Die NSA über meinem Körbchen!

Das Menschlinge eigentlich alle, durch die Bank weg, einen an der Waffel haben, ist ja für einen Dackel mit einer guten Beobachtungsgabe nichts Neues. Auch meine Eltern sind da keine Ausnahme, im Gegenteil: Gerade meine Mama strotzt vor bekloppter Ideen. Nie weiß man, was ihr heute wieder einfällt, wenn sie irgendeinen Artikel über eine tolle Trainingsmethode gelesen hat, nie ist man sicher vor ihren verrückten Menscheneinfällen. Meine persönlichen Highlights waren zum Beispiel der Tag, an dem sie glaubte, ich würde Spinat essen wollen. Hah! Zum Glück war ich so schlau, die Fleischbrocken mit spitzen Lippen hochzunehmen und kräftig zu schütteln, so dass Mama ihren blöden Spinat dann vom Boden aufwischen konnte. Ein anderes Mal wollte sie mich eine Hausecke nicht markieren lassen. Gut, da habe ich eben ihr Bein genommen. Glück für sie, dass sie so schnell weghüpfen konnte! Natürlich fragt ihr euch nun, was sie dieses Mal wieder angestellt hat. Nun. Es ist unfassbar.

Mama schreibt ja ab und an noch Gastartikel für checkapp, unserer tollen Praktikumsstelle, und testet dafür Apps und Gadgets. Dieses Mal durfte sie Hundemonitor testen, eine App, die ursprünglich für Babys entwickelt wurde und aufgrund großer Nachfrage für Hundebesitzer spezifiziert wurde.

Was tut diese App?

Für diese App braucht man zwei Geräte, eins bleibt beim Zweibeiner und eins bei uns Vierbeinern. Das Handy, das als Hundestation bei uns bleibt, sendet Bild und Ton an die Herrchenstation und lässt das Herrchenphone vibrieren, wenn wir bellen. Unglaublich oder? Das verstößt doch gegen meine Privatsphäre! Da wollte ich mir gerade genüsslich meine Juwelen lecken, da erstarrte ich und sah in das kalte Auge der Kamera. Nicht mal mehr das kann ich alleine tun, ohne dass mir meine Mama zu sieht! Wahrscheinlich sitzt sie mit Popcorn da und sieht im Kreis ihrer Freunde zu, wie ich mich putze! Ruft jetzt mal bitte einer den Tierschutz? Dackel wird schwer in seinen Privatangelegenheiten gestört! Aber es wird noch schlimmer… früher konnte ich in Frieden einen Schokoriegel mitten in den Flur legen, ich konnte Springbrunnenfontänen der Glückseligkeit springen lassen und niemand konnte zweifelsfrei sagen, wer von uns beiden das Hundekissen gefressen hat. Jetzt ist jedes Verbrechen auf Band, kein Anwalt kann mir da mehr helfen.

Und was ist mit Lucy? Sie verwechselt die Bigbrotherapp mit Smule und kläfft nun noch begeisterter. Immerhin kann Mama jetzt bei jedem Wuff spüren, dass Lucy einen potentiellen Eindringling vergrault hat. Wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig, als das Handy, das die Hundestation ist, aufzufressen.

Außerdem kann Mama durch das Ding mit uns sprechen. Das finde ich ganz spannend, bin mir aber nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Sie ist doch aus der Tür dort rausmarschiert, wie kommt ihre Stimme also jetzt aus dieser Ecke? Ist sie vielleicht in dem Handy gefangen? Dann sollte ich es erstrecht zerkauen und sie schleunigst da raus holen!

Wirklich aufhalten kann mich Mama auch mit ihren fiesen Stasimethoden nicht, aber zumindest kann sie uns ab und zu sehen, wenn sie uns alleine lassen musste und kann so ihre kleine Menschenseele beruhigen. Ich hoffe allerdings, dass sie trotzdem ihr schlechtes Gewissen weiterhin mit Kaustangen kompensiert.

Advertisements

Das Praktikum geht zu Ende

 

… Wie man so schön sagt: Alles hat ein Ende, nur die Wurst frass der Dackel. Oder so ähnlich? Jedenfalls ist Mamas Praktikum nun vorbei und der Bud arbeitet nun wieder in Heimarbeit, schwer beschäftigt damit, die Inneneinrichtung umzugestalten (ich denke, ein Teppich aus Toilettenpapierfetzen liegt dieses Jahr im Trend!) mein Geweih zu benagen und vielleicht das ein oder andere Schläfchen zu halten.

