Der Corgi und der heilige Zergel

Es ist Sommer! Während es am Donnerstag, zu Himmelfahrt, noch ziemlich eklig war und wir neidisch die Schönwetterfotos unserer Tante Vivi aus der Schweiz beäugten, wurde es Ende der Woche dann doch noch warm und sonnig!

Freitag bekamen wir Gassibesuch von Nami, dem Corgimädchen. Auf unserer Lieblingswiese machten wir Halt um zu spielen. Dieses Mal hatte ich auch nicht nur das Buddeln im Kopf und jagte sie, ganz Kavallier, über die Wiese.

Nami interessierte sich vor allem für ihren Lieblingszergel und wenn ich diesem zu nah kam, wurde sie grantig. Typisch Weiber! Spielzeug kann mich draußen ja nun nicht so beeindrucken. Mauselöcher schon. Trotzdem fand Nami, dass ich zu ihrem Spieltau mehr Abstand halten sollte.

Wir dackelten und corgelten dann noch eine Runde durch den Wald. Am Fluss machten wir eine erneute Pause um zu planschen. 

Wasserratte Nami war entzückt vom flachen Ufer und wagte sich gleich mutig in die Fluten. Lucy und ich badeten nur ein bisschen die Pfötchen. Den Rückweg über trockneten wir dann wieder und hechelten alle ganz schön, auch die Zweibeiner. Es wurde zunehmend wärmer! 

Wieder zurück machte sich Nami dann mit ihrer Familie wieder auf den Weg und wir bekamen ein schönes kühles Hundeeis. Den restlichen Tag verschlief ich und träumte von flauschigen kleinen Corgimädchen. 

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Der Dackel und sein kleiner rosa Freund

Um Gottes Willen, um was denkt ihr geht es denn heute? Natürlich um meinen neuen besten Freund, das Einhorn! Er ist weich, rosa und er glitzert. Bekommen hat ihn eigentlich Lucy zu Weihnachten von unserer coolen Tante Vivi. Aber natürlich war ich dann derjenige, der sich gleich draufstürzte wie ein Geier in Form eines Dackels.

Meinen Einhornkumpel schleppe ich überall herum. Wenn ich auf die Couch will, ist es gar nicht so leicht, mit dem riesigen Plüschross drauf zu klettern. Auch mein Aussichtspunkt, das Fensterbrett, ist nicht so einfach zu erklimmen und meistens sehe ich die Welt da draußen eingerahmt von glitzerbehuften Plüschbeinen. 

Wenn Mamas zartes Stimmchen „BETTCHENZEIT! BUD, BEWEG DEINEN HINTERN!“ brüllt (vielleicht, weil ich Ruf 1 und Ruf 2 schon überhört habe), klaube ich schnell noch meinen plüschigen Freund auf und galoppiere mit ihm im Maul und dadurch außerstande zu sehen, wohin ich laufe, ins Schlafzimmer. Wenn ich den Einhornkumpel nicht gerade herumschleppe, spiele ich gern mit ihm, indem ich reinbeiße und ihn schüttle, dass mir die langen Plüschbeine um die Ohren klatschen. 

Außerdem kuschel ich mich gern an oder putze ihm fürsorglich sein rosarotes Fell. Natüüürlich darf auch Lucy damit spielen, aber dann liege ich nicht weit weg und beobachte, ob sie auch alles richtig macht. Will ich ihn ihr mopsen, gibt es Ärger von Mama. Die bewacht das Einhorn ebenfalls mit Argusaugen, weil wir es ja sonst kaputt machen würden. Tzz! Die anderen Kuscheltiere sind alle von alleine auseinander gefallen. 

Ich liebe mein Einhorn.

We wish you a merry Dackel -mas!

Na Leute? Habt ihr mich vermisst? Die letzten Tage war ich damit beschäftigt, Geschenke auszupacken und Leckereien zu essen, genau wie Lucy. Schöne Weihnachtszeit!

Der Dackel und der Heiligabend

Der Morgen lief für mich super… zunächst. Wir gingen in den Wald und machten eine kurze Pause zum Buddeln. Die Erde war durch den Dauerregen schon sehr aufgeweicht und es fiel mir schwer zu graben, denn klebriger Schlamm verwandelten meine Vorderfront in einen Golem. Ich war sehr zufrieden, Lucy rannte ebenfalls fröhlich über die matschigen Wiesen, doch der Menschling hatte Pläne. Bevor meine Schlammmaske ganz getrocknet war, saß ich schon mit Shampoo im Fell unter einem unbarmherzigen Wasserstrahl. Weil Vanilleduft nicht reichte, massierte Mama noch Hundehaaröl in meinen Pelz. Nun roch ich so gut, wie sie fand, dass sie pausenlos an uns schnupperte. Bekleidet mit unseren Gut-Ausgeh-Halsbändern ging es dann los.

