Happy Luceday- Der A-Wurf wird 3 Jahre alt

Vor drei Jahren war Lucy etwas kleiner als eine Roulade und lag gemeinsam mit ihren Geschwistern in der Wurfkiste. Heute ist sie so groß wie ein Laib Brot und saß heute Morgen mit Augen so groß wie Untertassen vor einer Torte. Drei Jahre liegen dazwischen und am Appetit hat sich nichts geändert. 

Happy Birthday, Minihund!

Jaja, ich verstehe, wieso das heute Lucys Ehrentag ist und nicht meiner. Trotzdem schaute ich etwas belämmert auf mein Frühstück. Ich bin nicht so der Tortenfreund, außer die Torte besteht aus frischem Fleisch. Diese jedoch bestand aus selbstgebackenen Hundekuchenböden und Leberwurst-Hüttenkäse-Creme. Die Leberwurst war in Ordnung, aber der Rest hätte gern ein Steak sein dürfen. Lucy hingegen kaute schon mit vollen Backen und staubsaugerte ihre Torte in kürzester Zeit auf. Das mit der Torte hat übrigens Tradition, am Anfang noch dilettantisch im Napf und langsam richtig in Tortenform. (Hab ich unseren ungeschickten Zweibeiner doch toll erzogen! Nächstes Jahr gibt’s dann ne Schwarzwälder, aber statt Kirschen Steak und statt Schokolade Steak.)

Doch nicht nur Lucy hat Geburtstag, sondern auch die anderen A-Wurf-Kinder vom Haselbach. Alles Gute, Angel! 🙂 Angels Mama, Lucys Patentante, hat uns ein riiiiesiges Paket geschickt! Danke, Tante Vivi! Allerdings konnte ich es nicht ertragen, dass ich leer ausgehen sollte. Ich hatte bereits erspäht, dass da auch Geschenke für mich lagen! Ein bisschen quengeln, ein trauriger Blick, lange hatte ich nicht gebraucht, bis ich dann doch aus Mitleid auch ein Päckchen öffnen durfte. Tante Vivi kennt uns gut und hat für uns coole fellige Kuschelkugelfische ausgesucht, rot für die Dame und blau für mich. Allerdings versuchte ich den ganzen Tag den roten Fisch zu stehlen. 

Der Nachmittag bestand dann aus Gassi und einem spontanen Ausflug zum Fressnapf, Mamas Geburtstagsgutschein plattmachen und wir durften uns ein paar Leckereien aussuchen. Danach war Lucy total fertig. So viel Fressbares auf einmal verkraftete Lucys Hirn nicht und sie schlief erstmal eine Weile. Ich dagegen malte mir schon mal die tollen Sachen aus, die in zehn Tagen, an meinem Geburtstag, passieren werden.

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Wieso ich diese Nacht wohl bei der Katze schlafen muss oder Der Freudenstrudler

Oh weia, da habe ich wieder etwas ausgefressen… Lucy ist sauer! Mama ist sauer! Papa wird auch nicht begeistert sein. Allein Kyra lacht sich eins vom Kratzbaum. Was ich verbrochen habe? Naja, ich habe Lucy nass gemacht. Again. Allerdings blieb es nicht nur bei Lucy…

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Es war einmal, an einem lauen Sommerabend, vor einer halben Stunde, da lag ich gemütlich und versonnen mit mir und der Welt auf meinem Kissen. Lucy schlief neben mir, Frauchen tippte auf ihrem Computer herum, als es plötzlich klingelte! Obwohl wir Dackel nun nicht so bedrohlich aussehen, sind wir tolle Wachhunde und was uns an der bedrohlichen Optik fehlt, gleichen wir durch lautes Gebell wieder aus. Die Zweibeiner nervt das manchmal, aber sie wissen sich auch in Sicherheit, denn keiner kann sich unserer Tür unbemerkt nähern… schon gar nicht, wenn er klingelt.

Frauchen schnappte sich Lucy und sperrte sie kurzerhand ins Schlafzimmer, das Zimmer, das im Flur am nächsten an der Haustür ist. Ich flutschte zum Glück an ihr vorbei und war der Erste an der Tür, wie es sich für einen Rüden gehört. Die olle Zweibeinerin tat darauf etwas, dass mir immer wieder peinlich ist vor meinen Kumpels und ich bin mir sicher, Finn musste so etwas beschämendes noch nie erdulden. Ach, was solls- sie hat mich einfach unter den Arm geklemmt. So. Als sie die Tür dann endlich nach gefühlten Stunden öffnete, stand da gar kein Einbrecher, sondern die Mama vom Papa! Omaaa! Ich paddelte begeistert mit den Beinchen und wollte ihr zur Begrüßung einen dicken Schmatz geben, nur kam ich nicht ran.

