelaufen und unser Züchter hat ihnen auch noch mal gezeigt, wie es aussehen sollte, dann gings auch schon los!

Dackel_rot_gestromt_im ring

Ich musste gemeinerweise in einer Box warten, aber ich hätte Lucy wahrscheinlich zu sehr abgelenkt. Sie hat mir erzählt, dass sie erst ein paar Runden lief und dann auf einen Tisch musste, wo man ihr ins Maul geschaut und sie abgetastet hat. Das fand sie nicht besonders schön und war froh, als sie noch mal etwas laufen musste. Dann war es auch schon vorbei, sie bekam ein SG1, was „sehr gut“ bedeutet, und Mama und Lucy waren froh. Mama hat sich über das tolle Ergebnis gefreut und Lucy, dass es endlich vorbei war. Jetzt gab es Leckerlis! Auch für mich, weil ich so brav war! Unser Züchter lief auch mit seiner Hündin, die dann sogar gewann.

Cloud von den Dombergspatzen mit Sohn

Das ist meine Mutti Cloud von den Dombergspatzen. Es war toll, sie wiederzusehen!

Auch über mich wurde viel Gutes gesagt, auch, dass ich auch mal auf einer Ausstellung laufen sollte. Papa war begeistert und ich glaube, ich weiß, was da auf mich zu kommt.

Wir haben viele Dackel gesehen und wurden dann auch noch von der tollen Fotografin Bianka Werchan fotografiert, die viele fantastische Bud- und Lucy-Fotos gemacht hat. Einige davon könnt ihr hier auf diesem Blog sehen, man erkennt sie leicht: es sind die, die professionell aussehen!

Dann war der Tag irgendwann vorbei und wir durften wieder nachhause. Es war ein aufregender Tag!

Der fantastische Bud – wie alles begann

Die Geschichte eines Helden beginnt mit seiner Geburt und so war es auch bei mir.

Dackel_blog_Bud_wie_alles_begannIch wurde am 12. September 2014 in einem kleinen Dorf im Thüringer Wald geboren und alles war prima. Zwar musste ich mir meine Mama mit neun gefrässigen Geschwistern teilen, aber ich hielt mich immer ran beim Essen. Wir waren der B-Wurf und der A-Wurf war nur zehn Tage älter als wir, was für uns noch mehr Spielkameraden hieß! Ein paar Geschwister waren eher schüchtern veranlagt, so zum Beispiel mein Bruder Balduin. Ich hingegen war das, was man später eine „kleine Raubsau“ nannte und eine weitere Raubsau war Arya Lucy.

Sie hatte bereits mit vier Wochen Besuch bekommen, der sich sehr für sie interessierte und bekam dann diesen Doppelnamen. Mich nannte unser Züchter Bud, ein schöner, kurzer und aussagekräftiger Name. Mit einem Bud legt sich keiner an, ein Bud ist der Größte!
Ein paar Wochen später bekamen wir, als wir gerade im Garten spielten, erneuten Besuch von den Menschen, die Lucy besucht hatten. (Es ist nicht leicht, bei so vielen Besuchern den Überblick zu behalten, aber diese muss ich erwähnen.) Sie kamen mit Freunden, die mit meinen Tigerbrüdern spielten und die Besucher von Lucy spielten auch mit mir.

Nach diesem Besuch schrumpfte unser Rudel immer mehr, weil viele der Besucher einen von uns mitnahmen. Mein Bruder Balduin wurde von den Freunden von Lucys Besuchern geholt und es dauerte nicht lange, da kamen sie um Lucy zu holen. Lucy war bereits als Welpe ständig am Kläffen gewesen und bildet sich viel auf ihre Stimme ein. Ohne sie würde es endlich ruhig sein und ich würde in Ruhe Unsinn machen können. Doch bevor ich wusste, was mit mir geschah, saß ich bereits in einem Auto- neben Lucy. Während sie zu jammern begann, war ich aufgeregt, ein Abenteuer wie dieses hatte ich noch nie erlebt! Wir fuhren einen weiten Weg im Auto. Die Zeit hatte ich mir totgeschlagen, in dem ich versucht hatte, aus unserem Korb zu steigen und ein Kuscheltier, das am Rückspiegel hing, fangen wollte. Das wäre allerdings gar nicht nötig gewesen, in unserem Korb waren nämlich auf den Decken bereits ein paar Spielsachen.
Unser neues Zuhause stellte sich als eine kleine Stadt in Sachsen heraus, die, wie wir bald herausfanden, nicht weit entfernt von einem Wald gelegen war. Zunächst erkundeten wir aber erst unsere neue Wohnung. Sie lag ganz oben und ich war froh, dass ich diese ganzen Stufen hochgetragen wurde und nicht selber laufen musste. Neben der Wohnung unserer Adoptiveltern lebte noch ein Beagle, unter uns befand sich ein Bestattungsunternehmen, deren Mitarbeiterin zuhause einen Schäferhund hatte. Ganz unten war das Restaurant, dessen Koch ebenfalls Hundebesitzer war und den ich so toll finde, dass ich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, versuche auf ihn drauf zu klettern. Zurück zu unserer Wohnung- sie war voll mit Spielsachen und Kuschelbettchen für uns. Die Spielsachen fand ich gut, aber was das mit den Bettchen nun sollte… Ich habe gesehen, dass Mama und Papa im großen Bett schlafen und bin mir ziemlich sicher, dass ich da auch reinpasse.