Mitternachtssnack

Gerade ist für mich keine leichte Zeit. Überall duften verheißungsvolle Markierungen von Hündinnen und ich, als junger Rüde, bin sehr davon fasziniert. Das äußert sich in abendlicher Unruhe. Ich trampel rastlos durch das Bett und jammere dabei etwas. Die fiesen Zweibeiner ignorieren mich jedoch jedes Mal und ich muss die ganze Nacht warten, bis ich endlich wieder an den Duftmarken schnüffeln kann. 

Gestern Abend hatte ich jedoch Glück. Wir lagen alle schon im Bett, das Abendessen war gefressen, die Menschlinge hatten schon ihre bequemeren Klamotten an und das Licht war aus. Alle außer mir lagen schon eingekuschelt, nur ich drehte meine Kreise über und unter der Bettdecke. Lucy war ziemlich genervt. „Bud, ich brauche meinen Schönheitsschlaf! Leg dich endlich hin!“ „Lucy, du verstehst das nicht. Ich muss raus und schnüffeln!“ Ich weinte ein bisschen vor mich hin. Lucy seufzte. „Gut, ich helfe dir, aber danach bist du ruhig!“ Lucy kletterte zu Mamas Kopf und begann daran zu lecken. Keine Reaktion. Lucy sprang aus dem Bett und wartete. Mama fuhr hoch, war gerade erst am Einschlafen gewesen und von dem Plumpsgeräusch hochgeschreckt worden. So einen Reflex haben wahrscheinlich alle Hundeeltern bei Spring-, Würg- und anderen verdächtigen Geräuschen. 

Lucys Plan ging auf, wir wurden angeleint und der verpeilte Menschling schleppte uns nach draußen. Endlich! Ich konnte gemütlich schnüffeln und einige Nasen voll betörenden Hündinnenduft aufsaugen. Lucy machte, unserer Tarnung wegen, schnell ein kleines Häufchen. Mama, klappernd in ihrer Pyjamahose, klaubte das Dackelgold auf und steuerte die Mülltonnen an. Dort parkte auch das Auto des Kochs, der ja mein Kumpel ist. Ich begann zu wedeln, als ich auch ihn persönlich entdeckte. Wie immer, wenn wir uns sahen, bekam ich meinen Krauler. „Wartet mal“, sagte der Koch, „Ich habe heute mal Leckerlies für eure Größe dabei.“ Lucys Augen wurden groß wie zwei Mühlenräder. Tatsächlich hatte mein Freund Kekse dabei, die wir glücklich futterten. Lucy war total auf die Kekse konzentriert, ich musste zwischendrin noch freudig herumspringen.

 Als wir dann wieder nach Drinnen gingen, sagte Lucy: „Du hattest vollkommen recht, ab jetzt machen wir das jeden Abend!“

We wish you a merry Dackel -mas!

Na Leute? Habt ihr mich vermisst? Die letzten Tage war ich damit beschäftigt, Geschenke auszupacken und Leckereien zu essen, genau wie Lucy. Schöne Weihnachtszeit!

Der Dackel und der Heiligabend

Der Morgen lief für mich super… zunächst. Wir gingen in den Wald und machten eine kurze Pause zum Buddeln. Die Erde war durch den Dauerregen schon sehr aufgeweicht und es fiel mir schwer zu graben, denn klebriger Schlamm verwandelten meine Vorderfront in einen Golem. Ich war sehr zufrieden, Lucy rannte ebenfalls fröhlich über die matschigen Wiesen, doch der Menschling hatte Pläne. Bevor meine Schlammmaske ganz getrocknet war, saß ich schon mit Shampoo im Fell unter einem unbarmherzigen Wasserstrahl. Weil Vanilleduft nicht reichte, massierte Mama noch Hundehaaröl in meinen Pelz. Nun roch ich so gut, wie sie fand, dass sie pausenlos an uns schnupperte. Bekleidet mit unseren Gut-Ausgeh-Halsbändern ging es dann los.

Geschenke!

Das erste Weihnachtsgeschenk hatten wir schon vor dem Fest öffnen dürfen, denn es war von Lucy’s Patentante. Tante Vivi hatte wieder ein großes, duftendes Paket geschickt und wir packten voller Freude unsere Geschenke aus. Für mich war ein Stoffhund dabei und Lucy bekam ein riesiges rosafarbenes Einhorn. Wir waren beide fasziniert und sind beide scharf auf unser neues Plüschtier. (Foto folgt!)

