Der erste Mai und die Rehköttel

Einen schönen ersten Mai euch allen!

Der Mai ist da! Und mit ihm (hoffentlich) auch endlich mehr Sonnenschein und weniger Spontan-Schnee. Spontan war heute bei uns allerdings kein nachträglicher Wintergruß, sondern mein Bruder, der mit Tante Heidi vorbeikam!

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„Hey Lucy, hast du zugenommen?“ „HALT DIE KLAPPE, BALDI!“

Die drei Musketiere Dackeltiere

Wir hatten ihn seit dem letzten Angelausflug nicht gesehen und überfielen ihn stürmisch. Nach dieser wilden Begrüßung spielten wir erstmal drinnen, während die Frauchen langweilige Zweibeinergespräche führten, doch dann nahmen sie endlich die Leinen in die Hand.

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Dackelbrüdersynchronnasenlecken

Es ging runter zu unserer Lieblingswiese und wir konnten endlich mal wieder miteinander spielen. Baldi und ich entdeckten dann auch ein paar Mauselöcher, die wir gleich ausbuddelten.

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Es ist braun, aber keine Schokolade

Lucy entdeckte dann aber etwas weitaus besseres: Rehköttel! Sie begann sich voller Genuss zu wälzen, ruderte mit den kurzen Beinchen und brummelte wohlig. Die Köttel massierten sich wunderbar in ihr Fell ein. Die Zweibeiner bemerkten dann auch, dass Lucy sich im Gras herumrollte und irgendwann bemerkten sie auch das Rehgold.

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Zuhause angekommen landete Lucy gleich im Waschbecken und bekam eine Shampoowäsche, aber das war es wert. Unsere Herrchen waren zusammen angeln gewesen und mittlerweile heimgekehrt und dann musste Baldi auch schon wieder mit seinen Eltern los. Und ich musste erstmal ein Schläfchen machen, nach diesem anstrengenden Wochenende.

Ich hoffe, ihr hattet alle ebenfalls einen schönen Feiertag und konntet den Frühling genießen! 🙂

Dackelparty

Was ist besser als ein Dackel? Na logisch, fünf Dackel! Balduins Eltern veranstalteten eine Umzugsparty, zumindest behaupteten das die Menschlinge. Doch bald stellte ich fest, dass es in Wirklichkeit eine Dackelparty war!

Joko, ganz erstarrt vom Dualknutschen von Baldi und mir :-* :-*

Die anwesenden Teckel waren:

  • Natürlich mein Bruder Balduin, dem Hausherren, wie ihr wisst, ein Schwarztiger- Standarddackel-schwarztiger
  • Joko, Balduins bester Kumpel vom Hundetraining,  ein Brauntiger-Standard mit einer coolen Zeichnung im Gesicht, die wie eine Maske aussieht 
  • Mylow, Jokos Adoptivbruder, ein Raukurzhaarmischlingszwerg, der immer fröhlich schaut 
  • Lucy, als einziges Mädchen

  • Und natürlich ich 

Auf Schnüffelkurs

Zunächst war ich ganz verwirrt, denn wie Rüden rochen die beiden Dackel nicht, doch ganz offensichtlich hatten sie einen Weewee! Etwas anderes Elementares fehlte dagegen. Mama sagte, die beiden seien kastriert, so wie Lucy. Mhh. Sehr seltsam, das Ganze.

Nachdem ich meine Verwirrung überwunden hatte und die beiden Jungs eingehend beschnüffelt hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ich ab jetzt unsterblich in Mylow verliebt bin. Zumindest verfolgte ich ihn die ganze Zeit wie ein Taubenmann und spielte den ganzen Abend mit ihm.

Auch Joko, den hübschen Brauntiger, fand ich faszinierend, aber er schien sich etwas unschlüssig zu sein, ob er mich jetzt leiden konnte oder nicht. Er zeigte mir die Zähne, spielte aber im nächsten Moment mit mir. Die meiste Zeit hing er aber mit Balduin herum. (Die beiden haben wohl eine Tigerdackel-Gang gegründet.)

Die Tigergang. Es fehlen nur die Lederjacken und die Motorräder.

Lucy nutzte die Gunst der Stunde und saß auf irgendjemandes Schoß (vorzugsweise natürlich ihren Lieblingsonkel Felix, den sie ganz besonders liebt, und auf dem von Papa) und aß viele Leckerlies. Ab und an stiefelte sie zu uns Jungs rüber und suchte Krümel, das verfressene kleine Ding. Mama und Lucy hatten sogar extra ihre Outfits aufeinander abgestimmt:

Das ist übrigens meine Mama.

Es war ein ziemliches Gewusel, wir sprangen über das Sofa und über die Körbchen hinweg, die Tante Heidi vorsorglich bereit gestellt hatte und rannten unter dem Tisch hindurch. Die Menschlinge hatten Kino und wir hatten Spaß.