Geschenke!

Das erste Weihnachtsgeschenk hatten wir schon vor dem Fest öffnen dürfen, denn es war von Lucy’s Patentante. Tante Vivi hatte wieder ein großes, duftendes Paket geschickt und wir packten voller Freude unsere Geschenke aus. Für mich war ein Stoffhund dabei und Lucy bekam ein riesiges rosafarbenes Einhorn. Wir waren beide fasziniert und sind beide scharf auf unser neues Plüschtier. (Foto folgt!)

Das nächste Geschenk durften wir am Morgen des Weihnachtsabends plündern, es war von unserer Oma. Was darin war? Würstcheeeen!

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Am Abend ging die Bescherung weiter. Der Weihnachtsmann kam! Da Lucy letztes Jahr so große Angst gehabt hatte, durfte sie dieses Mal mit dem Weihnachtsmann hereinkommen und siehe da, sie blieb ganz ruhig. Obwohl der Weihnachtsmann laut war und polterte, blieben wir ruhig und warteten gelassen. Und zur Belohnung zauberte der rot gekleidete Mann dann auch zwei Päckchen mit unseren Namen drauf aus dem Sack! Onkel Bogi schenkte Mama einen coolen schmiedeeisernen Napfhalter in Dackelform, aus dem wir standesgemäß speisen können.

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Dackel auf Diät

Abgesehen von den Geschenken bekamen wir viele gute Bissen ab, denn in dieser Gegend ist es üblich, zu Weihnachten Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat zu essen. Von den Würsten schnabulierten wir den ein oder anderen Happen. Außerdem waren da Hundeplätzchen, die Mama gebacken hat, Trockenfisch von Tante Vivi und getrocknete Rinderlunge. Mhhh! Darben mussten wir definitiv nicht, nur werden wir wohl über die Feiertage etwas zugelegt haben. Bei mir ist das nicht schlimm, denn ich bin ein sehr schlanker junger Rüde, aber Lucy nimmt schon vom Angucken zu und sie schaut den Braten seeehr lange an. Im neuen Jahr blüht ihr also eine Diät!

Nach den Feiertagen ist vor den Feiertagen

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Nachdem sich die Zweibeiner in den letzten Tagen vollgestopft hatten, waren auch wir zum Essen eingeladen bei unseren Großeltern in Döbeln. Es war ein toller Tag und wir naschten erneut viele Snacks und bekamen noch ein Überraschungsgeschenk! Nach all der Aufregung schliefen wir dann zu Hause gleich wie die Steine. Zwar war diese Zeit wieder sehr aufregend und anstrengend für uns kleine Dackel gewesen, aber es war auch sehr schön gewesen. Was gibt es schon schöneres als gemeinsam mit seinen Menschen etwas zu unternehmen? Ich hoffe, eure Weihnachtstage waren ebenso schön!

P.S.: Der nächste Feiertag wird Neujahr sein, wie wir Silvester verbringen, haben uns die Menschlinge aber noch nicht verraten. Vielleicht wieder mit meinem Bruder? Wir werden sehen!

Auf den Tisch kommt heut ein Fisch!

Nach Lucys Geburtstag hätte ich gut zur Erholung so ein, zwei Tage auf dem Sofa schlafen können, doch die Menschlinge hatten andere Pläne. Als ehemalige Jäger und Sammler haben sie eben ihre Bedürfnisse und damit sie ihren natürlichen Jagdtrieb mal ausleben können, gingen wir angeln. Onkel Felix war auch dabei, meine Tante Heidi und mein Bruderherz hatten keine Zeit. Naja, mehr Fisch für mich! Wir waren dieses Mal nicht an dem See in unserer Kleinstadt, sondern sind mit dem Abenteuermobil ein Stück gefahren. Dieser See ist größer und liegt hinter einer Naturstation. Menschenwelpen können dort wichtige Dinge über die Natur lernen und basteln, zumindest behauptet das Mama, die dort als Welpe wohl gewesen ist. (Trotzdem kann sie weder Eichhörnchen jagen noch Pflanzen auseinanderhalten, ein hoffnungsloser Fall.) Ich widmete mich gleich wieder wichtigen Studien über die Beschaffenheit von Mauselöchern.