Dann jedoch nahm das Schicksal buchstäblich seinen Lauf…

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Mama bemerkte zunächst nichts. Sie steckte mich schnell zu Lucy und machte die Tür hinter mir zu. Dann stellte sie wohl fest, dass ihr Shirt leicht an ihr festklebte. In der Zwischenzeit sprang ich immer noch aufgeregt herum, einerseits wegen unserem Besuch (Oma! Oma! Oma!) und andererseits vor Schreck darüber, dass ich mich in einen wild gewordenen Rasensprenkler verwandelt hatte. Was also tun? Natürlich, ich suchte mein Heil in der Flucht und sprang quer über das Bett und machte sogar über Lucy einen Hüpfer. Was ich bei meinem Fluchtplan übersehen hatte, war die Tatsache, dass jener Rasensprenkler mit mir verwachsen war und ich hinter mir eine nasse Spur gezogen hatte. Oma hatte sich mittlerweile wieder auf den Weg gemacht und ich hörte Mama fluchen. Oh shit, ich hatte gehofft, ihr wären die nassen Klamotten gar nicht aufgefallen. Als die Tür wieder aufging, huschte ich schnell heraus, bewegte mich mit schnellen Trippelschrittchen davon und verschwand in meiner Hundebox. Von dort aus beobachtete ich, wie Mama unter weiteren Flüchen das Bettzeug abzog und erstmal unter der Dusche verschwand. Uff, war die angepisst… und das im wahrsten Sinne des Wortes. Als sie zurückkehrte und mich mit hängenden Dobby-der-Hauself-Ohren in meiner Box sitzen sah, hatte sie mir schon fast wieder verziehen, doch dann vermasselte Lucy mir die Mitleidsnummer. Lucy schaute mich anklagend an und trottete um unser Frauchen herum. Dieser fiel sofort der ungewöhnliche Geruch auf und schaute zu Lucy herunter. Lucy schaute hinauf. Lucy war ebenfalls Opfer meines Freudenstrudlers geworden. Obwohl unser kurzes Fell relativ pflegeleicht ist und es, wenn wir schmutzig sind, oft reicht uns feucht abzuwischen, half hier nur noch ein Bad. Ehe Lucy „Bud, ich beiß dich!“ sagen konnte, stand sie bereits eingeweicht in Hundeshampoo in der Dusche. Das letzte Mal, als ich sie ins Wasser geschubst habe, hat sie mir gerade erst verziehen. Das Bett trocknet noch, die Waschmaschine läuft und ich drängel mich dann mal zu Kyra auf den Kratzbaum, da sie die einzige Dame hier ist, die nicht sauer auf mich ist.

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„Das wirst du mir büßen!“

Der Dackel und sein Hüftschwung

Die nächsten Tage lebe ich in Angst. Angst vor der Rache der Lucy. Bestimmt zwickt sie mich wieder in meine privatesten Bereiche! Aber lasst mich von vorn anfangen:

Es war Freitag, es war ein schöner sommerlicher Tag und er hatte gut begonnen. Mama hat uns für den MiDoggy Trick Challenge angemeldet, das heißt, sieben Tage lang meistern wir sieben Tricks. Gestern ging es mit Highfive los, was wir aber schon können und heute lernten wir, die Pfötchen auf ihren Arm zu legen. Genau das war unsere Morgenaufgabe und ich war ziemlich zufrieden. Ich hatte schnell verstanden, was ich tun sollte und ordentlich viele Hundekekse verspeist.

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Als dann unsere Eltern die Angeltasche holten, war mein Tag eigentlich schon perfekt. Am Flussufer war es erstaunlich zivilisiert, statt mannshohe Brennnesselgebüsche befanden sich hier ein Kinderspielplatz und eine Bootsanlegestelle und dementsprechend viele Menschen wuselten hier herum. Zwei davon kannte ich: Oma Mella und Opa Niels!

Hundeblog dackel buddelt

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Die Zweibeiner setzten sich an das Ufer, das in Form von Treppenstufen zum Wasser hin abfiel. Ich widmete mich erstmal äußert wichtigen Maulwurfslochgrabungsarbeiten. Nur, wenn die Zweibeiner etwas aßen, ein Entenpaar an uns vorbei paddelte oder die Wellen von den Fähren gegen das Ufer klatschten, schaute ich aus dem Erdreich auf. Lucy klebte dagegen die ganze Zeit an den Menschlingen und bettelte um einen guten Bissen.

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Es bissen auch viele Fische an, aber fressen durfte ich nicht einen einzigen. Alle wurden wieder freigelassen! Als ich gerade mit auf der Treppe saß und ich Lucy ganz unten am Wasser sitzen sah, überkam mich der Schalk.

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Ich sprang herunter zu ihr, holte aus und schubste sie mit einem perfekten Hulahulahüftschwung in den Fluss. Opa reagierte blitzschnell und zog Lucy an der Leine, die er gehalten hatte, wieder aus dem Wasser. Lucy war tropfnass und ihr Geschirr war vollgesogen wie ein Schwamm. Mama hatte in weiser Voraussicht ein Handtuch eingepackt und trocknete den klitschnassen Dackel ab. Lucy zitterte noch eine Weile, trocknete aber wieder, bevor es nach Hause ging. Allerdings bekam ich noch ziemlich vernichtende Blicke aus ihren Augen. Für die nächsten Tage ist also Einschleimen angesagt!

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20 Dinge, die nur Minihundbesitzer kennen

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„Also, so ein kleiner Hund, das wäre für uns ja nichts.“ Diesen Satz hat unser Frauchen ja schon oft gehört, wenn die Leute Lucy betrachten, die irgendwo, ganz unten bei den Füßen, kaum die Knöchel überragt. „Da würde ich ständig drauf treten. Die ist ja kleiner als ne Katze. Also, ganz im Ernst, für mich ist das gar kein richtiger Hund. Der passt ja sogar in eine Handtasche!“ Während Mama sich darauf konzentriert, niemandem den Kopf abzureißen, schiele ich hinüber zu Lucy. Mir kommt sie ja gar nicht so klein vor, aber ich bin ja auch nicht gerade eine Dogge. Ich passe allerdings in keine Handtasche, beziehungsweise, meine knapp zehn Kilogramm zu schleppen, ist nicht allzu verlockend.  Natürlich ist Lucy trotzdem ein richtiger Hund. Sie bellt, sie knurrt und wenn Frauchen jemand zu nah kommt, würde sie ihn genauso auffressen, wie es unser großer Labradorkumpel Finn für sein Frauchen machen würde.

