Der Corgi und der heilige Zergel

Es ist Sommer! Während es am Donnerstag, zu Himmelfahrt, noch ziemlich eklig war und wir neidisch die Schönwetterfotos unserer Tante Vivi aus der Schweiz beäugten, wurde es Ende der Woche dann doch noch warm und sonnig!

Freitag bekamen wir Gassibesuch von Nami, dem Corgimädchen. Auf unserer Lieblingswiese machten wir Halt um zu spielen. Dieses Mal hatte ich auch nicht nur das Buddeln im Kopf und jagte sie, ganz Kavallier, über die Wiese.

Nami interessierte sich vor allem für ihren Lieblingszergel und wenn ich diesem zu nah kam, wurde sie grantig. Typisch Weiber! Spielzeug kann mich draußen ja nun nicht so beeindrucken. Mauselöcher schon. Trotzdem fand Nami, dass ich zu ihrem Spieltau mehr Abstand halten sollte.

Wir dackelten und corgelten dann noch eine Runde durch den Wald. Am Fluss machten wir eine erneute Pause um zu planschen. 

Wasserratte Nami war entzückt vom flachen Ufer und wagte sich gleich mutig in die Fluten. Lucy und ich badeten nur ein bisschen die Pfötchen. Den Rückweg über trockneten wir dann wieder und hechelten alle ganz schön, auch die Zweibeiner. Es wurde zunehmend wärmer! 

Wieder zurück machte sich Nami dann mit ihrer Familie wieder auf den Weg und wir bekamen ein schönes kühles Hundeeis. Den restlichen Tag verschlief ich und träumte von flauschigen kleinen Corgimädchen. 

Mitternachtssnack

Gerade ist für mich keine leichte Zeit. Überall duften verheißungsvolle Markierungen von Hündinnen und ich, als junger Rüde, bin sehr davon fasziniert. Das äußert sich in abendlicher Unruhe. Ich trampel rastlos durch das Bett und jammere dabei etwas. Die fiesen Zweibeiner ignorieren mich jedoch jedes Mal und ich muss die ganze Nacht warten, bis ich endlich wieder an den Duftmarken schnüffeln kann. 

Gestern Abend hatte ich jedoch Glück. Wir lagen alle schon im Bett, das Abendessen war gefressen, die Menschlinge hatten schon ihre bequemeren Klamotten an und das Licht war aus. Alle außer mir lagen schon eingekuschelt, nur ich drehte meine Kreise über und unter der Bettdecke. Lucy war ziemlich genervt. „Bud, ich brauche meinen Schönheitsschlaf! Leg dich endlich hin!“ „Lucy, du verstehst das nicht. Ich muss raus und schnüffeln!“ Ich weinte ein bisschen vor mich hin. Lucy seufzte. „Gut, ich helfe dir, aber danach bist du ruhig!“ Lucy kletterte zu Mamas Kopf und begann daran zu lecken. Keine Reaktion. Lucy sprang aus dem Bett und wartete. Mama fuhr hoch, war gerade erst am Einschlafen gewesen und von dem Plumpsgeräusch hochgeschreckt worden. So einen Reflex haben wahrscheinlich alle Hundeeltern bei Spring-, Würg- und anderen verdächtigen Geräuschen. 

Lucys Plan ging auf, wir wurden angeleint und der verpeilte Menschling schleppte uns nach draußen. Endlich! Ich konnte gemütlich schnüffeln und einige Nasen voll betörenden Hündinnenduft aufsaugen. Lucy machte, unserer Tarnung wegen, schnell ein kleines Häufchen. Mama, klappernd in ihrer Pyjamahose, klaubte das Dackelgold auf und steuerte die Mülltonnen an. Dort parkte auch das Auto des Kochs, der ja mein Kumpel ist. Ich begann zu wedeln, als ich auch ihn persönlich entdeckte. Wie immer, wenn wir uns sahen, bekam ich meinen Krauler. „Wartet mal“, sagte der Koch, „Ich habe heute mal Leckerlies für eure Größe dabei.“ Lucys Augen wurden groß wie zwei Mühlenräder. Tatsächlich hatte mein Freund Kekse dabei, die wir glücklich futterten. Lucy war total auf die Kekse konzentriert, ich musste zwischendrin noch freudig herumspringen.

 Als wir dann wieder nach Drinnen gingen, sagte Lucy: „Du hattest vollkommen recht, ab jetzt machen wir das jeden Abend!“

Der erste Mai und die Rehköttel

Einen schönen ersten Mai euch allen!

Der Mai ist da! Und mit ihm (hoffentlich) auch endlich mehr Sonnenschein und weniger Spontan-Schnee. Spontan war heute bei uns allerdings kein nachträglicher Wintergruß, sondern mein Bruder, der mit Tante Heidi vorbeikam!

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„Hey Lucy, hast du zugenommen?“ „HALT DIE KLAPPE, BALDI!“

Die drei Musketiere Dackeltiere

Wir hatten ihn seit dem letzten Angelausflug nicht gesehen und überfielen ihn stürmisch. Nach dieser wilden Begrüßung spielten wir erstmal drinnen, während die Frauchen langweilige Zweibeinergespräche führten, doch dann nahmen sie endlich die Leinen in die Hand.