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Die Menschlinge waren sehr beschäftigt damit, auf ihre Angelruten zu glotzen und im Sonnenschein zu sitzen. Dort wurde es ganz schön warm! Onkel Felix hatte zumindest einen großen Schirm dabei, unter dem ich mich dann und wann verzog, wenn ich vom Buddeln genug hatte. Lucy flitzte herum, schaute sich überall ein bisschen um und scharwenzelte um die Zweibeiner, immer in der Hoffnung auf einen guten Bissen.

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Und den gab es dann! Allerdings für mich! Papa erlöste einen unglücklich gehakten Barsch an Ort und Stelle und den kredenzte ich genüsslich. Eingefrorenen Fisch finde ich ja voll eklig, das hatte ich, glaube ich, schon mal erwähnt. Frisch gefangen und noch nach Seewasser duftend, schmeckt mir Fisch dagegen gut. So gut, dass ich jedes Mal, wenn Papa oder Felix einen Fisch wieder in die Freiheit entließen, jammerte. Das war mein Essen! Wieso lässt du es frei? Den wollte ich haaabeeeeen!

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Alles in allem war der Tag trotzdem toll. Wir waren alle zusammen draußen, ich durfte buddeln, Lucy durfte flitzen, ich aß zumindest einen Fisch und eine undefinierte Zahl an Keksen und roch viele aufregende Gerüche. Zuhause erwartete uns noch eine tolle Überraschung von unserer Tante Vivi, die Lucy ein Geburtstagsgeschenk geschickt hatte. Da waren tolle Spielsachen drin und Köstlichkeiten, von denen wir dann auch gleich eins naschen durften. So hatten wir nach einem tollen Tag noch einen genauso tollen Ausklang.

 

Eine Prinzessin hat Geburtstag!

…Also, genau genommen hat heute ein ganzer Haufen Prinzen und Prinzessinnen Geburtstag, denn der A-Wurf wird heute zwei Jahre alt! (An dieser Stelle: Huhuu, Angel! Alles Guuute!)

Happy birthday tooo yooouu!

Mama ist keine besonders gute Sängerin und weil sie gerade etwas erkältet und heiser ist, klingt ihre Stimme gerade wie die von Marge Simpson (sagt Papa). Trotzdem quietschte sie das klassische Geburtstagsständchen und Lucy ließ es über sich ergehen, immerhin wurde die auditive Folter  das nette Liedchen ja von ihrer Torte begleitet.

Ja, es gab eine „Torte„. Sie bestand aus einem Pansenkern, der in eine runde Form modelliert wurde. Überzogen wurde das Fleisch von Kartoffelbrei und oben drauf, als „Zuckerguss“, kam ein Klacks Quark. Die „Kerzen“ bestanden aus zwei Kaustangen aus gedrehter Rinderhaut. Weil man die Knabberstangen aber nicht anzünden kann, hat Mama zwei rötliche Trockenfleischleckerlis oben drauf gepappt, als Kleber hat sie noch ein bisschen Quark genommen. Die ringförmige Verzierung wurde aus kleinen Leckerlis gebildet. Lucy hat es natürlich geschmeckt, sie hat die Torte schnell aufgestaubsaugert. Für mich gab es übrigens ein ähnliches Mahl, ebenfalls mit Kaustangen und Extraleckerlis. Also, ich finde Geburtstage toll!

Ein aufregender Tag

Weil Lucy ja aber schnell dick wird, bei sooo vielen Leckerchen, mussten die ganzen Kalorien wieder abgelaufen werden und dazu wollten wir eine Geburtstagswaldwanderung machen. Doch vor der Haustür trafen wir gleich auf Nico, unseren neuen Nachbarn. Mama findet den ja mega süß, weil er immer sein Spielzeug herumträgt, aber wehe, ich versuch’s ihm zu mopsen. Nach einem kurzen Freudentänzchen mussten wir aber alle unserer Wege gehen, wir in den Wald und Nico zur Arbeit.

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Mama hatte die glorreiche Idee, mal eine neue Route im Wald auszuprobieren. Mit anderen Worten: Wir irrten dann eine ganze Weile kreuz und quer durch den Wald, auf der Suche nach einem Wanderpfad. Schön war es trotzdem, ich hatte so viel zu schnüffeln, dass ich kaum vorwärts kam. Den Weg haben wir dann aber noch gefunden und waren kurz im Fluss, um unsere Pfötchen abzukühlen.

dackel fluss hunde blog

dackel hunde blog wald

Zuhause ruhten wir uns erstmal aus, bis Papa nach Hause kam. Dann gab es für Lucy Geschenke! Frechheit! Und ich?! Naja, zumindest war ein getrocknetes Schweineohr für mich drin und in zehn Tagen habe ich dann auch Geburtstag und bekomme meine eigenen Geschenke. Püh.