Das nächste Geschenk durften wir am Morgen des Weihnachtsabends plündern, es war von unserer Oma. Was darin war? Würstcheeeen!

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Am Abend ging die Bescherung weiter. Der Weihnachtsmann kam! Da Lucy letztes Jahr so große Angst gehabt hatte, durfte sie dieses Mal mit dem Weihnachtsmann hereinkommen und siehe da, sie blieb ganz ruhig. Obwohl der Weihnachtsmann laut war und polterte, blieben wir ruhig und warteten gelassen. Und zur Belohnung zauberte der rot gekleidete Mann dann auch zwei Päckchen mit unseren Namen drauf aus dem Sack! Onkel Bogi schenkte Mama einen coolen schmiedeeisernen Napfhalter in Dackelform, aus dem wir standesgemäß speisen können.

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Dackel auf Diät

Abgesehen von den Geschenken bekamen wir viele gute Bissen ab, denn in dieser Gegend ist es üblich, zu Weihnachten Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat zu essen. Von den Würsten schnabulierten wir den ein oder anderen Happen. Außerdem waren da Hundeplätzchen, die Mama gebacken hat, Trockenfisch von Tante Vivi und getrocknete Rinderlunge. Mhhh! Darben mussten wir definitiv nicht, nur werden wir wohl über die Feiertage etwas zugelegt haben. Bei mir ist das nicht schlimm, denn ich bin ein sehr schlanker junger Rüde, aber Lucy nimmt schon vom Angucken zu und sie schaut den Braten seeehr lange an. Im neuen Jahr blüht ihr also eine Diät!

Nach den Feiertagen ist vor den Feiertagen

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Nachdem sich die Zweibeiner in den letzten Tagen vollgestopft hatten, waren auch wir zum Essen eingeladen bei unseren Großeltern in Döbeln. Es war ein toller Tag und wir naschten erneut viele Snacks und bekamen noch ein Überraschungsgeschenk! Nach all der Aufregung schliefen wir dann zu Hause gleich wie die Steine. Zwar war diese Zeit wieder sehr aufregend und anstrengend für uns kleine Dackel gewesen, aber es war auch sehr schön gewesen. Was gibt es schon schöneres als gemeinsam mit seinen Menschen etwas zu unternehmen? Ich hoffe, eure Weihnachtstage waren ebenso schön!

P.S.: Der nächste Feiertag wird Neujahr sein, wie wir Silvester verbringen, haben uns die Menschlinge aber noch nicht verraten. Vielleicht wieder mit meinem Bruder? Wir werden sehen!

So langsam weihnachtet es

Jedes Jahr, wenn es langsam kälter wird, ergreift die Menschlinge ein kollektiver Wahnsinn. Sie beginnen unsere Wohnungen umzukrempeln, während wir noch gemütlich ein Nickerchen auf der Couch halten. Augen wieder auf: Alles glitzert und leuchtet und duftet und wenn man’s fressen will, hört man nur ein „Nein, Aus, Bud!“. Sie beginnen Essen zu horten und Plätzchen zu backen und jammern, wenn es nicht schneit. Fällt dann doch noch Schnee, jammern sie, weil sie mit ihren Abenteuermobilen nicht drüberfahren möchten und buddeln auf umständlichste Weise mit großen breiten Schneeschippen den Schnee wieder weg. Aber auch, wenn die Weihnachtszeit etwas paradox ist, gibt es dennoch auch sehr tolle Dinge darin!

Der Adventskalender

Weil vielen Menschlingen das Zählen nicht so liegt, haben sie den Adventskalender erfunden. Jeden Tag bis Weihnachten kann man so etwas öffnen, sei es Türchen, Säckchen oder in unserem Fall Röllchen. Oftmals verbirgt sich Essbares im Inneren eines solchen Zählinstruments, was ich außerordentlich gut finde. Mama hat uns einen gebastelt, weil sie meint, die gekauften seien so voll Zucker. (Ja, ich glaube, sie weiß selbst, wie sie sich anhört.) Da wir aber eh zu zweit sind, hat Mama einen Kalender aus mit Geschenkpapier überklebten Klopapierrollen gemacht, in dem je zwei kleine Leckerbissen warten. Jeden Tag dürfen wir nun abwechselnd eine Rolle aussuchen und dann öffnen. Damit nicht ein gieriger Dackel alles bekommt und der andere leer ausgeht, nimmt Mama erst ein Leckerchen raus, macht die Rolle wieder zu, lässt sie einen von uns öffnen (verschlossen sind die Rollen mit dem überstehenden reingestopften Geschenkpapier) und danach wird das 2. Leckerlie wieder in die Rolle gesteckt und der andere Dackel darf von der anderen Seite auch noch sein Kekschen befreien. Es ist gar nicht so einfach mit zwei Dackeln, aber Mama ist ja kreativ.