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Dackelbrüdersynchronnasenlecken

Es ging runter zu unserer Lieblingswiese und wir konnten endlich mal wieder miteinander spielen. Baldi und ich entdeckten dann auch ein paar Mauselöcher, die wir gleich ausbuddelten.

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Es ist braun, aber keine Schokolade

Lucy entdeckte dann aber etwas weitaus besseres: Rehköttel! Sie begann sich voller Genuss zu wälzen, ruderte mit den kurzen Beinchen und brummelte wohlig. Die Köttel massierten sich wunderbar in ihr Fell ein. Die Zweibeiner bemerkten dann auch, dass Lucy sich im Gras herumrollte und irgendwann bemerkten sie auch das Rehgold.

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Zuhause angekommen landete Lucy gleich im Waschbecken und bekam eine Shampoowäsche, aber das war es wert. Unsere Herrchen waren zusammen angeln gewesen und mittlerweile heimgekehrt und dann musste Baldi auch schon wieder mit seinen Eltern los. Und ich musste erstmal ein Schläfchen machen, nach diesem anstrengenden Wochenende.

Ich hoffe, ihr hattet alle ebenfalls einen schönen Feiertag und konntet den Frühling genießen! 🙂

Angeln vorm Sonnenaufgang

Der frühe Wurm fängt den Fisch!

Es war noch dunkel, als mein verrückter Menschling schon aufstand, sich anzog und das Frühstück auftischte. Ich lag noch warm und zufrieden unter der Bettdecke und gedachte auch nicht, etwas an diesem Zustand zu ändern. Lucy dagegen hatte das Napfgeklapper schon gehört und war diesem sofort auf den Grund gegangen. So kam es, dass sie schon mit vollen Backen kaute, als ich gerade erst in die Küche tapste. Frechheit. Bevor ich wusste, wie mir geschah, saß ich auch schon im Abenteuermobil. Dort schlief ich fast wieder ein, bis wir anhielten. Onkel Felix, Tante Heidi und Balduin warteten schon auf uns- an einem großen See! Die Sonne ging gerade erst auf und tauchte alles in weiches, rosafarbenes Licht.

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Hundeblog

Wo bin ich? Das ist nicht mein Bett!

Die Zweibeiner errichteten schnell ihr Lager und stellten ihre Angeln auf, denn in der Dämmerung, so behaupteten sie, wären die Fische besonders aktiv. Lucy war jedenfalls alles andere als aktiv, nachdem sie Mamas Fotodurst für’s Erste gestillt hatte, schlief sie auf dem Menschlings-Schoß unter einer Decke noch ein Weilchen. Ich dagegen war nun vollkommen wach, die kühle, feuchte Morgenluft duftete nach Abenteuern und Enten, die ihre Kreise auf dem See zogen und unerreichbar fern in all ihrer Appetitlichkeit auf mich warteten als eine ferne Versuchung. Doch die Enten waren schnell vergessen. Balduin sprang um mich herum und wollte spielen, aber ich stellte fest, dass es unserer Umgebung ziemlich an Löchern mangelte. Und das musste ich, Bud, der Buddelingenieur, schnell ändern!

Auf den Tisch kommt heut ein Fisch

Unser erstes Frühstück war dann schon eine Weile her und durch die Anstrengungen des Mauselöcher Ausgrabens knurrte mein Magen. Es war höchste Zeit für die nächste Mahlzeit!

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Zum Glück für mich dauerte es wirklich nicht lange und die Angelruten wackelten. Ein Fisch! Ich leckte mir das Mäulchen. Normalerweise setzen Papa und Onkel Felix alle Fische wieder ins Wasser zurück, aber da wir heute den ganzen Tag hier bleiben würden, war ausgemacht, dass wir Hunde auch einen gesunden, frischen Snack bekommen sollten.

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Die Menschlinge selbst aßen keinen frischen Fisch, was mich sehr wundert. Sie jagen Essen, bewundern es und lassen es wieder frei! Ich denke, sie wissen gar nicht, dass sie es ganz falsch machen. Zum Glück hatten sie sich genug Essen mitgebracht. Logisch, dass wir immer dort warteten, wo gegessen wurde! Und jedes Mal, wenn Papa gerade essen wollte, biss ein Fisch an. Leider hat er aber das Sandwich nicht auf seinem Platz vergessen. Wir hätten uns gut darum gekümmert.

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Fischlein, Fischlein, hüpf schnell in mein Maul hinein!

Wenn ich nicht gerade buddelte und die Angler mit frischen Regenwürmern versorgte (was einer der vielen Vorteile von einem Dackel als Anglerhund ist), spielten wir miteinander. Während Lucy und ich uns eher für das Erdreich interessierten und uns allmählich in Schlammschweine verwandelten (wie Mama es nannte), konnte Balduin sich gar nicht sattsehen am Wasser. Er hätte wohl am liebsten die Köder wieder herausapportiert, musste sich aber damit begnügen, sehnsüchtig hinterher zu blicken, wenn die Angel ausgeworfen wurde. Besonders der Steg hatte es ihm angetan, denn von dort aus hatte er einen Logenplatz. Lucy und ich trauten uns nicht so richtig auf das Metallgitter, Balduin aber lief fröhlich darauf herum. So kam es, dass er von ganz Nahem beobachten konnte, wie mein Papa einen dicken Fisch an Land holte. Das war Kino, live!

