Die Reise zum Mittelpunkt der Kuh

Ist der Bud geschmolzen?!

… Berechtigte Frage. Aber nein. Ich bin nur sowas von k.o.! Aber um euch das zu erklären, muss ich ganz von vorn anfangen: Nämlich bei Finns Maul.

Mein Kumpel Finn, der olle Hipster, isst nämlich kein Gluten. Aber er hat gute Gründe dafür, denn er ist dagegen allergisch und bekommt dann immer Ohrenentzündung. Jedenfalls hat er dieses Mal auch mit seinem Blättermagen Probleme gehabt und Finns Mama hat uns diesen heute vermacht. (Danke, Finns-Mama! ❤ )

Finn lebt in der Stadt, in der unsere Zweibeiner zusammen studieren, für uns Kurzbeiner eine ziemliche Weltreise! Die halbe Stunde bis zu unserem Bahnhof war ja eigentlich kein Ding, sind wir damals beim Praktikum ja fast jeden Tag gelaufen.

Aber vom Bahnhof Nr. 2 dann bis zu Finn war es laut Google eine Dreiviertelstunde! Im Sommer! In der Wärme! Durch die Großstadt!!! (Anmerkung der Redaktion: Okay, okay. Es ist eigentlich eine eher kleine Großstadt, aber für unsere Verhältnisse riesig. Ich weiß nicht, wie Balduin das in Leipzig gemacht hat. Soviel wie man da markieren müsste, kann man in drei Leben nicht trinken. Wie machen das Großstadthunde? Habt ihr mehrere Blasen??) Meine Mama war dann jedenfalls ziemlich nervös und hat Lucy dann einfach in den Rucksack gestopft und diesen verkehrt herum aufgesetzt. (Vorm Bauch, nicht auf dem Kopf stehend, du Depp.) Lucy fand es cool nicht laufen zu müssen und schaute als Kängurubaby aus dem Rucksack. Mama hatte nun eine Hand für das Google-Navi frei  (Jap. Wir haben Finns Zuhause nur dank des Navis gefunden. Wir sind Landeier.) und musste auch nur mich im Auge behalten. Durch die ganzen Fahrradfahrer, Kinderwägen und Fußgänger war das auch nur mit einem Hund ziemlich anstrengend. Für mich ebenso, ich witterte so viele Gerüche, dass meine Nase quasi doppelt so groß war wie zuvor! Viele Passanten, vorwiegend Omis, waren hell begeistert von Känguru-Lucy, aber wir wurden auch zweimal ganz schön angekläfft von knallharten Stadthunden. (Kann ich gut verstehen. Wenn ich so viel markieren müsste und so ein riesiges Revier zu kontrollieren hätte, wäre ich auch gereizt. Allein nach dem Morgenpipi hätte ich Burnout.) 

But I would walk 500 miles aaand I would walk 500 more, just to be the dog that walks a thousand miles to eat all the tasty Blättermagen

Fünfundvierzig Minuten später standen wir dann vor Finns Haus. Lucy war die Einzige von uns, die noch ausgeruht war, aber wir begleiteten Finn samt Frauchen dann noch auf einen Spaziergang zum Fluss. Finn war natürlich schnell im Wasser, ich dagegen nur kurz. Buddeln war viel verlockender! Lucy hockte mit den Zweibeinerinnen auf einem Felsen am Wasser und hörte den erzlangweiligen Zweibeinergesprächen zu und ließ sich huldvoll von Finns Mama knuddeln. Irgendwann ging es dann zurück.

„Oh no, die holen das Handy raus! Los! Wir gucken jetzt alle demonstrativ weg! Plan?“ „Okeydokey!“ … „Verdammt, Fiiiinn!“ „Sorry. Konnte nicht anders. Bin ein guter Junge.“

Nachdem Finn unsere Protestaktion mit dem Foto ruiniert hatte, ging es dann zurück zu Finn nach Hause. Dort brachte uns Finns Frauchen dann noch das Fleisch. Ich war total begeistert! Da denkt man, jemand kann eigentlich gar nicht cooler werden und dann bringt er einem Fresschen! Mega! Allerdings ging es dann auch für uns Richtung Heimat und, nun ja, ihr habt es ja gesehen. Kaum von der Leine schmolz ich einfach auf dem kühlen Boden und schlief an Ort und Stelle ein. 

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Fish & Finns 

An diesem Wochenende gab es gleich zwei Dinge, auf die ich mich freuen konnte: Am Freitag hatten wir uns zum nachmittäglichen Angeln mit Onkel Felix verabredet und am Samstag übernachtete mein großer Kumpel Finn bei uns!

