Schrödingers Schnee

So langsam taut es bei uns. Die großen Schneeberge verschwinden und geben matschigen Erdboden frei. Die Gehwege sind entweder wieder zu sehen oder sind mit einer Eisschicht bedeckt, dass Mama Ausdruckstanz macht, wenn ich ruckartig zum Schnüffeln einen Ausfallschritt mache. Dass es dafür Ärger gibt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche, das Happi im Napf und wie der Dackel im Bett. Was jedoch so gar nicht sicher ist, ist unsere Reaktion auf den Schnee.

Wenn wir uns aufmachen zum ersten Gassi des Tages, ist es fast unvorhersehbar, ob wir fröhlich durch den Schnee hopsen werden oder ob Mama zwei miesepetrige Trotzwürste hinter sich her schleifen muss. Sonnenschein kann unsere Stimmung erheblich zum Positiven beeinflussen, aber auch im strahlendsten Winterwonderlandwetter kann der Dackel spontan entscheiden, dass der Schnee voll blöde ist. Umgekehrt kann es aus einem stahlgrauen Himmel eiskalte Flocken schneien und wir bekommen richtig Lust uns im Schnee zu wälzen und hindurch zu springen.

Man kann nie genau wissen, wie der Dackel heute entscheidet. Es ist ein bisschen wie die berühmte Katze des Physikers Schrödinger, die in der Kiste sitzt und gleichermaßen tot wie lebendig sein könnte und damit irgendwie beides ist. Entweder ist der Schnee ein superlustiges Hundespielzeug oder das Schlimmste, das seit dem Hundeshampoo erfunden wurde. Der Schnee ist Schrödingers Schnee- halb doof und halb cool.
Was aber auch hundertprozentig sicher ist? Regen. Regen ist immer vollkommen doof.

P.S.: Schneespaß sieht bei uns übrigens SO aus: 

 

Tauwetter und Krankenschwester Bud

Heute muss ich leider zugeben, dass ich ziemlich unzufrieden mit der morgendlichen Gassirunde war. Es taut! All meine mühsam angebrachten Schneemarkierungen sind weg! Und dann haben sich die (gelb gemusterten) Schneeberge auch noch verflüssigt und zusammen mit dem Streusalz eine kalte Pfützenlandschaft gebildet. Mich hat der Matsch weniger gestört, aber als Lucy das viele schmutzige Wasser erblickte, stemmten sich die vier kleinen, nassen Pfoten in den Boden. Nope! Dieser Dackel wird nicht durch die Sintflut des Schmutzes schwimmen! Trotzdem wurde Lucy noch ein Stück zum Weitergehen genötigt, lief aber vorsichtshalber neben dem Gehweg auf den Schneeüberresten. Weit sind wir eh nicht gekommen, denn meine andere Dame schwächelte dann auch. Nachdem Mama sich vor drei Wochen bei Onkel Bogi angesteckt hat, der von einem Kollegen angesteckt wurde, und sie nach einer Woche wieder auf dem Weg der Besserung war, dann aber Papa angesteckt hat, der jetzt sie wieder zurückangesteckt hat, startete sie unsere Gassirunde mit Fieber und Gegrummel. Aber ich bin natürlich der fantastische Bud! Ich führte meinen armen kranken Menschling flugs zurück auf die Couch und ließ sie dort fein Platz machen. Jetzt kuschel ich sie wieder warm und unterhalte sie mit meinen Dackelspäßen. Ich weiß. Ich bin der gute Junge.

Dackel und Schnee (still a better lovestory than twilight)

Nachdem das Jahr und insbesondere die Weihnachtszeit ohne Schnee zu Ende ging, begann Frau Holle gleich ihre Kissen zu schütteln. Und das nicht zu knapp! Die Flocken rieselten unter meinem wachsamen Auge nieder und für mich bedeutete das zweierlei. Erstens: Tschüss, Mauselöcher! Zweitens: Hallo, Schneebuddeln!

Tag 1: Schnee ist toll! Wir freuen uns im wahrsten Sinne des Wortes wie die Schneekönige als die dicken Flocken herab tanzten und eine zarte Decke über die Erde legten. Mama ging mit uns auf unsere Lieblingswiese und Lucy und ich hüpften fröhlich herum. Ich habe den Schnee sehr vermisst und bin sehr fröhlich, es gibt nichts besseres als Schnee.