Der Nikolaus!

Einmal im Jahr, so erzählt man sich, bricht einer in das Haus ein um Menschlingsschuhe und Hundenäpfe mit Leckereien zu befüllen. (Näpfe verstehe ich ja, aber Schuhe??? Wo die Menschlinge ihre Füße reinstecken? Hat der Kerl keinen Geruchssinn?!)

Das haben wir jetzt schon zweimal miterlebt, aber haben niemals den geheimnisvollen Spender gesehen! Auch dieses Jahr geschah es über Nacht. Während Lucy und ich friedlich schliefen (okay, sie hat schon gewusst, was da im Flur war und hat die ganze Nacht gequengelt) muss jemand unsere Näpfe befüllt haben, denn als wir am nächsten Morgen aus dem Schlafzimmer stürmten, fanden wir tolle Leckerbissen vor! So beginnt der Tag doch super!

Seltsame Versteckspiele

Kurz vor Weihnachten bricht Chaos aus. Eine Lawine von Plätzchen stürzt aus dem Ofen, Mama räumt mehr auf und putzt mehr als üblich, nur um dann gleich wieder Chaos zu stiften, indem sie alles mögliche in Raschelpapier und Glitzerband einwickelt. Mit nichts davon darf ich spielen! Alles wird irgendwo versteckt. Selbst, wenn ich genau erspäht habe, dass es ein Hundespielzeug oder ein Leckerlie ist. Gemeiiin!

Der Höhepunkt des Wahnsinns

Am 24. drehen sie dann alle durch. Meistens beginnt der Tag mit einem langen Spaziergang und ausgiebigem Training, es folgen Spiel und Spaß. Mh. Sonderbar. Als ob Mama wöllte, dass wir müde werden. Die Pakete, die mit der Post gekommen sind, dürfen nun geöffnet werden und ich darf spielen.Dann gegen Mittag werden wir gebadet/ gebürstet/ geölt (je nachdem, was notwendig ist) und bekommen unsere besten Halsbänder angelegt. Bei mir ist das mein schwarzes Lederhalsband mit Nieten in Dackelform, bei Lucy ist es das Lederhalsband mit den Glitzersteinchen, das uns Tante Vivi geschenkt hat. Die Menschlinge ziehen sich dann auch an und denken, sie würden besser aussehen, aber solange sie keinen Mantel aus Wurst tragen, reißt mich das nicht vom Hocker. Der Abend besteht dann aus einer Feier mit der Familie, mehr dazu, wenn es soweit ist. Nur so viel: Ich bekomme ENDLICH meine Geschenke, alle streicheln uns und ich kriege Leckerbissen ohne Ende. Die Menschlinge haben einen Baum reingeholt, den keiner markieren darf, und singen Lieder (scheußlich). Ich bin ziemlich glücklich, trotz all den seltsamen Sachen, dass ich mittendrin bin unter all den Menschlingen, die ich mag. Lucy freut sich auch über die Aufmerksamkeit, schielt aber mit einem Auge auf den Teller. Meistens schlafe ich dann die nächsten drei Tage um mich zu erholen.

Und wie feiert ihr so Weihnachten mit euren Menschlingen?

Auf den Tisch kommt heut ein Fisch!