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Onkel Felix und Papa haben viele Fische gefangen und auch Tante Heidi, die seit kurzem auch ihren Angelschein gemacht hat, ging nicht als Schneider nach Hause. So hatten die drei Angler eine schöne Ausbeute, auch wenn bis auf unseren Frühstücksfisch alle Fische wieder freigelassen wurden, und auch Mama war zufrieden mit den vielen Fotos, die sie von den Anglern und uns Dackeln geknipst hatte.

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Schlammschwein Bud

Schlamm ist bekanntermaßen gut für zarte Gesichtshaut und ich habe demnach die zarteste Haut weit und breit. Durch die gleichmäßige braune Farbe sah ich gleich ganz anders aus, weil meine typische Dackelzeichnung nun kaum mehr zu erkennen war! Mein Gesicht, meine Ohren und meine Pfötchen waren dick mit Matsch eingecremt. Papa beäugte meine Gesichtsmaske skeptisch, denn ich musste ja mit dem Abenteuermobil auch wieder nach Hause und Papa liebt sein Abenteuermobil. Doch bis wir am späten Nachmittag aufbrachen, war schon der meiste Teil des Schlamms getrocknet und abgebröckelt. Ich dachte, ich sei aus dem Schneider. Doch kaum daheim angekommen, wurde ich auch schon gebaden. Mit Shampoo!!! SO hatte ich mir das nicht vorgestellt. Wenigstens musste Lucy auch dran glauben. Normalerweise springen wir nach dem Baden wie zwei Flummis herum, aber wir waren sooo müde! Ich war froh, dass ich gleich in mein Bettchen krabbeln konnte und träumte von leckeren Fischen und Mauselöchern. Trotz dem überflüssigen Bad war es ein schöner Tag gewesen.

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Der fantastische Bud stellt sich dem „Liebster Award“!

Der Django hat uns lieb!

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Django, der Dobermann aus dem Wiesental und sein Frauchen Maike haben uns für den „Liebster Award“ nominiert! Wiiiie cool! 🙂 Danke, Djangolein! Wir freuen uns sehr über unsere erste Nominierung!

Für einen kleinen Hobbyblog wie diesen hier ist das natürlich eine umso größere Ehre und wir freuen uns sehr darüber, mitmachen zu dürfen! Wir haben durch den „Liebster Award“ schon viele neue (Hunde-) Blogs kennengelernt und oft über die mitunter witzigen Fragen und Antworten geschmunzelt.

Was ist der „Liebster Award“ überhaupt?

Der „Liebster Award“ erinnert ein bisschen an einen Kettenbrief, nur, dass er jedes Mal andere Fragen beinhaltet, die ein nominierter Blogger beantworten darf.  Erfunden wurde dieser virtuelle Wanderpokal 2013 von der Kanadierin Lorraine Reguly und ist immer noch auf den unterschiedlichsten Blogs im Umlauf.  Ziel des Frage-Antwort-Spielchens soll es sein, kleinere Blogs mit unter 200 Followern bekannter zu machen und neue Blogs zu entdecken, Blogs untereinander zu vernetzen und manchmal auch mehr über die Personen hinter den Blogs zu erfahren.

Die Regeln lauten:

  • Nenne den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Beantworte die 10 (manchmal auch 11) Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 1 bis 11 weitere Blogger für den „Liebster Award“.
  • Stelle eine neue Liste mit 10 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Informiere den Nominierten über die Nominierung

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Django’s Fragen

(Die Mama hat sich die Blog-Suppe gekocht, jetzt darf sie die auch auslöffeln. Ganz alleine! Soll heißen, dieses Mal lasse ich sie mal machen.)

1. Bist du Hundeartikel-kaufsüchtig? Wenn ja, was ist dein favorisierter Bereich, Spielzeug? Halsbänder? Leinen?

Nein, neiiin, überhaupt nicht! Lucy hat sechs Halsbänder, zwei Geschirre, zwei Halstücher, ein Schleifchen, drei Pullover, zwei T-Shirts und drei Jacken. Und das waren nur Lucys gesammelte Werke, Buddys Sachen sind hier noch gar nicht mitgezählt! Man könnte also behaupten, ich bin ein bisschen süchtig nach schönen Hundesachen. (Allerdings hasse ich es, Menschenkleidung kaufen zu müssen. So richtig glücklich bin ich eher im Hundefutterladen.) Am liebsten stöbere ich in der Halsbandabteilung. Ich stehe total auf breite Halsbänder mit witzigen Drucken, aber für feierliche Anlässe haben wir auch elegante Lederhalsbänder mit Swarowskisteinchen oder Nieten in Dackelform. Auch süße Pullöverchen für den Minihund kann ich nie genug haben, einfach, weil Lucy sooo unheimlich süß damit aussieht.