Lucy und ich sind beide Dackel, aber weil ich, als Standarddackel, doppelt so groß bin wie Lucy, sind wir trotzdem sehr unterschiedlich. Während ich bei Wind und Wetter Gassi gehen könnte (Könnte! Nicht „wöllte“!), braucht Lucy schon zeitig eine Regenjacke, ansonsten gibt es Durchfall und Blasenentzündung. Ist es dagegen wie jetzt richtig heiß draußen, trotte ich noch hechelnd neben dem Zweibeiner her, während Lucy schon darum bettelt, getragen zu werden. Außerdem wachsen bei Lucy die Krallen irre schnell und bei mir viel langsamer, weshalb Mama dann mal die Expertin, Tante Vivi, die ja Hundecoiffeuse ist, um Rat gefragt hat. Die meinte dann, tja, das ist bei den Kleinstrassen eben so. So viele Unterschiede innerhalb einer Rasse?

Wir haben zwanzig typische Minihundprobleme zusammengefasst. Habt ihr auch einen Minihund?

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20 Dinge, die nur Minihundbesitzer kennen:

1. Die Leckerliebelohnung beim Training wird gefühlte zehntausend Mal zerschnitten, weil der Minihund sonst im Nu eine Minikugel ist. Übliche Hundekekse sind für den Mini viel zu groß.

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2. Es ist schwer, einen geeigneten Spielgefährten zu finden. So ziemlich jeder Hund ist größer als der Mini und es besteht die Gefahr, dass er beim wilden Spielen zertreten wird. Und irgendwie ist der Mini von allen befreundeten Hunden eh der Kleinste!

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3. Die Futterportion passt auf einen Esslöffel.

4. Das Häufchen passt ebenfalls auf einen Esslöffel.

5. Man hat immer etwas Angst, dass sich Gäste auf den Minihund setzen. Und das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass der Minihund jeden Zentimeter seines winzigen Körpers auf maximale Länge ausrollt.

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6. Im Bett hat man auch die Befürchtung, den Minihund platt wie eine Briefmarke zu walzen.

7. Der Minihund macht sich grundsätzlich im Bett dreimal so breit, wie er eigentlich ist.

8. Befreundete Hundebesitzer mit großen Hunden können gar nicht verstehen, wieso man so sehr auf den Minihund aufpassen muss und kennen die meisten Minihundprobleme gar nicht. Ihr vierbeiniges Schlachtschiff ist schließlich robust. Und im hohen Gras ist ihr Hund ja auch noch nie verloren gegangen.

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9. Ist ein großer Raubvogel über uns, bleibt der Mini an der Leine. Immerhin ist der Hund nicht wesentlich größer als ein Hase!

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10. Der lauteste Hund in der Straße? Natürlich der Mini, ganz nach dem Motto „Klein, aber laut“! Aber irgendwie scheint sie keiner wirklich ernst zu nehmen! Würde ein großer Hund bellen, würde es zumindest die meisten Leute davon abhalten, ihn trotzdem streicheln zu wollen. Beim Minihund? Fehlanzeige.

11. Stößt man beim Gassi auf eine Katze, ist man weniger besorgt, dass der Mini dieser etwas tun könnte, sondern, dass die Katze dem Mini etwas tut.

12. Krallen scheinen viel schneller zu wachsen als bei den großen Kollegen, aller zwei Wochen sitzt man mit der Krallenschere da.

13. Die Zähnchen kann man auch jeden Tag putzen, um Mundgeruch und Zahnbelag zu entgehen, während für den Labrador nebenan aller drei Wochen mal ein Knochen zur Zahnreinigung reichen.
14. Der Lieblingssitzplatz des Minihundes ist auf dem Schoß. Im Ernst. Es ist ihr Platz. Ob du willst, oder nicht, wenn du durch diese Tür kommst, ist dein Schoß nicht mehr dein Eigentum, sondern Lucys.

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15. Passanten finden es witzig, „Guck mal, die hat eine Ratte an der Leine!“, „Ist das ein Frettchen?“ oder „Das ist ja gar kein richtiger Hund!“ zu sagen, wenn sie den Mini erspähen.

16. Der Mini weiß nicht, dass er klein ist und zögert nicht, seinen Zweibeiner zu verteidigen und zu beweisen, dass auch Minihundzähne weh tun können.

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17. Selbst kleinste Mengen an giftiger Substanzen können dem Minihund gefährlich werden, deswegen achtet der Minihundbesitzer mit Argusaugen darauf, dass diese nicht mit dem Minihund in Berührung kommen.

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18. Minihunde frieren schnell und zittern bei Eis und Schnee. Ein Pullover oder ein Jäckchen gehören so zum Winter dazu.

 

19. Wenn ein großer Hund gut hört oder Tricks kann, wird das als etwas ganz normales abgetan, trainiert man aber mit einem Minihund, wird man von erstaunten Spaziergängern gefragt, wieso man denn mit einem kleinen Hund so etwas macht. Minihunde müssen ja nicht trainiert werden. Sind ja keine richtigen Hunde.

20. Nicht nur, dass der Minihund ungefragt von Passanten angefasst oder gestreichelt wird, er wird sogar aufden Arm genommen. (Jap. Ist uns schon zwei Mal passiert.)

Der erste Mai und die Rehköttel

Einen schönen ersten Mai euch allen!

Der Mai ist da! Und mit ihm (hoffentlich) auch endlich mehr Sonnenschein und weniger Spontan-Schnee. Spontan war heute bei uns allerdings kein nachträglicher Wintergruß, sondern mein Bruder, der mit Tante Heidi vorbeikam!