Nach Lucys Geburtstag hätte ich gut zur Erholung so ein, zwei Tage auf dem Sofa schlafen können, doch die Menschlinge hatten andere Pläne. Als ehemalige Jäger und Sammler haben sie eben ihre Bedürfnisse und damit sie ihren natürlichen Jagdtrieb mal ausleben können, gingen wir angeln. Onkel Felix war auch dabei, meine Tante Heidi und mein Bruderherz hatten keine Zeit. Naja, mehr Fisch für mich! Wir waren dieses Mal nicht an dem See in unserer Kleinstadt, sondern sind mit dem Abenteuermobil ein Stück gefahren. Dieser See ist größer und liegt hinter einer Naturstation. Menschenwelpen können dort wichtige Dinge über die Natur lernen und basteln, zumindest behauptet das Mama, die dort als Welpe wohl gewesen ist. (Trotzdem kann sie weder Eichhörnchen jagen noch Pflanzen auseinanderhalten, ein hoffnungsloser Fall.) Ich widmete mich gleich wieder wichtigen Studien über die Beschaffenheit von Mauselöchern.

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Die Menschlinge waren sehr beschäftigt damit, auf ihre Angelruten zu glotzen und im Sonnenschein zu sitzen. Dort wurde es ganz schön warm! Onkel Felix hatte zumindest einen großen Schirm dabei, unter dem ich mich dann und wann verzog, wenn ich vom Buddeln genug hatte. Lucy flitzte herum, schaute sich überall ein bisschen um und scharwenzelte um die Zweibeiner, immer in der Hoffnung auf einen guten Bissen.

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Und den gab es dann! Allerdings für mich! Papa erlöste einen unglücklich gehakten Barsch an Ort und Stelle und den kredenzte ich genüsslich. Eingefrorenen Fisch finde ich ja voll eklig, das hatte ich, glaube ich, schon mal erwähnt. Frisch gefangen und noch nach Seewasser duftend, schmeckt mir Fisch dagegen gut. So gut, dass ich jedes Mal, wenn Papa oder Felix einen Fisch wieder in die Freiheit entließen, jammerte. Das war mein Essen! Wieso lässt du es frei? Den wollte ich haaabeeeeen!

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Alles in allem war der Tag trotzdem toll. Wir waren alle zusammen draußen, ich durfte buddeln, Lucy durfte flitzen, ich aß zumindest einen Fisch und eine undefinierte Zahl an Keksen und roch viele aufregende Gerüche. Zuhause erwartete uns noch eine tolle Überraschung von unserer Tante Vivi, die Lucy ein Geburtstagsgeschenk geschickt hatte. Da waren tolle Spielsachen drin und Köstlichkeiten, von denen wir dann auch gleich eins naschen durften. So hatten wir nach einem tollen Tag noch einen genauso tollen Ausklang.

 

Der Dackel und der Sommer

Wahrscheinlich hat der Sommer neulich gehört, wie ich über ihn gelästert habe und jetzt hat er den Ofen so richtig angeheizt. Es sind um die dreißig Grad und mein Fell schmilzt, da bin ich mir ziemlich sicher. Wir leben ja in einer Dachgeschosswohnung…mehr muss ich eigentlich gar nicht sagen, oder? Allerdings halte ich die Hitze ganz gekonnt aus, schließlich bin ich ein Dackel mit gutem Personal!

Bud, der Angler

Verratet es bitte keinem, aber eigentlich habe ich gar keinen Angelschein! Den hat nur mein Papa, aber ich habe natürlich ganz brav geholfen. Ich habe die Ruten bewacht und in der Erde nach frischen Wurmködern gebuddelt. (Mein Papa hatte zwar schon welche dabei, aber man weiß ja nie.) Wir waren wieder an der Zschopau, weil Mama dort auf unserer Wanderung neulich viele Fische vom Ufer aus erspäht hatte. Dieses Ufer hatte eine ganz schöne Hanglage, was mir beim Buddeln sehr zugute kam: All die Erde rutschte einfach herunter und machte aus meinen Grabungsarbeiten ein Kinderspiel. Lucy hatte mehr Interesse an Papas Angelei. Sie schwirrte ständig den Hang hoch und wieder herunter und war sehr fasziniert von den großen Wellen, die ans Ufer schlugen, wenn ein Boot vorbeifuhr. Und das waren ganz schön viele!

Angel dackel

Wahrscheinlich hat unsere Anwesenheit Papa Anglerglück gebracht, denn er fing ganz viele Fische. Frisch mag ich Fische ganz gern, eingefroren esse ich sie nur noch püriert und auch nicht so begeistert. Zu meinem Unverständnis setzte Papa alle Fischlein wieder zurück in den Fluss und ich konnte keinen einzigen essen! (Jaaa, ich weiß ja, das Tiefkühlfach ist noch voller Fisch, aber … bäääh!) Mamas Bruder war auch dabei und wir gingen auch ein Stück im Wald spazieren. Nahe des Flusses war es unter dem Laubdach herrlich kühl. Leider hat Lucy dann irgendwas in die Brust gestochen und es schwoll gleich zu einem riesigen Pflatschen* an. Die Schwellung hatte die Form eines Donuts, also ringförmig, und war so groß wie ein 1€- Stück, also für Minihundmaße schon ziemlich groß. Lucy war den ganzen restlichen Abend ganz kningelig und kläffte genervt herum.