Die Wohnungstaufe

Mamas größte Sorge war gewesen, dass wir uns auch ja benehmen! Ich war auch der brave Junge, aber naja, das wisst ihr ja. Das Unglück nahm seinen Lauf, als so ziemlich alle Gäste da waren. Balduin hat nämlich einen Bruder, der mit ihm in der Wohnung lebt und der saß unter der Couch. Fussel, so heißt er, ist ein großer schöner roter Kater und ist etwas älter als wir. Lucy hatte als Minihund einen guten Blick unters Sofa und blickte in ein rotes unzufriedenes Katzengesicht in nächster Nähe. Als dann noch eine Pfote auf ihre Nase tatzte, war es aus. Sie rannte quiekend und bellend davon, direkt in Papas Arme, jedoch hatte sie vor Schreck die Kontrolle über ihre Blase verloren. Kennt ihr diese Manakin-Piss-Springbrunnenfiguren? So ungefähr sah Lucy aus. Papas gutes Hemd und seine Hose wurden nass und warm. Er verbrachte den Rest der Party dann in einer geliehenen Jogginghose und einem T-Shirt von Onkel Felix. Der Rest wurde schnell vom Boden aufgewischt. Lucy, zitternd wie Espenlaub, verarbeitete ihren Schock durch Würstchen und der Kater wurde dann während einer kurzen Gassipause in einen anderen Raum evakuiert. Bevor wir aber draußen waren und gerade angeleint wurden, dachte sich Mylow, der Herzensgute, dass er die arme Lucy nicht einfach mit ihrem Schmach sitzen lassen konnte und opferte sich, indem auch er schnell ein Pfützchen machte. Lieb von ihm. Nur Balduin und ich hatten bis zum Ende der Dackelparty nicht reingepullert. Zum Glück war Tante Heidi nicht sauer und hatte trotz Maleurchen ganz viele Leckereien für uns. Eingeweiht wurde die neue Wohnung auf jeden Fall.

Von links nach rechts: Buddy, Mylow, Lucy, Joko und Balduin

Fast bis Mitternacht war ich nur am Spielen, danach mussten wir heim. Ich war so müde, dass ich quasi, während ich ins Bett kletterte, schon einschlief und auch den folgenden Tag nur am Pennen war. Lucy war auch hundemüde vom vielen Betteln. Es war auf jeden Fall super und ich habe zwei tolle neue Dackelfreunde kennengelernt. Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder! 🙂

Zwei Dackel und ein (Hunde-) Baby

Die meisten meiner Hundefreunde sind größer als Lucy und ich. Außerdem ist auch der Großteil älter als wir. Doch heute trafen wir auf ein Baby! Natürlich hatten wir schon mal den ein oder anderen Welpen gesehen und wissen natürlich, wie das mit den Babys funktioniert. (Hat uns Mama genau erklärt. Ich kann mich allerdings gar nicht daran erinnern, dass mich ein Storch in einem Tuch getragen hat. Aber ich hab‘ ihm bestimmt ein paar Federn ausgerupft.) Wir haben schon mal einen schlaksigen jungen Labrador gesehen und sind auch einmal einem Cane Corso-Welpen begegnet. Dieser war erst ein paar Wochen alt und überragte uns Dackel schon weit! Ich fand den großen Kleinen sehr spannend und hätte nur zu gern gespielt, aber Lucy hat es verbockt, weil sie wieder, ganz der Macho, ein bisschen herum quaken musste. Der gigantische Welpe bekam daraufhin Angst und machte ein Pfützchen, Mama war sauer auf Lucy und wir mussten weitergehen. Ein paar Wochen später trafen wir den kleinen Kerl wieder, nur, dass er da schon kein kleiner Kerl mehr war, sondern ein stolzes sabberndes Schlachtschiff auf vier Pfoten, der zwar perfekt hörte, aber immer noch nicht mit mir spielen wollte. Zumindest hatte er keine Angst mehr vor Terrorgurke Lucy. Heute jedoch kam das Baby extra zu uns, um mit mir zu spielen!

Mit Ringelschwanz und Flauscheohr

Das Hundekind heißt Luke, hat plüschige Stehohren und wirklich unglaublich weiches flauschiges Babyfell. Er wurde von unserer Tante Lisi adoptiert, die uns schon mal gebabysittet hat und die wir total toll finden. Der kleine Racker ist noch ganz klein, soll aber auch noch wachsen und sogar größer werden als ich!

Jetzt allerdings ist er noch deutlichst kleiner und ich wusste erstmal gar nicht, was ich tun sollte. Spielen! Klar! Aber wie? Er war ja so klein und ich so groß, wie ungewohnt! Also biss ich erstmal vor ihm in der Luft herum, um meine tollen Erwachsenenzähne vorzuführen. Luke war erst ganz schüchtern und blieb auf dem sicheren Schoß seiner Mama, doch er taute schnell auf und patschte mit seiner Pfote auf mir herum, sogar voll in mein Gesicht! Er fand uns offenbar ziemlich faszinierend, weil wir so anders aussehen als er. Lucys wedelndes dünnes Schwänzchen und meine langen Schlappohren musste er eingehend studieren und ich beschnüffelte erstmal seine katzenartigen Öhrchen. (So flauschig!) Wir spielten immer ausgelassener miteinander und auch Lucy, die erstmal etwas geschmollt hatte, weil sie nicht selbst das kleine süße Baby war, hatte ab und an Lust auf ein Tänzchen. Sie fand ihn auch interessant, war sich aber noch nicht so ganz sicher, was sie von einem kleinen Welpen halten sollte. Ich dagegen war schon total verliebt in den kleinen Kerl.

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Sagt „Hallo“ zu Luke!

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„So, Luke, und so geht Küsschen geben! Du guckst mir in die Augen – ungefähr so-, spitzt die Lippen und dann…!“

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„Hilfe, die Tante mit der Kamera macht ständig Fotos von mir!“ (Gewöhn‘ dich dran, kleiner Kerl.)

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„Und wenn wir fertig sind mit dem Spielen, können wir dann nochmal Spielen?“

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„Wenn ich erwachsen bin, werde ich sooo groß , viel größer als du!“ „Übertreib’s nicht, Kleiner.“

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„Du siehst voll komisch aus, Onkel Bud.“ „Don’t. Touch. This.“

…Ich freue mich schon auf den nächsten Spieltag, mal sehen, wann mich der kleine Luke in der Größe eingeholt hat!