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„Hey Lucy, hast du zugenommen?“ „HALT DIE KLAPPE, BALDI!“

Die drei Musketiere Dackeltiere

Wir hatten ihn seit dem letzten Angelausflug nicht gesehen und überfielen ihn stürmisch. Nach dieser wilden Begrüßung spielten wir erstmal drinnen, während die Frauchen langweilige Zweibeinergespräche führten, doch dann nahmen sie endlich die Leinen in die Hand.

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Dackelbrüdersynchronnasenlecken

Es ging runter zu unserer Lieblingswiese und wir konnten endlich mal wieder miteinander spielen. Baldi und ich entdeckten dann auch ein paar Mauselöcher, die wir gleich ausbuddelten.

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Es ist braun, aber keine Schokolade

Lucy entdeckte dann aber etwas weitaus besseres: Rehköttel! Sie begann sich voller Genuss zu wälzen, ruderte mit den kurzen Beinchen und brummelte wohlig. Die Köttel massierten sich wunderbar in ihr Fell ein. Die Zweibeiner bemerkten dann auch, dass Lucy sich im Gras herumrollte und irgendwann bemerkten sie auch das Rehgold.

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Zuhause angekommen landete Lucy gleich im Waschbecken und bekam eine Shampoowäsche, aber das war es wert. Unsere Herrchen waren zusammen angeln gewesen und mittlerweile heimgekehrt und dann musste Baldi auch schon wieder mit seinen Eltern los. Und ich musste erstmal ein Schläfchen machen, nach diesem anstrengenden Wochenende.

Ich hoffe, ihr hattet alle ebenfalls einen schönen Feiertag und konntet den Frühling genießen! 🙂

Zehn Dinge, die Buddy nicht sagt

„10 Dinge, die mein Hund nicht sagt“ macht schon seit einer ganzen Zeit die Runde in den Hundeblogs. Ins Leben gerufen wurde diese (für die Zweibeiner witzige) Idee von Moe&Me und auch mein Frauchen fand die Vorstellung, was Lucy und ich nie sagen würden, ziemlich lustig. Also holt euch das Popcorn und nehmt folgende Dinge nicht so ernst, ich würde sie nämlich niemals sagen!

Zehn Dinge, die Buddy nicht sagt

  1. *gähn* Hach, die Sonne scheint, guten Morgen allerseits! Ich bin schon richtig wach und habe gar keine Lust, noch ewig im Bett herumzuliegen. Ich stehe jetzt sofort mit Frauchen auf! Bin ja ein Morgenmensch, ääh, -Hund!dackel-mude

2. Oh, wie geil! SPINAT! Den gab’s ja eeewig nicht! Mein absolutes Lieblingsessen! Den esse ich sogar vor dem Fleischanteil meines Frühstücks. Aber mein Gemüse würde ich ja sowieso niemals im Napf liegen lassen.

3. Was soll ich? Gassi? Nee. Keine Lust. Geh mal alleine mit der Lucy. Ich penne in der Zeit ne Runde und vermisse euch gar nicht.

4. Buddeln finde ich ziemlich eklig, da werden meine Pfötchen ja ganz schmutzig. hundeblog dackel angeln2

5. Wenn ich doch mal dreckig geworden bin, bin ich richtig froh, wenn ich ein schönes entspanntes Bad bekomme. Niemals würde ich zappeln, spritzen oder versuchen, meine Mama wenigstens genauso nass zu machen wie sie mich.

6. Wenn meine Eltern mich rufen, komme ich sofort, es gibt nichts, was mich mehr interessieren würde. Ich bin absolut nicht frech und komme dem Klischee „Dackel“ überhaupt nicht nahe. Unsinn habe ich noch nie gemacht und ich würde auch niemals etwas kaputt machen.  dackel-zerstort-dinge

7. Mein Häufchen kann ich immer und überall machen, bei jeder Wetterlage. Ich halte nie absichtlich an, nur weil es mir zu nass oder zu windig ist.

8. Spielzeug mag ich gar nicht und Kuscheltiere sind ja nur für Babys. Und wenn ich eins hätte, wäre es bestimmt irgendwas cooles, herb männliches. Überhaupt, Rosa ist voll die Mädchenfarbe und ich benutze Lucys rosa Prinzessinnenbett deswegen absolut nie. Mir zu unterstellen, ich würde auf rosa glitzerndes Zeug stehen, wäre gelogen!20170112_141912.png

9. Wenn mein Papa heimkommt, ist mir das totaaal egal. Ich mache keinen zehn minütigen Freudentanz mit Gesangseinlage und Weitsprung.

10. Decken sind für Menschlinge gedacht und nicht für Hunde, das respektiere ich. Ich versuche deswegen auch nicht, ständig die Decken zu klauen und mir den bequemsten Platz unter die Kralle zu reißen. Dackel verstecke

Zehn Dinge, die Lucy nicht sagt

1. Ich bin immer ganz ruhig und belle niemals jemanden an. Es gefällt mir auch gar nicht zu bellen und ich sehe auch keinen Grund dazu, einfach so herum zu kläffen. Es macht mir  keinen Spaß, einfach ausgelassen zu bellen, wenn ich mich freue oder aufgeregt bin.dackel-bellt-viel

2. Menschenessen und Katzenfutter ist nicht für meine Spezies gedacht, deswegen esse ich nur mein Hundefutter. So mäklig wie ich bin, muss man das Futter geradezu in mich reinzwingen. Am liebsten würde ich ja Bud mein Essen unterjubeln, den ekligen Fraß will ich nicht essen müssen.2

3. Auch Leckerlies esse ich nur ganz widerwillig, ich habe eigentlich gar nicht so viel Hunger. dackel_leckerli_badewanne_kurzhaardackel

4. Ich find’s echt gut, wenn mich Fremde anfassen wollen oder mich hochnehmen möchten. Dass meine Eltern das verhindern, ist echt schade. Radfahrer, Rentner mit Tüten und kleine Kinder würde ich sooo gerne näher kennen lernen.