Mein letzter Tag im Büro

Die Zeit verging echt schnell und wir hatten alle viel Spaß! Als Bürodackel habe ich viel gelernt. (Der Sitzsack löst sich in Luft auf, wenn man nicht ununterbrochen draufliegt, der Postbote ist mein Freund, meine beiden Chefs sind meine Freunde und das Büro nebenan ist voll mit potentiellen Freunden und Aktenvernichter verschlingen unnötige Energie, wenn ich das viel schneller und besser kann)

Damit uns Mandy und Sascha nicht so doll vermissen, haben wir ihnen noch eine Tasse mit unserem berühmten Badewannen-Lucy-Bild dagelassen, bis wir uns für das nächste Fotoshooting treffen.

Meiner Mama haben sie auch ein Abschiedsgeschenk gemacht und Mama war sehr gerührt. Menschen sind halt immer so dramatisch. Wir Hunde haben bei jedem Abschied schon wieder den nächsten Spaß im Kopf!

Trotzdem wird es mir fehlen, ein Bürodackel zu sein. Ich sollte meine Mama so erziehen, dass sie uns auch nach dem Studium mit zu ihrem Job nehmen kann! Aber erstmal beginnt für sie das neue Semester und für uns alle der Frühling. Ihr wisst, was das heißt? Buuuuddeln!!!

In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende!

Frohe Ostern Euch Allen!

Auch dieses Foto wurde von Sascha Hübsch für Wohnen in Chemnitz gemacht.
Auch dieses Foto wurde von Sascha Hübsch für Wohnen in Chemnitz gemacht.

Liebe Mithunde, ihr müsst jetzt sehr, sehr tapfer sein.

Es hoppelt da draußen ein Hase herum und wir dürfen ihn nicht jagen, weil er bunte Eier versteckt. Und jetzt kommts! Die Eier dürfen wir auch nicht fressen! Ja, ich weiß. Ich fühle mich genauso.

Um euch ein wenig von den unerreichbaren Freuden der Menschlinge abzulenken, erzähle ich euch ein wenig von meinen Erlebnissen! …Oder sollte ich lieber sagen, Lucys Erlebnissen?

Auch mit kleinen Dackelmädchen ist nicht zu Spaßen

Hier demonstriert Lucy eine Judowurftechnik an mir, die sie im Ernstfall an Bedrohungen für unsere Mama anwenden würde.
Hier demonstriert Lucy eine Judowurftechnik an mir, die sie im Ernstfall an Bedrohungen für unsere Mama anwenden würde.

Lucy hat bewiesen, dass auch kleine Hunde wie wir Dackel Hunde sind, die durchaus auch Zähne haben! Mama hatte gerade Geld für unser Essen aus dem Futterladen von einem Automaten abgehoben, als plötzlich ein Kerl herantrat. Ob er etwas Böses im Schilde führte oder sich nicht bewusst gewesen war, dass Menschen einen gewissen Diskretionsabstand zu anderen Menschen an Geldautomaten wahren sollten, weiß ich nicht. Er kam jedenfalls, mit einem Spruch über Lucy von hinten auf uns zu. Lucy hat das gar nicht gefallen und sie hat ihre kleinen Zähne gefletscht und ihn bitterböse angebellt. Schneller als er aufgetaucht ist, war er dann auch wieder verschwunden, zu Mamas Erleichterung. Lucy war sehr stolz auf ihre Leistung als Beschützerin und die Strosse, die wir dann noch aus unserem Futterladen mitgenommen haben, hat uns gut geschmeckt.

Trotzdem waren wir alle froh, dann im Büro angekommen zu sein.

Irgendwie geht es in diesem Artikel nur um Lucy

Während ich armer Junge im Büro bleiben musste, gingen Mama, Sascha und Lucy Fotos machen. D.h., Sascha machte die Fotos, Lucy war das Motiv und Mama trug immerhin den Rucksack mit den Requisiten. Ich durfte nicht mit, weil man mich dort auf dem belebten Platz nirgendwo anbinden konnte und wollte, deswegen blieb ich da. Und auf dem Schoß meiner Chefin war es dann auch sehr bequem.

Lucy setzte man dann tatsächlich Ohren auf, was ihr nicht sonderlich gefiel. Aber für die Kunst/ Leckerlis tut man halt, was man kann.

Noch ein paar Links zum Schluss!

Lucys Modeldienste wurden übrigens auch wieder für Artikel gebraucht. Diesen hier und den da, den Mama geschrieben hat.