Lucys mode

2. Wenn wir schon dabei sind, bzgl. Halsband, Geschirr und Leine? Stimmst dich farblich mit dem was dein Hund trägt ab?

Im Alltag eigentlich nicht, auch wenn es schon vorkam, dass wir farblich zu den kunterbunten Kottüten gepasst haben, die ich am liebsten benutze. 😀 Allerdings gibt es da ein spezielles Halsband von Lucy, es ist schwarz mit weißen Punkten und einem  kleinen Schleifchen dran. Und zu diesem Halsband gibt es ein passendes Kleid. Vielleicht muss Bud auch irgendwann ein Halsband mit Punkten tragen und der Dackelpapa dann die passende Krawatte? ^^

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3. Was war das Ekligste, in dem sich dein Hund gewälzt hat?

Es wird euch erschüttern, aber nicht Mr. Bud ist der Stinker, nein… Prinzessin Lucy (!) hat sich schon mal voller Wonne in einem Kuhfladen gewälzt, alle vier Beinchen in der Luft strampelnd, Geräusche des Wohlbefindens brummelnd. Fragt lieber nicht…

Außerdem hat sie an der Ostsee mal einen angespülten Algenhaufen entdeckt… sie roch grauenvoll. Beide Male endeten für Lucy im Waschbecken und sie roch trotzdem noch schrecklich, aber zum Glück wälzen sich die beiden nicht oft in solchem Zeugs. Dafür umso hingebungsvoller auf weichem Untergrund wie Teppich, Wiese oder Decken.

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4. Wenn du einen Tag ein Hund sein könntest, was würdest du alles machen?

Ich würde mir Jemanden suchen, der gerade etwas isst und dann das machen, was wir bei Lucy „den Blick“ nennen. Schubsen und trampeln um den besten Platz zu bekommen. Und natürlich buddeln, wenn Bud daran so viel Freude hat, muss es ja cool sein. Und dann würde ich mir den mit der hellsten Hose suchen und ihn fröhlich anspringen!

5. Kannst du in manchen Momenten behaupten, du hättest einen “ Arschlochhund“?

Wie jeder andere auch haben auch Hunde mal ihre schlechten Tage. Dann wird an der Leine gestänkert und gezogen, Müll geklaut und Sachen gefleddert, kurz gesagt, es klappt gar nichts. Es hilft dann natürlich, innerlich bis Zehn zu zählen und tief durch zu atmen. Ein „Gottverdammthimmelarschundzwirnbudwaszumteufelaaaaaaarrrghh“ ist aber mindestens genauso effektiv in der Stressbewältigung. Zum Glück beherrschen Stink und Stunk beide den Dackelblick und wissen genau, was sie tun müssen, damit mein Zorn verpufft und aus den Arschlochdackeln wieder Mamas kleine Schätze werden. 😉

Dackelblick

Wer könnte ihr jetzt noch böse sein? Bei diesen treuen Augen…!

6. Mache einen Test, gebe deinem Hund, egal ob Tricks oder Alltagskommandos, mal nur Sichtzeichen oder nur Wortsignale. Auf was reagiert dein Hund eher? (Am besten Tricks und Kommandos wählen, die dem Hund schon gängig sind.)

Also, Bud reagiert auch bei Sichtzeichen so gut wie auf die normale Kombination. Lucy braucht meistens beides, außer bei Turn, Rolle Rolle und über den Fuß springen, was die jüngsten Tricks sind. Kommandos, die Lucy nicht leiden kann (wie zum Beispiel das garstige Platz, weil ja der Boden zu kalt ist für den zarten Prinzessinenunterboden) führt sie ausschließlich mit einer Kombination aus Wort- und Handsignal aus. 

7. Machst du mit deinem Hund Tricks? Wenn ja, welche könnt ihr am besten? (3 Fotos)

Wir machen sogar ziemlich häufig Tricks, denn irgendwie muss man ja die beiden kleinen Jagdhundhirne auslasten. Abgesehen von den Grundkommandos klappen am besten „Kriech“, „Turn“ und „Highfive“.

  • Kriechen

Bud hat das Kriechen für einen Trickwettbewerb gelernt und fand es ziemlich lustig. Bei vielen Gelegenheiten kriecht jetzt der Bud sogar von ganz alleine, zum Beispiel als er mit dem Welpen Luke gespielt hat, der ja ein Stück kleiner ist als er selbst oder wenn er etwas unbedingt haben will. Sieht er Wurst, kommt es schon vor, dass er plötzlich anfängt,  einem um die Füße herum zu kriechen.

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  • Turn

Als Turn bezeichnen wir eine Drehung um sich selbst im Uhrzeigersinn. Da Lucy und ich ein bisschen Dog Dancing üben, gehört dieser kleine Trick oft mit dazu.

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Huuiiii! Flugohr!

  • Highfive

Was ein Highfive ist, wisst ihr ja. Bei einem tiefergelegten Dackel wie Lucy ist es allerdings eher ein Lowfive. Bei langbeinigen Hunden sieht dieser Trick ein bisschen eindrucksvoller aus, aber auch mit kurzen Beinchen klappt es ganz gut. Man sieht nur nicht so viel davon. 😀

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8. Wie würde dein Hund dich beschreiben?