Mein Highlight des Tages war dann Gassi mit Papa. Wir vier gingen hinunter zur Wiese und Lucy konnte frei durch die Gegend düsen, und ich dieses Mal auch! Papa hat aufgepasst, dass ich nicht weglief, was aber recht leicht war, ich wollte ja eh nur buddeln. Trotzdem war es total toll! Jetzt sind wir voll k.o. und freuen uns schon auf morgen, denn da geht es wieder zum Angeln. Hoffentlich kriege ich dieses Mal einen leckeren Fisch zum Schnabulieren. 🙂

Blogparade „Hündische Lieblingsstücke“

Im Laufe des Hundelebens sammelt sich einiges an und damit meine ich nicht, die Kilogramm an Haaren oder Fässer voller Sabber, sondern all die Spielzeuge, Schmusedecken, Halsbänder, Kuscheljacken und was es sonst noch alles gibt.  Seit unserem Zahnwechsel habe ich die Spielsachen unserer Kindertage gründlich umstrukturiert, doch unsere Spielkiste ist immer noch randvoll. Einiges daraus lieben Lucy und ich besonders und anlässlich der Blogparade zum Thema „Hündische Lieblingsstücke“ führe ich euch nun diese Heiligtümer vor.

 Vielen Dank an dieser Stelle an Kellie vom Yorkshiere Terrier Blog  und liebe Grüße an Kimi, Amy und Blanket! (Wir kleinen Hunde müssen zusammenhalten!)

Die Lieblingsstücke

Die Heiligtümer der Lucy

Lucy hat Schwein gehabt! Grunz grunz!
Lucy hat Schwein gehabt! Grunz grunz!

Vor ungefähr einem Jahr fand ganz in unserer Nähe eine große Hundeausstellung statt und weil dort auch unser Züchter war, haben wir dort vorbeigeschaut. Dort gab es viele Stände mit den unterschiedlichsten Gaumenfreuden für den Hund und natürlich auch Spielsachen und dort fanden wir etwas ganz besonderes. Lucy war ja schon immer etwas zurückhaltender, auch, was Spielzeug anging. (Ganz im Gegensatz zu mir, der mit allem und jedem spielen will.) Während ich mich begeistert auf jedes Ziehtau, jeden Ball und jedes Plüschtier stürzte, war Lucy eher vorsichtig und musste erst zum Spielen animiert werden. Auf besagter Ausstellung gab es einen Verkaufsstand, der an mehreren Ständern Spielzeug hängen hatte. Lucy, oben auf Mamas Arm, betrachtete das Angebot mit schüchternen Blicken, bis Mama das Schwein entdeckte. Es war aus rosafarbenem Latex und sah nicht allzu robust aus, weshalb wir so etwas noch nie bekommen hatten. Mama drückte aus Neugier das Schwein, in Erwartung eines hohen Quietschgeräusches, doch stattdessen ertönte… ein tiefes Grunzen. Sowohl ich als auch Lucy waren total fasziniert. Erneut ließ Mama das Schweinchen grunzen und als Lucy mit leuchtenden Augen zu ihr hochschaute, wusste ich bereits, dass wir nicht ohne das Schwein heimfahren würden.

Jedoch ist das noch nicht das Ende vom Lied,…äh,…Grunzen. Zuhause stellte sich schnell heraus, dass das Latex wirklich nicht viel aushielt. Wir waren alle beide scharf auf das Schwein, doch obwohl wir damit nur unter Aufsicht spielen durften, fehlten dem Borstentier bald der Ringelschwanz und die Ohren. Mama geriet ins Schwitzen. Wenn das Schwein zerstört werden würde, wäre Lucy sicherlich enttäuscht und jeder, der ihren Blick in dieser Verfassung schon mal zu spüren bekommen hat, weiß, wie schwer dieser zu ertragen ist. Also tat Mama das einzig vernünftige: sie bestellte im Internet gleich noch zwei Ersatzschweine. Zwei der drei kleinen Grunzschweinchen leben noch, auch, wenn sie das ein odere andere Körperteil eingebüßt haben.