Keine Angst, mehr vom Bud gibt es das nächste Mal wieder! Bis dahin, euch allen ein paar schöne Feiertage! Euer Bud

Der Bud zwischen Schule und Job

Wie ihr wisst, bin ich momentan ein schwer beschäftigter Dackel. Nicht nur, dass ich berufstätig bin und vor Fleiß nur so strotze, nun bin ich in einer neuen Trainingsgruppe!

Ich weiß, was ihr jetzt denkt. „Wie schafft es dieser gutaussehende, kluge und liebenswerte junge Rüde nur, bei all seinen Verpflichtungen noch seinen Hunde-Blog zu pflegen?“ Tja, ich weiß. Ich bin eben der fantastische Bud.

Die Hundeschule

Jeden Sonntag heißt es nun für uns ab ins Abenteuermobil und wir fahren zum Training. Weil Lucy ja sooo viel braver ist als ich (Streber), bin erstmal nur ich dabei, während sie mit Papa zuguckt und sich die Ohren über mich ablacht. (Papa kommt mit, weil Mama nicht gern das Abenteuermobil steuert, sie ist darin echt katzmiserabel. Lucy ist dabei, weil sie sonst zuhause ne wilde Party mit dem Nachbars Beagle schmeißt.)

Dort sind viele andere Hunde und alle sind sie größer als ich! Ich bin der einzige Dackel und weiß, dass dies eine schwere Bürde ist, schließlich muss ich die Fahne meiner Rasse hochhalten und allen beweisen, wie dackelig ich bin. Das habe ich schon ganz gut hinbekommen, indem ich durch Meditation (Schnüffeln) meine Mama komplett ausgeblendet habe. Jetzt habe ich den Salat und darf nirgendwo mehr schnuppern, außer sie erlaubt es mir! So ne Katzengrütze! Aber ein Gutes hat das Ganze: Lucy darf es auch nicht mehr. Haha! Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid!

Außerdem gibt es jetzt das Essen nur noch aus Mamas Hand gegen Tricks. Sie übt mit mir jetzt etwas, das sich „Elefantentrick“ nennt, dazu berichte ich ein andermal ausführlicher.

Habe ich eigentlich erwähnt, dass Mama nun für uns kocht? Wir essen jetzt nur noch feinstes Barf, das schmeckt mir super! Lucy auch, keine Frage. Wir können es kaum erwarten, dass endlich wieder Essenszeit ist!

Der Held der Arbeit

Auf der Arbeit gefällt es mir total gut! Ich finde meine Kollegen total toll und habe mich schon daran gewöhnt, morgens in den Zug zu steigen und voller Motivation zur Arbeit zu dackeln. Aufmerksamkeit und Krauler bekomme ich auch zufriedenstellend oft, muss mir diese aber mit Lucy teilen, die ja den Niedlichkeitsbonus durch ihre Kaninchengröße und die großen treudoofen Augen hat. (Natürlich weiß ich, dass ich auch süß bin, aber meinen Blick bezeichnet man eher als „frech“, „schurkisch“ und „klug“.) Schade, dass es nur ein zeitlich begrenztes Praktikum ist, Spaß macht es uns allen Dreien dort zu sein.

Achja, ich wollte euch heute noch in meine streng vertraulichen Aufgaben einweihen:

Im Bild erkennt ihr mich bei drei meiner Hauptaufgaben:

  • Sonnenabsorbator
  • Raumverschönerer
  • Geweihhärtetester

Außerdem bin ich noch tätig als Krümelsucher, Drehstuhlprobesitzer, Sitzsacksicherheitstester,Ernährungsberater, Empfangsda…ckel, Fotomodell, Showkampfmanager und -kämpfer,Bewegungsmelder, Wachteckel, Prinzessinnenbettwarmhalter, TreppenstuntmanMamainspiration undAlleinunterhalter. Und es kommen täglich neue Aufgabenbereiche dazu!

Jetzt werde ich erstmal ein Schläfchen machen nach soviel schwerer Arbeit und freue mich schon aufs Abendessen. Heute gibt es feinstes Rind mit Creme de la Brócolie. Soll ja gesund sein.

Bis bald, euer Bud!

Lucy, das Model und Bud, der Minnesänger

Dackel im Arbeitsalltag

Der Fensterplatz ist für den Dackel reserviert!
Der Fensterplatz ist für den Dackel reserviert!