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Als die, die das Essen macht, die Öhrchen putzt, die Krallen schneidet, sich über gesundes Pupu freut, beim Tierarzt am meisten leidet, die Tricks übt, Gassi geht, ihr Kopfkissen teilt, am liebsten über die Dackel redet (und wahrscheinlich jeden Nichthundebesitzer damit ordentlich nervt), deren Fotogalerie auf dem Handy zu 90% die Hunde zeigt und die Hunde ständig fotografiert, wie sie schlafen oder miteinander kuscheln und richtig gut darin ist, sich Sorgen über die beiden zu machen.

9. Was fütterst du deinem Hund? Und hast du es selbst schon mal probiert?

Im dackeligen Napf landet bei uns Barf, also Rohfleisch und Gemüsebrei. Wenn ich eh gerade das Hundegemüse im Mixer habe, mopse ich mir ab und an etwas davon für Smoothies. Das rohe Fleisch überlasse ich lieber den Dackeln. Aber es gibt natürlich auch Leckerlies und die kostet manchmal der Dackelpapa!

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10. Kennen auf deiner Gassi Route die Leute deinen Namen oder nur den deines Hundes?

Meinen Namen kennt wahrscheinlich keiner, außer die Nachbarn im Haus. Jedoch nannte man mich einmal, als ich Balduin zu Gast hatte und mit drei Dackeln an der Leine durch die Stadt spazieren ging, „die Dackelfrau“. Buddy und Lucy sind dagegen schon eher bekannt als Buddy und Lucy, oftmals aber auch einfach als „die Dackel“, ist eben eine selten gesehene Rasse und dann gleich ein Pärchen.


So, ich hoffe, meine Mama hat die Fragen zufriedenstellend beantwortet, wenn ich sie schon mal auf MEINEM Blog zu Wort kommen lasse. 😉 Und nun fragt ihr euch bestimmt, wer jetzt der Nominierte ist!

Und die Nominierten siiind:

Cäsar ist ein Kurzhaar Border Collie und sogar mit mir in einem Alter! Mama musste schon ein bisschen schmunzeln, denn Cäsar ist genau wie ich ein frecher, abenteuerlustiger, junger Rüde mit dem gewissen Charme, dem alle Frauchen verfallen. Auf Cäsar – Mein Leben auf Vierpfoten berichtet Cäsar von seinen Abenteuern und Alltag mit seinem Frauchen Steffi.

Mama’s Kindheit über hatte sie eine treue und liebevolle Begleiterin: Tjaka, die Golden Retriever Lady. Kein Wunder, dass sie ein bisschen verknallt in diese Rasse ist! Die Goldis Loulou und Gandhi und ihr Frauchen Clarissa findet ihr auf Goldnasenglück, einem liebevoll geschriebenen Hundeblog mit tollen Goldnasenfotos!

Pelle hat einen wichtigen Job: Er unterrichtet die Menschenwelpen in der Schule! (Jetzt werden bestimmt viele von euch Anbetracht der eigenen Schulzeit ganz neidisch.) Gemeinsam mit dem kleinen, klugen Schulhund macht sogar der Matheunterricht Spaß… oder ist zumindest nicht ganz so schlimm. Deswegen lautet sein Motto: Für alle Fälle: Pelle – der Schulhund!

Die Fragen lauten:

  1. Also ich persönlich haaasse es, mit Wasser in Berührung zu kommen. Erinnert ihr euch noch an euren ersten Kontakt zum nassen Element? Wie fanden es eure Hunde? Toll? Gruselig? Eine Mischung aus beiden?
  2. Was war das erste Kommando, das euer Hund gelernt hat? Bei uns war es, ganz klassisch, „Sitz“. 😀
  3. „Goldis sind verfressen.“ „Dackel, die sind ja voll eigensinnig.“ „Sind Border Collie nicht die, die immer Energie haben?“ Entsprechen eure Hunde den klassischen rassebedingten Vorurteilen?
  4. Wenn ihr aufwachen würdet und es würde noch einmal an dem Tag anfangen, an dem euer Hund in euer Leben getreten ist, würdet ihr etwas in der Erziehung oder im Alltag anders machen?
  5. Der Zahnwechsel ist eine harte Zeit für uns Hunde. Wir mutieren zu Goldhamstern und nagen, was das Zeug hält. Habt ihr die Milchzähnchen eurer Hunde gesucht, gefunden oder sogar aufgehoben? (Lucy hat ihre alle verschluckt, aber vier meiner Minibeißerchen ruhen auf schwarzem Samt gebettet in der Vitrine.)
  6. „Gurki“ ist Lucy und „Schurki“ bin ich. Manchmal ist sie auch „Wutzi“ und ich „der Babybär“. Haben eure Zweibeiner euch einen peinlichen Spitznamen gegeben?
  7. Wie seid ihr auf den Namen eures Blogs/ eurer Website gekommen?
  8. Mein Bruder Balduin ist mein absoluter Lieblingskumpel. Hat euer Hund einen besten Freund?
  9. Stellt euch vor, euer Hund würde als Schüler in eine Schulklasse gehen. Was würde er wohl für ein Vergehen im „Muttiheft“ eingetragen bekommen? („Lucy isst und schläft während des Unterrichts.“ und „Bud hat an die Tafel markiert, die Kreide gefressen und ist nach der Hofpause nicht mehr zum Unterricht erschienen.“ wären wohl unsere Einträge.)
  10. Habt ihr in eurer Wohnung Fotos von eurem Hund oder eurer bevorzugten Hunderasse hängen? Wenn ja, wie viele?

