Aaah

„Aaah!“

Nein, dies ist kein Ausruf der Schreckens oder des Staunens, sondern ein Kommando. Ursprünglich war Mamas schlaue Idee dahinter, dass ein Kommando her müsste, bei dem ich mein Maul aufreiße. Praktisch bei tierärztlichen Untersuchungen und bei Zahnkontrollen auf Ausstellungen.

Wie habe ich „Aaah!“ gelernt?

Erstaunlicherweise habe ich diesen Trick schnell gelernt, obwohl er nicht unbedingt einfach ist. Mama hat einfach meinen Mund aufgemacht, „Aaah!“ gesagt und plötzlich war ein Keks auf meiner Zunge. Geil! Aber irgendwann dauerte es mir zulange, bis die Hand kam und ich klappte mein Maul von alleine auf. Jetzt wurde ich sehr gelobt. Noch mehr Kekse! Und damit war der Käs‘ bzw. der Keks auch schon gegessen.

Manchmal, wenn Mama oder Papa etwas tolles zu Essen haben, mache ich auch so mein Maul auf. Vielleicht wird ja was gutes reingesteckt!

Auf Ausstellungen und beim Tierarzt war ich bisher allerdings zu aufgekratzt, als dass ich dort an den ollen Trick gedacht hätte! Trotzdem ist meine Mama sehr angetan von dem Trick und ich von den Keksen.

Lucy mag „Aaah!“ gar nicht, seit ihrer Zahn-Operation damals, als sie eine Doppelbezahnung hatte, lässt sie sich ungern ins Maul fassen. Am Ende klaut man ihr bloß wieder Zähne!

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