Tag 2: Es schneit noch immer und der Schnee von gestern liegt noch, wie cool! Wir konnten das Gassi kaum erwarten und hüpften durch die immer höher werdende Schneeschicht. Lucy wurde schon so ziemlich vom Schnee verschluckt, ich komme noch ganz gut voran. Zum Pupu machen muss ich meinen Hintern verrenken, damit meine Juwelchen nicht ins Kalte kommen. Iiiih! Ich habe mich in eine Schneewehe gesetzt! Das ist furchtbar kalt an der wichtigen Stelle! Ich glaube, Schnee hat auch seine Nachteile. Lucy stimmt mir zu, ihr reicht das nasse Zeug bis über den Bauch.

Tag 3: Pfui Teufel, immer noch krümelt es nass und kalt auf meinen Kopf. Dieses Mal ist der Wind auch stärker und wird auch, je weiter wir laufen, immer heftiger. Meine Ohren flattern wie die Windsäcke am Flugplatz und das Markieren klappt nicht, wenn man nicht trifft. Als es dann noch zu Gewittern begann und eisiger Schnee im Sturm gegen meine Nase klatschte, wollte ich nur noch heim! So schnell man mit einem lahmen Menschling eben voran kommt, rennen wir drei nach Hause. Blöder Schneesturm! Ich hasse Schnee!

Tag 4: Es schneit immer noch. Der Fußweg ist nicht mehr zu erkennen und links und rechts am Straßenrand türmen sich hohe Berge aus aufgeschobenen Schnee und Eis. Die alle zu markieren ist harte Arbeit. Lucy erinnert sich noch an den Schneesturm von gestern und weigert sich zu laufen. Leider verlangt der garstige Zweibeiner, dass wir weiterlaufen müssen, durch den blöden… huiii! Okay, durchspringen macht jetzt doch wieder Spaß. Oh, es geht auf die Wiese.

Eine hohe Schneeschicht eignet sich prima um in großen Sätzen hindurch zu hüpfen. Ich versuche ein Mauseloch auszugraben und Lucy schwimmt schon fast durch die weiße Spieldecke. Mama will, dass wir heimgehen, weil wir schon zittern und knallrote Öhrchen haben, aber ich gehe nur widerwillig. Zuhause mache ich es mir auf der warmen Couch gemütlich und träume, an Lucy gekuschelt, von neuen Schneeabenteuern. Ich liebe Schnee. Morgen werde ich wieder viel Spaß im Winterwunderland haben.

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Buddeln im Schnee

Hallo Freunde!

Heute hat Mama beschlossen, dass wir einen Winterausflug machen. Zwar gehen wir trotz Kälte und Schnee tapfer Gassi, aber das reicht einem abenteuerlustigen Dackel nicht aus und unser Spieltag mit Finn war schon ein Weilchen her.

Also wurden wir in unsere Jäckchen gepackt, Mama zog sich dick an und los gings! Wir bemerkten schnell, wohin Mama mit uns wollte und freuten uns schon: unsere Waldwiese nahte!  Nun konnten wir gar nicht schnell genug hinkommen und ich wurde gefühlte tausend Mal fürs Ziehen zurechtgewiesen: Mama blieb stehen, ich musste wieder zurücklaufen, weiter gings. ‚Tschuldigung, aber dieser Teckel hat’s eilig!

 

Angekommen auf der Wiese ging ich gleich auf Schnüffelkurs. Durch meine lange Schleppleine konnte ich auch (fast) überall laufen, wo ich wollte. Ohne die Schleppleine wäre ich natürlich erstmal im Wald auf der Suche nach Abenteuern gewesen, aber so blieb ich eben in Reichweite. Ihr kennt das. Die Weiber sind doch ohne mich aufgeschmissen. Die Jacken waren innerhalb von Minuten durchnässt und wurden uns ausgezogen, dann begann der Spaß.
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Ich grub mehrere Schneelöcher und freute mich wie verrückt, das Buddeln hatte ich vermisst. Ich grunzte und schnaufte aufgeregt und wühlte mich durch den Schnee, Lucy half mir ab und zu beim Graben, allerdings spielte sie dann lieber mit Mama, weil die vorausschauenderweise die Taschen voller Hundekekse hatte. Lucy suchte dann Leckerlis im Schnee und übte ein bisschen mit Mama. Tzzz. Streberin!
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Den größten Teil der Zeit verbrachte ich mit dem Kopf im Schnee. Dann war Lucy irgendwann so kalt, dass sie richtig schlotterte. Mama sammelte unser Zeug ein, leinte mich wieder an die olle kurze Leine und stopfte Lucy in ihre Jacke, wo sie warm und kuschlig nach Hause ritt.