 

Zum Schwein:

  • bei Amazon
  • für 8,96€
  • nicht sehr robust, es sollte deshalb immer unter Aufsicht gespielt werden
  • besitzt eine tolle Grunzstimme, die Lucy immer noch ziemlich begeistert

 

Das budigste meiner Spielzeuge

Mamas liebe Freundin Viviana, Lucys Patentante, hat uns letzten Sommer eine besondere Freude gemacht, in Form eines Überraschungspaketes. Darin befand sich etwas, was wir noch nie zuvor gesehen hatten: ein Geweih! Geweihstücken zählen ja zu den Kauspielzeugen und haben den Vorteil, lange zu halten und beim Kauen die Zähne zu reinigen. (Ja, das ist das Geheimnis meiner makellosen, weißen Zähnchen, jetzt kennt ihr es!) Natürlich haben Knochen einen ähnlichen Effekt, werden aber schneller gefressen und machen, wenn man Pech hat, Knochenkot. Das Geweih dagegen braucht Monate, bis es zerkaut ist. Das Geschenk von Tante Viviana ist mittlerweile nur noch ein kleiner Stummel, den ich trotzdem hin und wieder gern mit meinen Zähnchen bearbeite, für die Zeit im Büro während Mamas Praktikum haben wir aber nochmal ein neues bekommen, was ein Stück größer ist.

 

…Noch! Ich liebe jedenfalls mein Geweih und kaue gern darauf herum, während ich meinen gewichtigen Gedanken nachhänge. Am liebsten nage ich daran auf besonders bequemen Plätzen: auf dem Sofa, im Bett, in meiner Box, im Körbchen, … Übrigens krümelt es auch nicht so sehr, wie andere Kauspielzeuge.

In diesem Video seht ihr, WIE beliebt das Geweihstück wirklich ist! Mein Bruderherz zumindest fand es auch sehr verlockend, aber wir alle wissen ja, dass es mein Geweih ist.

Zum Geweih:

 

  • bei Fressnapf 
  • für 11,49€ in Größe L (80g-140g, eigentlich für mittelgroße bis große Hunde, aber wir sind ja zu zweit)
  • hält monatelang
  • reinigt die Zähne
  • keine Verdauungsprobleme, da es sehr langsam zernagt wird

Mamas Lieblingsstücke

Weil Mama meine ergebene Skl…Sekretärin ist, darf sie auch benennen, welche hündischen Besitztümer ihre Favoriten sind und das sind zwei, für jeden Hund eines:

 

Die Trainingsbox

Mama hatte irgendwann letztes Frühjahr in einer Buchhandlung eine Lernbox entdeckt. Diese  Schachtel beinhaltete eine Pfeife und ganz viele Trainingskarten, sowie ein Anleitungsheft.

Auf den Karten, die nach Schwierigkeit geordnet sind, sind detaillierte Anleitungen für Tricks und der Aufbau von Trainingseinheiten schön erklärt. Bisher haben wir davon noch nicht einmal die Hälfte geübt, so viele Karten sind das! Diese Beschäftigung macht Spaß und hält immer neue Anregungen parat, was man uns denn noch so außer Rolle Rolle und Männchen beibringen könnte.

 

Der Preis (siehe unten) war es durchaus wert, weil man wirklich lange etwas davon hat.

 

Zur Trainingsbox:

  • gekauft im Buchladen  
  • erhältlich für 12,99€ im Internet bei Weltbild
  • enthält Übungskarten, Anleitungsheft und Pfeife
  • Übungen sind eingeteilt in drei Kategorien: Basics (Grundkommandos wie „Sitz“ oder „Komm“), Erziehungsübungen (z.B. Apportieren, Verhalten beim Autofahren) und weiterführende Übungen (z.B. Mantrailing)
  • der Übungsplan ist gut aufgeteilt (manche Tricks brauchen gewisse Vorarbeit) und gut erklärt, wie man es anfängt
  • Themen sind sehr abwechslungsreich, von Dummytraining bis Leinenführigkeit 
  • Konditionierung mit der Pfeife ist gleich zu Beginn gut beschrieben, die Pfeife selbst besteht aus Plastik und leistet uns gute Dienste