Die Angelsaison ist eröffnet!

Die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern und das letzte Eis taut langsam auf. Für mich ist das ein großer Grund zur Freude, denn jetzt kann ich endlich wieder buddeln! Auch Papa freut sich, allerdings weniger über das Buddeln, sondern weil er mit Onkel Felix jetzt endlich wieder angeln kann. Im Winter hatten die beiden schon am Fluss geangelt, aber so wirklich angenehm war das nicht. Mama und Tante Heidi blieben dann lieber mit uns zuhause im Warmen.

Jetzt war ich wieder mit dabei und habe natürlich gleich Glück gebracht! Onkel Felix angelte zwei Karpfen und Papa drei Weißfische. Fressen durfte ich keinen einzigen Fisch, da sie wieder zurück ins Wasser durften, aber ich verpasste eh die meisten Gänge, weil ich ja buddelte. 

Kleine Dinge machen die meiste Freude, sieht man ja an uns Dackeln!

Pyjamaparty!

Samstagvormittag hielt ein Auto vor unserem Haus und es stiegen mein Freund Finn und sein Frauchen aus! Vor Aufregung vergaß ich glatt mein Geschäftchen und hüpfte begeistert herum. Finn kam mit zu uns nach oben und dann ging sein Frauchen weg. Finn gehörte somit mir, ganz allein! Na gut, Lucy und ich haben ihn uns geteilt.

Da wir vom Angelausflug aber noch müde waren, schliefen wir trotz Besuch viel. Finn blieb gelassen, nur schien er am Abend, als wir ins Bettchen gingen, doch etwas Heimweh zu haben. Doch am nächsten Morgen war er wieder gutgelaunt und dann kehrte seine Mama auch wieder zurück. Finns Welt war wieder in Ordnung und ich machte erstmal ein Nickerchen. Und abgesehen vom Gassi machten wir einen gemütlichen Sofa-Sonntag. Immerhin mussten wir den Schlaf von zwei Tagen aufholen!

P.S.: Heute ist ein besonderer Tag, Tante Heidi hat Geburtstag! Auch von Lucy und mir nochmal alles Gute! 🙂

Labradorige Woche

Hundebegegnungen sind ja ein wichtiges Thema, über das Hundeeltern sich ihre kleinen Köpfe zerbrechen. Zu jedem Hund dürfen wir zum Beispiel nicht, aber wir haben Freunde, mit denen wir spielen dürfen und uns zum Gassi treffen. Darunter sind auch unsere beiden Labifreunde, Finn und Bruno. Diese haben wir endlich mal wieder getroffen und das auch noch in derselben Woche!

Zu Besuch bei Bruno

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich meinen Kumpel Bruno gesehen habe, doch da mein Papa gerade Urlaub hatte, brachte uns das Abenteuermobil zu Brunos Haus. Dort erwartete uns leckere Wurst und ich sprang erstmal in Brunos Körbchen, das echt ziemlich riesig ist.  Dann waren die Menschlinge endlich bereit, mit uns Gassi zu gehen und wir standen plötzlich vor Bruno!

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Mit Bruno verstehen wir uns toll, Lucy ist ganz verknallt in ihn. Er interessierte sich auch für Lucy, nur ist diese a) kastriert und b) zu klein für Bruno. Ich habe ihn auch total gern, nur weiß selbst ich, wenn ich mich lieber unterordnen sollte. So schmiss ich mich gleich untertänigst vor Brunos große schwarze Füße.

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Der Dackelmenschhybrid und sein Schatz. Also WENN man schon was hüten muss, wieso dann keinen Schinkenknochen?

Obwohl die ganze Woche eher graues nebliges Matschwetter war, hatten wir an diesem Tag Glück und konnten die letzten Sonnenstrahlen genießen, auch, wenn die ein oder anderen Schneekrümel heruntergerieselt waren. Der Spaziergang im Wettinhain war für uns kurzkurzhaarige Hunde ziemlich frostig, darum trugen wir auch unsere Jäckchen. Bruno nicht, der hat gelacht. (Typisch langkurzhaarige Hunde!) Im Park gab es viel zu entdecken, die Menschlinge bestaunten Steinklötze in Menschlingsform (wie einfältig) und wir bestaunten gemeinsam eine coole kleine Höhle, in der ein Zwerg (also ein kleinerer Menschling, sozusagen ein Menschdackelhybrid) einen Goldschatz behütet. Die Menschlinge wären bestimmt nicht durch das Eisentor gekommen, aber ich schon, nur durfte ich nicht.

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bud

Nur zur Info: meine coole schwarze Leine war in der Wäsche!