Wie ich euch ja bereits erzählt habe, bin ich seit neusten berufstätig. Jeden Morgen wirft mich Mama aus dem Bett und ich hätte gern noch länger geschlafen, weiß aber, die Pflicht ruft. Lucy und Mama stehen meistens etwas eher auf als ich, Weiber brauchen halt früh ein bisschen länger im Bad. Bin ich dann auch aus dem Bett gefallen, essen wir alle noch ein schnelles Frühstück und Mama versucht, durch einen Kaffee munter zu werden. Dann wird unser Rucksack gepackt, die Kuscheldecke ist immer drin, die Leckerlis und Spielsachen wechseln immer mal, bei Regen kommen noch Feuchttücher für schmutzige Pfoten und ein Handtuch dazu. Dann werden Jacken und Leinen angelegt, der Kotbeutelvorrat, manchmal mit Motiv passend zur Jahreszeit, wird ein letztes Mal kontrolliert, wir winken der Katze ein Aufwiedersehen und bewegen uns zuerst zur Pipiwiese. Dort leert sich vorallem Lucy am liebsten. Dann geht es Richtung Bahnhof, während ich emsig markiere und Mamas Tüte immer voller und mein Darm immer leerer wird. Manchmal müssen wir uns deswegen dann beeilen, der Zug wartet leider nicht extra für meine Häufchen. Sollte er aber, ppfffh.

Am Bahnhof angekommen, geht es erstmal in den Fahrkartenladen. Dort arbeitet eine nette Dame, die mich immer streichelt, mit ihren Dackeln. Diese kommen dann auch kurz schnuppern und wir tauschen uns aus. „Arbeitet ihr beiden hier?“ „Sieht man doch.“ „Ja ja, wir sind auch unterwegs zur Arbeit.“ Verständnisvolle Dackelblicke. Dann hat Mama auch schon meine Fahrkarte bezahlt und der Zug kommt draußen vorgefahren. Ich bin der einzige von uns, der einen tollen Fahrschein hat, da Mama mit ihrer Studentenkarte kostenlos fahren kann und Lucy in den Hunderucksack passt. Weil ich von uns dreien der coolste bin, darf ich meistens am Fenster sitzen. Das gefällt mir gut! Die Welt draußen rauscht vorbei und ich schätze, ich könnte genauso schnell laufen. Bin aber ein Dackel, der den Komfort von Zugreisen zu schätzen weiß. Der Schaffner kennt mich schon und ist beeindruckt, wie brav wir sind.

Irgendwann sind wir dann angekommen und laufen zu meinem Arbeitplatz. Es ist schon allein anstrengend, den Weg bis dahin zu markieren!

Auf der Arbeit angekommen, begrüße ich als erstes begeistert meine beiden Kollegen. Dann gehe ich auf meinen  (Arbeits-)Platz, das rosa Prinzessinnenkörbchen, das uns ursprünglich Lucys liebe Patentante Viviana für Lucy geschenkt hatte, aber wir sind uns natürlich alle einig, dass dieses rosa Körbchen mit den Schleifchen und Rüschen den perfekten Kontrast zu meiner herben Männlichkeit bildet und ich deswegen darin liegen muss. Lucy darf auch ab und zu drin liegen, wenn ich in Gönnerlaune bin. Also zurück zu meinem Tagesablauf: im Körbchen benage ich meistens erstmal mein Geweih. Für die Menschen sind Kaffee oder Schokolade häufig ein Mittel um die Kreativität anzuregen, zumindest verschlingt Mama pro Hausarbeit gute fünf Tafeln. Für mich hat das Geweihnagen denselben Effekt und danach gestalte ich Kartons mit Hilfe meiner Zähne um, gucke, was die anderen so machen und motiviere sie durch mein lässiges Herumdackeln. Dann liege ich manchmal auf Mamas Schoß oder im Bettchen und inspiriere Mama. Mein Spielball, aus dem Leckerlis fallen, ist auch hier und wir jagen ihn durch das ganze Büro. Leckerlis müssen schließlich gut verkostet sein.  Nach all der harten Arbeit schlafe ich auch ein bisschen.

Lucy, das Check-App Hundemodel
Lucy, das Check-App Hundemodel
Und ich hab aufgepasst, dass auch alles seinen Gang geht.
Und ich hab aufgepasst, dass auch alles seinen Gang geht.

Diese Fotos wurden für die Seite check-app.de von Sascha Hübsch gemacht.

Lucy, das Model

Auch Lucy hatte viel zu tun, denn sie wurde zum Model erklärt. Sie eignet sich dafür einfach hervorragend- sie ist süß, klein und bleibt in der Aussicht für ein Leckerli überall sitzen. So schrieb Mama ihre Artikel, ich motivierte das Umfeld und Lucy sah gut aus, so tat jeder das, was er konnte.