Der Erdbeerhoodie

War ja jetzt irgendwie klar, dass der noch auftaucht, oder? Mama wäre nicht Mama, wenn sie sich nicht ständig darum sorgen würde, ob wir in Eis und Schnee nicht frieren. (Zum Glück ist bald Sommer!) Lucy ist aber auch wirklich eine kleine Frostbeule und besitzt daher eine bescheidene (haha!) Auswahl an Kleidungsstücken. Gerade nach der OP fror sie ständig durch ihren nackten Bauch und wirklich dickes Fell hat sie vorallem an der Brust auch nicht wirklich.  Neben den wasserdichten, gefütterten Winterjacken und dem Regenmantel mit der Kapuze gegen nasse Öhrchen, deren praktischer Nutzen nicht völlig abstreitbar ist, hat Lucy aber auch diesen berühmten Pulli, den Mama gekauft hat, weil er einfach niedlich aussah: der Erdbeerhoodie. Jedes Mal aufs neue danke ich der Welt, dass ich zu groß für dieses Ding bin, Lucy aber passt rein. Er besteht aus kuschligem pinken Fleecestoff und ist für die Zeit im Jahr, an der es langsam kälter wird oder noch kühl ist, als Übergang von dem dicken Anorak zur kleidungslosen Sommerzeit.  Mama liebt den kleinen Pullover an Lucy und macht jedes mal ein langes „Awww“, wenn sie darin herumhoppelt. Lucy gefällt vorallem die Aufmerksamkeit. Weiber!

Zum Hoodie:

  • ursprünglich bei Amazon gekauft, dort aber mittlerweile nicht verfügbar
  • bei Banggood für 4,51€
  • Lucy hat ihn in Größe S, er geht aber nicht bis zur vollen Rückenlänge
  • besitzt eine kleine Kapuze und hat auf dem Rücken einen Erdbeeraufnäher
  • besteht aus 100% Fleece und Niedlichkeit

Du hast auch hündische Lieblingsstücke? Dann mach bis zum 30. April 2016 mit bei der Blogparade! Weitere Infos findet ihr HIER!

Mein 2. Weihnachtsfest oder Ein Tag voller Abenteuer

In den letzten Tagen geschah viel Rätselhaftes. Es wurden Pakete verpackt, die ich nicht zum Spielen haben durfte , es wurden Plätzchen gebacken und es kamen mit der Post Pakete meiner Oma , die nach Sina dufteten , und selbst die durfte ich nicht untersuchen! (Und wenn nun Sina oder Oma drin gewesen wären??? Menschen denken ja nie mit!)

In der Wohnung war seltsames Zeug aufgestellt worden , allerlei aus Holz, was ich nicht zernagen durfte und viele leuchtende Dinger. Allein die Spieluhr meines Papas fand ich super, denn ihr lauschte ich andächtig.

 

Dann kam plötzlich der Weihnachtstag!

Das Paket meiner Omi durfte endlich geöffnet werden und es war für alle etwas Tolles drin! Lucy und Mama werden nun nicht mehr frieren , Kyra thront wie eine Königin in einem neuen, weichen Bett und ich habe ein cooles Spielzeug, mit dem ich gleich fleißig gequietscht habe!

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Daaanke Omi!

Wir haben uns ganz doll gefreut!
Doch das war erst der Anfang! Ich hatte erst ein paar Minuten gequietscht , da musste ich mein Spielzeug auch schon zurücklassen , weil Mama Gassi musste. Lucy hatte keinen Bock und blieb bei Papa auf dem Sofa zum Kuscheln, Mama und ich gingen eine Waldrunde. Das war super! Ich war der brave Junge und hörte ganz gut und durfte dafür auch schnüffeln. Aber die Sache hatte einen gewaltigen Haken! Kaum das wir wieder zuhause waren, wurde ich gebaden! Lucy auch und Mama und Papa selbst. Toll. Jetzt roch ich nach Shampoo statt kernig männlich nach Wald und Schlamm. (Es sind ca. 10 Grad Celsius, also von Eis und Schnee keine Spur.)
Am Abend begann dann die eigentliche Feier. Es gab unsere Hundeplätzchen zum Kaffeekränzchen und ich führte viele Tricks vor , am beliebtesten war mein Bumm! , was irgendwie jeder mal machen wollte. Zum Glück gab es auch ordentlich Belohnung dafür!

Dann irgendwann verschwanden wieder Papa und sein Bruder, während Lucy bei Mama blieb und ich neben ihr und dem jüngsten von Papas Brüdern. Der Weihnachtsmann kam!!!

Lucy bekam Angst und bellte ihn aufgeregt an , Mama musste zum Ende der Bescherung hin mit ihr rausgehen, damit sie sich beruhigte. Ich hatte nur kurz aus Solidarität mitgewufft , dann hatte ich mir die Show angesehen. Der verdächtig wie Papa riechende und klingende Weihnachtsmann verteilte mit eindrucksvoll donnernder Stimme die Geschenke und ließ die Menschen dafür singen. Fand ich gut. Ich muss ja auch für alles was machen. Aber dieses Gejaule , vor allem das von Mama… sie sollte lieber bei ihrem Gekritzel bleiben! (Sie sang übrigens unsere Lieder , die Texte findet ihr vorhergehend in diesem Blog)

Es gab auch Geschenke für uns! Spielzeug und für Lucy noch ein flauschiges pinkes Jäckchen. (Gut ,  dass ich als Kerl sowas nicht anziehen muss!)