* Pflatschen: so nennt man in Sachsen eine große Schwellung, meistens im Zusammenhang mit Mückenstichen

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Hundeeis

Am nächsten Tag konnten wir, wegen Lucys noch nicht ganz verschorften Wunde, nicht baden gehen. Sooo wasserbegeistert sind Lucy und ich ja eh nicht, aber in diesen tropischen Temperaturen bequemt sich auch ein Dackel mal, seinem Schicksal ergeben, ins Wasser. Zumindest mit den Füßchen. Bis zu dem Bauch ins Wasser gehen, findet gerade Lucy echt eklig und bei ihrer Höhe ist jede Welle schon auf Bauchhöhe. Damit wir aber unter der Wärme nicht so sehr leiden, machte Mama heute ein köstliches Hundeeis. 

Man nehme:

  • eine Schüssel reifer Blaubeeren oder einem anderen hundeverträglichen Obst
  • Joghurt
  • einen essbaren Eisstiel, wie z.B. Kaustangen oder Knabberrollen
  • einen kleinen Becher, den man einfrieren kann
  • einen Menschling, der das Eis zubereitet

Der Menschling sollte das Obst unbedingt pürieren, da uns Hunden das Enzym fehlt, um pflanzliche Zellwände aufzuspalten. (Sonst kommen die Beerchen im Ganzen wieder heraus.) Danach vermischt man den Joghurt mit dem Obstbrei, bei Hunden, die Probleme mit Milchprodukten haben, sollte man laktosefreien Joghurt nehmen. Das Gemisch kommt in das Eisförmchen, oben rein kommt ein Kaui als Stiel. Nach zwei bis vier Stunden im Gefrierfach ist das Hundeeis fertig und kann direkt ins Hundemaul.

Uns schmeckte das Eis gut und lenkte sogar etwas von der Hitze ab.

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Gourmet-Dackel

GIB MIR ENDLICH DEN KEKS!

Vor kurzem brachte uns der Postbote ein Päckchen aus der Schweiz von Lucys Patentante und darin befanden sich zwei erlesene Köstlichkeiten für Lucy und mich:handgemachte und liebevoll verzierte Hundekekse! 

Prince Bud & Princess Lucy

Weil unsere Tante uns ja gut kennt, wusste sie wahrscheinlich, wie gut die Titel „Prince“ und „Princess“ zu uns herrschaftlichen Dackeln passen. Der blaue Prinzenkeks war natürlich für mich bestimmt und der rosarote Mädchenkeks mit der Inschrift „Princess“ für Lucy, siehe Bild. (Ich war so wild auf den Keks, dass ich schon mal ein Eckchen genascht habe. Es schmeckte mir sehr gut!)

Lucy beim Fressen oder wie Mama es gern nennt: "Die Gesichter der Gier!"
Lucy beim Fressen oder wie Mama es gern nennt: „Die Gesichter der Gier!“

Eine exquisite Delikatesse für einen edlen Hund wie mich

Eigentlich bin ich ja nicht so schnell aus der Reserve zu locken mit Hundekuchen, ganz im Gegensatz zu Fresssack Lucy. Jedoch dufteten diese Hundekekse so verführerisch, dass selbst die Menschlinge zugaben, dass die Leckerbissen wirklich lecker wirkten. Wir konnten es kaum erwarten, endlich unsere Zähne in den appetitlichen Kuchen zu schlagen, aber Mama musste ja uuunbedingt diesen Moment für die Nachwelt festhalten. Ehrlich jetzt?! Also wurde jeder Bissen dokumentiert, was mir allerdings egal war, denn ich durfte ja jetzt ENDLICH essen! Schnell war der Keks verdrückt und wir leckten uns die Mäulchen. Hoffentlich denkt Mama jetzt nicht, dass wir je wieder etwas anderes essen wollen!

