Kriechen

…weil Dackel ja noch nicht tief genug sind

Lucy und ich mussten mal wieder ausbaden, was Mama im Internet erspäht hat. Dieses Mal hat sie Hundekind Abby auf die Idee gebracht. Die hat nämlich zu einem neuen Trickwettbewerb aufgerufen und der Trick lauteeet:

„Kriech!“

Ja, das gefällt dir, Menschling, wie sich der stolze Jagdhund in Paddel-Wurst-Manier vorwärts schiebt! Ein bisschen ulkig sieht das Watscheln ja schon aus, das muss ich zugeben. Beim Kriechen robbt der Hund in geduckter Pose aus dem Platz heraus nach vorn.

Wie habe ich „Kriech“ gelernt?

Mama hat uns erst ins Platz gelegt und dann Wurst vor unserer Nase herumgewedelt, ganz kurz davor. Um die Köstlichkeit zu kriegen, mussten wir ein kleines Stück nach vorn rutschen und dann gab es die schmackhafte Belohnung. Yummi! Nach und nach wurde der Abstand von Wurst zu Wurst (Ja, mit einer der beiden Würste sind wir gemeint) größer und es gab auch nur noch eine Belohnung, wenn wir unten blieben.

Warum Lucy „kriech“ hasst

Lucy ist ja eine kleine Mimose und etwas empfindlich an ihrem Bauch. Zwar sind langsam wieder ein paar Haare nachgewachsen (man bemerke, die Kastration war vor einem knappen Jahr!), aber sie friert trotzdem schnell und mag auch „Platz“ nicht so gern, weil sie dann so nah am kalten Boden ist. „Kriech“ ist quasi die Steigerung von „Platz“ und Lucy findet es schrecklich. Man sieht es ihr am Gesichtsausdruck an, wie ungern sie dem Kommando nachkommt und macht es auch nicht so fein wie ich. Bei mir gab es keine Probleme, außer, dass ich etwas ungeduldig bin und es ja sooo lange dauert, bis man dann mal am Leckerlie angekommen ist.

Aber seht selbst:

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