Wir kamen auch an einem See vorbei, wo viele Enten herumwatschelten. Wir waren aber ganz brav und haben sie nicht versucht zu fangen, sondern schielten nur aus sicherer Entfernung hinüber. …Was? Sie waren eindeutig in der Überzahl!

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Mama und Lucy

Im Wald mit Finn

Auch in dieser Woche trafen wir auch noch unseren zweiten Labradorkumpel: Finn! Mit ihm waren wir in „unserem“ Wald, auf der mittelgroßen Runde, die trotzdem fast zwei Stunden dauerte. Ich kann euch flüstern, danach waren meine Pfötchen eiskalt! Ich musste sie später an der Heizung mühsam aufwärmen! Der Wald roch toll nach Laub und Wildtierchen, die ich im Gegensatz zu der Enteninvasion sehr gern gejagt hätte. Leider war vom Sonnenschein nichts mehr zu sehen und so bestanden die Wanderwege zum Großteil aus Schlamm. Mama hatte auch keine Lust, bei dem Wetter ihre Kamera mitzuschleppen, deswegen hier ein früheres Finnfoto von seiner Mama:

Finn Dackel Hunde Blog.jpg

 

Seehunde

Was Labradore wollen 

Letzte Woche war unser großer Kumpel Finn mit uns auf einem Badeausflug! Es war lange her, dass wir unseren Freund getroffen hatten und dementsprechend aufgeregt waren wir. Mama hatte ihre Kamera mitgeschleppt um unser Wiedersehen festzuhalten. Am See war durch die Schulferien viel los, für normale Verhältnisse. Wir kamen auf dem Weg zu unserer Lieblingsbadestelle an einer Familie mit Kindern vorbei, die natürlich sofort lautstark ihre Entdeckung („Hundeee!“) bekanntgaben. Lucy beäugte kurz die zu klein geratenen Menschlinge, entschied sich aber gegen das Bellen. Es gab ja auch gerade wichtigeres: Finn! Der war  natürlich voll in seinem Element. Sein Frauchen hatte extra seinen Dummy mitgebracht, den Finn begeistert aus dem See holte. Der Angler nebenan war über unser Planschen nicht ganz so erfreut, aber wir waren nicht die einzigen Badegäste, die ihre Bahnen in grünem Tümpelwasser zogen. Ich war nur ganz kurz im Wasser und Lucy hat zumindest ein Pfötchen reingestippt, lieber wollte ich buddeln und Lucy hatte mehr Spaß daran, mit Finn zu toben und ihre Neugierdsnase in die Futtertasche von Finns Mama zu stecken. Mama musste natürlich auch noch unbedingt ihren neusten Trick vorführen, den ich ihr beigebracht habe: ich stelle meine Vorderpfoten auf ihre Füße und wir  laufen watscheln zusammen.

Wir spielten und tobten bis zum Nachmittag und hatten jede Menge Spaß. Wir waren nach dem Ausflug sehr geschafft und mussten erstmal ein ausgiebiges Schläfchen machen. Zum Glück hatten wir das gute Wetter genutzt, denn danach regnete es ständig und wir wurden das ein oder andere Mal klitschnass.

Von See zu See

Nun hatte unser Papa nach einer harten Arbeitswoche eine Ablenkung bitter nötig, deswegen standen wir früh auf und fuhren zu einem See, allerdings ein Anderer als der, an dem wir mit Finn gewesen waren. Ich konnte es gar nicht begreifen, warum ich mein warmes Bett sooo früh verlassen sollte und bin im Auto immer wieder eingenickt, doch als ich meinen Bruder Baldi sah, war ich sofort hellwach! Für den Geschmack der Zweibeiner etwas zu wach, so dass Mama uns genervt schnappte und erstmal eine Gassirunde mit uns ging, damit wir uns beruhigten. Doch meine Aufregung hatte nur ein wenig abgenommen. Unterwegs hatten wir einen Hasenbau und Rehspuren gesehen, die mich gleich in eine andere Richtung aufgeregt machten. Mein Gehüpfe ging solange weiter, bis Papa die Idee bekam, mich an den Schirmständer, der in die Erde gerammt wurde, zu binden. Dort schnüffelte ich in meinem Radius und zerrte zumindest nicht mehr an Mamas morschen Knochen.

Lucy war währenddessen voll in ihrem Element. Sie schwirrte wie eine Fliege um die Menschlinge, beäugte die Angelruten, steckte ihre Nase in Ködereimer, holte sich hier und da Krauler ab und genoss es, frei herum zu hoppeln.