Dort kuschelten wir uns gleich ins Warme und machten ein zufriedenes Schläfchen. Diese Nacht träume ich bestimmt vom Schnee-Buddeln!

Ich hoffe, ihr könnt auch ein bisschen Spaß mit euren Hunden  im Schnee haben und denkt immer daran: Nicht die Kekse vergessen!

Bis zum nächsten Mal,

Euer Bud.

 

Mein 2. Weihnachtsfest oder Ein Tag voller Abenteuer

In den letzten Tagen geschah viel Rätselhaftes. Es wurden Pakete verpackt, die ich nicht zum Spielen haben durfte , es wurden Plätzchen gebacken und es kamen mit der Post Pakete meiner Oma , die nach Sina dufteten , und selbst die durfte ich nicht untersuchen! (Und wenn nun Sina oder Oma drin gewesen wären??? Menschen denken ja nie mit!)

In der Wohnung war seltsames Zeug aufgestellt worden , allerlei aus Holz, was ich nicht zernagen durfte und viele leuchtende Dinger. Allein die Spieluhr meines Papas fand ich super, denn ihr lauschte ich andächtig.

 

Dann kam plötzlich der Weihnachtstag!

Das Paket meiner Omi durfte endlich geöffnet werden und es war für alle etwas Tolles drin! Lucy und Mama werden nun nicht mehr frieren , Kyra thront wie eine Königin in einem neuen, weichen Bett und ich habe ein cooles Spielzeug, mit dem ich gleich fleißig gequietscht habe!

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Daaanke Omi!

Wir haben uns ganz doll gefreut!
Doch das war erst der Anfang! Ich hatte erst ein paar Minuten gequietscht , da musste ich mein Spielzeug auch schon zurücklassen , weil Mama Gassi musste. Lucy hatte keinen Bock und blieb bei Papa auf dem Sofa zum Kuscheln, Mama und ich gingen eine Waldrunde. Das war super! Ich war der brave Junge und hörte ganz gut und durfte dafür auch schnüffeln. Aber die Sache hatte einen gewaltigen Haken! Kaum das wir wieder zuhause waren, wurde ich gebaden! Lucy auch und Mama und Papa selbst. Toll. Jetzt roch ich nach Shampoo statt kernig männlich nach Wald und Schlamm. (Es sind ca. 10 Grad Celsius, also von Eis und Schnee keine Spur.)
Am Abend begann dann die eigentliche Feier. Es gab unsere Hundeplätzchen zum Kaffeekränzchen und ich führte viele Tricks vor , am beliebtesten war mein Bumm! , was irgendwie jeder mal machen wollte. Zum Glück gab es auch ordentlich Belohnung dafür!

Dann irgendwann verschwanden wieder Papa und sein Bruder, während Lucy bei Mama blieb und ich neben ihr und dem jüngsten von Papas Brüdern. Der Weihnachtsmann kam!!!

Lucy bekam Angst und bellte ihn aufgeregt an , Mama musste zum Ende der Bescherung hin mit ihr rausgehen, damit sie sich beruhigte. Ich hatte nur kurz aus Solidarität mitgewufft , dann hatte ich mir die Show angesehen. Der verdächtig wie Papa riechende und klingende Weihnachtsmann verteilte mit eindrucksvoll donnernder Stimme die Geschenke und ließ die Menschen dafür singen. Fand ich gut. Ich muss ja auch für alles was machen. Aber dieses Gejaule , vor allem das von Mama… sie sollte lieber bei ihrem Gekritzel bleiben! (Sie sang übrigens unsere Lieder , die Texte findet ihr vorhergehend in diesem Blog)

Es gab auch Geschenke für uns! Spielzeug und für Lucy noch ein flauschiges pinkes Jäckchen. (Gut ,  dass ich als Kerl sowas nicht anziehen muss!)