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Vor DIESEM Weihnachtsmann hatte Lucy keine Angst

Lucys Welt war beim Abendessen auch wieder heil , es gab Würstchen und Kartoffelsalat. Mir schmeckte beides , denn wir durften beide mal naschen.

Abends ging es dann wieder heim und ich krabbelte in mein Bett. Mal sehen , was die Menschen noch so für verrückte Dinge tun!

 

Euch allen und all euren Hunden fröhliche Weihnachten und schöne Feiertage!

 

 

Ein großes Paket

Gestern bekamen wir Post aus der Schweiz, von Lucys Patentante. Mama ist mit ihr befreundet und sie tauschen sich den lieben langen Tag darüber aus, wie toll Dackel, vor allem die eigenen Dackel doch sind. So kam es, dass sie gegenseitig Patentanten wurden: Mama von Angel und Tante Vivi von Lucy.

Da ja Weihnachten vor der Tür steht, gab es auch ein Weihnachtsgeschenk! (Das, welches Mama gemacht hat, unterlag natürlich meiner Aufsicht, ich musste ja sichergehen , dass alles klappt!)

Gestern also stand da plötzlich ein riesiges Paket und es war voll bis zum Rand mit tollen Überraschungen! Ich war total überdreht vor Aufregung und wusste nicht, mit was ich zuerst spielen sollte , Lucy war ebenso ein Kreisel, der um all die Leckereien schwirrte, selbst für Mama , Papa und Kyra war etwas drin! Alle waren sprachlos und haben sich gefreut!

DANKE, VIVIANA!

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Wir haben sehr viel Freude an den Spielsachen und die Leckerlis haben wir auch schon für köstlich befunden. ❤

 

Das unzerstörbare Spielzeug

Ratet mal, wer heute wieder ein ganz besonderes Paket bekommen hat!

Genau, ich, der fantastische Bud! Aber ich erzähle euch alles der Reihe nach!

Meine Mama saß vor kurzem wieder einmal hinter ihrem Computer, auf dem Schoß gequetscht Lucy und ich, als eine Ausschreibung ihre Aufmerksamkeit erregte.

Es handelte sich um einen Produkttest für ein unzerstörbares Hundespielzeug.

Natürlich konnte ich nur müde lächeln, immerhin bin ich der gefürchtete Spielzeugvernichter El Buddo. Wie ihr euch vielleicht erinnert, darf ich mittlerweile nur noch unter Aufsicht mit meinem Spielzeug spielen, weil ich es sonst in meine Höhle schleppe und auseinander nehme. Aus meinem geliebten Fuchs, den wir schon als kleine Welpen hatten, habe ich ja ein Puzzle gemacht und war sehr betrübt, als Mama ihn nicht mehr nähen konnte. Wir hatten ein tolles Welpenclubhaus… hatten. Ich habe die Plüschverkleidung zerfetzt, das Sisaldach abgerissen und die hölzernen Wände zernagt, bis Papa es dann entsorgen musste, weil ich schon die Schrauben freigelegt hatte. Unser Gummischwein, was täuschend echte Grunzlaute macht, wenn man reinbeißt, habe ich schon eingestutzt und Mama hat, weil wir es so lieben, gleich noch drei weitere Schweine gekauft, mit denen ich aber nun nicht mehr allein gelassen werde. Das ist echt ziemlich doof, weil wir nun nicht mehr mit unserem Spielzeug spielen dürfen, wenn Mama gerade beschäftigt ist. Nun hieß es aber, diese Spielzeuge seien unzerstörbar.

Nach einer Weile wurde uns dann mitgeteilt, dass ich ausgewählt worden war, eines dieser Spielzeuge zu testen und ich durfte mir sogar aussuchen welches!

Sehnsüchtig wartete ich so am nächsten Tag auf den Postboten und tatsächlich hatte er schon das ersehnte Paket dabei! Das ging ja wirklich schnell, was gut ist, denn wirklich geduldig bin ich ja nun nicht!

Das Paket war ordentlich verpackt und ich klebte schon meiner Mama am Rockzipfel, die natürlich in einer Seelenruhe mein Paket öffnete und erstmal den Inhalt inspizierte.

Der Wolters Trio Spielknochen war selbst noch einmal einzeln verpackt und war noch gänzlich unversehrt- noch!
So sieht mein Spielknochen übrigens aus und dort kann man auch, wenn man keiner der auserwählten Tester war, sein eigenes Spielzeug herbekommen. Es gibt übrigens noch mehr von diesen unzerstörbaren Spielsachen als das, was ich habe.