Mein Bruder hatte Lust, Stöckchen zu holen. Er ist ein bisschen wie Finn, was das angeht. Kann nur zufriedenstellend buddeln, aber apportiert für sein Leben gern. Er saß ständig zu Füßen der Wurfmaschinen und hoffte darauf, dass diese mit ihm spielten. Doch leider begann es um die Mittagszeit, die uns früh Aufgestandenen bereits wie Nachmittag vorkam, zu regnen und es hörte immer nur kurz damit auf. Dank unserer großen Schirme hatten wir es einigermaßen trocken und kuschelig auf Mamas Schoß unter einer Decke, aber für die beiden Angler war das Einholen ihrer Ruten nun ziemlich nass.

Ich dachte eigentlich, noch nasser könnte ich nicht mehr werden, aber als wir abends heimkamen, badete uns Mama dann noch! Frechheit! Der Schlamm im Fell war ein Souvenir!

Pyjamaparty mit Finn

Mama hatte uns schon versprochen, dass wir eine Überraschung bekommen würden und diese Überraschung war ein…

…Finn!

Finns Frauchen hatte so ein Menschending zu erledigen und damit Finn sich nicht langweilen sollte, würde er als Übernachtungsgast bei uns bleiben.

Wie aufregend! Mein Kumpel Finn ist ja ein echt cooler Zeitgenosse. Er ist groß und stark wie ein Bär (so groß werde ich bestimmt auch mal oder ich kletter auf einen Stuhl) und immer gut gelaunt. Ich bin total fasziniert von ihm und bin gleich um ihn herumgehüpft. Lucy fand es auch super, dass Finn zu Besuch war und so war der große Labrador erstmal von aufgekratzten Dackeln umzingelt.

Wir waren dann relativ schnell müde und wollten erstmal ein Päuschen machen, nur Finn hatte noch Energie und wollte weiter toben und spielen. Bis er dann mal ein kurzes Nickerchen machte, vergingen viele Stunden.

Zwischenzeitlich wollte Lucy lieber zu Mama aufs Sofa, weil Finn auf sie getreten war und sie dann erstmal schmollen musste. Typisch Weiber. Tritt man einmal drauf und schon heulen sie den ganzen Abend lang ihre Tagebücher voll. „Er ist mein Traumprinz, wieso tritt er auf mich?“

Dafür hatte ich Finn für mich allein, meine Stunde war gekommen! Mit so einem Riesen zu spielen ist gar nicht so leicht, aber natürlich ist das kein Problem für den fantastischen Bud oder den fabelhaften Finn.

Auf jeden Fall ist das die coolste Pyjamaparty der Welt und soll ich euch noch etwas gewagtes verraten?

… Keiner von uns trägt einen Pyjama!

Weenie Wonderland

Nachdem Weihnachten recht grün ausgefallen ist und über die Feiertage auch eher frühlingshafte Temperaturen herrschten, hat es pünktlich zum Arbeitsstart vieler Menschlinge (wie z.B. meines armen Papas) begonnen zu wintern.

Zunächst lag nur eine dünne Decke, die für uns genau die richtige Höhe hatte, es machte uns viel Spaß hindurch zu tollen. Wir hüpften und sprangen und freuten uns wie verrückt.

Am Wochenende fielen dann weiter dicke Flocken und wir wollten nichts wie raus und spielen!

Finn und seine Menschen warteten bereits auf uns und ich war total aufgeregt, mein Kumpel Finn war wieder da!!!

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Mama sagt, in meinem Mantel sehe ich aus wie ein Zarensohn aus einem russischen Märchen!
Zusammen ging es dann durch den verschneiten Wald und es gab viel zu schnüffeln. Finn führte ein paar Kommandos vor und war ein braver Junge, toll, jetzt muss ich es wieder ausbaden , wenn Mama wieder mit uns trainiert. Trotz dem Damoklesschwert des Trainings war es ein toller Tag für den Bud und damit für die ganze Welt.

Zuhause wurden wir dann ausgepackt, abgetrocknet und zu Papa ins Warme gepackt. Anschließend gab es noch ein köstliches Kaui, das wir genüsslich knabberten , bis uns die Augen zufielen.
Was gibt es schöneres, als mit seinen Freunden zu spielen , ein Leckerli zu essen und dann schön im Warmen ein Schläfchen zu machen?

 

Bud live und in Farbe könnt ihr hier im Schnee hüpfen sehen!

Badespaß mit Finn

Heute war ein toller Tag! Dabei fing er für uns Hunde damit an, dass schon früh die Temperatur unaufhaltsam anstieg und wir schon auf unserem Morgenspaziergang die Zungen heraushingen. Eigentlich hätte ich den restlichen Tag mit Melone essen und an einem kühlen Fleck zu schlafen verbracht, doch dann schnappte sich Frauchen plötzlich die Leinen und es ging nochmal raus.