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Vor DIESEM Weihnachtsmann hatte Lucy keine Angst

Lucys Welt war beim Abendessen auch wieder heil , es gab Würstchen und Kartoffelsalat. Mir schmeckte beides , denn wir durften beide mal naschen.

Abends ging es dann wieder heim und ich krabbelte in mein Bett. Mal sehen , was die Menschen noch so für verrückte Dinge tun!

 

Euch allen und all euren Hunden fröhliche Weihnachten und schöne Feiertage!

 

 

Weihnachtslieder

Wie die Überschrift schon sagt, habe ich hier eine Sammlung von Weihnachtsliedern, die Mama umgedichtet hat. Viel Spaß beim Singen!

Leise pieselt der Bud

Leise pieselt der Bud
Er hat das Gassigehn satt
draußen wars matschig und nass
so macht Pipi keinen Spaß

Auf der Decke wirds warm
still verrinnt dort der Harn
Sorge der Blase verhallt
doch Vorsicht, Frauchen merkts bald

Mitten in der Nacht
sind die Menschen erwacht
Hört nur wie lieblich es schallt
Buddy kreuzdonnerlittchen, hast du ins Bett gepinkelt?!

Fröhliche Dackel überall

Dackelige Blähung überall

man riecht es in den Lüften und hört den Schall

Dackelpups, Dackelpups,

gab mal wieder Pansen im Überfluss

Oh Tannenbaum
oder

Oh Würstchenbaum

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum

der Bud rupft deine Blätter

er kaut dir deine Zweige ab

bis er den Baum geschreddert hat

oh Tannenbaum, oh Tannenbaum

der Bud rupft deine Blätter

Ein Würstchenbaum , ein Würstchenbaum

das wär des Buddys größter Traum

 
(letzte Strophe ist von meiner Oma gedichtet , sie weiß Bescheid , was ein Bud gern isst)
Kennt ihr noch hundige Weihnachtslieder oder Gedichte? Lasst es mich wissen!

Der Nikolabrador war da!

Nikolabrador.jpgLetztes Jahr um diese Zeit löste ich das Rätsel um unsere verschwundenen Näpfe.

Dieses Jahr verschwanden sie nicht , doch der Nikolabrador war über Nacht ganz offensichtlich in MEINER Wohnung gewesen, ohne, dass ich es bemerkt hätte!
Mama war an diesem Morgen schon auf gewesen und hatte als Erste entdeckt , dass unsere Futterschüsseln im Flur standen.
Sie rief uns aus dem Schlafzimmer, damit wir selbst dieses Mysterium untersuchen konnten. Die Schalen waren mit Leckerlis gefüllt! Da war eine leckere Knabberstange, eine Wurst und Plätzchen, die ein bisschen so aussahen wie die, die Mama mit uns gebacken hatte. Natürlich war einem klugen Jungen wie mir sofort klar , was dahinter steckte: Mama und der Nikolabrador benutzten dieselben Rezepte!

Am Nachmittag besuchten wir unsere Oma und gingen zuerst noch eine schöne Runde im Wald, danach untersuchte ich das Wohnzimmer meiner Oma. Es roch sehr spannend nach Katze und Abenteuer.

Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch Mamas Oma und Opa , dann ging es wieder heim , wo ich erstmal ein schönes Nickerchen machte.

In der Buddy-Bäckerei

Was wäre eine budige Weihnachtszeit ohne die ganze Fresserei?

Mama hat mit uns Hundeweihnachtsplätzchen gebacken. Das war toll! Wir verfolgten gebannt, wie sie die Zutaten vermengte und den Teig ausrollte, dann haben wir ihr geholfen.