Viel Spaß!

Liebe Grüße, euer Bud

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Fish & Finns 

An diesem Wochenende gab es gleich zwei Dinge, auf die ich mich freuen konnte: Am Freitag hatten wir uns zum nachmittäglichen Angeln mit Onkel Felix verabredet und am Samstag übernachtete mein großer Kumpel Finn bei uns!

Die Angelsaison ist eröffnet!

Die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern und das letzte Eis taut langsam auf. Für mich ist das ein großer Grund zur Freude, denn jetzt kann ich endlich wieder buddeln! Auch Papa freut sich, allerdings weniger über das Buddeln, sondern weil er mit Onkel Felix jetzt endlich wieder angeln kann. Im Winter hatten die beiden schon am Fluss geangelt, aber so wirklich angenehm war das nicht. Mama und Tante Heidi blieben dann lieber mit uns zuhause im Warmen.

Jetzt war ich wieder mit dabei und habe natürlich gleich Glück gebracht! Onkel Felix angelte zwei Karpfen und Papa drei Weißfische. Fressen durfte ich keinen einzigen Fisch, da sie wieder zurück ins Wasser durften, aber ich verpasste eh die meisten Gänge, weil ich ja buddelte. 

Kleine Dinge machen die meiste Freude, sieht man ja an uns Dackeln!

Pyjamaparty!

Samstagvormittag hielt ein Auto vor unserem Haus und es stiegen mein Freund Finn und sein Frauchen aus! Vor Aufregung vergaß ich glatt mein Geschäftchen und hüpfte begeistert herum. Finn kam mit zu uns nach oben und dann ging sein Frauchen weg. Finn gehörte somit mir, ganz allein! Na gut, Lucy und ich haben ihn uns geteilt.

Da wir vom Angelausflug aber noch müde waren, schliefen wir trotz Besuch viel. Finn blieb gelassen, nur schien er am Abend, als wir ins Bettchen gingen, doch etwas Heimweh zu haben. Doch am nächsten Morgen war er wieder gutgelaunt und dann kehrte seine Mama auch wieder zurück. Finns Welt war wieder in Ordnung und ich machte erstmal ein Nickerchen. Und abgesehen vom Gassi machten wir einen gemütlichen Sofa-Sonntag. Immerhin mussten wir den Schlaf von zwei Tagen aufholen!

P.S.: Heute ist ein besonderer Tag, Tante Heidi hat Geburtstag! Auch von Lucy und mir nochmal alles Gute! 🙂

Wo sich Hund und Hase Gutenacht sagen

Der freundlichste Hund der Welt

Dackel haben einen starken Jagdtrieb, das weiß vermutlich jeder. Ob Vogel, Katze oder Eichhörnchen, Lucy beginnt sehr schrill und aufgeregt zu bellen, sobald ein anderes Tier auf ihrem Radar erscheint und würde nur zu gerne hinterher. Aber heute geht es gar nicht um Dackel! Heute verrate ich euch etwas über meine flauschige Freundin Sina, das Golden Retriever Mädchen, und ihren besten Freund. Sina kennt ihr ja bereits, sie ist ein unglaublich freundlicher Hund. Sie hat immer ein Lachen im Gesicht und steckt mit ihrer fröhlichen Art an. Als Golden Retriever ist ihr Jagdtrieb eher gering und bezieht sich eher auf Essbares, das man klauen könnte, als auf Tiere. Außerdem lieben die meisten Retriever Wasser und Apportieren oft sehr gut. Sina hat sogar schon lebendige Tiere in ihrem Maul getragen und das so behutsam, dass diese nicht einen Kratzer hatten, sondern nur etwas vollgesabbert waren. Leider finden die unfreiwillig transportierten Vögelchen und Mäuse das große glückliche Hundetier dann doch etwas unheimlich und haben keine Lust mit diesem zu spielen. Dann kam jedoch Pepe.

Ziemlich beste Freunde

Obwohl er wahrscheinlich denkt, er sei eine Art Hund, ist er eigentlich ein Kaninchen. Er musste von den Menschlingen mit der Flasche aufgezogen werden und verbrachte seine Jugend in einem Tierschutzverein aus Mecklenburg-Vorpommern, der jedes Jahr großartige Arbeit leistet. Meine Oma adoptierte Pepe und ein paar seiner Freunde dann und so lernten sich Sina, der freundlichste Hund der Welt und Pepe, das freundlichste Kaninchen der Welt, kennen.

Pepe war als Flaschenbaby sehr zutraulich und kannte Hunde schon aus Tierschutzzeiten. Er hoppelte ohne Furcht einfach zu Sina und sie hatte endlich ein Tier gefunden, das sich nicht vor ihr fürchtete. Meistens schlendern die beiden zusammen durch den Garten, Sina sammelt die kleinen runden Murmeln, die Pepe verliert und die ja Hundeleckerlies sein müssen, schnell auf, was meine Oma ziemlich eklig findet und manchmal liegen die beiden auch einfach nur zusammen herum. Oma sagt oft, die beiden seien ihre beiden Hunde.