Drei Wochen lang soll ich meine Zerstörungswut an dem Spielzeug auslassen und nach jeder Woche wird meine Mama den Zustand des Spielzeugs dokumentieren.

Ich werde euch natürlich auch auf dem Laufenden halten!

So Leute, ich bin dann mal in meiner Höhle mit meinem neuen Opfer! Bis bald!

 

Update zum Zerstörungszustand

So, nun habe ich drei Wochen lang eifrig auf dem Spielknochen gekaut, genagt, ihm gezeigt, wer der Bud ist und was soll ich sagen, er lebt noch.Triospielknochen1

Zimperlich war ich nun beim besten Willen nicht mit dem Spielknochen. Ich habe ihn mit zum See genommen und ihm gezeigt, wo ich gern so herumhänge.

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Schwimmen kann er übrigens wirklich, ich habe es ihm persönlich beigebracht. Er macht seine Sache gut, nicht wahr?

 

Schwimmen kann er übrigens wirklich, ich habe es ihm persönlich beigebracht. Er macht seine Sache gut, nicht wahr?

Das ist mein Spielknochen nach den drei Wochen. Er hat einige Schrammen und Kratzer abbekommen und ich habe eine ganz schöne Ecke rausgekaut, aber es gelang mir nicht, ihm den Garaus zu machen.

Stiftung Buddy-Test sagt: mit leichten Blessuren bestanden!


Update: Ein Jahr später

Endlich konnte ich über den Spielknochen triumphieren. Nach einem Jahr voller Beanspruchungen durch Hundezähne, Wasser, Sand, Hitze, Kälte und Würfe hat er einige Schrammen und es gelang mir auch, eine ganze Ecke abzukauen! Nachdem ich den ersten Riss geschafft hatte, war es gar nicht mehr so schwer, immer weiter abzukriegen. Na? Wer ist jetzt der stärkere von uns beiden?! Auch im Hundeshop findet man keine Spur mehr von dieser unzerstörbaren Produktreihe und unser Test, sowie die Ergebnisse der anderen Tester, wurde nie veröffentlicht. Reichlich rätselhaft, was?


 

 

 

 

 

 

Das Welpenhaus und die neidische Katze

Der Dezember schritt voran und damit rückte auch der Umzug meiner Oma voran, die mit Sina bald wegziehen würde. Ich war traurig, weil ich Sina sehr gern hatte, aber man kann Menschen nicht aufhalten, sondern nur brav hinterher dackeln. Wie bei allen Umzügen sammelte sich auch bei meiner Oma viel Krempel an, den man nicht mitnehmen kann oder möchte und diesen Krempel konnte man nur versuchen zu verkaufen, zu entsorgen oder zu verschenken. Und so bekamen wir ein paar ihrer Sachen geschenkt. Kyra erbte eine coole Liege, die man über der Heizung befestigen konnte, was ja eh einer ihrer Lieblingsplätze war. Die beiden Kater meiner Oma waren zu schwer, um sie benutzen zu können, wahrscheinlich wäre die Liege wie ein Plastiklöffel abgeknickt, wenn einer der schweren Kerle sich draufgelegt hätte, für die zarte Kyra war der Liegeplatz hingegen wie gemacht. Mama und Papa hatten das Sofa nämlich so gestellt, dass zwischen der Wand mit den Heizungen, den Fenstern und Kyras Kratzbaum und dem Sofa etwas Platz war und sie sich, wenn sie Ruhe von uns brauchte, zurückziehen konnte. Diese Liege war damit natürlich das Tüpfelchen auf dem i. Doch nicht alles, was Mama und Papa bekamen, war für Kyra.

Eine ausgediente Katzenhütte war für mich als Welpenclubhaus gedacht.

Ich hatte nämlich eine Vorliebe für Höhlen entwickelt und mich ein paar Tage zuvor in der untersten Höhle des Katzenkratzbaums versteckt. Mama hatte mich überall gesucht und dann große Augen gemacht, als sie mich gefunden hatte.

Ich liebte die Hütte sofort. Kyra schaute neidisch von oben herunter, aber auch aus strategischen Gründen wäre so ein Haus denkbar ungünstig- wenn sie da drin säße, hätte sie keinen Fluchtweg vor uns.  Nachts kletterte sie hin und wieder hinein, fand dann aber wohl unseren Hundeduft nicht besonders verlockend und trat das Häuschen hoheitsvoll an uns ab.