Für alle, die ebenfalls backen wollen, hier ist das Rezept meiner Plätzchen:

Budige Apfelmusplätzchen für Hunde

Man nehme

100 g Haferflocken

250 g Vollkornmehl

150 g Apfelmus (ungezuckert)

1 EL Öl

1 Ei

1 Prise Zimt

2
All diese Zutaten lässt man vom Zweibeiner seiner Wahl verkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und dann mit Plätzchenformen die Kekse ausstechen und auf ein mit einem Backpapier versehenen Backblech legen.

20-30 Minuten bei 180 °C backen lassen.

In dieser Zeit unbedingt Hund kraulen!

Kekse aus Ofen entnehmen , abkühlen lassen und in Hundemaul einführen.
Guten Appetit!

Der Adventskalender

Adventkalender für hunde selber machen

Das Jahr verging sehr schnell und plötzlich ist wieder Dezember. Dieses Jahr hatte Mama eine besondere Überraschung für uns: ein dackeliger Adventskalender mit Leckerbissen!

Adventkalender für hunde selber machen2

Jeden Tag bekommen wir nun eines der kleinen Päckchen und freuen uns nun jeden Morgen auf einen Leckerbissen. Die Weihnachtszeit ist schon etwas tolles, überall duftet es und es gibt überall Leckerbissen!

Arya Lucy, das Winterfell

Der Winter naht!

…Und deswegen brauche ich, Lucy, als eine Dame von Welt, natürlich auch die neuste Wintermode.

Ich habe zwar den roten Rentierpulli, aber den hatte ich ja schon letztes Jahr und im Gegensatz dazu soll dieser Winter sehr hart werden, also musste ich ein paar vernünftige (und wasserdichte) Jäckchen besorgen.

Gemeinsam mit Mama fuhr ich also zu unserem Lieblingshundeladen. Zugfahren ist ganz okay, ich freue mich mehr über das Ticketkaufen, denn die nette Verkäuferin hat immer selbst ihre beiden Dackel dabei und Kollegen zu treffen ist immer schön.

In Chemnitz angekommen ging es dann weiter im Bus. Das war schon spannender mit all den Menschen, aber wir waren dann doch beide froh, wieder raus zu sein. Vor dem Laden („Frei Schnauze“, falls ihr den kennt) wartete schon Finns Frauchen, die ich erfreut begrüßte, sie ist auch einer der Menschen, die ich gern habe. Finn war leider nicht mit dabei, was schade ist, denn ich finde Finn total toll, aber so waren die Leckerlis im Laden zumindest alle meine! Doch bevor ich essen durfte, steckten mich meine Mama und die Verkäuferin in verschiedene Pullover und Jäckchen. Zum Glück war Stefanie  dabei, der Modegeschmack meiner Mama ist nicht gerade der beste! Doch wegen meinen speziellen körperbaubedingten Anforderungen war die Auswahl dann nicht ganz so groß. Entweder war es zu kurz, oder wenn die Länge passte, passte der Brustumfang nicht. Zum Fell sträuben! Doch es fanden sich schließlich zwei schicke Jacken und als das endlich überstanden war, kam der beste Teil des Tages: Leckerchen! Mama suchte für Buddy und mich viele leckere Dinge aus: Knabberhals vom Federvieh, fellige Rinderohren, Leckerlis mit Trockenfisch,… Ich freute mich den ganzen langen Heimweg drauf, endlich was davon zu kosten! Stefanie brachte uns netterweise noch zum Bahnhof, denn der Bus ist immer ziemlich voll und ungemütlich für ein kleines Dackelmädchen, dann brach auch sie auf und fuhr heim zu Finn.

Wir fuhren dann mit dem Zug wieder heim und dackelten nach Hause, wo uns mein Buddy schon sehnsüchtig erwartete. Er freute sich sehr, mich wieder zu haben und ich freute mich auch. Buddy und ich gehören eben zusammen. ❤

Dann packte Mama unsere Mitbringsel aus und Buddy war sehr erfreut darüber, dass ich so viele tolle Leckereien für uns erbettelt habe. Den Hals ließen wir uns gleich schmecken. Es war ein anstrengender Tag gewesen, aber nun kann der Winter kommen und ich bin wie immer die hübscheste und bestgekleidetste Dame der Stadt.

Jetzt bin ich hundemüde und werde mir ein erholsames Schläfchen an Buddy gekuschelt gönnen- machts gut, eure Lucy!