Ihr ahnt nicht, wer draußen bereits auf mich wartete! Mein Kumpel Finn!!!

Ich freute mich wie verrückt und wollte gleich jetzt und hier mit ihm spielen, aber Lucy musste ja wieder bellen und so etwas unhöfliches kann Finn natürlich nicht leiden. Mama holte fix noch unsere Sachen, dann fuhren wir im Abenteuermobil von Finns Frauchen auch schon los.

dackel liebt labrador

Die Reise brachte uns zu dem See, an dem Papa manchmal angelte, aber dieses Mal waren wir nicht mit der Absicht hier, Fische zu fangen, sondern um zu planschen! Wir gingen am See entlang, wir drei vorneweg und Finn samt Frauchen hinterher, bis Mama eine gute Stelle fand. Ich fand die Stelle auch super- für ein Häufchen! Mama sammelte es aber leider ein, bevor Finn es gesehen hatte, dabei hätte er mir mit Sicherheit zugestimmt, dass es wirklich gelungen war.

Lucy hatte heute Gönnerlaune und hörte auf Mama, wenn sie nach ihr rief, darum durfte sie dann frei herumlaufen. Ich wäre auch gern frei gelaufen, dann hätte ich Mäuse gejagt! Aber Finn musste auch zeitweise an die Schleppleine, darum war es okay.

Als Labrador kennt Finn ja nichts schöneres als Apportieren. Wenn sein Frauchen seinen Dummy wirft, ist er völlig hin und weg, so wie ich bei Schinkenknochen. Es ging sogar soweit, dass sein Frauchen den Dummy mitten in den See warf und er ihn im Wasser holte. In dieser Hitze war ein Bad durchaus akzeptabel. Mama nahm Lucy und mich auch mit ins Wasser. Ich wollte lieber wieder raus und am Ufer auf Abenteuersuche gehen, aber ich sollte mich ja abkühlen. Lucy nutzte wieder ihre Größe aus und kletterte einfach auf Mama beim Schwimmen und rettete sich so aus dem Wasser. Immer mal wieder gingen wir planschen, ansonsten spielten wir mit Finn, führten Tricks vor (also eher Lucy und Finn als ich, mir war nicht nach brav sein, wenn es so viel interessante Dinge zu erschnüffeln gab). Finn kann sogar Highfive und Peng! Ich vermute, Mama wird das auch mit uns probieren, so entzückt wie sie war. Toll, Finn!

dackel badeausflug

Beim Apportieren aus dem Wasser habe ich ihm dann sogar seinen Dummy gemopst  und rausgebracht, das hat meine Mama auch sehr begeistert und auch Papa, dem sie das natürlich gleich schreiben musste.  Finn mag seinen Dummy sehr, deswegen musste ich ihn untersuchen. Ich erinnere mich, auch mal einen kleinen Welpendummy gehabt zu haben, ihn mir aber geholt und zerrissen zu haben. Finns Dummy ist viel größer und passt mir nicht mal ganz ins Maul, aber Finn ist ja selbst ein Riese!

müder dackel Dann gab es noch Melone. Wir sind normalerweise ziemlich scharf auf Melone, aber wir waren so aufgeregt, weil wir mit unserem super coolen Kumpel hier waren, dass wir nicht mal Hunger hatten. Irgendwann mussten wir aber wieder gehen. Auf dem Rückweg habe ich es dann doch noch geschafft, schnell eine Maus zu verschlingen. Ha! Bud 1: Mama 0

Dann waren wir wieder zuhause und ich trank erstmal ausgiebig, ich hatte ja bloß einen ganzen See voll Wasser zu Verfügung gehabt, das reicht ja nicht. Lucy trank auch ein bisschen, dann krachte sie sich gleich ausgestreckt aufs Sofa. Ich schaute noch ein bisschen aus dem Fenster, dann war ich auch müde und legte mich dazu. Es war heute anstrengend gewesen so viel zu spielen, aber es hat mir Spaß gemacht. Hoffentlich sehe ich Finn bald wieder!

 

Bruno

Heute haben wir einen Ausflug gemacht und haben die Oma und den Opa meines Papas besucht.

Bei ihnen lebt Bruno, der Labrador und ich muss sagen, ich finde ihn beeindruckend groß.

Er hat auch schwarzes Fell wie ich, nur ohne die rote Zeichnung.

Er hat uns gleich beschnüffelt und wäre auch gern losgeprescht, wurde aber an der Leine gehalten, weil er so stürmisch ist.

Lucy fand ihn auch toll.

Ich mag ihn!