Der Blick sagt doch alles: Weniger Fotos! Mehr Kekse, Mama!
Der Blick sagt doch alles: Weniger Fotos! Mehr Kekse, Mama!

Danke, Tante Vivi! ❤

Ein großes Paket

Gestern bekamen wir Post aus der Schweiz, von Lucys Patentante. Mama ist mit ihr befreundet und sie tauschen sich den lieben langen Tag darüber aus, wie toll Dackel, vor allem die eigenen Dackel doch sind. So kam es, dass sie gegenseitig Patentanten wurden: Mama von Angel und Tante Vivi von Lucy.

Da ja Weihnachten vor der Tür steht, gab es auch ein Weihnachtsgeschenk! (Das, welches Mama gemacht hat, unterlag natürlich meiner Aufsicht, ich musste ja sichergehen , dass alles klappt!)

Gestern also stand da plötzlich ein riesiges Paket und es war voll bis zum Rand mit tollen Überraschungen! Ich war total überdreht vor Aufregung und wusste nicht, mit was ich zuerst spielen sollte , Lucy war ebenso ein Kreisel, der um all die Leckereien schwirrte, selbst für Mama , Papa und Kyra war etwas drin! Alle waren sprachlos und haben sich gefreut!

DANKE, VIVIANA!

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Wir haben sehr viel Freude an den Spielsachen und die Leckerlis haben wir auch schon für köstlich befunden. ❤

 

Der Nikolabrador war da!

Nikolabrador.jpgLetztes Jahr um diese Zeit löste ich das Rätsel um unsere verschwundenen Näpfe.

Dieses Jahr verschwanden sie nicht , doch der Nikolabrador war über Nacht ganz offensichtlich in MEINER Wohnung gewesen, ohne, dass ich es bemerkt hätte!
Mama war an diesem Morgen schon auf gewesen und hatte als Erste entdeckt , dass unsere Futterschüsseln im Flur standen.
Sie rief uns aus dem Schlafzimmer, damit wir selbst dieses Mysterium untersuchen konnten. Die Schalen waren mit Leckerlis gefüllt! Da war eine leckere Knabberstange, eine Wurst und Plätzchen, die ein bisschen so aussahen wie die, die Mama mit uns gebacken hatte. Natürlich war einem klugen Jungen wie mir sofort klar , was dahinter steckte: Mama und der Nikolabrador benutzten dieselben Rezepte!

Am Nachmittag besuchten wir unsere Oma und gingen zuerst noch eine schöne Runde im Wald, danach untersuchte ich das Wohnzimmer meiner Oma. Es roch sehr spannend nach Katze und Abenteuer.

Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch Mamas Oma und Opa , dann ging es wieder heim , wo ich erstmal ein schönes Nickerchen machte.

In der Buddy-Bäckerei

Was wäre eine budige Weihnachtszeit ohne die ganze Fresserei?

Mama hat mit uns Hundeweihnachtsplätzchen gebacken. Das war toll! Wir verfolgten gebannt, wie sie die Zutaten vermengte und den Teig ausrollte, dann haben wir ihr geholfen.

Für alle, die ebenfalls backen wollen, hier ist das Rezept meiner Plätzchen:

Budige Apfelmusplätzchen für Hunde

Man nehme

100 g Haferflocken

250 g Vollkornmehl

150 g Apfelmus (ungezuckert)

1 EL Öl

1 Ei

1 Prise Zimt

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All diese Zutaten lässt man vom Zweibeiner seiner Wahl verkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und dann mit Plätzchenformen die Kekse ausstechen und auf ein mit einem Backpapier versehenen Backblech legen.

20-30 Minuten bei 180 °C backen lassen.

In dieser Zeit unbedingt Hund kraulen!

Kekse aus Ofen entnehmen , abkühlen lassen und in Hundemaul einführen.
Guten Appetit!

Der Adventskalender

Adventkalender für hunde selber machen

Das Jahr verging sehr schnell und plötzlich ist wieder Dezember. Dieses Jahr hatte Mama eine besondere Überraschung für uns: ein dackeliger Adventskalender mit Leckerbissen!

Adventkalender für hunde selber machen2

Jeden Tag bekommen wir nun eines der kleinen Päckchen und freuen uns nun jeden Morgen auf einen Leckerbissen. Die Weihnachtszeit ist schon etwas tolles, überall duftet es und es gibt überall Leckerbissen!