5. Es macht mir nichts aus, nass zu werden und auch das Wetter ist mir vollkommen egal, schließlich weiß ich ja, dass ich ein hartgesottener Jagdhund bin und ein bisschen Regen, Schlamm und Schnee locker aushalte. Ausgedehnte Spaziergänge liebe ich zu jeder Jahreszeit und es würde mir im Traum nicht einfallen, lieber zuhause auf der Couch bleiben zu wollen.

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6. Man kennt mich als den furchtlosesten Hund der Welt. Angst hatte ich noch nie, schon gar nicht vor banalen Sachen wie dem Kleiderschrank oder Mülltonnen.

7. Fotografiert werden ist echt peinlich, ich mache mich für den kleinen Keks da doch nicht zum Obst! Fotografen finden mich ganz schrecklich, weil ich immer herumhample und nichts mit mir machen lasse.

8. Ich stehe gar nicht gern im Zentrum der Aufmerksamkeit, schon gar nicht bei unseren Gästen. Viel lieber beschäftige ich mich mit den Hunden der Gäste und spiele, statt auf dem Schoß zu sitzen und mich streicheln zu lassen. Vor allem, wenn Balduin mit Tante Heidi und Onkel Felix da ist!

9. Am liebsten schlafe ich im Hundekörbchen. Menschenbetten, -sofas und -schöße sind mir einfach zu unbequem. Der blanke Boden ist auch okay. Zwingt man mich dann doch, auf dem garstigen Bett zu liegen, mache ich mich ganz klein. Andere wollen ja auch noch Platz haben.müder dackel

10. Ich finde es total eklig, wenn Hunde Menschen das Gesicht ablecken, man weiß doch, wie viele Keime in so einer Menschenfratze kleben. Ich würde sowas nie machen, nie! Oder gar versuchen, meine Zunge in jemandes Nase zu stecken, allein bei der Vorstellung wird mir ganz schlecht. Meine Ekelschwelle ist eh sehr niedrig. Kotze oder Pupu habe ich auch noch nie probiert zu fressen.

Typisch Lucy

Wenn ihr mich fragt, gibt es nichts besseres als zu buddeln. Schön die Krallen ins Erdreich graben, den Kopf so tief ins Mauseloch stecken, dass man später selbst in den Ohren Erdkrümel finden kann und nicht zögern, auch die Zähne zuhilfe zu nehmen, bis man eine ganz lehmige Zunge hat.


Aber heute geht es nicht um meine Lieblingsbeschäftigung, sondern um die von Lucy. Auch sie buddelt ganz gern, verfällt aber nicht in so eine Mauseloch-Ekstase wie ich. Sie liebt es auch, herum zu flitzen, so schnell sie ihre kurzen Beinchen tragen und sich den Wind um die flatternden Ohren wehen zu lassen.

Was sie aber am liebsten hat, ist Aufmerksamkeit. Gestern hatte mein Papa Geburtstag und so kam es, dass Lüschen zwischen der Papa-Tante und der Papa-Oma/Bruno-Mama saß und von beiden Seiten gleichzeitig gestreichelt wurde. Das gefiel dem Minihund! Auch mit Leckerbissen und lieben Worten („Ja, du bist die Beste! Und die Schönste! Und so süß!“) wurde nicht gegeizt, so dass Lucy gar nicht mehr weg wollte. Sie ist eben eine kleine, verwöhnte Prinzessin und liebt es, auch als eine solche behandelt zu werden.

Mir wäre nur kuscheln und kraulen lassen viiiel zu langweilig, ich wollte lieber mit allen spielen und Schlabberküsse verteilen. Lucy dagegen war glücklich. Unsere Eltern sagen oft, Lucy sei eben ein richtiges Mädchen. Aber stimmt das? Gut, sie steht sehr auf kuscheln und gestreichelt werden. Sie mag es, ihren Kopf an weichen Dingen zu reiben, wie dem frisch gewaschenen Badläufer, ihrem Kuschelkissen oder Papas Bart. Am Wochenende, wenn wir alle zusammen ausschlafen, liebt sie es, vorm Aufstehen noch ausgiebig mit unseren Menschlingen zu schmusen. Aber sie kann auch anders. Manchmal klaut sie aus dem Müll und sie wälzt sich auch schon mal in Aas oder Kacke. Sie fängt oft zuerst das Kämpfen mit mir an und zögert auch keine Sekunde, mir in empfindliche Teile wie die Ohren, den Hals oder sogar in den Weewee zu beißen. Sie kann sich aufspielen als sei sie ein riesiger Dobermann und nicht nur eine kleine 4kg Wurst und kläfft lauter und öfter als mancher große Hund. Fasst man beide Seiten zusammen, kann man sagen, Lucy ist eine Räuberprinzessin. Halb rosa glitzerndes Kuscheltier, halb Deadpool. So kommt es, dass die beiden Zweibeiner „Kuscheln“ und „ekligen alten Mist fressen wollen“ gleichermaßen als typisch Lucy bezeichnen.

Dackelparty

Was ist besser als ein Dackel? Na logisch, fünf Dackel! Balduins Eltern veranstalteten eine Umzugsparty, zumindest behaupteten das die Menschlinge. Doch bald stellte ich fest, dass es in Wirklichkeit eine Dackelparty war!