Lucy und ich haben Pepe auch kennengelernt und waren fasziniert. Jedoch blieb Pepe während unseres Besuchs lieber in seinem Hasenauslauf, sicher ist sicher.

Zwei Dackel und ein (Hunde-) Baby

Die meisten meiner Hundefreunde sind größer als Lucy und ich. Außerdem ist auch der Großteil älter als wir. Doch heute trafen wir auf ein Baby! Natürlich hatten wir schon mal den ein oder anderen Welpen gesehen und wissen natürlich, wie das mit den Babys funktioniert. (Hat uns Mama genau erklärt. Ich kann mich allerdings gar nicht daran erinnern, dass mich ein Storch in einem Tuch getragen hat. Aber ich hab‘ ihm bestimmt ein paar Federn ausgerupft.) Wir haben schon mal einen schlaksigen jungen Labrador gesehen und sind auch einmal einem Cane Corso-Welpen begegnet. Dieser war erst ein paar Wochen alt und überragte uns Dackel schon weit! Ich fand den großen Kleinen sehr spannend und hätte nur zu gern gespielt, aber Lucy hat es verbockt, weil sie wieder, ganz der Macho, ein bisschen herum quaken musste. Der gigantische Welpe bekam daraufhin Angst und machte ein Pfützchen, Mama war sauer auf Lucy und wir mussten weitergehen. Ein paar Wochen später trafen wir den kleinen Kerl wieder, nur, dass er da schon kein kleiner Kerl mehr war, sondern ein stolzes sabberndes Schlachtschiff auf vier Pfoten, der zwar perfekt hörte, aber immer noch nicht mit mir spielen wollte. Zumindest hatte er keine Angst mehr vor Terrorgurke Lucy. Heute jedoch kam das Baby extra zu uns, um mit mir zu spielen!

Mit Ringelschwanz und Flauscheohr

Das Hundekind heißt Luke, hat plüschige Stehohren und wirklich unglaublich weiches flauschiges Babyfell. Er wurde von unserer Tante Lisi adoptiert, die uns schon mal gebabysittet hat und die wir total toll finden. Der kleine Racker ist noch ganz klein, soll aber auch noch wachsen und sogar größer werden als ich!

Jetzt allerdings ist er noch deutlichst kleiner und ich wusste erstmal gar nicht, was ich tun sollte. Spielen! Klar! Aber wie? Er war ja so klein und ich so groß, wie ungewohnt! Also biss ich erstmal vor ihm in der Luft herum, um meine tollen Erwachsenenzähne vorzuführen. Luke war erst ganz schüchtern und blieb auf dem sicheren Schoß seiner Mama, doch er taute schnell auf und patschte mit seiner Pfote auf mir herum, sogar voll in mein Gesicht! Er fand uns offenbar ziemlich faszinierend, weil wir so anders aussehen als er. Lucys wedelndes dünnes Schwänzchen und meine langen Schlappohren musste er eingehend studieren und ich beschnüffelte erstmal seine katzenartigen Öhrchen. (So flauschig!) Wir spielten immer ausgelassener miteinander und auch Lucy, die erstmal etwas geschmollt hatte, weil sie nicht selbst das kleine süße Baby war, hatte ab und an Lust auf ein Tänzchen. Sie fand ihn auch interessant, war sich aber noch nicht so ganz sicher, was sie von einem kleinen Welpen halten sollte. Ich dagegen war schon total verliebt in den kleinen Kerl.

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Sagt „Hallo“ zu Luke!

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„So, Luke, und so geht Küsschen geben! Du guckst mir in die Augen – ungefähr so-, spitzt die Lippen und dann…!“

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„Hilfe, die Tante mit der Kamera macht ständig Fotos von mir!“ (Gewöhn‘ dich dran, kleiner Kerl.)

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„Und wenn wir fertig sind mit dem Spielen, können wir dann nochmal Spielen?“

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„Wenn ich erwachsen bin, werde ich sooo groß , viel größer als du!“ „Übertreib’s nicht, Kleiner.“

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„Du siehst voll komisch aus, Onkel Bud.“ „Don’t. Touch. This.“

…Ich freue mich schon auf den nächsten Spieltag, mal sehen, wann mich der kleine Luke in der Größe eingeholt hat!

Labradorige Woche

Hundebegegnungen sind ja ein wichtiges Thema, über das Hundeeltern sich ihre kleinen Köpfe zerbrechen. Zu jedem Hund dürfen wir zum Beispiel nicht, aber wir haben Freunde, mit denen wir spielen dürfen und uns zum Gassi treffen. Darunter sind auch unsere beiden Labifreunde, Finn und Bruno. Diese haben wir endlich mal wieder getroffen und das auch noch in derselben Woche!

Zu Besuch bei Bruno

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich meinen Kumpel Bruno gesehen habe, doch da mein Papa gerade Urlaub hatte, brachte uns das Abenteuermobil zu Brunos Haus. Dort erwartete uns leckere Wurst und ich sprang erstmal in Brunos Körbchen, das echt ziemlich riesig ist.  Dann waren die Menschlinge endlich bereit, mit uns Gassi zu gehen und wir standen plötzlich vor Bruno!