Die Zweibeiner hatten viel Spaß sie zu fotografieren, eben weil sie immer so brav sitzen blieb und Lucy hielt tapfer durch, die Augen fest auf das Leckerchen geheftet. Was sie danach natürlich dann auch bekam. Ich glaube, dadurch wurde ihre Eitelkeit noch bestärkt, sie möchte jetzt nur noch mit „‚Miss Lucy“ angesprochen werden und hätte ihr Happi gern auf einem silbernen Tablett serviert. Ans Bett gebracht, natürlich.

Achtung, es folgen viele Links zu den Artikeln!

Das erste Fotoshooting brauchten die Menschlinge für ein Handyspiel, über das Mama geschrieben hatte. Den Artikel findet ihr hier, ihr braucht nur zu klicken. Lucy brauchte dafür nur lasziv im Bett liegen, gierig auf ein Leckerli zu schauen und abzuwarten. Außerdem gibt es noch einen Artikel mit Bildern von uns, den aber nicht Mama geschrieben hat. Mal gucken?

Das zweite war schon umfangreicher, Mama testete mit ihr einen Haustiertracker, also ein Gerät, mit dem man uns orten konnte, und schrieb auch darüber einen Artikel (klick!).

edit: Unser Wohnungsrundgang von „Wohnen in Chemnitz“ ist nun auch online!

Mit diesem Bild ist Sascha doch ein Kunstwerk gelungen, oder?
Mit diesem Bild ist Sascha doch ein Kunstwerk gelungen, oder?
Nach der Arbeit gehts dann heim. Lucy ist unsere Fahrerin.
Nach der Arbeit gehts dann heim. Lucy ist unsere Fahrerin. 

Budiger Minnegesang

Zwischen all der Arbeit beschäftigte mich dann noch etwas. Beim abendlichen Gassi stieg mir ein wunderbarer Duft in die Nase, an dem ich mich festschnüffelte, ihn inhalierte und versuchte, ihn aufzulecken. Mama war genervt und brachte uns wieder hinein, es war Bettchenzeit für kleine Dackel. Doch ich konnte den betörenden Duft nicht vergessen. Es war der Duft einer Hündin, die mitten in ihrer Hitze stand und ich war überzeugt, diese unbekannte Schöne war die Eine. Ich winselte leise unter der Bettdecke, was Mama dazu veranlasst, kritisch meinen Bauch abzutasten und meine Temperatur an der Nase zu befühlen. Also jammerte ich noch ein bisschen und sprang aus dem Bett. Mama folgte mir und brachte mich runter, sie glaubte wahrscheinlich, ich müsste dringend einen Brownie auf die Wiese legen. So zog ich kräftig in meine Wunschrichtung und meine überlistete Mama lief mit mir zu der Stelle, an der der süße Duft der Liebe hing. Als ich schnupperte, leckte und gurrte, dämmerte Mama, dass ich sie reingelegt hatte. Verärgert schleppte sie mich wieder ins Bett, doch ich war jetzt voller Sehnsucht und heulte und jaulte und sang der fremden Herzensdame Liebeslieder. Kunstbanause, der sie ist, verbannte sie mich ins Badezimmer. Ich sang noch ein Weilchen, dann bemerkte ich, dass ich hier ganz alleine war. Mein oh-du-begehrenswerte-Hündin-Heulen wandelte sich zu meinem Ich-bin-alleine-Heulen und nach einer Weile holte mich Mama endlich wieder ins kuschlige Bett, wo ich dann auch schlief.

Bud auf Arbeit

image (2)

Wohin ist denn der Bud unterwegs?

Genau diese Frage stellt ihr euch wahrscheinlich gerade alle.  Nun, ich will euch nicht länger auf die Folter spannen: Ich habe jetzt einen Job.

Als Dackel von Welt bin ich ja grundsätzlich nicht abgeneigt, neue Erfahrungen zu sammeln und berufliche Herausforderungen anzunehmen. Jetzt ist es also so weit, die süße Jugend liegt hinter mir, das harte Erwachsenenleben mit Jobs, Rechnungen und anderen wichtigen Dingen vor mir.


Lucy war natürlich auch mit dabei und hat zumindest rumgesessen, während ich hart am Arbeiten war. Ihr ist alles egal, solange sie einen Schoß zum Schlafen hat. Ich dagegen hatte nur ein oder zwei kleine Nickerchen. Powernapping, ihr wisst schon.

Was genau ich gemacht habe? Tja, das ist totaaal geheim. Aber ich war natürlich unheimlich gut darin. Meine Zweibeinerkollegen finde ich total cool und dass ich meinen eigenen Zweibeiner (Mama) mitbringen darf, finde ich spitze.