Joko, ganz erstarrt vom Dualknutschen von Baldi und mir :-* :-*

Die anwesenden Teckel waren:

  • Natürlich mein Bruder Balduin, dem Hausherren, wie ihr wisst, ein Schwarztiger- Standarddackel-schwarztiger
  • Joko, Balduins bester Kumpel vom Hundetraining,  ein Brauntiger-Standard mit einer coolen Zeichnung im Gesicht, die wie eine Maske aussieht 
  • Mylow, Jokos Adoptivbruder, ein Raukurzhaarmischlingszwerg, der immer fröhlich schaut 
  • Lucy, als einziges Mädchen

  • Und natürlich ich 

Auf Schnüffelkurs

Zunächst war ich ganz verwirrt, denn wie Rüden rochen die beiden Dackel nicht, doch ganz offensichtlich hatten sie einen Weewee! Etwas anderes Elementares fehlte dagegen. Mama sagte, die beiden seien kastriert, so wie Lucy. Mhh. Sehr seltsam, das Ganze.

Nachdem ich meine Verwirrung überwunden hatte und die beiden Jungs eingehend beschnüffelt hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ich ab jetzt unsterblich in Mylow verliebt bin. Zumindest verfolgte ich ihn die ganze Zeit wie ein Taubenmann und spielte den ganzen Abend mit ihm.

Auch Joko, den hübschen Brauntiger, fand ich faszinierend, aber er schien sich etwas unschlüssig zu sein, ob er mich jetzt leiden konnte oder nicht. Er zeigte mir die Zähne, spielte aber im nächsten Moment mit mir. Die meiste Zeit hing er aber mit Balduin herum. (Die beiden haben wohl eine Tigerdackel-Gang gegründet.)

Die Tigergang. Es fehlen nur die Lederjacken und die Motorräder.

Lucy nutzte die Gunst der Stunde und saß auf irgendjemandes Schoß (vorzugsweise natürlich ihren Lieblingsonkel Felix, den sie ganz besonders liebt, und auf dem von Papa) und aß viele Leckerlies. Ab und an stiefelte sie zu uns Jungs rüber und suchte Krümel, das verfressene kleine Ding. Mama und Lucy hatten sogar extra ihre Outfits aufeinander abgestimmt:

Das ist übrigens meine Mama.

Es war ein ziemliches Gewusel, wir sprangen über das Sofa und über die Körbchen hinweg, die Tante Heidi vorsorglich bereit gestellt hatte und rannten unter dem Tisch hindurch. Die Menschlinge hatten Kino und wir hatten Spaß.

Die Wohnungstaufe

Mamas größte Sorge war gewesen, dass wir uns auch ja benehmen! Ich war auch der brave Junge, aber naja, das wisst ihr ja. Das Unglück nahm seinen Lauf, als so ziemlich alle Gäste da waren. Balduin hat nämlich einen Bruder, der mit ihm in der Wohnung lebt und der saß unter der Couch. Fussel, so heißt er, ist ein großer schöner roter Kater und ist etwas älter als wir. Lucy hatte als Minihund einen guten Blick unters Sofa und blickte in ein rotes unzufriedenes Katzengesicht in nächster Nähe. Als dann noch eine Pfote auf ihre Nase tatzte, war es aus. Sie rannte quiekend und bellend davon, direkt in Papas Arme, jedoch hatte sie vor Schreck die Kontrolle über ihre Blase verloren. Kennt ihr diese Manakin-Piss-Springbrunnenfiguren? So ungefähr sah Lucy aus. Papas gutes Hemd und seine Hose wurden nass und warm. Er verbrachte den Rest der Party dann in einer geliehenen Jogginghose und einem T-Shirt von Onkel Felix. Der Rest wurde schnell vom Boden aufgewischt. Lucy, zitternd wie Espenlaub, verarbeitete ihren Schock durch Würstchen und der Kater wurde dann während einer kurzen Gassipause in einen anderen Raum evakuiert. Bevor wir aber draußen waren und gerade angeleint wurden, dachte sich Mylow, der Herzensgute, dass er die arme Lucy nicht einfach mit ihrem Schmach sitzen lassen konnte und opferte sich, indem auch er schnell ein Pfützchen machte. Lieb von ihm. Nur Balduin und ich hatten bis zum Ende der Dackelparty nicht reingepullert. Zum Glück war Tante Heidi nicht sauer und hatte trotz Maleurchen ganz viele Leckereien für uns. Eingeweiht wurde die neue Wohnung auf jeden Fall.

Von links nach rechts: Buddy, Mylow, Lucy, Joko und Balduin

Fast bis Mitternacht war ich nur am Spielen, danach mussten wir heim. Ich war so müde, dass ich quasi, während ich ins Bett kletterte, schon einschlief und auch den folgenden Tag nur am Pennen war. Lucy war auch hundemüde vom vielen Betteln. Es war auf jeden Fall super und ich habe zwei tolle neue Dackelfreunde kennengelernt. Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder! 🙂

Passen unsere Namen?

Die Sache mit den Namen

Als Lucy und ich noch Quark im Schaufenster waren (Mama behauptet das zumindest, ich persönlich kann mich nicht daran erinnern jemals eine solche laktosehaltige Süßspeise gewesen zu sein)  und Mama und Papa noch gar nicht Mama und Papa waren, sondern Menschling1 und Menschling2, reifte in dem Menschling, der später als Mama bekannt werden würde, der Wunsch nach einem getreuen Vierbeiner. Also wurde stundenlang im Internet gelesen, welche Rasse denn gefiele und später ebenso lange Züchter gesucht und irgendwann standen die beiden Zweibeiner dann vor uns und waren bereit, uns ein Zuhause zu geben. In ihrer Überzeugungsarbeit hatte Mama vorgeschlagen, dass Papa doch der kleinen Hündin einen Namen auswählen könnte und diesem gefiel „Lucy“.