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Mit Bruno verstehen wir uns toll, Lucy ist ganz verknallt in ihn. Er interessierte sich auch für Lucy, nur ist diese a) kastriert und b) zu klein für Bruno. Ich habe ihn auch total gern, nur weiß selbst ich, wenn ich mich lieber unterordnen sollte. So schmiss ich mich gleich untertänigst vor Brunos große schwarze Füße.

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Der Dackelmenschhybrid und sein Schatz. Also WENN man schon was hüten muss, wieso dann keinen Schinkenknochen?

Obwohl die ganze Woche eher graues nebliges Matschwetter war, hatten wir an diesem Tag Glück und konnten die letzten Sonnenstrahlen genießen, auch, wenn die ein oder anderen Schneekrümel heruntergerieselt waren. Der Spaziergang im Wettinhain war für uns kurzkurzhaarige Hunde ziemlich frostig, darum trugen wir auch unsere Jäckchen. Bruno nicht, der hat gelacht. (Typisch langkurzhaarige Hunde!) Im Park gab es viel zu entdecken, die Menschlinge bestaunten Steinklötze in Menschlingsform (wie einfältig) und wir bestaunten gemeinsam eine coole kleine Höhle, in der ein Zwerg (also ein kleinerer Menschling, sozusagen ein Menschdackelhybrid) einen Goldschatz behütet. Die Menschlinge wären bestimmt nicht durch das Eisentor gekommen, aber ich schon, nur durfte ich nicht.

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Nur zur Info: meine coole schwarze Leine war in der Wäsche!

Wir kamen auch an einem See vorbei, wo viele Enten herumwatschelten. Wir waren aber ganz brav und haben sie nicht versucht zu fangen, sondern schielten nur aus sicherer Entfernung hinüber. …Was? Sie waren eindeutig in der Überzahl!

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Mama und Lucy

Im Wald mit Finn

Auch in dieser Woche trafen wir auch noch unseren zweiten Labradorkumpel: Finn! Mit ihm waren wir in „unserem“ Wald, auf der mittelgroßen Runde, die trotzdem fast zwei Stunden dauerte. Ich kann euch flüstern, danach waren meine Pfötchen eiskalt! Ich musste sie später an der Heizung mühsam aufwärmen! Der Wald roch toll nach Laub und Wildtierchen, die ich im Gegensatz zu der Enteninvasion sehr gern gejagt hätte. Leider war vom Sonnenschein nichts mehr zu sehen und so bestanden die Wanderwege zum Großteil aus Schlamm. Mama hatte auch keine Lust, bei dem Wetter ihre Kamera mitzuschleppen, deswegen hier ein früheres Finnfoto von seiner Mama:

Finn Dackel Hunde Blog.jpg

 

Der Triumph der Katze

„Wie Hund und Katz‘ sein“ 

ist eine der seltsamen Redewendungen, die Menschlinge so gern benutzen. Ich für meinen Teil finde unsere Katze super. Jeden Morgen (das ist ein Ritual) nach dem Gassi laufe ich zu ihr und gebe ihr einen Kuss und meistens wartet sie sogar schon auf mich auf der unteren Kratzbaumebene. Es war aber nicht immer so idyllisch. Als Lucy und ich  gerade eingezogen sind, hatte Kyra echt die Nase voll. Zwei Hunde! Ihr Unmut äußerte sich darin, dass sie Lucy eine Ohrfeige verpasste. Lucy hatte nicht mal dafür gekonnt, sie hatte friedlich geschlafen. Wenn wir wach waren, war die Katze dagegen zu feige, uns auch nur das kleinste bisschen zu beschnüffeln. Die Menschlinge beschlossen ihr mehr Zeit zu geben. Mittlerweile ist es auch schon besser geworden.

Wenn sie still sitzt, ist alles klasse und ich putze ihr Fell mit Begeisterung. Sie schnurrt manchmal sogar und reckt sich dabei. Wenn sie jedoch los sprintet, möchte ich jedes mal hinterher und mitspielen, wenn sie irgendwo unten sitzt, will ich sie anschubsen, damit sie endlich mit mir spielt und tobt. Mama findet das nicht toll und als ich heute zu Kyra auf einen Stuhl sprang und Lucy kläffend um uns herumsprang, riss Mamas Geduldsfaden.

Ab jetzt gibt es Katzentraining. Lucy und ich müssen auf dem Kissen liegen bleiben, während Mama die Katze herumschleppt. Direkt vor unserer Nase! Gemein! Ich habe vor Aufregung gezittert, weil ich unbedingt zu Kyra wollte, aber immer hieß es: „Zurück aufs Kissen!“ Menno… Die Krönung war dann, dass wir auch auf dem Kissen bleiben sollten, als Kyra vor uns auf den Boden gesetzt wurde. Sie schaute erst kurz und schlenderte dann gemächlich davon. Mama hofft, dass Kyra so weniger vor uns wegrennt und so nicht zum Jagen animiert und dass wir uns ruhiger gegenüber der Katze verhalten. Und Kyra? Ich glaube, sie fand es witzig, dass wir so herumkommandiert wurden.