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Lucy…

…ließ sich supergut über Hundewiesen brüllen und klang nach einem süßen kleinen lieben Mädchen. Mama war auch sofort dabei, allerdings eher, weil dies auch der Name einer Figur eines ihrer Lieblingsanimes war. (Genau, „Elfenlied“!)

Jedoch war Lucy im ersten Wurf des Züchters geboren worden und daher sollte in den Papieren vor „Lucy“ noch ein erster Vorname stehen.

Ein Name mit A

Dieses Mal hatte Mama eine Idee. Als Fan der Serie „Game of thrones“ kam für sie eigentlich nur „Arya“ in Frage. Diese Figur ist, wer die Serie nicht kennt, ein freches Mädchen, dass sich so ganz und gar nicht ladylike benehmen mochte und das Schwerter Näharbeiten vorzog. Düdüm. Der ein oder andere ahnt vielleicht schon, worauf ich hinaus will. Arya Lucy vom Haselbach hat nämlich nicht nur zwei Namen, sondern auch zwei Modi. Einmal der Prinzessinenmodus, „Ich will mich nicht schmutzig machen, iiih Regen!“, auf der anderen Seite hat sie auch manchmal ihren Rappelmodus, in dem sie dann wild buddelnd (in der Erde, auf dem Kissen, im Haar der Mama) und seltsame Laute ausstoßend auch mehr ein Räuber als eine Prinzessin ist und manche Rauferei mit mir beginnt.

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B wie Bud

Bei mir war es weitaus einfacher. Mein Züchter sagte immer, ich sei der dickste und wildeste Welpe gewesen, ein kleiner Raufbold sowieso. Also nannte man mich Bud, wie einen berühmten Schauspieler, den ihr wahrscheinlich alle kennt, der ebenfalls einen Raufbold spielte. (Vier Fäuste für ein Wuff Wuff!)

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Wie passend sind unsere Namen für uns?

Wenn man uns wirklich passende Namen geben wollen würde, hieße Lucy dann wohl Gierfresskläffkönigin und ich Buddelhüpffrechspielklau. Aber selbst das könnte nur grob unsere wesentlichsten Eigenarten zusammenfassen.  Team Hundeseele hat sich mit dieser Frage beschäftigt und zu einer Blogparade aufgerufen

A-R-Y-A   L-U-C-Y

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Allesfresser– Ja, eigentlich sind wir Hunde ja Fleischfresser. Aber das hat Lucy wohl noch nie gehört. Brokkolie? „Nehm ich.“ Petersilie? „Is‘ essbar.“ Altes ekliges Muffinpapierchen? „Fmeckt köfftliff!“

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Rund … okay, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber etwas pummelig ist Lucy schon manchmal. Sie ist kastriert und setzt schnell an und siehe oben frisst sie auch so viel wie sie kriegen kann. Deswegen musste sie schon die ein oder andere Diät einhalten und unsere Menschlinge müssen immer ein Auge auf ihr diebisches Dackelmaul haben, weil sie sonst ihre Diätration durch das ersetzt, was sie im Mülleimer oder im Katzenklo findet.

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BabY ist einer von Lucys vielen Spitznamen. Dann wären da noch Gurki, Häschen, Wutzi, Sonnenschein, Luffy, Grummelbäckchen, Minihund, Lumpi, … Mama ist da sehr kreativ. Was ich für Namen habe? Schurki. Babybär. Bärchen. Heuli. Sir Bud a lot. El buddo Grando, … *seufz*

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A synphony of Angel ist Lucys Wurfschwester. Sie lebt in der Schweiz und unsere Mamas haben sich über uns Hunde kennengelernt. Aus einem anfänglichen Erfahrungsaustausch über die Entwicklung der beiden Dackelmädchen entwickelte sich eine Dackelschwesternfreundschaft und so kam Lucy zu ihrer Patentante. Mama hat viel von Angels Adoptivmama gelernt, gerade was Ernährung und Gesundheit angeht. (Stichwort: Moro’sche Möhrensuppe!)

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Laut – Und das ist sie wirklich! Sie muss aber auch irgendwie ihre Größe kompensieren. Und sie ist davon überzeugt, dass sie eine herausragende Singstimme hat. Und sie bellt ALLES an. Mülltonnen, Plakate, andere Hunde, Rentner mit Tüten, … In ihren Augen gibt es viele Dinge, die es wert sind, verbellt zu werden.

dackel fluss hunde blog

Ungeduld, deine Name ist Lucy. „Nimm mich hoch!“ „Lucy, wir essen.“ „Ich muss sofort hochgenommen werden!“ „Später.“ „Nein, jeeeetzt!“ (Siehe vorhergehender Punkt, macht sie ihrem Unmut gleich Luft.)

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PrinCess. Lucy ist durch und durch ein kleines verwöhntes Prinzesschen. Sie macht sich nicht gern schmutzig, Pfützen gehen gar nicht und im Regen Gassi gehen können die Zweibeiner vergessen! Ist es zu kalt, lässt sie sich lieber in der warmen Jacke tragen, ist es zu heiß, will sie ebenfalls lieber herumgeschleppt werden statt selbst zu laufen.

erdbeer

Style. Lucy besitzt aktuell  sechs Halsbänder, drei davon mit zugehöriger Leine, zwei Halstücher, ein Geschirr, eine Regenjacke, zwei Strickpullover, einen Hoodie, zwei T-Shirts und zwei Anoraks und höchstwahrscheinlich werden es im Laufe der Zeit noch mehr. Mama kann einfach nicht widerstehen, wenn sie ein schönes Halsband sieht und einer Schönheit wie Lucy steht auch so ziemlich alles. Papa und ich glauben, dass Lucy eines Tages mehr Klamotten besitzen wird als Mama selbst, die hasst nämlich shoppen, außer, sie steht im Hundeladen. 

B-U-D

Dackel buddeln

Buddelingenieur. Jeder, der mich schon mal bei meinen Grabungsarbeiten beobachtet hat, weiß, wie ernst ich sie nehme. Ich buddel nicht einfach nur, ich plane und berechne genau, wie meine Erdlochkonstruktion auszusehen hat.

Pawfect bud

Unhold. Raubritter. Superschurke. Die Welt hat viele Namen für einen jungen Rüden wie mich. Ich bin sehr schlau, doch ich benutze diesen Vorteil oft für das Böse. So weiß ich genau wie Türen und Schubläden aufgehen und was man darin schönes entdecken kann und es gibt keinen Zaun und keine Box aus der ich nicht irgendwie ein Schlupfloch finden könnte. Und dann galoppiere ich triumphierend und mit wehenden Ohren davon, während meine Menschlinge versuchen mich zu fangen. Tihihi.

Dackel verstecke

Deckendieb. Menschlinge wickeln sich an kalten Tagen gern in kuschelige Decken ein. Ich auch. Deswegen klaue ich Decken so oft es geht. Egal, ob man sich zu Füßen des Menschlings niederlegt und die Decke durch Einwickeln an sich reißt oder ob man einfach über den Schoß latscht und die Decke mit sich zieht, es gibt viele Wege an das begehrte Textil zu gelangen..

Übrigens, wenn unsere Menschlinge passende Namen bekommen sollten, wäre unser Papa dann Spieltobfreukommendlichheimlautestimmeraufmitmirschlafplatz und Mama WilldassichGemüseessesorgenmachpupuaufsammeldackelknutscherin. 

Lucy hat Blasenentzündung

Der Herbst fängt an. „Wie schööön!“, dachte Mama. Raschelblätter! Waldspaziergänge! Tja, momentan kleben die Blätter zermatscht auf dem nassen Asphalt, der Regen wird nur kurzzeitig unterbrochen, wir sind schnell durchgeweicht von Schlamm und Wasser und genau das führte dazu, dass Lucy krank geworden ist.

Blasenentzündung!

luffy

Es begann damit, dass Lucy ausgelaufen ist. Sie sprang plötzlich auf und hinterließ eine Spur aus Tröpfchen. Eigentlich hätte sie bis zur nächsten Gassirunde locker ausgehalten, was schon ein Alarmsignal war.

Draußen pinkelte sie mindestens so oft, wie ich markierte und das macht Lucy für gewöhnlich nicht. Üblicherweise geht sie einmal auf ihre Lieblingsstelle und dann maximal noch ein oder zwei Mal klein zum Markieren. Aber fünf oder sechs Mal Pfützchen machen auf einer Strecke ist sehr ungewöhnlich!

Außerdem war sie ungewöhnlich gereizt. Sie kläffte vorbeifahrende Autos an, was sie lange nicht mehr gemacht hat und war sehr unaufmerksam beim Training. Aggressiv war sie auch, sie hat den Futterbeuteldummy ziemlich geschüttelt, nachdem sie ihn aufgestöbert hat, was ihrer eher zaghaften Natur eigentlich widerspricht.

ICH bekam natürlich auch mein Fett weg, auf dem Heimweg trafen wir Nicos Frauchen und als diese mich gerade kraulen wollte, zwickte mich Lucy ziemlich fest, weswegen ich aufjaulte. Toll! Immer ich!

Was tun bei einer Blasenentzündung beim Hund?

…fragte sich unsere Mama. Würde sie unsere Tante Vivi nicht kennen, wäre sie wahrscheinlich sofort nach der Gassirunde zum Tierarzt gegangen und hätte ein Antibiotika bekommen. Allerdings hat Lucy schon ziemlich oft Antibiotika bekommen und verträgt es auch nicht immer gut. Zum Glück ist unsere Tante Vivi eine ziemliche Expertin auf dem Dackelgebiet und hat uns kolloidales Silber geschickt. Genau das musste Lucy nun nehmen und schon am nächsten Morgen ging es ihr schon etwas besser – und im Gegensatz zum Antibiotika verursachte das Silber keinen üblen Durchfall.

Zusätzlich wurde sie dick eingepackt und warmgehalten, draußen musste sie Pullover und Winterjacken tragen und drinnen wurde sie auf dem Schoß des Menschlings in gefühlte hundert Decken gewickelt. Ihr Essen wurde mit warmen Wasser verdünnt, damit sie mehr Flüssigkeit aufnimmt, was sehr wichtig ist, damit die Blase gut ausgespült wird.

Was rein kommt, muss auch wieder raus, deshalb hieß es für Lucy aller paar Stunden rausgehen! Damit sich die Bakterien in der Blase nicht noch mehr vermehren, darf nicht so viel Urin darin sein und das heißt im Klartext, dass Lucy wie ein kleiner Welpe ständig zum Pullern genötigt wurde, sogar nachts!

Das nächtliche Gassi hat Lucy nicht sehr gefallen, aber wer wird schon gern nachts aus dem Bett nach draußen getragen? Also ich war unter der warmen Bettdecke deutlich zufriedener! Was ihr aber noch viel weniger gefiel, war das Fiebermessen. Ohne Worte! Zum Glück hatte Lucy aber kein Fieber, in diesem Fall wäre ein Gang zum Tierarzt (oder wer hat, einen Tierheilpraktiker) dann doch fällig gewesen. Da unsere Mama es recht früh bemerkt hat, wurde die Blasenentzündung nicht erst richtig schlimm. Trotzdem hoffe ich, dass Lucy bald gesund wird und wieder mit mir spielt.